Zwei Zimmer, Küche, Geist

Roman. Deutsche Erstausgabe

von Lorna Graham

Buch

Taschenbuch (446 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Eve kann ihr Glück nicht fassen: Ein traumhaft schönes Apartment im angesagtesten Viertel New Yorks, und noch dazu spottbillig. Wo ist der Haken? Der Haken heißt Donald, ist permanent schlecht gelaunt und - tot. Der Geist eines erfolglosen Dichters geht Eve schwer auf die Nerven und zwingt sie, seine miesen Texte aufzuschreiben, damit die Welt endlich sieht, dass er zu Unrecht erfolglos war. Noch dazu mischt er sich in ihr (Liebes-)Leben ein - und seine Dating- Tipps sind leider mindestens so schlecht wie seine Gedichte. Blöd für Eve, lustig für die Leserin!


Produktdetails

ISBN-10: 3-548-28364-0
EAN: 9783548283647
Originaltitel: The Ghost of Greenwich Village
Erschienen: 10.11.2011
Verlag: Ullstein Taschenbuchverlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 446
Länge/Breite: 190mm/121mm
Gewicht: 354 g
Übersetzer: Marion Hertle
Reihe: Ullstein-Bücher, Allgemeine Reihe
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Marion Hertle

Marion Hertle, geb. 1977, hat englische Literaturwissenschaft und Übersetzung studiert. Als ehemalige Lektorin in einem Reisebuchverlag kennt sie die Branche aus erster Hand.

Lorna Graham

Lorna Graham hat vierzehn Jahre lang für TV-Formate wie Good Morning America und Dateline NBC geschrieben und außerdem in diversen Printmedien veröffentlicht.

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Buchhändlertipps

  • Die Geister die ich rief... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Alexandra Auer, am 22.05.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Wiener Neustadt

    ...die werde ich nicht mehr los!

    Eve lebt zusammen mit ihrem zynischen Mitbewohner in New York, einem toten Autor namens Donald, der - bedauerlicherweise - zu Lebzeiten nichts erreicht hat. Das soll sich durch Eves Hilfe schlagartig ändern! Doch wie soll es die gestresste Autorin der Frühstückssendung "Smell the Coffee" schaffen sowohl Donald als auch sich selbst einen Namen zu machen?


    Ein sehr erfrischendes und empfehlenswertes blaues Büchlein!
  • Zwei Zimmer, Küche, Geist Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Karin Obruca, am 24.01.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Pölten

    Eve zieht nach New York. Sie kann ihr Glück nicht fassen,ein schönes Apartment und noch dazu günstig. Wo ist da der Haken? Der Haken heisst Donald,immer schlecht gelaunt und noch dazu-TOT. Blöd für Eve, lustig für alle anderen.
    Spannend und lustig zum lesen.

Kundenrezensionen

  • Ein WG mit Geist Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von lesemaus, am 02.09.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die junge und bisher behütete Eve aus Ohio möchte sich ihren Traum vom Leben in New York genauso wie ihre verstorbene Mutter Penelope verwirklichen. Ihr kleines finanziell erschwingliches Appartment in Greenwich Village hat nur einen kleinen Schönheitsfehler. Sein Name ist Donald Bellows, seines Zeichens verkannter Dichter und Schriftsteller und er ist tot.
    Das „WG-Leben“ mit diesem meist schlechtgelaunten Geist gestaltet sich für Eve zunehmend anstrengend und seine gewollten und ungewollten Ratschläge wie Eve in New York Fuß fassen kann, bereiten ihr immer mehr Probleme. Als Sie einen Job als Autor in der TV Morningshow „Smell the coffee“ findet, bekommt Eves Leben in New York ganz neue Möglichkeiten und Sie beginnt erwachsen zu werden.
    Die Autorin schildert diese „Wohngemeinschaft“ und die Entwicklung von Eve mit Sprachwitz und frischem Blick auf ihre Figuren. Der Schreibstil ist flüssig und leicht.
    Wer jetzt allerdings eine lustige und heitere Komödie erwartet, der sollte zu anderen Büchern greifen. Denn die Geschichte bekommt zunehmend Tiefgang und mit leiser Poesie werden alte Schuldgefühle und verpasste Lebenschancen aufgearbeitet, was für die Figuren mit Traurigkeit und Schmerz verbunden ist.
    Trotzdem hat mir das Buch alles in allem gut gefallen, und wenn man angefangen hat zu lesen, konnte man nur schwer wieder aufhören.

