Ewige Treue
Leseprobe

Ewige Treue

Thriller

von Sandra Brown

Buch

gebunden (511 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Wer sein Herz verkauft ...

Kein Geld, kein Job, keine Fans. Und keine Chance, dass sich das ändert. Als der ehemalige Topstar der Football-Liga, Griff Burkett, seine Gefängnisstrafe abgesessen hat, ist ihm nichts geblieben außer einem Polizisten, der ihm unbedingt einen Mord anhängen will.
Da kommt das Angebot des exzentrischen Millionärs Forster Speakman wie gerufen: Griff soll Forsters Frau schwängern. Was könnte einfacher und profitabler sein? In seiner Not akzeptiert Griff und ahnt nicht, wie heiß dieses Spiel wird. Denn Forster stirbt, und bald steht Griff unter Mordverdacht. Er muss erkennen, dass Gewinnen ihn diesmal die Frau kosten kann, die er liebt, und Verlieren - sein Leben ...

Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 01.02.10
Sie kann es einfach. Unwiderstehlich packt Sandra Brown den Leser schon auf der ersten Seite und lässt ihn nicht mehr los. Sandra Brown weiß, wie man perfekte Thriller schreibt. Ihr Figurengeflecht ist spannungsgeladen und lässt tief blicken. Man rätselt, man überlegt, wie mag es denn nun weitergehen, wie enden. Thriller auf höchstem Niveau, mit dem Touch Romantik versehen, auf diesem Gebiet ist Sandra Brown weiter unbestritten die Nr. 1.

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Produktdetails

ISBN-10: 3-7645-0308-4
EAN: 9783764503086
Originaltitel: Play Dirty
Erschienen: 04.01.2010
Verlag: Blanvalet
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 511
Länge/Breite: 219mm/147mm
Gewicht: 695 g
Übersetzer: Christoph Göhler
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Sandra Brown

Sandra Brown ist ein wahres Multitalent. Sie arbeitete mit großem Erfolg als Schauspielerin und TV-Journalistin, bevor sie 1990 mit ihrem Roman "Trügerischer Spiegel" auf Anhieb einen internationalen Erfolg landete. Mittlerweile gehört sie längst zu den erfolgreichsten Autorinnen in den USA und in Europa. Jedes ihrer Bücher stand monatelang auf den Spitzenplätzen der "New York Times"-Bestsellerliste - einmal sogar drei Romane gleichzeitig! Ihren großen Durchbruch als Thrillerautorin feierte Sandra Brown mit dem Roman "Die Zeugin", der auch in Deutschland auf die Bestsellerlisten kletterte - ein Erfolg, den sie mit "Nachtglut" und "Im Haus meines Feindes" wiederholen konnte. Ihre Romane wurden in 33 Sprachen übersetzt und erreichen eine Weltauflage von mehr als 70 Millionen Exemplaren. Sandra Brown lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Texas und South Carolina.

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Buchhändlertipps

  • Hochspannung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Doris Oberauer, am 07.08.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Grieskirchen

    Der Inhalt wurde von meinen Kolleginnen schon ausführlich beschrieben, ich kann mich ihnen nur anschließen! Eine Mischung aus Krimi und Erotik. Ein muss für Fans aber auch für Neueinsteiger!
  • spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Brigitte Paulczynski, am 27.01.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Amstetten

    Als Griff Burkett, ehemaliger Baseball-Star, aus dem Gefängnis entlassen wird, sieht seine Zukunft nicht gerade rosig aus. Kein Job, kein Geld und keine Freunde.
    Da bekommt er vom Millionär Foster Speakman ein eigenartiges Angebot, er soll ein Kind mit Fosters Frau Laura zeugen, da er durch seine Querschnittlähmung nicht in der Lage ist. Von da an sind Probleme vorprogrammiert, alles kommt anders als geplant.

