Jagdzeit

von David Osborn

Buch

Taschenbuch (272 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Greg, Ken und Art stellten die Elite der amerikanischen Jugend dar. Jetzt haben die dreiKarriere gemacht. Doch nebenbei hatten sie schon immer ihren "guten, sauberen, jungenhaften,durch und durch amerikanischen Spaß" - und ihre dunklen Geheimnisse. Mit kaumerträglicher Spannung wird der Leser durch die Abgründe des "american way of terror"geleitet, die unter der polierten Oberfläche sichtbar werden.Jedes Jahr verbringen die Freunde ein paar Wochen zusammen in ihrer Jagdhütte und ge -hen ihren Hobbys nach: Jagd und Sex. Also wird jedes Jahr ein Pärchen entführt und mussein paar Tage lang für "Unterhaltung" sorgen - anschließend wird es "zur Jagd freigegeben".Doch irgendwann holen die Schatten der Vergangenheit jeden ein ...Bislang hat Osborn neun Romane und 24 Drehbücher geschrieben. Einige seiner Romanesind auf Deutsch erschienen, u. a. "Der Maulwurf", "Köpfe" und "Mord auf Martha'sVineyard". David Osborn lebt heute wieder mit seiner Frau in Connecticut.

Produktdetails

ISBN-10: 3-86532-209-3
EAN: 9783865322098
Erschienen: Jänner 2011
Verlag: Pendragon Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 272
Länge/Breite: 193mm/115mm
Gewicht: 234 g
Übersetzer: Marcel Keller
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David Osborn

David Osborn wurde 1923 geboren. Schon während seines Studiums an der Columbia University schrieb er erste Stücke für Off Broadway-Theater.

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Kundenrezensionen

  • Wenn das Tier im Menschen von der Kette gelassen wird... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Moritz Revermann, am 15.07.2011

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    'Jagdzeit' hat mir Angst gemacht. Angst vor dem abgrundtief Bösen, das anscheinend ebenso im Menschen steckt wie das Gute. 'Jagdzeit' ist ein perfides Psychogramm des Bösen. Trocken, hart und realistisch geschildert.

    "Er konnte den liebenden Vater und geduldigen Ehemann spielen und geschäftlich davon profitieren, und dann jedes Jahr für mindestens drei Wochen verschwinden und alles nur Erdenkliche tun, was sich andere Männer nur in ihren wildesten und flüchtigsten Träumen vorstellen konnten.
    Einmal im Jahr durfte er ein wirklicher Mann sein, genetisch, instinktiv und, genötigt durch die trostlosen Ketten der Gesellschaft im Verein mit dem hysterischen Gekeife emanzipierter Weiber, auch psychisch. Er durfte ein wildes, reißendes Tier sein, ein rohes sexuelles Tier und gleichzeitig ein verschwiegener, verdrehter, komplexer, moderner Mann, der sich schamlos jeder noch so krankhaften Perversionen hingeben kann, die ihm in den Sinn kommen mag.."

    Und das tun Ken, Greg und Art. Schonungslos und brutal, auf der Suche nach dem ultimativen Kick in jeder Hinsicht. Aber genauso erbarmungslos und präzise werden sie selbst gejagd. Aus den Jägern werden Opfer. Und schon denkt der Leser: ach ja, die Gerechtigkeit, lass sie siegen... Aber es geht nur um Rache.

    David Osborn läßt den Leser mit der Frage zurück, ob das Alte oder doch das Neue Testament Antworten auf die hier gestellten Fragen bietet. Beurteilen Sie selbst. Allein: es braucht starke Nerven, sich diesen Stoff zu geben. Mich hat er erschüttert. Nach Hubert Selbys 'Der Dämon' ist dies das härteste Buch, das ich jemals gelesen habe.

