Hörbuch
Spieldauer: 70 Minuten
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€ 17,99
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Ein kleines Gesamtkunstwerk: zum Anschauen, Anfassen und Anhören.
Franz Kafkas Texte faszinieren und irritieren. Die Künstlerin Stefanie Harjes hat sich von ihnen zu einer außergewöhnlichen Sammlung inspirieren lassen. In langen Ateliernächten hat sie mit diesem verrätselten Autor gerungen, aber auch immer wieder herzlich über ihn gelacht. Mit ihrem ganz eigenen Blick auf diesen vielschichtigen Schriftsteller zeigt sie, dass er nicht nur tiefe Abgründe zu bieten hat. Der Schauspieler Rainer Strecker hat sich in Harjes' Auswahl vertieft und erweckt die Texte, Briefe und knappen Aussagen zu ganz neuem Leben. Unterstützt wird er von der Illustratorin selbst, die ihren Brief an Franz und ihre Gedanken zu einigen Texten selbst spricht.
Für Kafka-Skeptiker ebenso wie für Menschen, die sich von seinem Werk magisch angezogen fühlen. In aufwändig gestalteter Verpackung und einem umfangreichen Beiheft.
Pressestimmen:
"Streckers Vortrag wird Kafkas wirrer, dunkler, aber auch amüsanter Welt zumeist gerecht. Seine zwar wenig sonore, aber dafür umso markantere Stimme, bringt genügend Farbe und Tempo aufs Band, obwohl er sich nicht unbedingt aufs Äußerste verbiegt" (hör)BÜCHER
| ISBN-10: | 3-942587-18-1 |
|---|---|
| EAN: | 9783942587181 |
| Sprecher: | Stefanie Harjes, Rainer Strecker |
| Erschienen: | 26.08.2011 |
| Medium: | CD |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Genre: | Belletristik, Romane und Erzählungen, vor 1945, Klassiker |
| Spieldauer: | 70 Minuten |
| Altersempfehlung: | ab 12 |
| Hörproben: | Jetzt probehören |
Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren. Nach einem Jurastudium, das er 1906 mit der Promotion abschloß, trat Kafka 1908 in die "Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt" ein, deren Beamter er bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung im Jahr 1922 blieb. Im Spätsommer 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz; es war der Ausbruch der Tuberkulose, an deren Folgen er am 3. Juni 1924, noch nicht 41 Jahre alt, starb.
Stefanie Harjes wurde 1967 in Bremen geboren und begann sieben Monate später zu sprechen. Ihren Freischwimmer absolvierte sie 1973 und begann zwischendurch mit dem Zeichnen. Weil es ihr Spaß machte, zeichnet sie noch immer. Als sie schließlich an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg aufgenommen wurde, studierte sie Illustration und Malerei, unter anderem auch in Prag. Um sich über Wasser zu halten - denn sie glaubte nicht, dass man jemals vom Illustrieren leben könnte - arbeitete sie als Schuhverkäuferin und bei der Post. In ihrer Ateliergemeinschaft "Überm Wind" in Hamburg illustriert sie seit 1994 freiberuflich in den Bereichen Buch, Zeitschriften, Keramik und Film. Seit 2007 lehrt sie an der Fachhochschule Hamburg. Für Ihre Arbeit ist sie mehrfach ausgezeichnet worden, so zum Beispiel mit dem "Österreichischen Staatspreis für Illustration".