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  • zwei Zimmer, Küche, Geist Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Elohym78, am 23.08.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Endlich hat Eve es geschafft: Sie lebt in New York, der Stadt ihrer Träume, von der ihre Mutter ihr immer vorgeschwärmt hatte. Eve hat eine wunderschöne Wohnung in Greenwich Village, zu einem super Preis. Glück? Nein! Denn keiner wollte diese Wohnung haben, haust doch der unruhige Geist Donald, ein verkannter Schrifsteller, in ihr. Er und Eve werden bald so etwas wie Freunde, schreibt sie doch seine geistigen Ergüsse auf und erhält sie für die Nachwelt. Als Eve in der bekannten Morning Show Smell the Coffee einen Job als Autorin ergattert, wähnt sie sich am Ende ihrer Träume angekommen. Kann das Leben schöner sein? Doch immer noch ist Eve auf der Suche nach einer Spur ihrer verstorbenen Mutter Penelope. Irgendwo muss sie in dieser Stadt einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.

    Das Cover ist in himmelblau gehalten, mit einer kleinen Skizze von New York. Am linken unteren Rand ist ein Foto von einer am Fenster sitzenden und lesend Frau. Ich finde es gut zu Titel und Inhalt gewählt, aber nicht herausragend. Meiner Meinung nach, hätte man mehrere kleinere Stilelemente des Buches in dem Cover verknüpfen können.

    Lorna Graham schreibt sehr lebendig. Voller Esprit, Witz und Einfühlungsvermögen schildert sie das abenteuerliche Leben Eves. Eine junge Frau in dem Moloch New York, mit einem Geist an ihrer Seite, auf dem Scheideweg zwischen Erfolg und Untergang. Ich muss gestehen, dass ich mit einem lustigen Roman für zwischendurch gerechnet hätte und nicht auf so ein gefühlvolles Kleinod vorbereitet war. Nach einigen Seiten wird klar, dass Lorna Graham zwar einen gewissen Witz in ihr Werk mit einfließen lässt, aber weit mehr Tiefgang in dem Buch versteckte, als es vermuten lässt. Eine positive Überraschung!

    Auf der einen Seite wird Eves Leben in New York geschildert. Wie nah Glück und Unglück beieinander liegen. Heute bist zu der Star - morgen Geschichte, an die sich keiner mehr erinnert. Ein ständiges Auf und Ab und ein Wechselbad der Gefühle, welches die Autorin sehr gut vermittelt und ich nachvollziehen konnte.
    Auf der anderen Seite wird Eves ganz spezielle Suche nach den Spuren ihrer Mutter und der Suche nach sich selbst geschildert. Lorna Graham schildert dies ergreifend, aber mit dem nötigen Witz, so dass die Geschichte nicht ins Triste oder Melancholische abdriftet. Die Persönlichkeiten, die Eve auf ihrem Lebensweg begegnen sind durch weg interessant. Ob das der Modeschöpfer Klieg ist, oder ihr Vermieter. In jeder Person steckt auch gleichzeitig eine Bedeutung und spiegelt Eves Lebensweg wieder. Mal leicht, mal mit Stolpersteinen.

    Mein Fazit
    Ein überraschend intensives Werk!

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  • Zwei Zimmer, Küche, Geist Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Yvonne H., am 15.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Cover:

    Vom Cover her hat mich das Buch sehr angesprochen, da es ein leichtes Lesen des Buches verspricht und sehr erfrischend aussieht.

    Der Inhalt:

    Die junge Eventually ist nach New York gezogen um aus dem Kleinstadtnest in dem sie aufgewachsen ist herauszukommen und um das Leben ihrer verstorbenen Mutter zu erforschen die früher ebenfalls in der Weltmetropole gelebt hat und durch ein plötzliches Ereignis aufs Land zurückgekehrt ist. Eve lebt dort in einer Wohnung in einem der beliebtesten Viertel – zu einem Schnäppchenpreis. Doch die Wohnung hat einen Haken: Die Seele des verstorbenen Vormieters und Schriftstellers – Donald – geistert immer noch in der 2-Zimmer-Wohnung herum. Er kommt und geht und drängt sich immer wieder in Eves Kopf um seine unvollständigen Geschichten, die er aufgrund seines plötzlichen frühen Todes nicht zu Ende schreiben konnte, fertig zu stellen.

