Zeitenzauber 01. Die magische Gondel
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Zeitenzauber 01. Die magische Gondel

Die magische Gondel

von Eva Völler

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Weitere Artikelinformationen

Venedig 2009. Die 17-jährige Anna genießt ihre Sommerferien. Bei einem Stadtbummel erweckt eine rote Gondel ihre Aufmerksamkeit. Seltsam. Sind in Venedig nicht alle Gondeln schwarz? Als Anna kurz darauf mit ihren Eltern eine historische Bootsparade besucht, wird sie im Gedrängel ins Wasser gestoßen und von einem jungen Mann in die rote Gondel gezogen und befindet sich plötzlich im Jahr 1499! Anna muss nun in dieser Epoche zurechtkommen, in der es keinen Strom und kein fließendes Wasser gibt - und an jeder Ecke Gefahren lauern. Sie sucht Sebastiano, den Jungen, der sie hierhergeholt hat, damit er sie zurück ins Jahr 2009 bringt. Doch dann erfährt sie, dass die rote Gondel erst zum nächsten Mondwechsel wiederkommt ...

Produktdetails

Verkaufsrang: 3.462
ISBN-10: 3-8387-1145-9
EAN: 9783838711454
Erschienen: 08.2011
Verlag: Lübbe Digital
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 388
Altersempfehlung: ab 14
Erschienen bei: Lübbe Digital
Spieldauer: 1371 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Buchhändlertipps

  • Zeitreise Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Tamara Zoltan, am 26.01.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Pölten

    Annas Ferien in Venedig nehmen schlagartig eine neue Wendung als sie ins Wasser gestoßen wird und ein gut aussehender junger Mann sie rauszieht. Als sie wieder zu sich kommt, ist sie in einer düsteren Gasse – im 15. Jahrhundert. Sie kommt bei einer Kräuterkundigen als Dienstmagd unter und bekommt so zu sagen hautnah Geschichtsunterricht.
    Sehr glaubwürdig wird der Alltag zu dieser Zeit beschrieben, Kein fließend Wasser, Plumsklo und die harte Arbeit. Das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen.

Kundenrezensionen

  • sehr guter Auftakt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Manja Teichner, am 22.04.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die 17-jährige Anna verbringt ihre Sommerferien mit ihren Eltern in Venedig. Allerdings ist sie vielfach auf sich gestellt, denn beide Elternteile arbeiten in der Stadt. Zusammen mit Matthias, dessen Eltern ebenfalls beruflich eingespannt sind, vertriebt sich Anna die Zeit. In einem Maskenladen kauft sie sich eine Katzenmaske, ohne zu ahnen was passieren wird.
    Kurz darauf stürzt sie bei einer Regatta ins Wasser und wird von den Insassen einer roten Gondel gerettet. Und ehe sie sich versieht findet sich Anna im Venedig des 15. Jahrhunderts wieder. Zunächst ist sie komplett überfordert, dann aber stellt sich heraus, Anna ist nicht die einzige Zeitreisende. Und sie lernt Sebastiano kennen, der versucht Anna wieder in die Gegenwart zurückzubringen. Doch vergebens, denn ohne eine wichtige Aufgabe zu erfüllen kann Anna nicht zurück.
    Doch diese Aufgabe ist sehr gefährlich …

    Der Jugendroman „Zeitenzauber: Die magische Gondel“ von Eva Völler ist der Auftaktband der „Zeitenzauber“-Reihe. In ihrem Roman entführt die Autorin ihre Leser nach Venedig.

    Die Protagonistin Anna ist 17 Jahre alt und mit ihren Eltern in Venedig. Sie hat Sommerferien, doch ihre Eltern müssen beide arbeiten. Also verbringt sie ihre Zeit mit Matthias. Nach dem Kauf einer Katzenmaske geschehen mysteriöse Dinge und ganz plötzlich findet sich Anna in 15. Jahrhundert wieder. Anna ist nicht unbedingt ein mutiges Mädchen, doch sie versucht mit ihrem Schicksal klarzukommen. Sie hilft sogar den Menschen, die ebenso wie sie in die Vergangenheit gereist sind, in der Hoffnung wieder zurückzukehren. Zu Beginn wirkt Anna kindlich, in der Vergangenheit aber wächst sie über sich hinaus und wird zunehmend reifer. Mir persönlich war Anna total sympathisch. Ihre Handlungen waren für mich immer nachvollziehbar.
    Sebastiano ist recht geheimnisvoll. Zuerst interessiert er sich wenig für Anna und ihre Probleme, doch dann wird recht schnell klar, er ist von ihr abhängig und sie von ihm. Zu Beginn weicht er Anna immer aus, doch dies ändert sich ebenfalls im Handlungsverlauf.

    Auch die anderen Charaktere sind sehr vielfältig und facettenreich gestaltet und haben mir sehr gut gefallen.
    Zwischen Anna und Sebastiano entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte, die allerdings zur Folge hat, dass das Zeitreisethema ein wenig in den Hintergrund gerät. Dies fand ich ein wenig schade.

    Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich flüssig, locker und leicht. Sie beschreibt die Umgebung recht bildhaft, man kann es sich alles gut vorstellen.
    Geschildert wird die Geschichte aus Sicht von Anna in der Ich-Perspektive.
    Die Handlung selber ist gut recherchiert. Zu Beginn wirkt sie noch recht witzig, doch das ändert sich rasch und die Spannungskurve steigt schnell an.

