Die Mutter des Erfolgs

Wie ich meinen Kindern das Siegen beibrachte

von Amy Chua

Buch

Taschenbuch (268 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Tigermütter wollen sicherstellen, dass ihre Kinder erfolgreich und selbstbewusst sind. Das hatte auch Amy Chua vor. Es wurde geradezu zur Obsession für sie. In dem Rückblick auf ihr Leben als Mutter beschreibt sie souverän, selbstkritisch und durchaus auch komisch, wie ihre Familie damit umging. Man liest mit gemischten Gefühlen und steigendem Interesse. Und fängt an, auch über die eigenen Vorstellungen und Einstellungen nachzudenken.
»In dunklen Stunden machte ich mir Sorgen, ob meine Familie das alles aushalten würde, mein Mann, dem man vorwarf, er hätte zugelassen, dass ich seine Kinder foltere, meine Töchter, von denen man annahm, sie müssten auf jeden Fall selbstmordgefährdet sein. Kurz nach Erscheinen des Buches war es Konsens, dass ich die ›schlimmste Mutter der Welt‹ sei. ›Haben Sie mein Buch überhaupt gelesen?‹, fragte ich eine Interviewerin. ›Nein, und ich denke auch gar nicht daran‹, sagte sie. Das Leben wurde surreal. Aber ich habe großes Glück mit meiner Familie.« Aus dem Nachwort zur Taschenbuchausgabe

Produktdetails

Verkaufsrang: 11.303
ISBN-10: 3-423-34722-8
EAN: 9783423347228
Originaltitel: Battle Hymn of the Tiger Mother
Erschienen: 01.05.2012
Verlag: dtv
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 268
Länge/Breite: 193mm/118mm
Gewicht: 240 g
Übersetzer: Barbara Schaden
Reihe: dtv-Taschenbücher
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Barbara Schaden

Jayne Anne Phillips, 1952 geboren, gilt als eine der wichtigsten amerikanischen Gegenwartsautorinnen und wurde vielfach ausgezeichnet. Sie lebt in Cambridge, Massachusetts.

Amy Chua

Amy Chua is the John M. Duff Professor of Law at Yale Law School.

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Buchhändlertipps

  • Die Tigermutter Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Schwarzenbrunner Gregor, am 21.04.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Lentia


    „Alle Kinder sollten Geige oder Klavier lernen“

    Amy Chua ist eine erfolgreiche Karrierefrau und Mutter zweier Kinder. Mit ihrem Roman „Die Mutter des Erfolgs“ landete sie schließlich auch einen Bestseller. Sie beschreibt darin, den beschwerlichen Weg einer chinesischen Mutter, die eigenen Kinder in Amerika zu erziehen und ebenfalls zu erfolgreichen Menschen zu machen. Zumindest versucht sie es. Sie greift auf Mittel zurück, die im 21. Jahrhundert nichts mehr zu suchen haben. Was man wahrlich nicht vielen Kindern behaupten kann ist, dass zum trotz ihrer fragwürdigen Erziehungsmethoden, ihre Erstgeborene Tochter in der Carnegie Hall, vor einem hingerissenen Publikum, spielen durfte.

    Mit pseudowissenschaftlichen Thesen geht die Autorin unter die Pädagogen. Wobei an dieser Stelle erwähnt sein sollte, dass man dieses Buch, nicht als pädagogischen Ratgeber im herkömmlichen Sinne betrachten oder lesen sollte. Beim Lesen dieser Lektüre habe ich mich ein paar Mal gefragt, wie hoch wohl der SQ (soziale Intelligenzquotient) der Autorin ist. Chua hat mich, obwohl das Thema reichlich brisant ist, durch ihren Facettenreichtum wahrlich überrascht. Ob sie dann tatsächlich durch ihr Mutter-Sein mit Erfolg gekrönt wurde, sei an dieser Stelle nicht verraten.

Kundenrezensionen

  • Der tollste Erziehungsroman seit Menschengedenken!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Annika Böhler, am 15.06.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich finde, dass Amy Chua mit ihrem Bericht nicht nur Einblicke in die Erziehung gibt, sondern auch sehr viel in die Kultur. Sei es nun ihre eigene chinesische oder die jüdische Kultur ihres Mannes, wobei „Bericht“ das falsche Wort ist. Es könnte auch gut ein Roman sein, so einfühlsam und unterhaltsam beschreibt Amy Chua ihre eigenen Erlebnisse. Die Bilder an einigen Kapitelanfängen lassen den Leser nicht vergessen, dass Amy Chuas Töchter das tatsächlich erlebt haben und auf vielen Bildern lächeln die Mädchen sogar.

    Zu Beginn wird sichergestellt, dass niemand die Autorin falsch versteht. Mit dem Begriff chinesische Mutter bezeichnet sie diejenigen Mütter (oder auch Väter), die ihre Kinder mit fester Hand erziehen. Die westlichen Eltern hingegen sind antiautoritär, kommen aber auch in den letzten Generationen der chinesischen Einwanderer vor. Nachdem dies festgehalten wurde, erzählt uns Amy Chua von ihren erzieherischen Methoden, die bei ihrer ältesten Tochter noch aus autoritärem Auftreten und dem Einfordern von Respekt besteht, bei ihrer Jüngsten aber nur mit Drohungen, Bestechung und apokalyptischen Zweikämpfen zum Erfolg führen.
    Bei diesen Auseinandersetzungen geht es meist um die Übungsstunden, die die Mutter für die Mädchen veranschlagt. Sophia, die Ältere, wird am Klavier unterrichtet und 5 Stunden üben am Tag ist das Minimum, was auch nur klappt, wenn Amy Chua zufrieden mit dem Ergebnis ist und nicht der Meinung ist, dass es noch verbessert werden könnte. Lulu, die Jüngere, steigt nach wenigen Jahren am Klavier auf die Geige um. Auch für sie wird eine hohe Stundenanzahl dem Üben zugeschrieben. Nur ist Lulu die Rebellin mit dem Engelsgesicht. In den ersten Jahren der Erziehung ist noch wenig Kriegsführung in der Erziehung erforderlich, doch nach und nach widersetzt sich Lulu der chinesischen Methode.
    Man kann sagen, nach dem unchinesischem Entschluss sich einen Hund zu halten, beginnen die Säulen der chinesischen Erziehung zu bröckeln.

    So viel zum Inhalt. Nach dieser Beschreibung würde ich auch denken, dass dieses Buch den chinesischen Müttern wohl oder übel zeigen wird, dass ihre Methode hauptsächlich dabei hilft, die Kinder zu unterdrücken. Aber nicht unbedingt! Dieses Buch beschreibt offen die Fehler von Amy Chua, aber auch, dass ihre Töchter ihr dankbar sind. Ohne das Durchhaltevermögen und die Stärke, mit der Amy Chua ihre Kinder zum Üben brachte, wären die Mädchen nie soweit gekommen. Es ist nicht so, dass die Mädchen ihre Instrumente symbolisch für die Unterdrückung sehen. Sie lieben sie auch. Sie spielen gerne.
    Aus diesem Buch kann jeder für sich Anreize für die eigene Erziehung nehmen. Ein Kompromiss aus westlicher und chinesischer Erziehung wird wohl das Beste sein, aber so ist es meist. Auch ist jedes Kind anders und jedes muss auf seine Art erzogen werden. Amy Chua kommt zu diesem Ergebnis. So könnte man, von einem Happy End dieses interessanten wie unterhaltsamen Buches sprechen.

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