Schweigeminute

Novelle

von Siegfried Lenz

Buch

Taschenbuch (128 Seiten)

5. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Ein Sommer in einer Kleinstadt an der Ostsee irgendwann in den sechziger Jahren: Die Englischlehrerin Stella Petersen und ihr Schüler Christian sind ein Liebespaar – bis Stella bei einem Bootsunfall tödlich verunglückt. Während einer Gedenkfeier in der Aula blickt Christian zurück auf diese heimliche Liebesbeziehung, die nur einen Sommer dauerte, ihn aber für sein ganzes Leben verändert.
»Wir haben ... Siegfried Lenz für ein poetisches Buch zu danken. Vielleicht ist es sein schönstes.« Marcel Reich-Ranicki

Pressestimmen:

"Keine Angst vor großen Namen. Siegfried Lenz ist zwar einer der prominentesten und ältesten deutschen Schriftsteller, sein Buch "Schweigeminute" ist aber auch für Jugendliche bester Lesestoff.[...]Große Literatur."
Borkener Zeitung 04.08.2011

Produktdetails

ISBN-10: 3-423-13823-8
EAN: 9783423138239
Erschienen: 01.11.2009
Verlag: dtv
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 5. Auflage
Seitenzahl: 128
Länge/Breite: 192mm/121mm
Gewicht: 141 g
Reihe: dtv-Taschenbücher
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Siegfried Lenz

Siegfried Lenz, 1926 im ostpreußischen Lyck geboren, zählt zu den bedeutendsten und meistgelesenen Schriftstellern der Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Seine Werke erscheinen seit 1951 (»Es waren Habichte in der Luft«) im Hoffmann und Campe Verlag und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

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Buchhändlertipps

  • Die Liebe in Rückblenden Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Rudy Sturmer, am 28.07.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Eine Schweigeminute, wir wissen es alle, ist eine Gedenkminute, ein Innehalte und Nachdenken über jemanden, der nicht mehr unter uns ist. In diese Schweigeminute hinein wird in Rückblenden die Geschichte einer Liebe erzählt: Ein warmer Sommer in einer Kleinstadt an der Ostsee. Die Englischlehrerin Stella und ihr Schüler Christian lieben sich, und es ist eine vorsichtige Liebe, aus zufälligen Berührungen und Blicken entstanden. Aus einem Sommergefühl wird etwas Bleibendes. Christian beginnt bereits weitreichende Pläne zu schmieden, als das Unaussprechbare passiert. Der Tod hat ein Wort mitzureden und die Liebe wird, ihrem Charakter entsprechend, wieder zu jenem flüchtigen, scheuen Wesen, das schließlich nur mehr in der Erinnerung weiterbestehen kann.
  • Novelle mit Gewicht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Hannes Schwaiger, am 07.04.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Lenz beschreibt in dieser Novelle die Geschichte einer letztlich unerfüllten Liebe zwischen einem Gymnasialschüler und seiner Englischlehrerin. In der Gedenkfeier, der "Schweigeminute", erzählt Christian die tragisch endende Affäre in den Sommerferien zwischen ihm und Stella, die bei einem Bootsunfall ums Leben kommt.
    Christian lässt in seinen Gedanken seine Beziehung zu Stella und die Erlebnisse diese Sommers Revüe passieren.
    Diese Beziehung findet ihr jähes Ende bevor sie so richtig innig begonnen hat. Siegfried Lenz stellt auch in diesem Buch die Darstellung zwischenmenschlicher Beziehungen in den Mittelpunkt.

Kundenrezensionen

  • Liebe in Erinnerungsfetzen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Philippe Nix, am 23.12.2012

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    Die Novelle "Schweigeminute" von Siegfried Lenz handelt von einem Schüler, der ein Verhältnis mit seiner verstorbenen Lehrerin hatte. Auf der Gedenkfeier lässt er seine Erinnerungen an sie Revue passieren.

    Erzählt wird aus der Sicht des Schülers. Gelegentlich wechselt der Ich-Erzähler unverhofft zwischen der gegenwärtigen Gedenkfeier und seinen Erinnerungen. Zudem spricht der Erzähler von seiner Lehrerin manchmal in der 2. und manchmal in der 3. Person (Singular). Das sorgt zum einen dafür, dass es für den Leser gelegentlich leicht schwierig werden kann die Gedanken des Erzählers nachzuvollziehen. Zum anderen drückt dieser Wechsel zwischen Gegenwart - Vergangenheit und 2. Person - 3. Person eine Art Verwirrung aus, ausgelöst durch die Erschütterung, die durch den Tot der Lehrerin hervorgerufen wird. Somit lässt der Schreibstil die Handlung realistischer wirken.
    Meine Erwartungshaltung an das Buch waren zugegebenermaßen nicht ganz neutral. Ich hatte mich für die Lektüre entschieden, da ich mir das Thema sehr interessant anmutete. Ich kann nicht gerade behaupten, dass mich die Novelle enttäuscht hat, aber es entsprach doch nicht ganz meinen Vorstellungen.
    Auf das Ende war ich ganz besonders gespannt bei diesem Buch. Auch hier kann ich nicht sagen, dass es nicht gelungen wäre, doch hat mir irgendwie doch noch eine Aussage gefehlt. Was sagt mir das Buch?

