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von Fjodor Michailowitsch Dostojewski
EAN: 9783954181209
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Vollständige Ausgabe, mit interaktivem Personenverzeichnis und erklärenden Fußnoten
Mit einführendem Aufsatz zu Autor und Werk
Der letzte Roman von Fjodor M. Dostojewskis übertrifft alle vorausgegangenen in der Breite und Komplexität.
Man kann dieses Buch - das auch sein letztes wurde - als die Essenz seines Schaffens sehen.
Das Buch ist (anspruchsvoller) Kriminalroman, Entwicklungsgeschichte, Psychogramm und Sittengemälde in einem.
Die drei Söhne von Fjodor Karamasow, einem alten Trinker und Tunichtgut, kehren als Erwachsene ins Elternhaus zurück und müssen sich mit ihrem nur schlecht versteckten Hass auf den Vater auseinandersetzen.
Ein Bruder, Dimitri, buhlt um dieselbe Frau wie der Vater: die schöne Gruschenka. Der zweite Bruder, Iwan, ist ein antireligiöser Intellektueller. Der jüngste Bruder, Aljoscha, lebt im Kloster. Ein vierter - unehelicher Sohn - Smerdjakow, erschlägt schließlich den Vater und begeht daraufhin Selbstmord. An seiner Stelle wird Dmitri als Vatermörder angeklagt.
Der Roman entfaltet eine Fülle tiefer Gedanken über die christliche Religion und die in ihr angesprochenen menschlichen Grundfragen nach Schuld und Sühne, Leid und Mitleid, Liebe und Versöhnung.
Für Sigmund Freud war "Die Brüder Karamasow" "der großartigste Roman, der je geschrieben wurde". Thomas Mann und James Joyce spielten in ihren eigenen Texten mehrfach auf Motive des Werks an.
1. Auflage
Umfang: 1431 Normseiten bzw. 1511Buchseiten
n/a
| ISBN-10: | 3-9541812-0-7 |
|---|---|
| EAN: | 9783954181209 |
| Erschienen: | 10.05.2012 |
| Verlag: | Null Papier Verlag |
| Einband: | |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 1 |
| Seitenzahl: | 1511 |
| Übersetzer: | Hermann Röhl |
| Erschienen bei: | Null Papier Verlag |
| Übersetzt von: | Hermann Röhl |
| Spieldauer: | 4122 KB |
| Kapitel: | 0 |
| Medium: |
Fjodor M. Dostojewski wurde am 11. November 1821 in Moskau geboren und starb am 9. Februar 1881 in St. Petersburg. 1849 wurde er wegen angeblich staatsfeindlicher Aktivität im Petraschewski-Kreis zum Tode verurteilt, dann zu vier Jahren Zwangsarbeit in Sibirien begnadigt. 1859 kehrte er nach St. Petersburg zurück.
Alexej Fjodorowitsch Karamasow war der dritte Sohn des in unserem Kreis ansässigen Gutsbesitzers Fjodor Pawlowitsch Karamasow, der seinerzeit äußerst bekannt war (und bis heute noch nicht vergessen ist) wegen seines dunklen, tragischen Endes, das vor genau dreizehn Jahren eintrat; ich werde, wenn es sich anbietet, darauf zurückkommen. Jetzt aber will ich von diesem "Gutsbesitzer", wie er bei uns genannt wurde, obwohl er sein ganzes Leben fast nie auf seinem Gut lebte, nur so viel sagen, daß er ein sonderbarer, aber ziemlich häufig vorkommender Typ war: nicht nur ein gemeiner und ausschweifender, sondern auch unverständiger Mensch, allerdings einer von denen, die es vorzüglich verstehen, ihre Geldgeschäftchen zu betreiben - sonst aber, wie es scheint auch nichts.