    Außerdem ist Eve schon seit langem auf Jobsuche – bis jetzt ziemlich erfolglos. Doch dann findet sie ihren Traumberuf: Autor in der Morning-Show „Smell the Coffee“. Auch wenn sie nicht auf Anhieb gut dort ankommt bekommt sie den Job und schlägt sich ganz wacker, bis sie sich die Story einer anderen unter den Nagel reißen will..

    Meine Meinung:

    Ein im Allgemeinen sehr schön geschriebenes Buch, das vom etwas ungewöhnlichen Alltag einer New Yorkerin erzählt. In der Mitte des Romans geschieht alles etwas langsam was ein kleines bisschen Langeweile hervorruft, die sich allerdings schnell wieder legt. Ich kann das Buch allen weiterempfehlen, die nicht sehr viel Wert auf Spannung und Nervenkitzel legt.

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  • Sehr gutes Buch mit Tiefgang Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kundin, am 19.03.2012

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    In Lorna Graham’s Roman „Zwei Zimmer, Küche, Geist“ lernen wir die junge Eve kennen. Sie ist gerade von Ohio nach New York City gezogen, in die Stadt, in der ihre Mutter Penelope einst glücklich war. Aber warum hat sie New York wieder verlassen? Eve möchte dieser und anderen Fragen auf den Grund gehen und mietet daher ein Appartement im Künstlerviertel Greenwich Village. Der günstige Mietpreis geht allerdings mit einem „Untermieter“ einher: der Geist Donald, der früher in Eve’s Appartement gewohnt hat, besucht Eve von Zeit zu Zeit. Er war Schriftsteller und möchte, dass Eve seine Geschichten aufschreibt. Doch um die Miete zahlen zu können, braucht Eve einen Job. Sie bewirbt sich als Autorin für eine Frühstückssendung beim Fernsehen – und vermasselt es erst einmal gründlich. Trotzdem bekommt sie eine Chance und muss ab nun ihren Job, Donald und ihre Recherchen nach Penelope’s Vergangenheit unter einen Hut bringen…

    Bereits die Leseprobe hatte mir sehr gut gefallen, doch der Roman hat mich beim Lesen wirklich positiv überrascht. Er ist sehr unterhaltsam geschrieben und vermittelt dem Leser den Flair und den besonderen Charme von Greenwich Village in New York City, dem einfach jeder Besucher erliegt. Die Hauptperson Eve ist sehr sympathisch und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Auch über Donald und einige weitere Charaktere, die man im Verlauf des Buches kennenlernt, gibt es einiges zu erfahren. Dem Schreibstil der Autorin kann der Leser gut folgen und die beschriebenen Orte und Szenen werden sehr gut bildlich beschrieben. Das Cover ist schön gestaltet, Umschlagsfarbe und Schriftart des Titels sind sehr gut gewählt.

    Das Buch selbst liefert daher nicht nur gute Unterhaltung, sondern ist tiefgründiger als zu Beginn erwartet!

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  • Ein Buch das zum Träumen und Nachdenken anregt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von M. Müller, am 15.02.2012

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    In dem schönen New Yorker Künstlerviertel, Greenwitch Village, findet Eve ein neues Zuhause. Als sie dann noch eine super schicke Wohnung zu einem Spottpreis bekommt, kann sie ihr Glück nicht fassen. Der einzige Haken an der Geschichte ist ihr "Untermieter" Donald - ein ziemlich ungeselliger Mensch und noch dazu ausgesprochen tot! Eve lässt sich davon nicht abschrecken und versucht in New York auf den Spuren ihrer früh verstorbenen Mutter Penelope zu wandern um mehr über sie in Erfahrung zu bringen. Doch ohne Job in einer fremden Stadt gestaltet sich das nicht leicht und so versucht Eve ihre Jobsuche, die Suche nach ihren Wurzeln und ihren untoten grimmigen Mitbewohner unter einen Hut zu bekommen. Und nebenbei sollte natürlich auch die Liebe nicht zu kurz kommen...

