MI 5

Die wahre Geschichte des britischen Geheimdienstes

von Christopher Andrew

Buch

gebunden (912 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Für wen hat Mata Hari wirklich spioniert? Was genau haben Kim Philby und die legendären Cambridge Five an Stalin verraten? Wie wurde der Atomspion Klaus Fuchs enttarnt? In seiner großen Geschichte des britischen Geheimdienstes MI 5 lässt Christopher Andrew, einer der führenden Experten, einschlägige Ereignisse und Personen der Geheimdienstgeschichte des 20. Jahrhunderts in neuem Licht erscheinen. Er offenbart die Identität zahlreicher Topspione und räumt mit hartnäckigen Mythen auf. Am Anfang stand die Angst vor einer Invasion der »Hunnen«. Doch spätestens im Ersten Weltkrieg hatte man die Spionageaktivitäten der Deutschen im Griff. Im Zweiten Weltkrieg gelang es dann mit hoher Effizienz, deutsche Spione umzudrehen und als Doppelagenten einzusetzen. Weit weniger effektiv war MI 5 gegenüber der sowjetischen Infiltration. Im Kalten Krieg kam die Abwehr von Technologie- und Wirtschaftsspionage hinzu, in der Gegenwart vor allem der Terrorismus der IRA und islamistischer Gruppen. Andrews Buch ist ein publizistisches Ereignis ohne Beispiel. Anlässlich des 100. Jahrestags seiner Gründung hat das MI 5 ihm exklusiv die Archive geöffnet. So war es möglich, erstmals umfassend und mit einer Fülle unbekannter Details Triumphe und Niederlagen dieser geheimnisumwitterten Institution zu schildern.

Pressestimmen:

"Wer einen Spionage-Thriller à la James Bond erwartet, wird nicht enttäuscht. Information, Spannung ( atemberaubend , schreibt The Guardian), literarisches Talent und britischer Humor machen Andrews Buch zu einem großen Lesevergnügen und gleichzeitig zu einem unverzichtbaren geschichtswissenschaftlichen Standardwerk über die letzten 100 Jahre mit tiefen Blicken hinter die Kulissen der internationalen Diplomatie." (Deutschlandradio Kultur, Lutz Bunk, 22.04.2010)"Detailliert schildert Andrew, wie es dem MI 5 gelang, während des Zweiten Weltkrieges deutsche Agenten umzudrehen und beispielsweise durch gezielte Fehlmeldungen zum Erfolg der Landung der Alliierten in der Normandie beizutragen.Doch nie hat das Ganze den Charakter einer Anekdotensammlung. Der Leser erhält zugleich Einblicke in die Strukturen und Mechanismen, wie ein Geheimdienst funktioniert und wo seine Grenzen liegen." (Ralf Balke, Handelsblatt, 23.4.2010)

Produktdetails

ISBN-10: 3-549-07379-8
EAN: 9783549073797
Originaltitel: The Defence of the Realm. The Authorised History of MI 5
Erschienen: 10.03.2010
Verlag: Propyläen
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 912
Länge/Breite: 221mm/156mm
Gewicht: 1200 g
Übersetzer: Stephan Gebauer, Norbert Juraschitz, Enrico Heinemann
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Christopher Andrew

Christopher Andrew, Professor für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte an der Cambridge University. Leiter der British Intelligence Study Group. Fernsehdokumentationen zu zeitgeschichtlichen und internationalen Themen. Zahlreiche Buchveröffentlichungen zur Geschichte der Geheimdienste.

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Buchhändlertipps

  • exclusiver Hintergrundbericht !! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Alexander Moser, am 23.08.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Gerasdorf

    Vergessen Sie James Bond denn in diesem Buch berichtet und räumt Christopher Andrew mit vielen Mythen über den Mi5 auf.Die britisch königlichen Top-Spione wurden nicht nur im zweiten Welkrieg,sondern auch gegen die IRA erfolgreich in die Gegenseite infiltriert.Und die Geschichten sind fesselnd,da der Mi5 an anlässlich des 100. Jahrestags seiner Gründung ,dem Autor die Archive geöffnet haben.

Kundenrezensionen

  • "Schlapphüte" im Rampenlicht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Martin Roggatz, am 03.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Geheimdienst wäre keiner, würde er zu viel über sich an die Öffentlichkeit dringen lassen. Umso erstaunlicher ist es daher, das ausgerechnet d e r britische Dienst sich zum hundertsten Geburtstag eine allgemein zugängliche "Firmengeschichte" gönnt. Ex - Agenten à la Viktor Ostrovsky (Der Mossad) sind als Autoren solcher Werke mit Vorsicht zu genießen. Bei "Altmeister" Andrews kommen derartige Zweifel gar nicht erst auf. Zuletzt trat er mit der Auswertung der KGB - Überläufer - Unterlagen von Wassili Mitrochin in Erscheinung (Mitrochin / Andrews: Das Schwarzbuch des KGB Bd. 1 u.2).
    Sein neuestes Werk ist einmal mehr ein Muß für alle an Nachrichten- und Geheimdiensten Interessierte.

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