Die Königliche

von Kristin Cashore

Buch

gebunden (567 Seiten)

1. Auflage

Sprache: Deutsch

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Seit dem Tod ihres tyrannischen Vaters ist Bitterblue die alleinige Herrscherin eines ganzen Königreichs. Während sie langsam in ihre Aufgabe hineinwächst, muss sie sich unausweichlich der Vergangenheit stellen: Wer war ihr Vater, König Leck, wirklich? Was gehört zu den Lügengebäuden seiner Herrschaft und was ist tatsächlich die Wahrheit?
Für ihre Nachforschungen schleicht sich Bitterblue Nacht für Nacht verkleidet aus dem Schloss, schließt unter falschem Namen ungewöhnliche Freundschaften in den Straßen und Wirtshäusern und verstrickt sich ihrerseits in ganz neue Lügen ...


Produktdetails

Verkaufsrang: 1.729
ISBN-10: 3-551-58268-8
EAN: 9783551582683
Originaltitel: Bitterblue
Erschienen: September 2012
Verlag: Carlsen
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1. Auflage
Seitenzahl: 567
Länge/Breite: 221mm/156mm
Gewicht: 852 g
Altersempfehlung: ab 14
Übersetzer: Katharina Diestelmeier
Reihe: Die sieben Königreiche
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Kristin Cashore

Kristin Cashore wuchs als zweite von vier Schwestern in einem kleinen Ort in Pennsylvania auf. Sie studierte am Center for the Study of Children's Literature in Boston und hat in vielen Berufen gearbeitet, unter anderem als Packerin in einer Bonbonfabrik sowie als Lektorin und Texterin. Kristin Cashore lebt und schreibt in Boston.

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Kundenrezensionen

  • Es geht weiter Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Franziska Beier, am 16.01.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Genauso wie bei den ersten beiden Büchern von Kristin Cashore war ich auch diesmal wieder begeistert. Obwohl „Die Königliche“ nicht so selbstständig zu lesen ist wie „Die Flammende“ oder „Die Beschenkte“. Es gibt viele Bezüge zu den ersten beiden Büchern aus dieser fantastischen Welt. Und ohne dieses Wissen wird es eventuell ein bisschen schwierig, der Handlung zu folgen. Aber für alle, die die Bücher schon gelesen haben, ist das kein Problem. Besonders gut haben mir die Karten gefallen. Diese haben das Schloss und die Raumaufteilung schön veranschaulicht.
    Fazit: Lässt Cashore-Fans wieder einmal begeisterte Jubelrufe ausstoßen, als alleinstehendes Buch ohne Vorkenntnis der anderen Bücher diesmal allerdings schwieriger zu lesen.

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  • Aufarbeitung eines Traumas Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Regina Bledau, am 16.01.2013

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    Als ich die Originalausgabe dieses Buches nach zwei Jahren Wartezeit beendet hatte, war ich etwas enttäuscht. Der Roman zeichnnet sich nicht durch viel Handlung aus - es ist weder die Abenteuergeschichte aus "Die Beschenkte", noch gibt es einen Krieg wie in "Die Flammende". Aber meine Erwartungen ließen mich beim ersten Lesen nicht erkennen, wodurch sich dieses einfühlsame Buch wirklich auszeichnet.

    Gut neun Jahre nach dem Tod von Leck, ihrem Vater und dem psychopathischen König, ist Königin Bitterblue von Monsea dabei, ihre Regendschaft endlich in die eigenen Hände zu nehmen. Verwirrt durch merkwürdige Vorkommnisse beginnt sie, nachts durch ihre Stadt zu streifen und lernt dabei nicht nur ihr Volk, sondern auch seine Lebensumstände kennen, die nicht den Berichten ihrer Berater entsprechen. Und je weiter sie nach der Wahrheit sucht, desto größer werden die Lügen und ihr Ensetzen darüber, welch Schmerz versucht wird, unter den Teppich zu kehren.

