Ich folge deinem Schatten

Thriller

von Mary Higgins Clark

Buch

gebunden (431 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Spurlos verschwand ihr Kind


Zwei Jahre ist es her, dass für Zan Moreland ein Alptraum begann: Am helllichten Tag wurde ihr kleiner Sohn Matthew im Central Park entführt. Die polizeilichen Ermittlungen und ihre eigene verzweifelte Suche blieben ohne Ergebnis. Doch ausgerechnet an Matthews fünftem Geburtstag tauchen Fotos auf, die damals im Park geschossen wurden. Sie zeigen im Hintergrund die Frau, die Matthew aus dem Kinderwagen stiehlt. Es ist Zan selbst . . .


Die junge Innenarchitektin Alexandra »Zan« Moreland ist von einem schweren Schicksalsschlag gezeichnet: Vor zwei Jahren verschwand ihr kleiner Sohn Matthew spurlos. Mitten am Tag wurde er im Central Park aus dem Kinderwagen geraubt, während die Babysitterin auf einer Picknickdecke daneben schlief. Obwohl Zan Himmel und Hölle in Bewegung setzte, blieb er spurlos verschwunden. Seitdem ist Zans Leben ein einziges Schwanken zwischen Hoffen und Bangen, in dem allein die viele Arbeit sie vor dem Wahnsinn bewahrt. Doch plötzlich geschehen merkwürdige Dinge: Hohe Geldbeträge werden von ihrem Konto auf ein anderes transferiert, ihre Kreditkarte wird mit Zahlungen belastet, die Zan nicht nachvollziehen kann. Dabei wird sie nicht einfach ausgeraubt, nein: Irgendjemand scheint sich in böser Absicht bewusst für sie auszugeben. Und dann taucht ein Bild auf, das zufällig am schicksalhaften Tag im Park aufgenommen wurde. Es zeigt die Frau, die das Kind raubt - sie sieht aus wie Zan. Eine Hexenjagd auf sie beginnt.



Pressestimmen:

"Eine gelungene Mischung aus Romantik und vor allem unterschwelliger Spannung ohne überflüssige Grausamkeit." NDR1 Niedersachsen, Margarethe von Schwarzkopf über "Ich folge deinem Schatten"

Produktdetails

ISBN-10: 3-453-26685-4
EAN: 9783453266858
Originaltitel: I'll Walk Alone
Erschienen: 05.09.2011
Verlag: Heyne
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 431
Länge/Breite: 215mm/135mm
Gewicht: 611 g
Übersetzer: Karl-Heinz Ebnet
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Mary Higgins Clark

Mary Higgins Clark, geboren in New York, lebt und arbeitet in Saddle River, New Jersey. Sie zählt zu den erfolgreichsten Thrillerautorinnen weltweit. Ihre große Stärke sind ausgefeilte und raffinierte Plots und die stimmige Psychologie ihrer Heldinnen. Mit ihren Büchern führt Mary Higgins Clark regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten an und hat bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u.a. den begehrten "Edgar Award". Zuletzt bei Heyne erschienen: "Weil deine Augen ihn nicht sehen".

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Kundenrezensionen

  • Massenware... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 03.08.2012

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dies war mein erster und letzter Roman von M.H. Clark. Sie schreibt sehr fleissig, was an sich nichts Schlechtes ist, doch leider merkt man dies diesem Krimi an. Er birgt keine interessanten Hintergründe oder unerwartete Wendungen; ich wusste sehr bald, wie die Tat erfolgt war und wer der Täter war.
    Das Buch ist nichts für Liebhaber anspruchsvoller Krimis.

