Holundermond

von Jutta Wilke

Buch

gebunden (315 Seiten)

1. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Jeden Tag wird das Haus, in dem die 11-jährige Nele lebt, ein bisschen leerer, bis ihr Vater schließlich ganz auszieht und sie mit ihrer Mutter Lilli allein zurücklässt. Neles einziger Lichtblick ist der gemeinsame Urlaub mit Jan. Doch dann erreicht sie sein Anruf und er sagt ab. Wieder soll sie hinter seinem Beruf zurückstecken, seine Hilfe wird bei einem Kunstraub in Wien benötigt. Diesmal gibt sich Nele jedoch nicht so leicht geschlagen. Als blinder Passagier fährt sie mit nach Österreich und ehe sie sichs versieht, gerät sie mit ihrem neuen Freund Flavio ins Visier eines gefährlichen Kunsträubers.

Produktdetails

ISBN-10: 3-8157-5305-8
EAN: 9783815753057
Erschienen: Februar 2011
Verlag: Coppenrath Münster
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1. Auflage
Seitenzahl: 315
Länge/Breite: 210mm/154mm
Gewicht: 615 g
Altersempfehlung: ab 10
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Jutta Wilke

Jutta Wilke wurde 1963 in Hanau/Main geboren und wuchs in Ronneburg im Main-Kinzig-Kreis auf. Bevor sie sich ganz der Schriftstellerei widmete, studierte sie Jura und arbeitete 12 Jahre lang als selbstständige Rechtsanwältin. Seit 2010 leitet sie das Forum für Kinder- und Jugendbuchautoren "Schreibwelt" und ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern und der Vereinigung deutscher Krimiautoren "Das Syndikat". Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hanau.

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Buchhändlertipps

  • Echt tolle Geschichte! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Vanessa Wiesler, am 20.05.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Liezen

    Nele ist ganz und gar nicht begeistert davon dass sich ihre Eltern trennen und auch nicht davon das sie jetzt in eine kleine Wohnung ziehen soll. Als sie dann auch noch erfährt, dass sie in den Ferien doch nicht zu ihrem Vater darf weil der nach Wien muss um einen Kunstraub aufzuklären, beschließt sie mit ihm mit zufahren, ob er will oder nicht.


    Doch zu diesem Zeitpunkt weis sie noch nicht in welche Gefahr sie sich begibt.

Kundenrezensionen

  • Schöne Mischung aus Historien- und Fantasyroman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von SusanneB, am 30.12.2012

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    Neles Eltern leben getrennt und Jan, Neles Vater, ein bekannter Historiker, ist viel auf Achse. Zurzeit ist er einigen Diebstählen aus Kirchen in Wien auf der Spur. Nele schleicht sich heimlich in sein Auto, als er nach Wien fährt, um sich mit einem Kollegen in einem Kloster zu treffen. Unterwegs haben sie einen mysteriösen Unfall. Das Kloster, in dessen Nähe sie in einer Pension wohnen, birgt einige Geheimnisse, vor allem das große Altarbild. Flavio, der Sohn des Besitzers des Klostercafés, zeigt Nele die Räumlichkeiten. Jan trifft sich mit dem Wiener Historiker Holzer und ist plötzlich verschwunden. Nele entdeckt sein Notizbuch mit den Aufzeichnungen, die Jan über die Diebstähle in den Kirchen gesammelt hat. Er scheint irgendetwas Geheimnisvollem auf der Spur zu sein. Nele und Flavio suchen im Kloster nach Hinweisen. Könnte das Altarbild etwas damit zu tun haben? Aber Holzer scheint etwas dagegen zu haben, dass sich die Kinder im Kloster aufhalten. Er bedroht Flavios Vater und die Dinge spitzen sich zu. Aber Nele lässt sich nicht abschrecken, sie muss unbedingt Jan finden …

    Mein Fazit:

    So spannend wie die Beschreibung auf dem Buchrücken liest sich auch die gesamte Geschichte. Mir hat es gut gefallen, der sympathischen Nele auf ihrer Suche nach den verborgenen Mysterien des Altarbildes zu folgen und nach und nach die dunklen Geheimnisse um die Kirchendiebstähle aufzudecken. Vor allem im letzten Drittel ist die Handlung richtig spannend und ich habe den Schluss in einem Rutsch durchgelesen, weil ich wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht. Mir haben besonders die vielen Details im Plot gefallen, die nach und nach ein Gesamtbild ergeben haben und die Machenschaften Holzers in der Gegenwart und der Vergangenheit ans Licht brachten.

    Der Roman liest sich sehr gut und flüssig, ich konnte auch der Handlung jederzeit folgen. Insgesamt kann ich Holundermond von Jutta Wilke für Jugendliche, aber auch für Erwachsene, sehr empfehlen.

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  • Hat mich überzeugt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christina Rolle, am 13.01.2012

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    Inhalt:
    Neles Eltern haben sich vor kurzem getrennt, weil der Job von Neles Vater der Ehe ihrer Eltern im Weg stand, dass haben ihre Eltern jedenfalls als Grund der Trennung genannt. Wegen der schlimmen Situation für sie, ist Nele am Boden zerstört und weiß nicht, wie sie mit der jetzigen Lage umgehen soll. Sie beschließt deshalb – aus Protest – ihre Eltern nur noch beim Vornamen zu nennen. Zwei Wochen nach der Trennung soll sie ihren Vater Jan in seiner neuen Wohnung besuchen, doch richtig Lust hat sie keine. Als am Vorabend des Besuches ihr Vater bei ihrer Mutter anruft, gibt es wieder Zoff zwischen ihren Eltern, denn ihr Vater ist geschäftlich unterwegs und hat keine Zeit für Nele. Während des Telefonstreits der Beiden rennt Nele in ihr altes Spielhaus im Garten und versteckt sich dort vor der Außenwelt. Als ihr Vater eintrifft und sich bei ihr entschuldigt bittet sie ihn, sie auf seine Reise nach Wien mitzunehmen um so mehr Zeit mit ihm verbringen zu können. Wird es Nele schaffen ihren Vater zu überzeugen?

    Autorin:
    Jutta Wilke wurde 1963 in Hanau am Main/Deutschland geboren und arbeitete einige Zeit als Rechtsanwältin. Heute ist ihr Hauptberuf das Schreiben von Kinder- und Jugendbüchern. Zurzeit lebt sie mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern noch immer an ihrem Geburtsort Hanau. Ihr aktuelles Buch heißt „Wie ein Flügelschlag“ und erscheint im Januar 2012.

    Eigene Meinung:
    Das Cover von „Holundermond“ ist sehr kindgerecht gestaltet und deshalb war ich mir anfangs nicht sicher, ob das Buch auch für Jugendliche geeignet ist oder nicht. Nach dem Lesen des Romans kann ich sagen, dass es sowohl für Kinder(ab 11 Jahren) als auch für Jugendliche und Erwachsene geeignet ist. Schon von Anfang an konnte mich „Holundermond“ fesseln, das liegt zum Teil auch an den Zeitsprüngen zwischen dem 18. Jahrhundert und der Gegenwart, die gut und glaubwürdig in die Geschichte eingearbeitet worden sind. Ich hatte oftmals das Gefühl, ein Teil des Buches zu sein und vor Ort bei Nele alles mit ihr mitzuerleben. Ich versuchte immer alle Rätsel lösen zu können und wartete gespannt auf das Lesen der nächsten Buchseiten und mit der Lösung des Rätsels. Die Hauptperson Nele ist Jutta Wilke gut gelungen und viele Kinder- und Jugendliche, deren Eltern sich getrennt haben, können sie gut verstehen und sich in sie hineinversetzen. Sie ist sympathisch und detailliert geschildert, sodass man sie sich bildlich vorstellen kann. Der Schreibstil ist recht einfach gehalten und flüssig, was es auch jüngeren Lesern ermöglicht, den Roman ohne Problem und Verständnisschwierigkeiten zu lesen. Am Schluss bleiben noch einige Fragen offen und ich würde mich sehr freuen, in einer Fortsetzung noch mehr über Nele, ihre Eltern und andere Charaktere zu erfahren. Fazit: „Holundermond“ ist als Kinderbuch gekennzeichnet(empfohlenes Alter:10-12 Jahre), doch es konnte auch mich als Jugendliche überzeugen und ich bin mir sicher, dass auch Erwachsene daran gefallen finden.

    Ich gebe dem Buch „Holundermond“ 5 von 5 Monden, weil ich nichts Negatives über den Roman sagen kann, sondern nur positive Aspekte.

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  • Holundermond Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 21.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "Holundermond" ist ein wirklich wunderbares Jugendbuch. Von Anfang an hat mich Jutta Wilke´s Schreibstil begeistert. Ich liebe ihre schönen Umschreibungen. Ausserdem lässt sich das Buch sehr flüssig lesen, da es recht einfach geschrieben ist - kindgerecht eben. Gut gefallen hat mir, dass die Handlung nie zu kompliziert wurde, es nicht unnötig viele oder brutale Gewaltszenen gegeben hat, so dass ich dem empfohlenen Lesealter von 10 bis 12 Jahren nur zustimmen kann. Trotzdem heisst das nicht, dass dieses Buch nicht auch etwas für Erwachsene ist. Natürlich erscheint einem Nele mit ihren 12 Jahren noch etwas kindlich, aber ich finde, das ist für dieses Alter auch absolut angemessen. Ihre Gefühle in Bezug auf die Situation ihrer Eltern hat Jutta Wilke meiner Meinung nach besonders gut beschrieben und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, auch wenn ich sowas zum Glück nicht erleben musste. Flavio ist ein wirklich sympathischer Protagonist: mutig, ein wenig frech und nicht auf den Mund gefallen. So einen Jungen möchte eine 12jährige gerne an ihrer Seite haben, wenn sie so ein Abenteuer bestehen muss.
    Ziemlich schnell wird klar, wer hier der Böse ist, was aber nichts daran ändert, dass die Story
    immer wieder mit spannenden Wendungen überraschen kann. Sehr schön fand ich die kleinen Zeitsprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit und das Nele und Flavio so erfrischend normale Kinder sind. Mit Ängsten, Zweifeln und Hoffnungen, wie "Nicht-Roman-Helden" eben auch.
    Das war mal wieder so ein Buch, was ich am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen wollte und welches ich auch relativ schnell durchgelesen habe.
    Deshalb gibt es von mir die volle Punktzahl und eine Leseempfehlung für Kinder/Jugendliche und auch für Erwachsene.

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  • Spannend, spannend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 04.07.2011

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    Das Buch ist soooooo schön! Ich kann kaum glauben, dass "Holundermond" Jutta Wilke´s Debüt ist! Der Schreibstil ist unglaublich gut! Überhaupt nicht langatmig oder schleppend! Man liest und liest und liest und schwupp, ist man auch schon traurig, weil das Buch zu Ende ist. Alles fängt mit der Trennung von Nele´s Eltern an. Wer sowas als Kind durchmachen musste, weiß wie tragisch sowas für Kinder ist. Für Nele bricht eine Welt zusammen! Natürlich ist sie traurig und wütend! Als ihr Vater dann auch noch beruflich wegfahren muss, obwohl Nele ihn in den Ferien besuchen sollte, platzt Nele vor Wut! Während sich ihre Eltern wieder einmal streiten, packt Nele ihre Sachen zusammen und schleicht sich in den Bus von ihrem Vater. Ihr Vater bekommt das zu spät mit und so fährt Nele mit nach Mauerbach. Nele´s Vater soll in Mauerbach zur Aufklärung einiger Kircheneinbrüche beitragen. In Mauerbach angekommen, lernt Nele Falvio kennen. Flavio ist ein Junge, der das Abenteuer geradezu anzieht und so landen die Beiden mitten in der ganzen Diebstahlsgeschichte und ehe sie sich versehen, geraten sie auch in äußerst gefährliche Situationen.
    Das Buch ist echt toll! Eigentlich ist das Buch ja für Kinder gedacht, aber ich hatte wirklich Spaß beim Lesen! Die Geschichte sprudelt nur so vor Abenteuer,, Geheimnissen, Spannung und Phantasie! Der Schreibstil war super, flüssig und absolut fesselnd! Das Buch liest sich einfach weg! Die Charaktere sind glaubwürdig und liebenswert! Ich hätte noch 1000 Seiten über Nele´s Mut oder Falvio´s Risikofreudigkeit gelesen, ohne müde zu werden! Die Handlungsorte waren sehr detailreich beschrieben, es war sehr einfach, sich die Kulisse vorzustellen! Man merkt einfach, dass Jutta Wilke so richtig Spaß am Schreiben hat! Das Cover finde ich auch sehr schön! Mal was anderes, als ein Frauengesicht. :-) Es stellt den Charakter des Buches perfekt dar!

    Fazit

    Ich möchte unbedingt mehr von Jutta Wilke lesen! Diese abenteuerliche und geheimnisvolle Geschichte bleibt hängen und macht Lust auf mehr! Absolut empfehlenswert!

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  • ein fantastisches Kinderbuch für groß und klein Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Tine Schweizer, am 24.06.2011

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    Wir finden uns wieder im Leben eines Scheidungskindes, welches sich damit nicht abfinden möchte, dass sich ihre Welt so verändert. Nachdem sie ihrem Vater unerlaubt erweise nach Wien gefolgt ist, verschwindet dieser plötzlich. Nele ist auf sich allein gestellt. Nicht ganz, der 14 jährige Flavio will ihr helfen ihren Vater zu finden. Doch was hat es mit den verschwundenen Kirchengegenständen zu tun? Welche Rolle spielt der Lehrer Dr. Holzer?

    Holundermond ist ein Kinderroman, der in eine abenteuerliche Welt mit Magie und Zeitreise entführt. Dazu brauchen wir gar keine weite Reise machen. Wir werden entführt nach Wien in ein altes Kloster. Jutta Wilke lässt uns erstmal die Protagonistin kennen lernen. Ein unsicheres 12jähriges Mädchen, dessen Welt alles andere als in Ordnung ist. Auch die Umgebung wird detailliert beschrieben, so dass sich der Leser diese gut vorstellen kann. Der Spannungsbogen wird nach und nach aufgebaut und lässt einem bis zum Schluss nicht mehr los. Sehr schön ist, dass die Kinder keine Überflieger sind, sondern mit ganz normalen alltäglichen Probleme zu kämpfen haben und die trotz viel Mut auch immer noch die Angst nicht verloren haben. Geheimnisse und Rätsel warten beim wandern durch die Zeit auf die beiden jungen Protagonisten.

    Zu empfehlen ist es für Kinder ab 10 Jahre, die sich von Geschichte, Magie und Geheimnissen angezogen fühlen. Selbst als Erwachsene konnte ich prima in diese Welt hinab tauchen und mich wieder wie bei den Abenteuer der 5 Freunde meiner Kinderzeit fühlen.

    Die Sprache ist einfach, leicht und flüssig. Somit fliesst die zeit nur so dahin und die letzte Seite ist schneller gelesen, als man denkt.Das Nele zu ihren Eltern nicht Mama und Papa sagt ist im ersten Moment gewöhnungsbedürftig, allerdings ist es heutzutage oft so, dass die Eltern mit Vornamen angesprochen werden.

    Ein wunderbares Kinderbuch und ich hoffe noch vielmehr von der Autorin zu lesen. Ob wir noch mehr von den Wächtern der Zeit erfahren dürfen?

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  • Eine Sommer-Zauber-Krimi-Liebes-Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Friederike Zabelberg, am 08.05.2011

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    Nele`s Vater ist einem Kirchenraub auf der Spur und fährt nach Wien. Als blinder Passagier ist Nele dabei. In unterschiedlichen Kirchen sind verschiedene Artefakte gestohlen worden, hat etwa der komische und unsympathische Professor etwas damit zu tun? Als dann auch noch Nele`s Vater spurlos verschwindet erhält sie Hilfe von Flavio, der Wien wie seine Westentasche kennt.
    Eine kleine Liebesgeschichte, viel Spannung und Historie, zusammengemischt in diesem tollen Buch. Eine tolle Sommerlektüre für den Urlaub.

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  • Nicht nur der Titel ist toll! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bücherstube, am 01.05.2011

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    Die Geschichte beginnt sofort spannend. Es war einmal ... im Jahr 1783. Das Mädchen Johanna beobachtet einen geheimnisvollen Fremden, der einen Kelch in der Hand hält und wie von Zauberhand plötzlich verschwindet. Als Leser wird man damit in einen fesselnden Prolog hinein gezogen, der neugierig auf die Story, die Hintergründe und auf die Zusammenhänge macht.


    Kapitel 1 zeigt uns dann die Gegenwart.
    Nele versteckt sich im Auto ihres Vaters, der beruflich nach Wien muss, um dort Kunstdiebstählen auf den Grund zu gehen. In Wien angekommen freundet sie sich schnell mit Flavio an und es dauert nicht lange, da sind die beiden verstrickt in eine abenteuerliche, aber auch mystische Geschichte, denn Neles Vater, ein Kunsthistoriker, ist plötzlich wie vom Erdboden verschwunden, und mit ihm sein schwarzes Notizbuch, in dem er seine Recherchen über die Kirchendiebstähle fest gehalten hat. Nele und Flavio wollen der Sache auf den Grund gehen!

    Als Leser ist man rasch mittendrin und auch wenn einiges (für mich! ... für die Zielgruppe u.U. überhaupt nicht!!) durchschaubar war, so war dennoch ein gekonnt gewobener Spannungsbogen vorhanden. Die Handlung ist stimmig, auch den Lesern ab 10 dürfte es nicht schwer fallen, ihr zu folgen und den Sinn der Story zu verstehen.

    Liebevoll gezeichnete Charaktere (der Bösewicht darf natürlich auch nicht fehlen) und immer wieder auch die Auseinandersetzung mit Trennung, denn Nele leidet unter der Trennung ihrer Eltern. Als Leser kann man ihre Gefühle und Ängste sehr gut nachvollziehen und sich mit ihnen identifizieren. Was ich sehr gut finde: Nele hat nicht nur Stärken, sondern auch Schwächen, wirkt somit sehr authentisch, für ihr Alter hier und da aber auch recht reif.

    Ohne den Leser zu verwirren wechselt die Autorin immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit und obwohl ziemlich bald klar ist, wer der Bösewicht ist, bleiben die Hintergründe lange genug im Dunkeln und es gilt, zu rätseln und zu spekulieren.

    Der Schreibstil der Autorin ist einfach und somit leicht gehalten. Passend für ein Buch für Leser ab 10 Jahre.
    Mit seinen 320 Seiten hat es eine ansprechende Länge.

    Das Cover hat mir auf Anhieb gefallen. Sowohl von der dezenten Farbgebung, als auch vom Motiv her. Allein das Cover hat ausgereicht, um meine Neugier auf dieses Buch zu wecken. Als ich es dann endlich in den Händen hielt, passte das Gefühl, das sich einstellte zur Vorfreude und diese wandelte sich dann beim Lesen um, in ein zufriedenes, sattes Gefühl.

    Krimi, Abenteuer und ein Schuss Mystik geben sich hier die Hand und auch ein zartes Pflänzchen der ersten Verliebtheit ist vorhanden. Ein Kinderroman, der die jüngeren und sicher auch so manch erwachsenen Leser gleichermaßen anspricht.

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  • Lesezauber! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Susanne Koschig, am 11.04.2011

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    Endlich mal wieder ein spannender Kinderkrimi, der nicht ganz, aber doch fast ohne Magie auskommt.Und kleine Zeitsprünge verzeihe ich ohne Weiteres, wenn ich dadurch etwas Geschichte erfahren darf!
    Ein mystisches Stück Literatur für Leser ab 10 Jahre!

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  • Einfach nur WOW! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Eva L., am 08.03.2011

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    Um es direkt vorneweg zu sagen: „Holundermond“ ist eines der besten Kinderbücher, das ich je gelesen habe. Jutta Wilke nimmt den Leser mit auf eine fantastische Reise, die man nach dem wenig aussagekräftigen Klappentext überhaupt nicht erwartet. Doch man merkt schnell, dass die Geschichte es wirklich in sich hat. Zwar wird das Ausmaß des Ganzen erst zum Ende hin klar, aber von der ersten Seite an steigert sich die Spannung bis zu einem Punkt, an dem es ganz und gar unmöglich wird, das Buch aus der Hand zu legen. Und das nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene!

    Sehr beeindruckt hat mich auch die große Fantasie, mit der die Autorin ihre Geschichte entwickelt hat. Sie bereichert die reale Welt um ein paar fantastische Details, und das mit einer Leichtigkeit und so dezent, dass man ihr ohne zu zögern abkauft dass es so etwas wirklich geben könnte. Die Handlung ist aber gut durchdacht und in sich stimmig, so dass es den kleinen Lesern nicht schwer fallen sollte, ihr zu folgen und alles zu verstehen.

    Auch dir Figuren sind wunderbar kindgerecht, es wird schnell klar, wer gut und wer böse ist. Mit Flavio und Nele hat die Autorin zudem zwei Helden geschaffen, mit denen sich sowohl Jungen als auch Mädchen gut identifizieren können, so dass es für beide Geschlechtergruppen gleichermaßen geeignet ist.

    „Holundermond“ ist wirklich Kinder- Fantasy vom Allerfeinsten, die sich lohnt! Ich hoffe, Jutta Wilke lässt mit weiterem Lesestoff nicht allzu lange auf sich warten, denn ich möchte auf jeden Fall mehr von dieser talentierten Autorin lesen.

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  • Wiener Kirchenraub Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Silvia Schliessleder, am 04.03.2011

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    Als Nele sich im Auto ihres Vaters versteckt ahnt sie nicht wie schnell sie in ein gefährliches Abenteuer verwickelt wird.
    Ihr Vater Jan ermittelt bei einem Kunstraub bei welchem aus verschiedenen Kirchen Gegenstände gestohlen wurden. Geheimnisvoll ist dass eben diese Gegenstände in einem Altarbild eines Klosters vorkommen.

    Das Buch ist für Burschen und Mädchen ab 11. Es gibt einen Bösewicht (ein Mönch) dessen Motive aber im dunkeln bleiben. Das ganze liest sich wie ein Dan Brown für Jugendliche. Das österreichische Flair - es spielt sich alles in und rund um Wien ab - ist gut gelungen und man erfährt vieles über die Stadt und ihre Geschichte.

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