Hello Kitty muss sterben

von Angela S. Choi

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Weitere Artikelinformationen

Eine Frau sieht rosa
Eine junge Chinesin in San Francisco: Den Traditionalismus ihrer Eltern im Kreuz und die Herausforderung totaler Freiheit vor sich, trifft Fiona Yu einen alten Schulfreund wieder, der sich vom Außenseiter zum eleganten Serienkiller gemausert hat. Gemeinsam erleben sie eine rasante Zeit jenseits aller gängigen Klischees von Leidenschaft und Sex. Dass eine gehörige Zahl von Menschen für diese Vision mit dem Leben bezahlt, ist es ihnen wert.
Fiona Yu ist eine hochintelligente junge Frau. In dem Anwaltsbüro, in dem sie arbeitet, ist sie ständig unterfordert. Aber Fiona ist ein bisschen verwirrt, was ihr Frausein angeht. Denn sie kommt aus einem freundlichen, aber sehr traditionellen chinesischen Elternhaus. Und sie lebt in San Francisco, einer freundlichen, aber sehr freiheitssüchtigen Stadt. Fiona will nicht länger die »Hello-Kitty-Rolle« spielen, die ihre Eltern von ihr erwarten: stumm sein, keine Emotionen zeigen, einen chinesischen Mann heiraten. So unternimmt sie einiges, um ihr Jungfernhäutchen loszuwerden, wirklich aber bricht sie mit ihrem alten Leben erst, als sie dem Schönheitschirurgen Sean Killroy begegnet. Sie beginnt eine Beziehung mit ihm, die zu ihrer Freude ohne diesen hässlichen Sexdings-Zwang auskommt. Denn Sean hat eine ganz andere Leidenschaft: Er ist ein passionierter Serienkiller. Dass er all die Leute umbringt, die ihr blöd kommen, ist Fiona zunächst unangenehm, dann aber versteht sie es immer mehr als Ausdruck seiner Liebe. Den gezielten Gnadenmord entdeckt sie schließlich auch für sich als praktisches Mittel gegen die, klar, total gut gemeinte Verheiratungspolitik ihrer Eltern. Doch irgendwann beginnen die beiden, Fehler zu machen ...

Produktdetails

ISBN-10: 3-641-05077-4
EAN: 9783641050771
Erschienen: 25.10.2010
Verlag: Luchterhand Literaturverlag
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 288
Erschienen bei: Luchterhand Literaturverlag
Spieldauer: 289 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Angela S. Choi

Angela S. Choi, geboren in Hongkong, lebt heute in San Francisco. Ihre spitze Zunge funktioniert auf Englisch ebenso gut wie auf Kantonesisch. Sie praktizierte als Anwältin, bis sie beschloss, ihr Leben nicht länger im branchenüblichen Sechs-Minuten-Takt zu führen. Im Alter von dreißig fasste sie deshalb den Entschluss, Schriftstellerin zu werden.

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Buchhändlertipps

  • die Gelbe Gefahr Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jana Wottawa, am 25.05.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Fiona Yu ist weiblich, 28, und sucht nicht den Mann fürs Leben. Allerdings suchen ihre Eltern für sie den, ihrer Meinung nach, perfekten Ehemann. Diese entpuppen sich dann aber alle als absolute Versager. Wie kann mich sich also dieses Problems entledigen? Genau, man bringt sie einfach um.

    ‚Hello Kitty muss sterben’ ist ein bitterböser Roman für alle, die Schwarzen Humor lieben.

Kundenrezensionen

  • Psycho in Pink Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von illuminat23, am 18.02.2012

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    Fiona, die Heldin dieser Geschichte, ist ein selbstgefälliges, oberflächliches und sehr sympathisches Wesen. Ihr bester Freund ist ein Serienmörder - viel schlimmer ist allerdings das Fionas Eltern sie ständig verheiraten wollen ....
    Kurzweiliges Lesevergnügen - nicht ganz ausgereift aber orginell!!