Kundenrezensionen

  • Krimi und Liebesgeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Blacky, am 13.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Kurzbeschreibung:
    Kein Geld, kein Job, keine Fans. Als der ehemalige Football-Star, Griff Burkett, seine Haftstrafe abgesessen hat, kommt das Angebot eines exzentrischen Millionärs so überraschend wie gerufen. Griff soll dessen Frau schwängern und ihn, der im Rollstuhl sitzt, zum Vater machen. Für einen hohen Preis. Als Griff das Angebot akzeptiert, ahnt er nicht, was dadurch für ihn auf dem Spiel stehen wird...

    Die Geschichte ist wieder einmal der Hammer. Hier vereinen sich Krimi und Liebesgeschichte.Sehr spannend bis zum Schluss. Man fiebert förmlich mit und hofft, dass doch noch alles positiv ausgeht.
    Man glaubt zwar den Plot zu durchschauen, aber es gibt so viele Wendungen, dass man am Schluss doch etwas fassunggslos ist. Klasse gemacht.

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  • Leichtes Törtchen, ohne Nährwert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Doris Krischer, am 31.10.2010

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es gibt Autoren bei denen der Lobgesang der Buchhändler gänzlich fehlt, aber die Begeisterung der Leser hell lodert.
    In erster Linie sind es Vielschreiber, die ein paar Grundzutaten nett miteinander verbacken.
    Sandra Brown gehört dazu. Ihre Zutaten sind
    - eine schöne, reiche Frau die gut im Geschäft ist und hart arbeitet
    - ein Ehemann, mit nicht ganz lauteren Absichten
    - ein Aussenseiter, harte Schale, edler Kern
    - prickelnder Sex und der Aufbruch aus einer alten in die große, allmächtige Liebe
    - hinterhältige Verwicklungen
    - alles überstrahlendes Happyend, die Helden liegen sich in den Armen, die Bösen wurden beseitigt.
    Alles zusammen, in eine lockere Alltagssprache verpackt und zügig verrührt, ist ein Erfolgsrezept.
    In diesem Buch ist es ein steinreicher Millionär, der den frisch entlassenen Häftling, Griff, zum Begatten seiner Ehefrau, Laura, engagiert. Nicht der Spaß am Beischlaf soll sein Lohn sein, sondern Millionen. Was ? staunen Griff und Leser. Der Handel kommt zustande und unter der Bettdecke passiert doch etwas mehr, als eine schlichte Besamung.
    Nun bedarf es noch einer handfesten Bedrohung und Verfolgung, um den Leser und Griff durch das Buch zu treiben.
    Nichts leichter als das, den Millionär brauchen wir nicht mehr, er liegt tot am Boden und Griff ist der mutmaßliche Mörder.
    Laura folgt Griff, der ihren Mann getötet haben soll vertrauensvoll bis zum großen Showdown und zum schmachtvollen Ende.
    Welche Überraschung !

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  • Prima Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.05.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Krimi, den man gerne liest. Von der ersten Seite an spannend, abwechslungsreich. Die Autorin schafft immer eine gute Mischung von Krimi, Liebe und Sex. Was will man mehr von einem guten Buch erwarten.

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  • Falsches Spiel und unerwünschter Kinderwunsch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bellexr, am 19.04.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis steht Griff Burkett, ehemaliger erfolgreicher und beliebter Footballstar aus Dallas, ohne Geld, Wohnung und Job da. Und ihm auf den Fersen Stanley Rodarte, Detective beim Dallas PD, der ihm um jeden Preis als Mörder überführen will. Da erhält er eine Nachricht des Multimillionärs Foster Speakman mit einem Jobangebot; Griff soll die Millionärsgattin schwängern. Mehr aus Verzweiflung lässt Griff sich auf dieses Angebot ein und verliebt sich prompt in Laura Speakman, die ihm anfangs die kalte Schulter zeigt und die Treffen geschäftsmäßig kühl durchzieht. Doch dann wird ihr Mann ermordet und alle Indizien sprechen gegen Griff, sehr zur Freude von Detective Rodarte, der sich sofort an seine Fersen heftet.

    Die Geschichte beginnt mit der Entlassung von Griff aus dem Gefängnis und Sandra Brown bringt einem erst einmal langsam den Charakter von Griff näher und so taucht man fast unbemerkt in die Story ein. Einfühlsam und nachvollziehbar beschreibt sie auf unterhaltsame Weise die Schwierigkeiten, welche Griff durch seinen Betrug nach der Entlassung immer noch hat. Da er ein sehr bekannter und beliebter Footballstar war, ist sein Gesicht jedermann bekannt und so trifft er auf sehr viel Unmut und auch regelrechten Hass von seinen Mitmenschen. Niemand ist bereit, ihm in der Branche einen Job zu geben und die ständigen Belästigungen und Drohungen von Detective Rodarte zermürben ihn langsam. Da kommt das Jobangebot von Foster Speakman für ihn gerade recht.

    Ihren Protagonisten beschreibt Sandra Brown sehr vielschichtig. Kommt er einem anfangs noch wie ein charakterschwacher, arroganter und fast schon unsympathischer Ex-Knacki mit wenig Grips vor, so entwickelt sich sein Charakter während des Thrillers sehr zum Positiven. Erst so nach und nach zeigen sich einem die guten Charaktereigenschaften von Griff und machen ihn für einen richtig symphatisch. Die aber noch interessantere Figur ist die von Detective Rodarte. Diesen beschreibt die Autorin als einen äußerst perfiden, schmierigen und korrupten Detective, der Spaß daran findet, andere Menschen seelisch und körperlich zu quälen. Die Beschreibungen von ihm sind stellenweise so detailreich, dass man den Ekel und die Wut von Griff und auch von Laura auf den Detective förmlich spüren kann.

    Die Spannung fängt etwas gemächlich an, steigert sich aber kontinuierlich, sodass sie sich zum Ende hin auf hohem Niveau befindet. Auch bedingt dadurch, dass die Story immer wieder mit neuen und unerwartenden Wendungen aufwartet und das Ende zwar logischerweise voraussehbar, aber dennoch noch mit der einen oder anderen Überraschung aufwarten kann. Der lockere, flüssige Schreibstil von Sandra Brown sorgt zusätzlich dafür, dass man sich von der ersten Seite an gut unterhalten fühlt. Natürlich darf bei der Autorin der gute Schuss Erotik und HerzSchmerz nicht fehlen, allerdings finde ich die Dosierung hier angemessen und der Krimipart kommt dabei nicht zu kurz.

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  • typisch Sandra Brown Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jutta Huber, am 19.02.2010

    0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Griff Burkett, ein ehemaliger Baseball-Star wird aus dem Gefängnis entlassen. Jetzt hat er nichts mehr und fängt von ganz unten wieder an. Er erhält von Foster Speakman ein unglaubliches Angebot. Er soll mit seiner Frau Laura ein Kind zeugen, da er selbst dazu nicht in der Lage ist. Alles in allem ein gelungener Thriller der einen nicht mehr loslässt

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  • Nicht schlecht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von R.W., am 13.02.2010

    0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    SB ist auch hier wieder ein sehr spannendes Buch gelungen. Sie schafft es den Leser von Beginn weg zu fesseln und zwischendurch in die Irre zu führen. Was hat Griff nun wirklich angestellt? Und was ist mit diesem wahnsinnigen Detectiv Rodarte los? Warum jegt er einen solchen Hass gegen Griff?

    Trotzdem ist dies nicht ihr bestes Buch. So richtig ins Herz schließen konne ich Griff oder Laura nicht. Mit "Eisnacht" kann es z.B. nicht mithalten.

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  • ein typischer Brown Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.02.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mir hat auch dieser Thriller von Sandra Brown sehr gut gefallen. Seit Envy zieht sich ein Satz durch alle folgende Bücher von ihr: " Das Verbotene- die größe aller Leidenschaften " Auch hier verliebt sich Griff ( blöder Name) in Laura, die für ihn jedoch zunächst unerreicht bleibt. Dieser Faden wurde bereits in Eisnacht und Warnschuß forgesetzt.Der Leser leidet hier regelrecht mit Griff Burkett mit, der sich immer mehr durch einen kriminellen Poizisten in die Kacke reitet. Das Ende wie immer sehr überraschend.Leidenschaft und Spannung - Sandra Brown die Beste!!!