    Nach dem Lesen der Leseprobe erwartete ich eine richtig schöne Gute-Laune-Lektüre, aber "Zwei Zimmer Küche Geist" ist mehr als nur das. Lorna Graham verzauberte erst mit einem erfrischenden, humorvollen Schreibstil und überraschte dann mit einer Geschichte die mit Tiefgang überzeugte. Eve ist kein naives oder tollpatschiges Püppchen sondern eine sehr liebenswerte Frau die Träume und Wünsche hat und erst auf der Suche nach ihren Wurzeln ihren Platz im Leben findet. Einzig der Teil in dem Eve das Leben ihrer Mutter verfolgt zieht sich an einigen Stellen unnötig in die Länge und wäre für dieses Werk in gekürzter Form besser gewesen. Aber hier endet auch meine Kritik denn der alles andere als charmante Geist Donald und Eves Entwicklung machen dies wieder wett. Ich hoffe dies war nicht der letzte Roman von Lorna Graham!

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  • Eine WG mit Geist Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 22.01.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die junge und bisher behütete Eve aus Ohio möchte sich ihren Traum vom Leben in New York genauso wie ihre verstorbene Mutter Penelope verwirklichen. Ihr kleines finanziell erschwingliches Appartment in Greenwich Village hat nur einen kleinen Schönheitsfehler. Sein Name ist Donald Bellows, seines Zeichens verkannter Dichter und Schriftsteller und er ist tot.
    Das „WG-Leben“ mit diesem meist schlechtgelaunten Geist gestaltet sich für Eve zunehmend anstrengend und seine gewollten und ungewollten Ratschläge wie Eve in New York Fuß fassen kann, bereiten ihr immer mehr Probleme. Als Sie einen Job als Autor in der TV Morningshow „Smell the coffee“ findet, bekommt Eves Leben in New York ganz neue Möglichkeiten und Sie beginnt erwachsen zu werden.
    Die Autorin schildert diese „Wohngemeinschaft“ und die Entwicklung von Eve mit Sprachwitz und frischem Blick auf ihre Figuren. Der Schreibstil ist flüssig und leicht.
    Wer jetzt allerdings eine lustige und heitere Komödie erwartet, der sollte zu anderen Büchern greifen. Denn die Geschichte bekommt zunehmend Tiefgang und mit leiser Poesie werden alte Schuldgefühle und verpasste Lebenschancen aufgearbeitet, was für die Figuren mit Traurigkeit und Schmerz verbunden ist.
    Trotzdem hat mir das Buch alles in allem gut gefallen, und wenn man angefangen hat zu lesen, konnte man nur schwer wieder aufhören.

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  • Auf den Spuren von Eve`s Mutter Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 07.01.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    nhalt:

    Eve ist sehr glücklich. Sie hat ihr Zuhause, eine kleine Stadt im Mittleren Westen, verlassen um in die frühere Welt ihrer verstorbenen Mutter Penelope, das Greenwich Village in New York kennen und lieben zu lernen. Eine Wohnung ist auch bald gefunden. Und das zu einem Spottpreis. Da musste ja ein Haken dran sein. Und dieser heißt Donald Bellows, ein verkannter Beat-Poet aus den Sechzigern, und vor allem: ein Geist! Er kann sich nicht materialisieren, spukt aber ständig in Eves Gedanken herum. Für Donald ist Eves Einzug in seine "alte" Wohnung ein Geschenk des Himmels. Soll sie ihm doch helfen, seine nicht veröffentlichten Geschichten zu Papier, und ihn - postmortem - zu seinem, so meint er, rechtmäßigen Ruhm unter den Schriftstellern. Für Eve ist das ziemlich anstrengend, muss sie sich doch um ihren Job als Autorin beim Morgenfernsehen und einen kleinen Hund kümmern, und sie würde so gerne das geliebte New York ihrer Mutter entdecken. Außerdem sind Donalds Geschichten sehr eigenwillig. Aber das nicht ohne Grund, wie Eve durch ihre Freundschaft mit dem Designer Matthias Klieg erfährt, der Donald noch zu lebzeiten kannte...

    Meine Meinung:

    Mir gefällt der flüssige und Detaillierte Schreibstil der Autorin. Sie konnte durch das ganze Buch hindurch eine gleichbleibende Spannung aufrechterhalten. Ich wollte immer wissen, wie es nun weitergeht und wie Eve sich aus ihren diversen brikären Situtaionen herausmanövriert. Auch das Auftauchen verschiedener Männerbekanntschaften von Eve lassen die Geschichte nie langweilig werden. Auch das Ende fand ich wunderschön, hat Eve doch noch einen Freundeskreis in der Millionenstadt New York gefunden, und, durch Zufall den Grund, warum ihre Mutter ihr heißgeliebtes New York damals verlassen hatte.