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Lektüre in jedem Fall durch ihre realitätsnahe Erzählweise punktet, dass aber an einigen Stellen durchaus noch Potential zur Ausdehnung der Handlung gewesen wäre.

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  • Scheigeminute Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Hirth, am 13.06.2011

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    Wunderbar leicht und anrührend beschreibt Lenz die beginnende Liebe des 18-jährigen Schülers Christian mit seiner Englischlehrerin Stella. Als Stella stirbt erkennt Christian, dass er die Liebe seines Lebens verloren hat. Ein wunderbares Buch: kein Wort zuviel, ohne Kitsch und Klischees wird diese Liebe und ihr tragisches Ende beschrieben. Siegfried Lenz ist ein wunderbarer Erzähler.

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  • Zart und doch voll Gefühl Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ute Senft, am 23.01.2011

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    Siegfried Lenz schafft es auch mit über 80 Jahren einem poetisch zarten Liebesroman zu schreiben. Die Geschichte an sich ist nichts Neues. Ein18 jährigen Schüler verliebt sich in seine Lehrerin Stella, die bei einem Unfall ums Leben kommt.
    Während der Trauerfeier in der Schule lässt Christian seine Beziehung zu Stella in Rückblenden Revue passieren.
    Wunderbar einfühlsam beschreibt Lenz diese Beziehung. Auch wenn man von Anfang an weiß, dass diese Glück nicht anhält, entlässt Lenz den Leser aus dieser Novelle nicht traurig zurück
    Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

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  • Unwegsamkeiten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Stefanie Strachotta, am 18.08.2010

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    Die Novelle lässt wenig Intensivierung des Bezugs zu den Charakteren zu. Alles rauscht ein bißchen vorbei, ohne Mitleiden und irgendwie hatten wir schon einige solcher bittersüßen, altmodischen Love-Storys. Aber es muss ja nicht jeder so sehen, denn Liebesgeschichten sind doch immer irgendwie schön und der Roman ist trotzdem auf jeden Fall lesenswert, da er auch von der Erzählkunst seines Schöpfers lebt.

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  • Eine traurige Liebe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Dieter Hartendorf, am 20.05.2010

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    Auf mich wirkt diese Geschichte über die Liebe eines Schülers zu seiner einige Jahre älteren Lehrerin etwas "altväterlich". Manche der geschilderten Situationen, Ereignisse und Personen überzeugten mich nicht. Störend fand ich auch daß zahlreiche Details nicht "stimmig" waren. Fazit: es gibt viele sehr gute Bücher von Siegfreid Lenz. Dies ist eins der schwächeren.

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  • Schweigeminute Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anke Tielo, am 23.03.2010

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    Ausgangspunkt dieser Novelle ist die Gedenkfeier für die Lehrerin Stella Petersen, die auf tragische Weise ums Leben kam.
    Dort lässt Christian, ihr Schüler, die Zeit mit Stella Revue passieren. Schon von Anfang an ist klar, das kann
    Kein Happy End geben. Aber das tut der Spannung keinen Abbruch.
    Siegfried Lenz schreibt diese so authentisch wirkende Liebesgeschichte mit einer Ruhe und feinfühligen Art,
    dass man dieses Buch nicht mehr zur Seite legen kann

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  • Ein gefühlvolles Buch mit schöner Sprache. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jacques Noupoua, am 17.03.2010

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    "Schweigeminute" thematisiert ein allzu bekanntes Thema: Ein Schüler verliebt sich in seine Lehrerin und daraus entwickelt sich eine leidenschaftliche Romanze. Die Tragik dabei ist, dass die Lehrerin stirbt.
    Was dieses Buch so besonders macht, sind vor allem die Emotionen, die einen erfassen.

    Die Art und Weise, wie Siegfrid Lenz diese Geschichte aufbaut, macht es dem Leser unmöglich sich diesem melancholischen, fast schon traurigen Sog, erzählerischer Kunstfertigkeit zu entziehen.

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  • Naja... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von J.G., am 25.12.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Novelle handelt von einer Liebe zwischen einem 18-jährigen Schüler, Christian und seiner Lehrerin, Stella Petersen.
    Siegfried Lenz beschreibt mit einfachen Worten die Küsten und ihre Menschen, er beschreibt eindrücklich die Trauer, welche Christian aufgrund des plötzlichen Todes von Stella umgibt sowie seine Erinnerung an die gemeinsamen Stunden mit ihr. Und doch hat mich die Geschichte gelangweilt.
    Die Auseinandersetzung Christians zwischen seiner Situation als Schüler, der seiner Lehrerin gehorcht und als Geliebter, der seine Geliebte beschützt, fand ich dennoch sehr gelungen.
    Und wenn ich hier und dort das Buch aufschlage und einfach die Sprache auf mich wirken lasse, beeindruckt und ergriffen. Die Story kann allerdings wohl nur einem älteren Herrn (Siegfried Lenz ist 83 Jahre alt!!), der sich in seine Jugendzeit zurückversetzen will, einfallen. Denn von „Liebe“ kann aus meiner Sicht nicht wirklich die Rede sein.