    Das Buch zeichnet sich vor allem durch die Lebendigkeit seiner Figuren aus. Jede Person hat ihren eigenen Charakter und wirkt nie übertrieben oder zu blass. Die Idee der Erzählstuben und die gelungene Bar-Atmosphäre machen ein realistisches Bild. Besonders gefällt mir eine romantische Szene nach einer Party mit einer leicht angetrunkenen Bitterblue. Die Königin selbst ist natürlich der Angelpunkt der Geschichte und diese Rolle füllt sie komplett aus. Sie ist eine überzeugte Königin, die das Richtige tun möchte, doch gleichzeitig durch die Verblendungen ihrer Macht und ihres "Elfenbeinturmturms", in dem sie von ihrem Volk entfernt lebt, eingeschränkt ist. Die Romantik ist nicht so intensiv wie in "Die Beschenkte", sondern eher eine typische Verliebtheit von Jugendlichen - es ist schön geschrieben, aber soll nicht das ganze Buch tragen und das ist auch gut so.
    Die Sprache von Frau Cashore ist nicht so metaphorisch vollgestopft wie z.B. die von Lauren Oliver oder so intensiv wie von Megan Turner, dennoch zeichnet sie sich durch ihr beeindruckendes Einfühlungsvermögen aus, das dem Leser die Gefühle der Figuren erkennen lässt, ohne kitschig oder holzhammerartig plump zu wirken.

    Allgemein wirkt das Buch einfach länger, als es sein müsste. Das zeigt sich insbesondere darin, dass in zwei Königreichen große Umstürze durch Katsas Rat, einer Vereiningung zum Schutz der Unterdrückten, stattfinden und deren Planung geschildert wird, während in Monsea, dem eigentlichen Handlungsort, "lediglich" Geschichten von früher aufgearbeitet werden. Die Nebenhandlung bringt Spannung sowie alte Charaktere wie Bo, Katsa, Bann, Raffin und Giddon hinein, doch der Kontrast tritt unterschwellig hervor.

    Beim zweiten Lesen wurde mir klar, dass dieser Roman von der Bewältigung des Traumas einer ganzen Nation handelt und dies hat mich tief berührt. Mehr als einmal dachte ich an die deutsche Nachkriegszeit, in der frühere Befehlsempfänger wieder in tragende Positionen gehoben wurden, damit der Staat wieder funktionieren konnte. Und dass alle Menschen nicht genau wussten, wie es eigentlich dazu kommen konnte. Ich weiß nicht, ob das Frau Cashores Intention war, aber dieser außergewöhnliche Plot muss erwähnt werden, bevor man mit falschen Erwartungen diesen Jugendfantasy-Roman liest, der auf so glaubwürdige und berührende Weise in die Herzen von Menschen schaut, die Böses getan und erlebt haben.

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  • Monsea eins der sieben Königreiche Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von K. Bauschke, am 10.01.2013

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    Bitterblue ist die junge Herrscherin des Königreichs „Monsea“. Sie tritt ein schweres Erbe an, denn ihr Vater hatte zu seinen Lebzeiten sein Volk manipuliert, missbraucht und getötet. Sie möchte ein gerechtes Reich aufbauen, muss aber zuvor die Vergangenheit besser verstehen lernen und dabei viele seltsame und undurchschaubare Rätsel lösen. Bitterblue taucht schon in dem ersten Buch von Kristin Cashore auf und man sollte „Die Beschenkte“ auf jeden Fall zuerst lesen, um sich in der Welt der sieben Königreiche und den Figuren zurechtzufinden. Auch in diesem Buch haben wir es mit einer sympathischen Heldin zu tun, die einen aufrechten Weg in einer gefährlichen Welt sucht. Bitterblue ist eine nachdenkliche Heldin und jegliches Schlachtengetümmel fällt in dieser Geschichte weg. Besonders gut gefallen hat mir, dass es eine Verbindung zu den vorherigen Figuren der vorangegangenen Bücher gibt. Zudem ist das Buch vom Verlag liebevoll mit Zeichnungen und Plänen zu der Welt der sieben Königreiche ausgezeichnet. Ein Augenschmaus wie ich finde.