    Das Ende kann man als abgeschlossen betrachten, es bietet aber trotz allem viel Potential für eine Fortsetzung. Diese ist auch zum Glück bereits erschienen und heißt „Zeitenzauber – Die goldene Brücke“.

    Fazit:
    „Zeitenzauber: Die magische Gondel“ von Eva Völler ist ein sehr guter Auftakt der „Zeitenzauber“-Reihe.
    Die Autorin bringt hier zwar keine sonderlich neue Idee an aber die sympathischen Charaktere und die gut durchdachte Handlung sorgen für schöne Lesestunden.
    Fans von Zeitreiseromanen aber auch die von historischen Büchern sollten hier genauer hinsehen.

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  • Zeitenzauber - E-Book Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Virginia Seeck, am 15.01.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Anna ist mit ihren Eltern im Urlaub, in Venedig. Während eines Festivals stürzt sie ins Wasser und auf eine rote Gondel. Alle anderen sind Schwarz, außer der einen. Und diese bringt sie ins Jahr 1499. Dort angekommen wird Anna von einem gutaussehend Jungen, bei einer Dame abgegeben. Sie muss Arbeiten verrichten die ihr nur aus den Geschichtsbüchern bekannt sind. Ihr ganzer Lebensstil ändert sich. Und Alltag kehrt ein. Nicht aber bei Anna. Sie begibt sich allein auf die Suche nach ihrem Heimweg. Viele Überraschungen erwarten sie. Ein toller Jugendroman, für alle Fans der Rubintrilogie.

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"Venedig, 1499 (S. 131-132)
Hier muss es sein«, hörte ich eine Frauenstimme vom Kanal her. »Seht nur, das Wassertor ist offen, und drinnen sind Leute, die können wir fragen.« Der tödliche Schwertstoß blieb aus. Ich riss die Augen wieder auf und sah, wie Alvise irritiert die Waffe sinken ließ. Die Stimme wurde lauter. »Ihr guten Leute, sind wir hier richtig beim Haus des ehrenwerten Messèr Trevisan? Wir sind zu seiner Feier eingeladen.« Nie hätte ich mir träumen lassen, mich einmal über das Auftauchen von Juliane Tasselhoff zu freuen. Ach was, freuen war gar kein Ausdruck. Ich hätte jubeln können vor lauter Begeisterung! Hastig wich ich ein paar Schritte von Alvise zurück.
»Ja, hier seid Ihr richtig!«, rief ich. Es kam als heiseres Krächzen heraus, Folge des Würgegriffs, doch bei meinen nächsten Worten gewann ich wenigstens teilweise die Stimme zurück. »Die Familie Tassini, stimmt's? Kommt doch gleich hier herein, in den Wassersaal, ich kann Euch in den Portego begleiten und Euch dem Gastgeber vorstellen!« Die ganze Zeit ließ ich Alvise nicht aus den Augen, aber er hatte wohl erkannt, dass die Nacht der langen Messer vorbei war. Ohne ein Wort zog er sich zu seinem Bruder in den Gang zurück. Die Schritte der beiden entfernten sich in erfreulichem Tempo.
Mein Herz raste wie verrückt von all dem Adrenalin, das mein Körper ausgeschüttet hatte. Ich musste ein paarmal tief durchatmen, bis ich wieder halbwegs klar denken konnte. Mit wackligen Knien ging ich zu den Stufen, die von der Galerie zum Wasser hinabführten. Vor dem Tor dümpelte die Gondel der Tasselhoffs alias Tassini. Juliane und ihr Gatte Heinrich, beide aufgerüscht wie für einen Staatsempfang, waren sichtlich erstaunt, mich hier zu sehen. »Ist das nicht dieses verwirrte junge Ding von heute Nachmittag?«, fragte Juliane ihren Mann. »Ich erkenne sie trotz ihrer Maske.« »Du hast recht, Giulia. Sie ist es.
Was sie wohl hier zu tun hat?« Matthias erhob sich von der hinteren Sitzbank und half gemeinsam mit dem Gondoliere seiner Mutter beim Aussteigen. »Ihr solltet nicht von ihr reden, als wäre sie gar nicht da.« Damit hatte er eindeutig recht, doch ich war so unendlich erleichtert und dankbar, dass Juliane und Heinrich sonst was hätten erzählen können. Sie hatten mir das Leben gerettet, dafür hatten sie was bei mir gut. Mit einem Griff schob ich mir die Maske nach oben ins Haar, weil es mir unhöflich vorkam, mein Gesicht vor ihnen zu verstecken. »Dass ich verwirrt war, gebe ich zu, aber es lag an der Hitze«, sagte ich, immer noch zittrig.
»Kaum wart Ihr fort, hatte ich begriffen, dass es eine Verwechslung war.« »Wie war gleich dein Name?«, fragte Matthias mit schüchternem Lächeln. Ich holte tief Luft. »Anna. Und du bist Matteo Tassini, richtig?« »Du hast es dir gemerkt!« Er strahlte mich an. »Das liegt daran, dass es mir vorkommt, als würde ich dich schon ewig kennen.«"

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