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  • Düster, abgedreht, spannend- 5 Sterne und mehr! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Julia Klode, am 20.06.2011

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    Schon der Prolog lässt es einem Eiskalt den Rücken runterlaufen, brutal und nüchtern wird das erste Verbrechen dreier Collagestudenten erzählt, viele weitere werden folgen, schonungslos, hart, sinnlos. Bei einem der Verbrechen, der drei, die nun erfolgreiche Männer in großen Unternehmen, zudem verheiratet und Familienväter sind, lässt uns David Osborn teilhaben. Er nimmt uns mit auf den alljährlichen Jagdausflug von Greg, Ken und Art- Ihre Beute, ein junges Paar, die ihre Partner hintergehen.

    Die Regeln sind einfach wie grausam: Einen Abend „vergnügen“ sich die Männer mit den beiden, am nächsten Morgen lassen sie sie laufen- 20 Minuten Vorsprung bekommen sie, dann beginnt die Jagd.

    Abgebrüht und furchteinflößend ist die Story, ist der Schreibstil, sind die Männer, ist derjenige, der es auf Ken, Greg und Art abgesehen hat- die Jäger werden zu Gejagten. Wer bleibt übrig? Wer überlebt?

    Jagen und gejagt werde, lautet das Motto dieses wirklich fast schon abgedrehten, düsteren Werkes. Sehr spannend, sehr mitreißend, sehr brutal und unbedingt lesenswert.

    Für alle, die mal einen Krimi der anderen Art lesen wollen.

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  • Schnell, spannend und extrem gut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christiane Strecker, am 13.06.2011

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    Ich habe eine Vorliebe für Bücher über menschliche Abgründe und dieses hier ist eins von den wirklich Guten. Lesen Sie nicht länger diese Rezension, lesen Sie dieses Buch!

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  • Spannend, schonungslos, hart. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christian Oertel, am 29.05.2011

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    Ken, Greg und Art sind die Prototypen der amerikanischen Elite: erfolgreiche, attraktive Männer in teurer Kleidung, mit feinen Manieren; liebende Väter und geduldige Ehemänner. Der alljährliche Ausflug pünktlich zur Jagdsaison ist für die drei Ritual. Im Gepäck Gewehre, Schrotflinten und jede Menge Munition. Einmal im Jahr streifen sie die trostlosen Ketten der Gesellschaft ab. Sie werden zu rohen, wilden, reißenden Tieren. Jagende, tötende Tiere, die sich schamlos jeder noch so krankhaften Perversion hingeben. Jedes Jahr wird ein Pärchen gekidnappt, das man wieder laufen lässt und schließlich die Treibjagd beginnt. "Das Kugelgewehr ist wahrscheinlich die beste Wahl... wenn der Jäger vorhat, jene äußerst gefährliche Art von Großwild zu jagen, die man Mensch nennt."

    David Osborns JAGDZEIT wurde bereits 1975 als Fortsetzungskrimi im STERN abgedruckt. Bei PENDRAGON neu editiert, gehört es für mich zum spannendsten, schonungslosesten und härtesten Stoff, den ich je gelesen habe. Die gnadenlos offene Darstellung der mitleidlosen, unnachgiebigen, zielgerichteten Hetzjagd im Kontrast zur Angst, Hoffnungslosigkeit und Entsetzen der Gejagten ist fast unerträglich. Dieses Buch ist ein Alptraum, ein unvorstellbarer, noch nie geträumter Alptraum, so wild und flüchtig er auch je war.

    Ein Thriller so wuchtig wie ein Schuss aus einer abgesägten Schrotflinte, in dessen obszöne, rauchende Öffnung wir starren.

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  • Endlich wieder Aufgelegt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Birgit Herrmann, am 07.01.2011

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    Jagdzeit habe ich vor über 20 Jahren gelesen und noch heute überkommt mich ein kalter Schauer wenn ich an diesen Thriller denke.Er ist nicht so blutig wie Ketchum oder Mcfadyen aber nicht weniger fesselnd.
    David Osborn schraubt ohne große Umschweife schnell die Spannung hoch.Blicken Sie mit ihm in die Abgründe der menschlichen Psyche.
    Achtung wenn Sie diesen Roman anfangen hören Sie nicht mehr auf.

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