Schuld

Stories

von Ferdinand von Schirach

Buch

Taschenbuch (199 Seiten)

Sprache: Deutsch

mehr zum Inhalt

Sofort lieferbar

Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv
0
0
0
0
0

€ 9,30

In den Warenkorb

Auf den Merkzettel

  • tolino shine
  • Bookeen Cybook Odyssey
  • Bookeen HD FrontLight
  • Thalia eReading App (erhältlich im App-Store)
Diese Geräte unterstützen den Adobe Kopierschutz
  • tolino
  • alle Thalia eReader
  • Kobo, Sony Reader, andere eReader
  • Thalia eReading App für Android und iOS
  • Windows PC und Mac
  • Kindle und Linux unterstützen den Adobe Kopierschutz nicht
  • Kostenlose Lieferung ab
    € 20 Einkaufswert
  • Bonuscard Kunden bestellen Bücher versandkostenfrei

    Bonuskarte

Verfügbarkeit in Ihrer Thalia- Buchhandlung prüfen

Verfügbarkeit prüfen

Andere Kunden, die "Schuld" kauften, interessierten sich auch für:

Weitere Artikelinformationen



Eine junge Frau wird jahrelang von ihrem Ehemann brutal misshandelt - bis er eines Tages erschlagen wird. Ein Internatsschüler wird im Namen der Illuminaten fast zu Tode gefoltert. Das Spiel eines Pärchens gerät außer Kontrolle. Doch wie kam es dazu? Nach seinem Erfolgsdebüt »Verbrechen« legt Ferdinand von Schirach einen neuen Erzählband vor, der 15 literarisch aufbereitete Gerichtsfälle versammelt. Leise, aber sehr bestimmt stellt der Berliner Strafverteidiger die Frage nach Schuld und Unschuld, nach Gut und Böse.


Pressestimmen:

"Da sitzt jedes Wort, da ist alles an seinem Platz, Poesie durch Klarheit." (Benjamin von Stuckrad-Barre, Welt am Sonntag)

"Es sind kleine Meisterwerke darunter von enormer sprachlicher Präzision und Darstellungskraft." (Uwe Wittstock, Die Welt)

Produktdetails

Verkaufsrang: 9.030
ISBN-10: 3-492-27377-7
EAN: 9783492273770
Erschienen: April 2013
Verlag: Piper
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 199
Länge/Breite: 192mm/122mm
Gewicht: 200 g
Reihe: Piper Taschenbuch
Nach oben

Ferdinand von Schirach

Ferdinand von Schirach, geboren 1964 in München, arbeitet seit 1994 als Anwalt und Strafverteidiger in Berlin. Zu seinen Mandanten gehörten das frühere Politbüro-Mitglied Günter Schabowski, der ehemalige BND-Spion Norbert Juretzko, Industrielle, Prominente und Angehörige der Unterwelt.

Nach oben

Übersicht der Bewertungen

Bewertung abgeben

Sagen Sie Ihre Meinung!

Rezension schreiben

Buchhändlertipps

  • Prägnante, sachliche und schonungslose Rechtsfälle - EINE EINFACH GENIALE ABWECHSLUNG!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Judith Lehner, am 17.02.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz Lentia

    Der deutsche Rechtsanwalt und Autor Ferdinand von Schirach liefert nach seiner ersten Veröffentlichung „Verbrechen“ in seiner zweiten Kriminalgeschichtensammlung neue spannende Rechtsfälle. Die 15 teils authentischen Erzählungen beschäftigen sich mit den unterschiedlichsten Verbrechen – mit Vergewaltigung, Körperverletzung und nicht zuletzt Mord, aber auch mit Diebstählen und Unfällen. Es kommt dabei nicht immer zu Verurteilungen, teils zu verspäteten Bestrafungen oder falschen Verhaftungen, manchmal geraten auch Unschuldige ins Visier der Justiz. Gerade diese Wirklichkeitstreue und Realitätsnähe schockieren uns als Leser mehr als fiktive Kriminalsfälle. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb ist eine Geschichte faszinierender als die andere. Die sachliche und emotionslose Sprache – ohne Erklärung, ohne Urteil, ohne fixe Moral – führt zu einer schonungslosen Darstellung der Verbrechen. Durch Schirachs prägnanten und knappen Stil entstehen ein gewisses Tempo und eine Eigendynamik der Sprache und Geschichte, so dass man das Buch einfach nicht weglegen kann.

Kundenrezensionen

  • Verbrechen, präzise dargelegt! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marion Olßon, am 09.05.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Einfach unfassbar, wie dramatisch und erschütternd tatsächlich verübte Verbrechen sein können. Ferdinand von Schirach ist es auch diesmal ausgezeichnet gelungen, den Leser in den Bann zu ziehen.
    Wahre Verbrechen, in 15 Gerichtsfälle unterteilt, die die Frage nach Schuld und Sühne sehr klar und präzise wiederspiegeln.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Erschreckend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von J.G., am 12.01.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ferdinand von Schirach ist ein Strafverteidiger mit einer Kanzlei in Berlin und erzählt in seinem zweiten Buch „Schuld“ erneut reale Fälle aus dem anwaltlichen Alltag.