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  • Wieder ein großer Wurf! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.01.2010

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Erfolgsautorin ist wieder ein großer Wurf gelungen! Ein großes Lesevergnügen erwartet die Fans von Sandra Brown und auch die, die es werden möchten!

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Das ist alles?"
"Das ist alles." Griff Burkett warf eine kleine Reisetasche auf den Rücksitz und setzte sich dann auf den Beifahrersitz. "Ich hatte nicht viel dabei. Und ich nehme hundertprozentig keine Souvenirs mit." Er wollte garantiert keine Erinnerungsstücke an seinen Aufenthalt im BIG - dem offiziellen Kürzel für die Bundesjustizvollzugsanstalt in Big Spring, Texas.
Er sank in die weichen Lederpolster, richtete die Düse der Aircondition auf seinen Bauch, merkte, dass sie nicht losfuhren, und sah daraufhin den Fahrer an. "Der Gurt."
"Ach so. Stimmt." Griff zog den Gurt über seinen Bauch und ließ ihn einrasten. Dann meinte er viel sagend: "Wir wollen doch keine Gesetze brechen."
Für einen Anwalt war Wyatt Turner ganz in Ordnung. Aber falls er auch nur einen Funken Humor besaß, ließ er sich das nicht anmerken. Griffs trockene Bemerkung entlockte ihm nicht einmal ein Lächeln.
"Mann, Turner, was soll die Leichenmiene?", fragte Griff. "Heute ist ein Feiertag."
"Leider sind wir nicht die Einzigen, die ihn begehen."
Turner lenkte Griffs Blick auf einen hässlichen, olivgrünen Wagen, der auf einem Behindertenparkplatz stand. Unberechtigt, wie es aussah, denn am Rückspiegel hing kein Behindertenzeichen. Griff erkannte weder Marke noch Modell, weil der Wagen noch keine fünf Jahre alt war. Die langweilige Limousine hob sich allein dadurch hervor, dass ein Mann am Lenkrad saß.
Griff fluchte leise. "Was will der denn hier?"
"Dass Sie heute entlassen werden, war in allen Zeitungen zu lesen, ich glaube nicht, dass er Champagner mitgebracht hat."
"Warum ist er dann so weit gefahren, um mich zu sehen?"
"Ich nehme an, er will dort anknüpfen, wo Sie beide aufgehört haben."
"Aha."
Der Gegenstand ihrer Unterhaltung, Stanley Rodarte, hatte so geparkt, dass er nicht zu übersehen war. Griff sollte ihn bemerken. Und Griff hätte ihn überall erkannt, weil Stanley Rodarte ein echt hässlicher Hurensohn war. Sein Gesicht sah aus wie mit einer Kettensäge aus einer alten Eiche geschnitzt, ohne dass sich der Schnitzer die Zeit genommen hätte, die Kanten abzuschmirgeln. Die Wangenknochen waren scharf wie Messerschneiden und legten strenge Schatten auf seine gerötete, aknenarbige Haut. Seine Haare hatten Farbe und Fasson von staubigem Stroh. Hinter den Gläsern seiner verspiegelten Sonnenbrille waren die -gelblichen, wie Griff sich erinnerte - Augen mit einer Feindseligkeit auf Griff gerichtet, die selbst nach fünf Jahren kein bisschen verblasst war.
Griff zuckte scheinbar gleichgültig mit den Achseln. "Wenn er unbedingt seine Zeit vergeuden will."
Woraufhin Turner mit Weltuntergangsstimme entgegnete: "Er sieht das offensichtlich anders."
Als sie an dem anderen Wagen vorbeirollten, grinste Griff Rodarte feixend an und zeigte ihm den Mittelfinger.
"Mann, Griff." Turner beschleunigte auf das Gefängnistor zu. "Was ist mit Ihnen nur los?"
"Mir macht er keine Angst."
"Das sollte er aber. Falls Sie nur einen Funken Verstand hätten, würden Sie sich vor Angst in die Hose machen. Ganz offensichtlich hat er Bandy nicht vergessen. Halten Sie sich von ihm fern. Im Ernst. Haben Sie verstanden? Legen Sie sich nicht mit ihm an."
"Schicken Sie mir für diesen unerbetenen Rat eine Rechnung?" "Nein, dieser Rat geht aufs Haus. Damit versuche ich nicht nur Sie zu schützen, sondern auch mich."
Trotz der blasenden Aircondition ließ Griff das Fenster herunter, als Turner durch das Tor der Bundesstrafanstalt fuhr, die während der letzten fünf Jahre sein Heim gewesen war. Der Bereich, in dem er eingesessen hatte, war als gelockerter Vollzug eingestuft, aber es war trotz alledem ein Gefängnis.
"Nichts gegen die Bewohner von Big Spring, aber mir kann dieses Kaff ein für alle Mal gestohlen bleiben", bemerkte er, als sie den Ort im Westen von Texas hinter sich ließen und auf der Interstate 20 nach Osten fuhren.
Die Luft war heiß, trocken und staubig, und sie roch nach den Diesel- und Benzinabgasen auf der viel befahrenen Autobahn, aber es war freie Luft, die erste, die Griff seit eintausendachthundertundfünfundzwanzig Tagen schmeckte. Er saugte sie tief in die Lunge.
"Ein gutes Gefühl, wieder draußen zu sein?", fragte der Anwalt.
"Sie haben gar keine Ahnung."
Nach kurzem Schweigen bemerkte Turner: "Das mit Rodarte war mein Ernst."
Der sandige Wind peitschte über Griffs Gesicht und drückte die Haare an seinen Kopf. "Entspannen Sie sich, Turner", rief er gegen das Dröhnen eines stinkenden Viehtransporters an, der eben vorbeizog. "Ich werde Rodarte schon nicht auf die Zehen treten. Und keinem anderen. Die Sache ist gegessen. Geschichte. Ich habe meine Strafe abgesessen und meine Schuld gegenüber der Gesellschaft zurückgezahlt. Sie haben einen rehabilitierten, geläuterten Mann vor sich."
"Freut mich zu hören", antwortete der Anwalt mit unüberhörbarer Skepsis.
Griff hatte Rodarte im Außenrückspiegel beobachtet. Er war ihnen durch Big Spring gefolgt und fuhr ihnen immer noch hinterher, wobei er mindestens drei Wagen zurückblieb. Falls Wyatt Turner gemerkt hatte, dass Rodarte sich an sie gehängt hatte, sagte er nichts dazu. Griff wollte schon eine Bemerkung machen, aber dann dachte er, dass sein Anwalt manche Dinge nicht zu wissen brauchte. Dinge, die ihm nur Sorgen machen würden.