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  • Wunderschöne Liebesnovelle Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dorothee Jaschke, am 25.11.2009

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    Ein altes Thema wunderschön erzählt. Siegfried Lenz beschreibt aus Sicht des Schülers Christian hervorragend eine Schüler-Lehrer Liebesgeschichte. Ohne Pathos, zeitlos und verhalten. Die Figuren sind gelungen, die Szenerie stimmig. Ein leichtes und doch ernstes Stück. Genial, schön, magisch!

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  • ohhh Stella Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.11.2009

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    ein wunderbares buch einfach nur schön... nur schade das es so kurz war...dennoch ein muss über stella zu lesen...das buch ist nicht langweilig und man hat die zeit zum träumen ohne ende.

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  • tolle Sprache, tolle Geschichte! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Janina Laube, am 16.11.2009

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    Dieses Buch beginnt genauso wie es heißt...mit einer Schweigeminute. Der Rest des Buches besteht aus erzählten Erinnerungen...Wunderschöne Geschicht leider ohne Happy End wie man ja schon am Anfang erkennt!

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  • Absolut lesenswert! Endlich auch als Taschenbuch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 31.10.2009

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    Sehr realistisch geschriebenes Buch, fesselt bis zur letzten Seite. Lenz bedient sich an neuen Sujets, ältere Männer mit jüngeren Frauen ist doch langweilig...

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  • So schön altmodisch und traurig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Monika Fuchs, am 26.10.2009

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    Sicher darf ich es so gar nicht schreiben, aber dies ist mein erstes Buch von Siegfried Lenz, das ich gelesen habe. Und auch, wenn es wahrscheinlich kein typisches Buch von ihm ist, so kann ich jetzt doch die große Verehrung für ihn verstehen! Es ist eine wunderschöne und zugleich traurige Liebesgeschichte zwischen dem 18jährigen Schüler Christian und seiner Englischlehrerin Stella. Christian erzählt seine Geschichte rückblickend während er an der Gedenkstunde für seine tödlich verunglückte Lehrerin teilnimmt. Siegfried Lenz beschreibt die Geschichte von dieser jungen, frischen und unerlaubten Liebe so schön und so altmodisch, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, dass dieses Buch gar nicht aus der Gegenwart kommen kann. Die Geschichte war viel zu schnell zu Ende und doch war es gut so. Jedes Wort mehr wäre zuviel gewesen! Genießen Sie einfach dieses wunderschöne kleine Buch.

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  • Zeitlose Novelle Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dr. Christian Rößner, am 24.10.2009

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    Siegfried Lenz schickt seine Leser in seiner wunderbaren Novelle „Schweigeminute“ nicht nur im Handlungsverlauf auf eine Zeitreise in die 60er Jahre, sondern auch stilistisch kommt die Erzählung ganz im alten Gewand daher. Ohne stilistische Experimente schildert Lenz die Geschichte eines Schülers, der sich in seine junge Lehrerin verliebt. Doch ein Unglück, das bereits auf den ersten Seiten der Novelle angedeutet wird, zerstört diese linde Sommerliebelei. Ohne falsches Pathos erzählt Lenz in formschönen Dialogen und glasklaren Figurenbeschreibungen eine ganz einfache, zeitlose Geschichte. Doch oft sind gerade diese Geschichten doch die besten. Unbedingt lesen!

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  • Ein Buch voller Gefühl Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Xirxe, am 06.09.2009

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    Welch ein anrührendes Buch! Siegfried Lenz erzählt die Geschichte einer längst vergangenen Liebe: Als Gymnasiast verliebt sich Christian in seine Englischlehrerin Stella und sie werden ein Liebespaar. Doch diese Verbindung währt nur kurz: Bei einem Schiffsunglück wird Stella so schwer verletzt, dass sie kurz darauf stirbt. Erzählt wird diese Liebe von dem mittlerweile älteren, erfahrenen Christian, der sich an díe Gedenkveranstaltung (und die damit verbundene Schweigeminute, daher der Titel) erinnert und daran, wie er währenddessen die gemeinsame Zeit noch einmal durchlebte. Diese Perspektive ist gut gewählt: Die Wortwahl, die sorgsam ausgewählten Sätze hätten für einen 18-Jährigen nicht glaubhaft gewirkt.
    Das ganze Buch ist von einem wunderbar liebevollen, zärtlichen Ton geprägt. Man spürt noch immer die Gefühle, die Christian seiner Lehrerin entgegenbrachte, aber auch die Trauer über das abrupte Ende ihrer Beziehung und all der eventuell verpassten Möglichkeiten einer gemeinsamen Zeit. Mir standen mehr als einmal die Tränen in den Augen.
    SEHR ZU EMPFEHLEN!!!

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