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  • Königin Bitterblue Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kerstin Hahne, am 28.12.2012

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    Für Fans von Kristin Cashore ein must, ist dieser dritte Teil der Reihe um die sieben Königreiche etwas weniger dramatisch als "Die Beschenkte" und "Die Flammende". Zeitlich gesehen gehört er eher zu den Abenteuern von Katsa und Bo aus der "Beschenkten", denn hier steht nun die von ihnen gerettete,kleine Prinzessin Bitterblue im Mittelpunkt.Bitterblue ist nun Königin von Monsea, aber die Herrschaft ihres grausamen Vaters, der dank seiner "Gabe" anderen Menschen seinen Willen aufzwingen und sie alles vergessen machen konnte, ist in den Köpfen ihres Volkes noch nicht zu Ende.Wie Bitterblue langsam, aber sicher ihr Land und sich selbst davon überzeugen kann, das sie (und ihre Herangehensweise an die Geschichte ihres Volkes )die einzig Richtige ist, bringt einem dieser nachdenklichere Teil der Trilogie näher. Auf jeden Fall wäre es gut für das Verständnis dieser Geschichte , wenigstens "Die Beschenkte" vorher gelesen zu haben. Davon abgesehen mag ich persönlich auch den Teil über Fire, die Flammende ,sehr gerne.Was wiederum bedeutet, das ich ich mir auch "Die Königliche" gönnen werde, sozusagen als krönenden Abschluss !

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  • Cashore: Die Königliche Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 21.12.2012

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    Bitterblue ist die Königin von Monsea, welches unter ihrem Vater, dem tyrannischen König Leck, sehr gelitten hat. Doch Bitterblue möchte die Wahrheit herausfinden: Was für ein Mensch war ihr Vater und warum war er so grausam? Sie taucht tiefer und tiefer in ein Netzwerk aus Angst, Verwirrung, Scham und Lügen ein. Niemand will sich ihr öffnen, im Gegenteil, ihre Fragen werden immer offensichtlicher abgeschmettert. Als Bitterblue sich nicht beirren lässt, gerät sie in große Gefahr...

    Die Königliche ist der dritte Band der Beschenkten-Serie und die direkte Fortsetzung von Band 1. Jahrelang war Bitterblue zu jung und nur nominell Königin, während ihre Berater das Reich verwalteten. Jetzt soll sie offiziell gekrönt werden und will selbst auch nicht nur dem Namen nach Königin sein.
    Sie versucht die Verantwortung für ihre Krone selbst zu übernehmen, muss aber ziemlich schnell erkennen, dass die meisten Einwohner von Monsea überhaupt nicht daran interessiert sind die Vergangenheit zu verarbeiteten. Im Gegenteil, alles soll aus Scham unter den Teppich gekehrt werden. Die Stadt leidet noch immer, doch niemand informiert Bitterblue und somit macht die Bevölkerung sie für ihre Not verantwortlich.
    Bitterblue muss sich sehr verändern, um der Krone gerecht zu werden, und erweist sich als starke junge Frau. Auch alte Bekannte wie Katsa, Bo und Fire haben Auftritte in dem Buch und verbinden so alle drei Teile miteinander. Die Geschichte ist nicht so abenteuerlastig wie die anderen beiden Bände, sondern eher düster und geheimnisvoll, was aber sehr gut zu dem Schreckensregiment von Leck passt, der immer noch in den Köpfen der Menschen herumgeistert.
    Mir hat die Geschichte ausgezeichnet gefallen. Sie ist ein runder und gelungener Abschluss der Serie, weshalb ich 5 von 5 Sternen vergebe.