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  • Eine Satire auf die Moderne Gesellschaft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kai Reinhard, am 18.11.2010

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    Angela S.Chio legt mit Ihrem Debütroman eine satirische und ironische Betrachtungsweise der modernen Gesellschaft und chinesischer Traditionen vor. Die Hauptperson Fiona Yu ist alles andere als eine brave "Hello Kitty". Sie wehrt sich verzweifelt gegen die ständigen Versuche ihrer Eltern sie zu verheiraten und hat auch sonst nicht viel für die Gesellschaft übrig. Teils mit anarchistischen Verhalten, versucht sie aus der Norm der normalen Gesellschaft auszubrechen. Dies zeigt sich dadurch, dass sie chinesische Ehepaare dazu bringt, sich aufgrund der von ihr vertauschten Unterwäsche in dem Waschsalon ihrer Eltern scheiden zu lassen oder der verzweifelte Versuch sich selbst zu entjungfern.
    Mit viel schwarzen Humor und bissigem Spott schildert die Autorin die Erlebnisse von Fiona Yu. Zwar kann das Werk noch nicht ganz mit den Werken von Chuck Palahniuk oder Michel Houellebecq mithalten, jedoch scheint die Autorin vielversprechend zu sein und nun warten wir gespannt auf weitere Werke von Angela S. Choi.

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  • Gelegenheit macht...? Richtig: Mörder Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Friederike Zabelberg, am 27.10.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Fiona ist 28 Jahre alt, hat es auf der Karriereleiter zwar nach oben geschafft, aber noch nie Sex gehabt. Zum Teil liegt dies an ihren Eltern, konservative Chinesen, bei denen sie auch noch wohnt. Keine Dates, außer mit chinesischen Männern, aber das will Fiona mal so gar nicht. Anstatt zu heiraten, will sie lieber teure Schuhe und Handtaschen kaufen. Ihr Leben ändert aber schlagartig, als sie feststellt, dass sie kein Hymen mehr hat, sich eine solches Einpflanzen lassen will und dabei auf einen alten Schulfreund trifft. Sean ist, außer Chirurg auch noch Serienkiller.

    Schwarzer Humor, Gesellschaftskritik aber einfach fantastisch. Inwieweit die Geschichte Autobiografisch ist, darüber schweigt sich die Autorin aus.

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"KAPITEL 11 (S. 82-83)
Ein leeres Büro ist schlecht fürs Geschäft. Anwaltskanzleien zahlen hohe Mieten für schicke Räumlichkeiten, um Mandanten zu beeindrucken. Und wenn in einem Büro kein Anwalt sitzt und wie wild Stunden abrechnet, verliert die Kanzlei Geld. Viel Geld. Ein leeres Büro bereitet außerdem den anderen Anwälten Unbehagen. Es ist wie ein leichter Schluckauf in der Welt halbmonatlicher dicker Gehaltsschecks, abgestufter Tarife, festgesetzter Prämien, unbegrenzter Rechtsrecherche bei Westlaw, unbegrenzter Stifte, Büroklammern, Notizblöcke, Haftnotizen, unbegrenzten Trinkwassers von Alhambra.
David Keeners Tod verursachte Beamer & Hodgins LLP Schluckauf. Jack Betner wusste das. Jack musste Keeners Büro mit jemandem füllen. Mit einem Dr. jur. von einer ordentlichen Uni, der gewillt war, sich für ein sechsstelliges Gehalt von ihm schikanieren zu lassen und neunzig Stunden pro Woche abzurechnen. Jemand wie ich. »Und, spielen Sie Golf, Fiona?« »Nein, Mr Betner, das tue ich nicht.« »Nennen Sie mich Jack. Und gut. Dann werden Sie jedes Wochenende hier sein, anstatt auf dem Golfplatz herumzulungern.« Nein, ich werde stattdessen arrangierte Dates haben, die mein Vater angeleiert hat.
Doch es handelte sich um eine Fangfrage, typisch für ein Bewerbungsgespräch in einer Anwaltskanzlei. Unmöglich zu wissen, auf welche Antwort Jack aus war. Und es war im Grunde egal. Ob ich die Frage nun so oder so beantwortete, Jack wusste bereits, was er sagen würde. Das ist ein Kennzeichen eines großen Anwalts. Oh, gut. Ich spiele selbst gern Golf. Was ist Ihr Handicap? Oder Oh, gut. Dann werden Sie jedes Wochenende hier sein, anstatt auf dem Golfplatz herumzulungern. Seine Entscheidung. Er wählte Letzteres, da er jemanden in Keeners Büro stecken musste. »Okay, als Nächstes werden Sie mit Steve sprechen, Fiona.«

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