Dreihundert Meilen später stand Griff im Wohnbereich seines neuen Apartments, wobei Wohnbereich eine lachhafte Übertreibung war. Man konnte hier vielleicht überleben, aber als wohnen konnte man das nicht bezeichnen. Der Raum war so schummrig, dass es schon fast gespenstisch war, doch die erbärmliche Beleuchtung schmeichelte der Umgebung sogar. An einer Wand zog sich wie ein gezackter Blitz ein fingerbreiter Riss von der Decke bis zum Boden. Der Teppich war klebrig. Die Aircondition keuchte asthmatisch, und die modrige Luft, die sie ins Zimmer pumpte, roch wie aus dem Dunstabzug einer chinesischen Schnellküche.
"Es ist nichts Besonderes", sagte Turner.
"Ach was."
"Aber sie verlangen keine Kaution. Die Miete ist monatlich fällig. Betrachten Sie es als Zwischenlösung, bis Sie was Besseres gefunden haben."
"In Big Spring war's wenigstens sauber."
"Wollen Sie zurück?"
Vielleicht hatte Turner doch Humor.
Griff ließ die Reisetasche auf das Sofa fallen. Es sah nicht nur unbequem aus, er wollte auch lieber nicht wissen, was das für Flecken auf dem Bezug waren. Bedauernd dachte er an das Penthouse in der angesagten Turtle Creek Area in Dallas zurück, in dem er früher gewohnt hatte.

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