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  • Entschlüsselte Chiffren Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Eva-Regina Richter, am 08.10.2012

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    Es ist nicht einfach für Bitterblue die Nachfolgerin ihres tyrannischen Vaters zu sein.So sehr sie auch bemüht ist,die Wahrheit herauszufinden,verzeichnet sie dennoch kaum Fortschritte.Ihre Ratgeber überschütten sie mit Anträgen und zu unterzeichnenden Dokumenten.Frustriert schleicht sie sich eines Nachts aus dem Schloss.In einer Erzählstube schließt sie Freundschaft mit zwei rätselhaften Männern.Unter falschem Namen erfährt sie so einiges.Die Werke,die ihr Bibliothekar Tood zu lesen gibt,tragen auch dazu bei.Als Lady Katsa mit Fire auftaucht,lernt sie Dinge zu erkennen,die bisher im Verborgenen lagen.Turbulent und nachdenkliche Momente wecken ständig die Freude am Lesen.Man ist gespannt,wie es auf den nächsten Seiten weitergeht.

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  • Königlicher Abschluss Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kathi Kromer, am 01.10.2012

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    In diesem Band ist Bitterblue, die schon aus "Die Beschenkte" bekannt ist, die Hauptperson. Die Geschichte dreht sich um sie, als die Königin von Monsea und ihrer Wahrheitssuche nach der grausamen Herrschaft ihres Vaters.

    Schade finde ich, dass nicht mehr über Katsa, Bo und ihre Unternehmungen erzählt wird - aber hier ist nun einmal Bitterblue im Mittelpunkt.

    Das Ende allerdings finde ich zu aprupt - das Aufeinandertreffen der zwei verschiedenen Welten aus "Die Beschenkte" und "Die Flammende" hätte ruhig etwas ausführlicher sein dürfen.

    Der Schreibstil hingegen ist wunderbar erzählerisch wie in den beiden Vorgängern auch.
    Alles in allem - ich kann es allen Lesern von Kristin Cashore nur empfehlen und alle die sie noch nicht kennen, lest "Die Beschenkte".

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  • Habe mir mehr davon erhofft... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Caydence, am 05.09.2012

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der letzte Band der Fantasy-Trilogie um die sieben Königreiche und ihre Bewohner, ist optisch wieder sehr ansprechend gestaltet. Wie schon bei den vorherigen Teilen begeistert mich die edle Aufmachung der Bücher. Die Cover mit den schönen Frisuren, die von hinten gezeigt werden, sind außergewöhnliche Blickfänge und machen neugierig auf den Inhalt.

    Auch dieses Buch besticht durch sehr detailgetreue Beschreibungen und lebhafte Sprache. Man kann als Leser wieder in diese besondere Atmosphäre von altertümlichen Königshöfen und mystischen Gaben eintauchen, die einen sofort gefangen nimmt. Königin Bitterblue versucht die ganze Wahrheit über die Greueltaten ihres Vaters herauszufinden und man begegnet auch Katsa und Bo, den beschenkten Kämpfern, wieder. Manchmal sind mir die politischen und familiären Zusammenhänge der Königreiche etwas zu langatmig dargestellt. Man muß sehr genau und konzentriert lesen, um alles zu verstehen. Wer die ersten beiden Bücher nicht kennt, ist hier eindeutig überfordert.

    Leider geraten die Fantasy-Elemente für meinen Geschmack zu sehr in den Hintergrund und es wird fast nur über die Pflichten von Bitterblue am Hof und ihrem Volk gegenüber berichtet. Man erfährt viel über den Verwaltungsapparat eines Königreichs, die Intrigen und Komplotte und zu wenig über die Abenteuer, die z.B. Katsa und Bo auf ihren Reisen erleben. Der einzige Schauplatz des gesamten Buchs spielt nur im Schloß und in der Stadt, was mir zu langweilig ist. Das wirklich interessante Zusammentreffen von Fire und Bitterblue, von Monstern und Beschenkten, den gänzlich unterschiedlichen Welten, wird leider nur kurz am Schluß, wie nebenbei abgehandelt. Da hätte ich mir mehr davon gewünscht...

