Palästina - Reisen zu den Menschen

Reisen zu den Menschen. Reisen in der Westbank einschließlich Ostjerusalem

von Wil Tondok, Burghard Bock

Buch

Taschenbuch (244 Seiten)

1. Auflage.

Sprache: Deutsch

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Der erste deutschsprachige Palästina-Führer erscheint zu einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen für dieses Land engagieren und es für Gruppen und Individualreisende einfach geworden ist, die palästinensische Westbank kennenzulernen. Aufgrund der inzwischen guten touristischen Infrastruktur besteht kein Anlass mehr, nur von Israel aus Tagesausflüge in die besetzten Gebiete zu unternehmen.
Auch das überschaubare Risiko liegt nicht höher als eine deutsche Autobahn zu befahren.
Dieser Reiseführer wird Sie nicht nur zu den Sehenswürdigkeiten führen, sondern direkt zu den Menschen. Eine Vielzahl von Adressen für Besuchs- und Gesprächsmöglichkeiten in Gemeinden, Friedensprojekten, bei Menschenrechtsorganisationen und politischen Gruppierungen werden unvergessliche Begegnungen mit Palästinensern ermöglichen. Indem Sie die Dienstleistungen von "Kleinunternehmern" wie Familienpensionen, Taxifahrern, spezialisierten Reiseunternehmen oder Reisebegleitern in Anspruch nehmen, leisten Sie direkte Unterstützung für die gastfreundliche Bevölkerung.
Für das tägliche Reiseleben finden Sie viele Übernachtungsmöglichkeiten und Restaurants, auf ausgewählten Reiserouten die großen und die kleinen Sehenswürdigkeiten mit detaillierten Beschreibungen. Nutzen Sie die verdichteten Informationen und folgen Sie dem Ruf "Kommt und seht", um sich ein eigenes Bild von Palästina in seiner Schönheit wie Zerrissenheit zu machen.


Produktdetails

ISBN-10: 3-89662-483-0
EAN: 9783896624833
Erschienen: Mai 2011
Verlag: Reise Know-How Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1. Auflage.
Seitenzahl: 244
Länge/Breite: 145mm/105mm
Gewicht: 327 g
Reihe: Reise Know-How
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Wil Tondok

In den 70er Jahren gab Wil Tondok (Dipl.-Ing.) seine berufliche Karriere auf, verkaufte Hab und Gut und reiste in einem VW-Camper in drei Jahren einmal um die Erde. Schon bald nach der Rückkehr ging er für die UNO nach Pakistan, einige Jahre später bereiste er Nord- und Westafrika. Danach ließen berufliche Verpflichtungen keine längere Reisen mehr zu. Daher konzentriert er sich auf den Nahen Osten.

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Kundenrezensionen

  • Verdeckte Agitationsschrift Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 06.01.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein sonderbarer Titel für einen sonderbaren Reiseführer.
    Die Einführung zeigt die Tendenz. Die Verfasser folgen dem Aufruf des „Kairos-Palästina-Dokument“ aus dem Dezember 2009 in dem von einigen palästinensischen Christen, in theologische Sprache gehüllt und befürwortet von nicht nur Württembergischen Teilen der Evangelischen Kirchen, schwerwiegende, ungerechte politische Beschuldigungen gegenüber Israel vorgebracht werden und in der Forderung gipfelt, den jüdischen Staat aufzulösen. Dazu leisten die Autoren einen Beitrag. „Das biblische Israel ist (ja) bereits 722 v.C. untergegangen“.

    Es wurde mit unkoordinierten Doppeldarstellungen oder Weglassungen schlampig gearbeitet. Quellenangaben fehlen. Das Kapitel Geschichte zeugt von Ignoranz. Wurde auf ein Lektorat verzichtet? („Siehe Seite:…?“)

    Peinlich vor allem sind die objektiven Irrtümer. So hat eine „Julianische“ (Kalender)Verschiebung nie stattgefunden, wohl aber eine Gregorianische. Das Hauptquartier der PLO war nie in Algier. „Es ist unbekannt, wer die Grüne Linie bei den Waffenstillstandsverhandlungen 1948/49 eingezeichnet hat.“ Wirklich?

    Sind die zahlreichen Weglassungen gezielt? Kein Wort über das dreifache „Nein“ von Khartum 1967, als noch keine Siedlung existierte – die heute als das Friedenshindernis dargestellt wird. Der Grund (Pogrome) für die verschiedenen Einwanderungswellen bleibt ebenso unerwähnt, wie die Tatsache, dass in diesem Fleckchen Erde immer Juden gelebt haben.

    Verschwiegen wird auch die Internationalem Recht widersprechende Vererbbarkeit des Flüchtlingsstatus‘ für Palästinenser, dass von 35300 Hauptamtlichen des UN-Flüchtlingswerkes 29000 allein für Palästina arbeiten und lediglich 6300 für den „Rest“ der weltweiten Flüchtlinge von über 20 Millionen. Auch: dass allen Friedensbeteuerungen zum Trotz Straßen, Plätze und Schulen nach Terroristen benannt sind, in den - von der EU finanzierten – palästinensischen Schulbüchern Hass auf Israel und die Juden gepredigt wird und alle Vereinbarungen zu ihrer Korrektur bisher missachtet wurden. Vergessen wurde auch die nicht genutzte Chance der Hamas nach der Räumung Gazas einen (demokratischen) Staat aufzubauen und stattdessen von dort 20.000 Raketen in 3 Jahren auf den Süden Israels niedergingen. Die Autoren nennen sie den „Vorwand“ für den Gaza-Krieg.
    Bei der Darstellung der Bedeutung Jerusalems fehlt der Hinweis, dass es nicht einmal im Koran erwähnt ist.

    Als Lektüre werden u. a. empfohlen: Die Befürworter der Ein-Staatenlösung Edward Said, der das Oslo-Abkommen als „palästinensisches Versailles“ bezeichnet hat, und Ilan Pappe, der zum Boykott israelischer Wissenschaftler aufruft.

    Das Niveau dieses sogenannten Reiseführers zeigt sich dann bei hinkenden Vergleichen, wie der mit der „Berliner Mauer“ oder „Was hätten wir in Deutschland getan, wenn uns Russland seine Tschetschenen zur Ansiedlung geschickt hätte“.

    Der Shabbat wird als „unpraktisch“ am Beispiel der „nerv tötenden“ langsamen Aufzüge abgewertet. Verschwiegen wird, dass um Leben – auch das von Tieren – zu retten, alle Shabbat-Gebote aufzuheben sind. Die NSDAP-Mitgliedschaft von Oskar Schindler, sowie das Denkmal (mit Bild) einer deutschen Jagdstaffel aus dem 1. Weltkrieg scheint dagegen erwähnenswert.

    Unter „Gezielt einkaufen“ wird zum Boykott Israelischer Produkte aufgerufen. Diskussionen mit Siedlern sind zu vermeiden („Reisen zu den Menschen!?“).

    Trotz vieler praktischer Tipps (Sichtvermerke etc.) die dem Individualreisenden wirklich weiter helfen („Geben Sie bei der Einreise irgendein großes Hotel an“), manche aber geradezu lächerlich sind („Flüchten Sie bei Schusswechsel in Läden“) ist ein niveauvoller Reiseführer daraus nicht entstanden, sondern eine Agitationsschrift.

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  • Mehr als ein Reiseführer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.10.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Initiative für dieses Buch geht über das Anliegen eines Reiseführers weit hinaus. So fliesst der Erlös des Titels als Spende in Friedensprojekte in der Region. Sehr schön beschrieben sind die Intension und die Besonderheiten des Werkes.

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