    Fazit: Ein großartiges Buch, das ich bestimmt noch oft aus meinem Bücherregal ziehen und lesen werde.

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  • Nette Unterhaltung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 06.01.2012

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    Eve ist nach New York gezogen und lebt in ihrer Wohnung mit Donald (einem Geist) und Highball (einem Hund). Sie fängt als freie Autorin für einen Fernsehsender an zu arbeiten und findet dort auch nach einem ersten Fehltritt ihren Platz unter den Kollegen und hat immer mehr Spaß an ihrer Arbeit, die jedoch recht undankbar (weil den Autoren wird nie gedankt, es soll die Illusion aufrecht erhalten werden, dass die Moderatoren ihre Texte selbst schreiben) und zeitaufwändig ist. Eigentlich ist sie auf der Suche nach dem New York, in dem ihre Mutter gelebt hat. Man nimmt teil an Eve's Gedanken zu ihrer Mutter und deren Vergangenheit. Auch Donald taucht immer wieder auf und mischt sich in Eve's Leben ein.

    Das Buch lässt sich flüssig lesen, aber alles in allem hatte ich mir ein bißchen was anderes unter dem Roman vorgestellt. Irgendwie hatte ich was Witzigeres im Kopf. Donald diktiert Eve seine recht merkwürdigen Geschichten, Eve und Donald sind interessantere Charaktere, aber ich wurde nicht wirklich warm mit ihnen. Ausserdem war mir vieles in dem Buch zu vorhersehbar. Immer wenn ich dachte - jetzt passiert das und das, war das auch so. Schade, weil die Geschichte hat eigentlich recht viel Potenzial. Von mir gibt es 3 Sterne, ein Buch, das man schnell liest, aber bei mir nicht viel Eindruck hinterlassen hat.

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  • Mit Geist und Herz Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 04.01.2012

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    Also, eines ist dieser Roman jedenfalls schon mal nicht: geistlos. Eine Zeitlang erscheint es so, als würde Hausgeist Donald zu einer untergeordneten Nebenrolle verkommen, da viel von Eve und ihrem Hintergrund berichtet wird. Auch hatte ich Oberflächlichkeit befürchtet. Doch dann kommt irgendwann Schwung in die Handlung und die Geschichte fügt sich zusammen. Dabei punktet sie für mich vor allem durch viel Herz und die charmante Protagonistin Eve, die sich anfangs naiv auf das Abenteuer New York einlässt und dort nach ihren eigenen Wurzeln und ihrer Bestimmung sucht.

    Eve ist ausgestattet mit Optimismus, Geduld, Hilfsbereitschaft und Zivilcourage und lernt in New York, die Spreu vom Weizen zu trennen. In der Provinz aufgewachsen, hat sie zunächst Probleme, sich in das Leben in der Großstadt zu integrieren. Doch die emotionale Bindung zu ihrer verstorbenen Mutter Penelope, die Eve zur Leitfigur geworden ist und die im New Yorker Village die glücklichste Zeit ihres Lebens verbrachte, bevor sie Eves Vater heiratete, lässt sie durchhalten. Zu wenig weiß Eve über das "Vorleben" ihrer Mutter und das, was sie ausmachte und bewegte. Nun hofft Eve, Penelope besser kennenzulernen.

    Zugang zu der Zeit, als die Mutter im Village wohnte, bekommt Eve nicht zuletzt durch Hausgeist Donald. Der verstorbene Schriftsteller lebte zu der Zeit, als auch Penelope in New York war. Und obwohl Donald Eve oft nervt, weil er sich durch das Diktat seines unvollendeten, spröden Werkes den lang ersehnten Ruhm erhofft, entdeckt Eve schließlich eine ganz andere Seite ihres geisterhaften Mitbewohners, den mit dem Hier und Jetzt einiges mehr verbindet als der "Draht" zu Eve über deren Gedanken...

    Unterm Strich lässt sich "Zwei Zimmer, Küche, Geist" gut lesen. Der Roman ist unterhaltsam, wenn auch nicht besonders anspruchsvoll. Kritische Töne am Mediensystem sind verbunden mit dem Plädoyer, für sich und andere einzustehen, sich selbst treu zu bleiben und Träume zu leben. Vor allem ist dieser Roman aber auch eine Hommage an das Künstlerviertel Greenwich Village. Ich würde sagen: Ein schönes Geschenk für New York Fans mit einem Hang zu Kultur.

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  • Geist-reiche Unterhaltung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von micra-cat, am 28.12.2011

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    Eve, vielversprechende Autorin, will ihr Glück in New York suchen und die Vorzeichen stehen günstig. Sie findet ein traumhaftes Appartement im Künstlerviertel, dass sie sich jedoch mit einem Geist teilen muss. Ihre anfangs romantischen Vorstellungen hierüber lösen sich sehr schnell in Luft auf, denn Donald Bellows Geist ist meist übel gelaunt. Er war Dichter und starb, bevor er seine Werke vollenden konnte, was Hauptgrund für seine Verbitterung ist.

    Eve ist zwar einerseits von Donald genervt, aber sie ist auch einsam und somit scheint sie ganz froh zu sein, so einen ungewöhnlichen Mitbewohner zu haben. Er hilft ihr auch als sie vor ihrem Vorstellungsgespräch als Autorin für einen TV-Sender sehr nervös ist. Dafür braucht Donald im Gegenzug Eve, um seine Gedanken und experimentellen Gedichte zu Papier zu bringen.
    Anfangs habe ich ein wenig gebraucht, um den Einstieg in die Geschichte zu finden. Sie beginnt gleich mit einem Zwiegespräch zwischen Geist Donald und Eve. Man wird also mitten ins Geschehen hineingeworfen. Aber dann wird klar, dass Donald kein stofflicher Geist ist, sondern in Eves Kopf und Gedanken herumspukt, solange sie sich in der Wohnung aufhält. Dummerweise kann sie dadurch auch niemanden zu sich einladen, denn Donald kann auch andere Köpfe „besetzen“.

    Nach anfänglichen Verwicklungen erhält Eve einen vielversprechenden Job bei einem TV-Sender, wo sie Texte für die Moderatoren eines bekannten Morgenmagazins schreibt und Interviews vorbereitet.

    Das Erstlingswerk von Lorna Graham ist unterhaltsam geschrieben und bietet einen guten Einblick in den Ablauf von TV-Shows, um die sich ein Großteil der Handlung dreht. Ein wenig Melancholie ist auch dabei, weil Eve in New York den Spuren ihrer verstorbenen Mutter folgt und dabei auch Donalds Vergangenheit aufdeckt. Die in der Beschreibung versprochenen Dating-Tipps und Männerbekanntschaften waren nicht gerade zahlreich, Eve lernt zwar durch ihre Arbeit einen interessanten und berühmten Modeschöpfer und Künstler kennen, aber der ist jenseits ihrer Altersklasse. Eine Liebesgeschichte ist allenfalls ganz am Rande vorhanden. Wer hier etwas „Sex and the City“-mäßiges erwartet, wird zwangsläufig enttäuscht werden. Ich hatte mit mehr Witz und Verwicklungen durch den Geist gerechnet, aber das ist größtenteils ausgeblieben. Dafür gab es ein paar unerwartete Wendungen und sogar ein wenig Nervenkitzel.

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  • Toller Roman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Karin Sch., am 22.12.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zwei Zimmer, Küche, Geist .

    Inhalt:

    Eve`s Mutter Penelope ist leider zu früh verstorben. Aber sie vererbt Eve ihre tollen Vintage-Kleider und ihre Liebe zu New York. Um ihrer Mutter nahe zu sein, zieht Eve nach New York und findet auch eine recht günstige kleine Traumwohnung in Greenwich-Village.

    Aber sie bewohnt diese Wohnung nicht alleine, sondern teilt sie mit dem "Geist" des verstorbenen Schrifstellers Donald Bellow. Obwohl Donald meistens mürrisch ist, da er seine Geschichten nicht mehr veröffentlichen konnte, kann ihn Eve gut leiden und möchte ihm gerne helfen.

    Dafür braucht sie dringend einen Job und bewirbt sich als Autorin beim Fernsehen. Sie hofft sehr, daß sie den Job bekommt, schon auch Donald zuliebe. Er war in den letzten 30 Jahren sehr einsam, denn die Vormieter konnten ihn entweder nicht hören oder falls sie ihn doch wahrgenommen haben, suchten sie vor lauter Schreck schnell das Weite.

    Von da ab wurde Eve`s Leben ziemlich turbulent. Beim Vorstellungsgespräch soll sie sogleich eine Bouillabaisse kochen und sofort die Anmod schreiben.

    Total erledigt zu Hause angekommen, bittet die Nachbarin sie auch noch, sich um einen kleinen winselnden Hund zu kümmern.....

    Meine Meinung:

    Es hat mir großen Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es in 2 1/2 Tagen verschlungen. Die Geschichte gehört für mich zu den gehobeneren Frauenromanen.

    Der flüssige, lebendige, sehr bildhafte Schreibstil und die gut ausgearbeiteten Protagonisten machten es mir leicht, mich in der Geschichte wohl zu fühlen. Die Geschichte ist wie aus dem wirklichen Leben gegriffen, Eve fällt nichts in den Schoß, sie muß sich alles erarbeiten und hart für ihr Glück kämpfen. Ich konnte mich gut in Eve, ihre Arbeitskollegen und deren Charaktere hineinversetzen. Auch Donald`s Geschichte zu verfolgen war unheimlich spannend und rührend. Mir hat auch die Art und Weise gut gefallen, wie Donald in Erscheinung tritt. Für mich war die Geschichte stimmig bis zum Schluß.

    Auch das schöne Cover, daß einem sofort ins Auge sticht, möchte ich nicht unerwähnt lassen. Es ist ein schöner Handschmeichler mit der glatten und erhobenen Schrift. Auch die Frau, die am geöffneten Fenster liest, hat mich sehr angesprochen.

    Ich kann und werde die Geschichte gerne weiterempfehlen und vergebe 5 von 5 Punkten.

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  • Junge Frau aus Ohio erobert New York Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Monika Fuchs, am 13.12.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Lorna Graham ist eine amerikanische Autorin, die bereits seit Jahren Moderationstexte für amerikanische Sendungen geschrieben hat. „Zwei Zimmer, Küche, Geist“ ist ihr erster Roman. Leider führen der deutsche Titel und der Klappentext des deutschen Buches etwas in die Irre, denn dieses Buch hat wenig Ähnlichkeiten mit „Sex and the City“ und ist auch kein rundweg komisches Buch, wobei es natürlich entsprechende Stellen hat. Wie so häufig wäre der englische Titel „The Ghost of Greenwich Village“ besser gewesen, denn er spielt etwas mit der Zweideutigkeit von Geist!

    Eve ist eine junge Frau, die dem Rat einer Collegefreundin gefolgt ist. Sie wirft ihre Arbeit als Rechtsanwaltsgehilfin bei ihrem Vater in Ohio hin und verlässt ihren Freund, um in New York neu zu beginnen. Sie möchte unbedingt in Greenwich Village wohnen, da dort ihre Mutter als junge Frau sehr glücklich war. Doch dann ist etwas geschehen, ihre Mutter hat New York verlassen und Eves Vater geheiratet. Überraschenderweise findet Eve eine kleine Wohnung im Village, die sogar bezahlbar ist. Doch nach einiger Zeit merkt sie, dass die Sache einen Haken hat. Der Geist eines Autors aus der Beat Generation schaltet sich in ihrem Kopf zu und möchte, dass sie seine Geschichten aufschreibt und als Nachlass herausbringt. Er kann ihre Gedanken lesen und mischt sich in ihr Leben ein. Doch nicht nur der Geist Donald macht ihr das Leben schwer. Die Jobs, die ihre Freundin ihr vermittelt, entsprechen nicht unbedingt Eves Fähigkeiten und somit wechselt sie öfter als ihr lieb ist. Auch privat ist sie nicht wirklich glücklich, denn sie findet den Geist, den ihre Mutter so geliebt hat, in Greenwich Village nicht wieder. Doch nach und nach kommt sie an und entdeckt, welche ihrer neuen und alten Bekannten wirkliche Freunde sind, und sie kommt einigen alten Geheimnissen auf die Schliche.

    Schöne, leichte Unterhaltung für Freunde von Büchern, bei denen es auch Geister geben darf. Romantisch, humorvoll und was fürs Herz. Für Leserinnen von Cecila Ahern.

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