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  • Die Suche nach der Wahrheit.. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 27.08.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Acht Jahre sind seit dem Tod ihres Vaters vergangen. Acht Jahre in denen Bitterblue hart an sich gearbeitet hat um eine gute Königin zu werden, doch Bitterblue sehnt sich dannach zu erfahren was in ihrer Stadt vor sich geht und so nutzt sie eine Gelegenheit, die sich ihr bietet um sich als Junge verkleidet in die Stadt hinauszuschleichen. Dort landet sie in einer Erzählstube in der sie Geschichten über ihren Vater hört und Bitterblue beginnt sich zu fragen was für ein Mensch er wirklich war. Als sie mit ihren Nachforschungen beginnt, bringt sie sich unbewusst in Gefahr, denn nicht jeder möchte, dass die Wahrheit ans Licht kommt...
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    Der Erzählstil von Kristin Cashore hat mich, wie schon in den vorherigen Teilen der Trilogie, begeistert. Sie schreibt flüssig und durchgehend spannend, außerdem sprühen die Charaktere nur so vor Leben. Man lernt neue Charaktere wie Saf und Teddy kennen, trifft aber auch altbekannte wieder wie Bitterblue, Katsa, Bo und Raffin.
    In diesem Buch laufen alle Stränge zusammen. Seit "Die Beschenkte" sind 8 Jahre vergangen, aber seit "Die Flammende" fast 50. Ich fand es sehr schön alte Bekannte wiederzutreffen und Kristin Cashore hat es geschafft die beiden vorherigen Teile so zuverknüpfen, dass sie in "die Königliche" zusammenlaufen konnten und auch Sinn ergaben.
    Was mir auch sehr gut gefallen hatte war, dass die Liebesgeschichte sehr unterschwellig erzählt wurde und nicht das ganze Buch beherrschte. Den Ausgang dieser Liebesgeschichte hätte ich mir dann aber doch ein wenig klarer gewünscht. Im Vordergrund standen hier die Politik und die Suche nach der Wahrheit. Ich war überrascht, dass mir die politischen Themen, mit denen sich eine Königin nun einmal beschäftigen muss, nicht langweilig und trocken waren, sondern sehr interessant waren.
    Und dann die Suche nach der Wahrheit.. Miss Cashore hat hier sehr viel mit Chiffren gearbeitet, was mir in diesem Ausmaß bisher nicht begegnet war. Aber die Techniken wurden sehr gut erklärt und auch "übersetzt", sodass man sowohl Original als auch Übersetzung vor sich hatte und selbst entschlüsseln konnte, wenn man wollte.
    Appropos Schlüssel. Im Gegensatz zu den vorherigen Teilen, waren die Kapitelanfänge mit kleinen Schlüsseln versehen, in denen die Nummern der Kapitel standen und das war nicht alles. Es gibt sowohl eine Karte von den Sieben Königreichen und des Schlosses sowie Zeichnungen der Räume von Bitterblue, sodass man sich orientieren konnte. Mir hat das Zusatzmaterial sehr gut gefallen, nur finde ich es ein wenig störend, dass die Gestaltung des Buches so anders ist als in den vorherigen Bänden. Denn obwohl es ja eine Trilogie ist und die Bücher so zusammenhängen unterscheidet sich das letzte von der Gestaltung zu sehr von den anderen. Aber es kommt ja mehr auf den Inhalt an :)
    *
    So genug von diesem wundervollen Buch geschwärmt. Ich kann es wirklich jedem empfehlen "Die Königliche" zu lesen, wenn er die anderen Teile der Trilogie geliebt hat, denn Kristin Cashore schafft es wirklich ihrer Reihe einen rundes Ende zu geben, mit dem ich mehr als zufrieden bin.
    Glatte 5 von 5 Sternchen :)

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