Wächterin des Blutes
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Wächterin des Blutes

Guardians of Eternity 6 - Roman

von Alexandra Ivy

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Weitere Artikelinformationen

Er würde alles tun, um sie für sich zu gewinnen. Doch sie will nur eins: Rache Als Salvatore, der König der Werwölfe, der schönen Harley begegnet, fühlt er eine nie gekannte Leidenschaft. Mehr als alles andere will er sie für sich erobern und mit ihr, einer der letzten Werwölfinnen reinen Blutes, den Fortbestand seiner Art sichern. Doch Harley würde eher sterben als sich mit Salvatore einzulassen - denn er ist es, der das Verderben über ihre Familie gebracht hat, ihn wird sie bis zum letzten Atemzug bekämpfen. Und sie weiß, dass sie seiner verstörenden Anziehungskraft auf keinen Fall erliegen darf ...

Produktdetails

Verkaufsrang: 958
ISBN-10: 3-641-06429-5
EAN: 9783641064297
Originaltitel: Beyond the Darkness
Erschienen: 11.10.2011
Verlag: Diana Verlag
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 448
Übersetzer: Kim Kerry
Erschienen bei: Diana Verlag
Übersetzt von: Kim Kerry
Spieldauer: 1026 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Alexandra Ivy

Unter dem Pseudonym Alexandra Ivy veröffentlicht die bekannte Regency-Liebesroman-Autorin Deborah Raleigh ihre Vampirromane. Deborah Raleigh begann ihre Schreibkarriere als Autorin von Drehbüchern, wendete sich aber bald dem Liebesroman zu. Heute hat sie über dreißig erfolgreiche Romane publiziert. Sie ist Mutter von zwei Kindern und lebt mit ihrer Familie in Ewing, Missouri.

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KAPITEL 22 (S. 266-267)
Caine wusste nicht, wie lange er bewusstlos gewesen war. Eigentlich wusste er nicht einmal, wie er bewusstlos geworden war. Er erinnerte sich daran, dass er sich verwandelt hatte, als ein schwarzer, bösartiger Nebel in die Höhle eingedrungen war. Er hatte Schmerzen gespürt, und zwar die Art, bei der einem klar war, dass man sterben würde. Er hatte sich nichts mehr gewünscht, als sich auf dem Fußboden zu einer Kugel zusammenzurollen und zu winseln.
Ganz wie ein geschlagener Welpe. Und vielleicht wäre das auch sein Schicksal gewesen, wenn er nicht gesehen hätte, dass der eigenartige Nebel direkt auf Kassandra zuschwebte. Sein Trieb hatte die Oberhand gewonnen, und mit einem wütenden Aufheulen hatte er sich dem näher kommenden Nebel direkt in den Weg gestellt. Es war ihm egal, was für ein Ding das eigentlich war – es würde die Rassewölfin jedenfalls nicht anrühren.
Und von diesem Moment an waren seine Erinnerungen verschwommen. Mit einem Stöhnen zwang er sich, die Augen zu öffnen – was er sogleich bereute, als ihn beim Anblick der flackernden Kerzenflamme ein stechender Schmerz durchzuckte. »Bin ich tot?«, krächzte er. Plötzlich nahm er einen Hauch von Lavendel wahr, und dann tauchte Kassandras Gesicht über ihm auf. Ihr Haar hing verfilzt herunter. »Nicht mehr.« Caines Herzschlag stoppte bei ihren ernsten Worten. »Ist das ein Scherz?« »Nein.« »O Gott.« Caine zitterte und versuchte ihre unmögliche Behauptung mit einem Lachen abzutun.
Er war eine Wolfstöle, kein reinblütiger Dämon. Wenn er starb, dann hatte er es hinter sich. Sayonara, Baby. Ende der Geschichte. Ein Teil von ihm war allerdings gar nicht in der Stimmung zu lachen. Etwas war mit ihm passiert. Etwas Überwältigendes und Weltbewegendes. Er konnte es bis ins Mark spüren. »Jetzt weiß ich endlich, wie es sich anfühlt, eine wandelnde Leiche zu sein«, murmelte er trocken und legte seine Hände flach auf den harten Stein, um sich in eine sitzende Stellung zu manövrieren. Vor seinen Augen drehte sich alles. Das Schwindelgefühl war unerträglich, und fast wäre er wieder bewusstlos geworden.
Mit der Geschwindigkeit einer Rassewölfin legte Kassandra den Arm um seine Schultern und hielt ihn fest. »Ich bin mir nicht sicher, ob du dich bewegen solltest«, schalt sie ihn, wobei sie mit ihren Lippen sein Ohr streifte. Sofort durchzuckte ihn Erregung wie ein Stromschlag, was bewies, dass trotz seiner gerade überstandenen Berührung mit dem Tod alles noch so funktionierte, wie es sollte. »Es gibt eine Menge Dinge, die ich nicht tun sollte, aber davon habe ich mich noch nie aufhalten lassen. Wie ich auf so schmerzhafte Weise bewiesen habe«, murmelte er. Dann riss er die Augen auf, als er sah, worauf er gerade gelegen hatte. »

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