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  • Eher kann ein Elefant Tango tanzen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 30.05.2012

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es handelt sich um einen klassischen Thriller, der gewohnt gut erzählt ist und sich so wunderbar lesen lässt. Die Figuren sind gut beschrieben, die Handlung ist grundsätzlich sehr spannend und nachvollziehbar. Doch in der Handlung liegt auch die größte Schwierigkeit des Krimis: Die Glaubwürdigkeit. Abgesehen von der Tatsache, dass die Häufung der Schicksalsschläge doch schon ziemlich ungewöhnlich ist, worüber man aber hinwegsehen kann, weil es immerhin ein Roman ist, so spielen Zufälle eine insgesamt zu große Rolle. Wie konnte es sein, dass die Babysitterin eingeschlafen ist und so den Kindesdiebstahl erst ermöglicht hat? Warum war Moreland ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt allein im Haus einer Kundin, mit der sie verabredet war? Warum zweifeln plötzlich alle Zeugen von damals ihre eigenen Aussagen an? Wie kann es sein, dass eine Frau, die Moreland zum Verwechseln ähnlich sieht und sogar dieselben Klamotten trägt, Matthew aus dem Kinderwagen klaut und dabei auch noch fotografiert wird? Und warum tauchen die Fotos (übrigens tatsächlich zufällig) erst zwei Jahre später auf? Zumindest ein Teil der Fragen wird zwar am Ende des Romans mit mehr oder weniger plausiblen Lösungen erklärt, doch das Problem ist offensichtlich: Der Roman arbeitet mit so vielen verschiedenen Zufällen und abstrusen Ideen, dass die Handlung einfach nicht mehr glaubwürdig ist.
    Dabei gehört es fast schon zu den wahrscheinlicheren Zufällen, dass die Frau, die Matthew gestohlen hat, ausgerechnet auch noch eine Affäre mit Zans ehemaligem Chef hatte, nach der sie plötzlich verschwunden ist, und ausgerechnet nun auch noch von ihrem todkranken Vater gesucht wird, der lange nichts mehr von ihr gehört hat. Und man darf gerne raten, wen er im Verdacht hat: Richtig, Zans ehemaligen Chef.
    Doch diese Zufälle reißen einfach nicht ab. So hat sich Matthews Entführerin ausgerechnet da versteckt, wo die Bekannte einer guten Freundin von Zan wohnt, die Zans Freundin aus dem Club der Lottogewinner kennt. Wer bei diesem ganzen Verwirrspiel von Zufällen nicht mehr die Übersicht behält und glaubt, dass die Wahrscheinlichkeit der Handlung geringer als ein 6er im Lotto ist, hat leider völlig Recht. Und da alle Indizien auf Zans ehemaligen Chef hinweisen, ist zudem sofort klar, dass er wohl kaum der Entführer sein kann. Da aber die Auswahl weiterer Kandidaten nicht allzu groß ist, kommt auch in dieser Frage kaum Spannung auf.
    Wer aber über diese deutlichen Schwächen hinwegsehen kann und sich auf einen gut geschriebenen, insgesamt recht spannenden Krimi einlassen will, bekommt ordentliche Krimi-Kost geliefert. Die Beschreibung der Handlung aus stetig wechselnden Perspektiven und die vielfältigen Handlungsstränge bieten genug Abwechslung, so dass man durchaus einen amüsanten Roman zu lesen bekommt. Doch aus meiner Sicht überwiegt einfach das Problem, dass Glaubwürdigkeit hier völlig fehl am Platz ist.

    Fazit:
    Ganz netter Krimi, der aber so unglaubwürdig ist, als wenn ein Elefant Tango tanzen würde. Und da der Täter auch ziemlich schnell klar ist, fehlt aus meiner Sicht das gewisse Etwas. Daher nett geschrieben, aber mehr auch nicht. Für mich: Ziemlich enttäuschend.

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  • Ich folge deinem Schatten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Monika Ziegler, am 06.12.2011

    0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich lese die Bücher von Mary Higgins Clark gerne - und auch dieses hat mich überzeugt!
    Der Autorin gelingt es mühelos, den Leser durch eine spannende Geschichte, falsche Fährten und ungewönliche Wendungen zu fesseln.

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  • Solide Krimikost Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 20.09.2011

    0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der kleine Sohn einer bekannten New Yorker Innenarchitektin wird vor 2 Jahren im Central Park entführt und ist seitdem spurlos verschwunden. Nun an seinem 5. Geburtstag tauchen Fotos eines Touristen auf, auf denen die Tat festgehalten ist. Die Entführerin scheint die Mutter selbst zu sein.

    Wie immer gelingt es Mary Higgins Clark die Leser mit Ihrer Geschichte in Ihren Bann zu ziehen, legt Spuren, verwischt diese wieder und sorgt dafür, daß man das Buch nicht aus der Hand legen kann, bevor das Rätsel um den entführten Jungen gelöst ist.

    Fazit: solide Spannung bis zum Schluß, flüssig geschrieben - Lesen!

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  • Solides Handwerk Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Michael Lehmann-Pape, am 19.09.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mit klarer Gliederung, überschaubar kurzen Kapiteln und einem durchgehenden roten Faden, an dem sich von Beginn an die verschiedenen Handlungsstränge orientieren konzipiert Mary Higgins Clark ihren neuen Thriller.

    Ebenso klar gegliedert und überschaubar ist das „Personal“ des Buches. Bis auf ganz wenige Ausnahmen ist von Beginn letztlich klar, wer die Guten und wer die Bösen sind. Zudem zeigen alle Personen (auch hier mit 1-2 Ausnahmen) stringente Handlungsweise. Überraschende Wendungen in den persönlichen Entwicklungen, Schattierungen, die auch unverhoffte Schattenseiten einmal zutage treten lassen könnten, sind weitestgehend Mangelware im Buch.

    So ist eigentlich von Beginn an zwar nicht klar, wer der eigentliche Täter ist (das fast einzige Überraschungsmoment später im Buch), aber klar ist, welchen Verlauf die Geschichte aller Wahrscheinlichkeit nach nehmen wird. Angedeutete Spannungselemente (die Gefahr für den Beichtvater in der Kirche) werden letztlich nicht ausformuliert und treten somit auch nicht in den Fokus des Geschehens.

    2 ½ Jahre zuvor ist in einem Park am helllichten Tag unter Betreuung einer Babysitterin der kleine Matthew, Zans Sohn, entführt worden. Nun, an seinem 5. Geburtstag, treten plötzlich neue Indizien in den Raum, vor allem ein Bild des besagten Vorgangs. Deutlich erkennbar ist, dass die Frau, die Zan aus seinem Kinderwagen damals hob, der Mutter, Zan, zum Verwechseln ähnlich sah. Eine Verwechslung, die auch in der Gegenwart eine Rolle spielt, denn durch die Videoüberwachung einer Kirche steht ebenso im Raum, dass jene „Doppelgängerin“ bei einer Beichte vorsprach, schnell aber fluchtartig die Kirche wider verließ. Natürlich ist der ehemalige Ehemann und Vater von Matthew schockiert, natürlich stürzt die Presse sich auf diese Informationen und die vermeintliche Sensation und natürlich ist Zan bis ins Mark getroffen und setzt alles (vor allem sich selbst) in Bewegung, ihren Sohn zu finden und zu klären, w er diese ominöse Frau sein könnte.

    Ein Setting, dass durchaus hätte dazu dienen können, intensive Verschachtelungen in den Raum zu setzen und beim Leser die Spannung hoch zu halten, ob Zan vielleicht gar an Schizophrenie leidet. Gemeinsam aber mit einem befreundeten, älteren Ehepaar (dass zufällig und doch ein wenig unglaubwürdig, entscheidende Bekanntschaften pflegt, die später zur Auflösung des Falles führen werden) legt Higgins Clark den Ablauf und die Zeichnung er Figuren von Beginn an so an und offen, dass ein solcher Verdacht im Leser gar nicht erst wirklich Fuß fassen kann. Die Zeichnung der Figuren wiederum liegt zu stereotyp vor, als dass hier eine Spannung aufgrund innerer, psychischer Vorgänge und Entwicklungen durchgängig vorhanden wäre.

    Eine interessante Grundidee, eine durchgängig klar gegliederte Geschichte, die den Leser nicht überfordert und jederzeit den Überblick im Raume lässt, die ein oder andere gefährlich wirkende Situation und eine obligatorische „Täterüberraschung“ zum Schluss hin bieten im Gesamten aber zuwenig für ein herausragendes Leseerlebnis.

    Mary Higgins Clark legt einen soliden, handwerklich gut gemachten, aber letztlich doch einförmigen und zu durchschaubar konzipierten Thriller vor, der in Teilen durchaus unterhält, aber nicht wirklich zu fesseln vermag.

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