    „Schuld“ ist ein spannendes und unterhaltsames Buch. Aber viel entscheidender: Es ist ein Buch, dass uns den Widerspruch zwischen Recht und Gerechtigkeit vor Augen führt. Im Vordergrund steht die Schuld der Täter, die wegen Verfahrensfehler oder anwaltlicher Cleverness freigesprochen werden. Die Geschichten zeigen uns, was unser Rechtssystem leisten oder auch nicht leisten kann.

    Ferdinand von Schirach bedient sich bei seinen Erzählungen einem klaren und schnörkellosen Erzählstil mit kurzen und prägnanten Sätzen und bleibt dabei vollkommen wertfrei.
    Aus meiner Sicht konnte von Schirach das Niveau seines Vorgängerbuches bei Weitem halten.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Erschütternd! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Annegrit Fehringer, am 12.07.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Lesen Sie unbedingt diese unerhörten Fälle des Anwalts und Strafverteidigers Ferdinand von Schirach. Knapp und auf den Punkt gebrachte Lebensschicksale werden so hervorragend geschildert, dass Sie dieses Bucht nicht mehr aus der Hand legen werden! Unglaublich und erschütternd wie nah der Abgrund lauert, wie nah doch Schuld und Unschuld beieinanderliegen können!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Genial Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Karin Wenzlawiak, am 15.06.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Hier hat Schirach eine schöne Zusammenstellung verschiedenster Fälle gebracht. Ich muss sagen, dies ist ihm sehr gut gelungen. Jede einzelne Story hat seinen teilweise überraschenden Abschluss. Gerne werde ich ihn weiterempfehlen und mit Sicherheit werde ich in der nächsten Zeit ein weiteres Werk in Empfang nehmen. Etwas schnelles Zwischendurch - absolut genial.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • überraschend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Doris Kappesser, am 26.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Von Schirach berichtet von wahren Fällen aus seinem Berufsleben, die oftmals die Frage nach dem Unterschied von Recht und Gerechtigkeit aufwerfen. Sie erinnern mich an die Kurzgeschichten des amerikanischen Autors Henry Slesar. Es werden aussergewöhnliche Ereignisse erzählt, die ein überraschendes Ende haben. Vor allem die letzte Geschichte - KLASSE!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Schirachs Denanstöße Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Werner Jaroschek, am 15.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    von Schirachs Denkanstöße
    Ferdinand von Schirach ist Strafverteidiger. Die Frage nach Schuld und Unschuld, der Blick in die Abgründe menschlichen Seins, das Nachdenken über die Justiz faszinieren immer. In diesem Buch trägt er in knapper Sprache, zuweilen fast skizzenhaft, Fälle vor, bei denen man sich immer wieder fragt, ob hier Wirklichkeiten beschrieben werden oder ob der Verfasser Fälle konstruiert hat, um auf bestimmte Probleme aufmerksam zu machen Da gibt es den Fall der widerlichen Vergewaltigung einer jungen Frau durch eine Musikergruppe, die kostümiert auftrat. Die schwer misshandelte Vergewaltigte konnte keinen der Täter identifizieren, und alle leugneten jegliche Schuld ab, so dass Freisprüche das Ergebnis waren und somit eine Untat ungesühnt blieb.
    Fragwürdig auch der Fall des jungen Paares, das als junge Menschen asozial lebte und in dieser Zeit einen Mord beging, der den beiden nicht nachzuweisen war. Sie fanden dann endlich in eine normal bürgerliche Existenz, lebten 19 Jahren völlig einwandfrei. Aber durch die fortschrittlicheren Möglichkeiten der Spurensicherung wurden sie nun als Täter der früheren Untat überführt, zu einer Zeit also, in der sich nichts mehr mit ihrer Vergangenheit gemein hatten. Vor Gericht geladen, blieb ihnen nur die Selbsttötung als letzte Möglichkeit.
    Wie schwierig ist die Situation für den Juristen, den Richter, wenn er Recht sprechen muss, weil er an die strikte Einhaltung von Gesetzen gehalten ist, obwohl er weiß, dass dieses Recht einem Menschen nicht gerecht wird. Das wird sehr deutlich am Beispiel der Frau, die über Jahre von ihrem sadistischen Mann misshandelt wird, bis sie ihn im Schlaf tötet. Dass dieser Fall in Wirklichkeit dann anders war, erfuhr Schirach später und der vernünftige Richter vielleicht nie.
    Das Buch ist sprachlich ausgezeichnet. Schirach gibt Denkanstöße, Mehr nicht. Aber die sind sehr wichtig.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein