Die Artus-Chroniken 03. Arthurs letzter Schwur

Historischer Roman

von Bernard Cornwell

Buch

Taschenbuch (685 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Blut ist der Götter Lohn.



Arthurs Friedensherrschaft neigt sich dem Ende zu, es droht der Untergang der keltischen Reiche. Um die feindlichen Heere abwehren zu können, fordert die Priesterin Nimue ein hohes Opfer. Aber Arthur weigert sich, seinen eigenen Sohn hinzugeben. Mit Merlins Hilfe gelingt ihm das Unmögliche, der Sieg über die Sachsen. Doch längst schwelt die Glut im eigenen Land: Mordred, der Krüppelkönig, hasst seinen Vormund seit langem. Und in der Nacht, in der die Toten auf Erden wandeln, macht sich Nimue daran, mit Feuer und mit Blut die alten Götter wieder einzusetzen.



Der letzte Band von Bernard Cornwells großer Artus-Trilogie.

Pressestimmen:

"Eine ganz außerordentlich gute Artus-Trilogie. Cornwell ist ein Historienkönig!" (Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de)

Produktdetails

Verkaufsrang: 13.457
ISBN-10: 3-499-24626-0
EAN: 9783499246265
Originaltitel: Excalibur
Erschienen: 01.12.2009
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 685
Länge/Breite: 190mm/113mm
Gewicht: 471 g
Übersetzer: Gisela Stege
Reihe: rororo Taschenbücher
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Bernard Cornwell

Bernard Cornwell lives with his wife in Cape Cod.

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  • Von Göttern und Königen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Thomas Horvath, am 06.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Lentia

    Arthur rettet im letzten Moment seinen Sohn und zieht sich die Feindschaft von Nimue zu, die bei der Gelegenheit Derfel an seinen Eid erinnert. In der instabilen Allianz versucht Arthur alles um sich gegen die Sachsen zu wehren. Seine Strategie schlägt fehl doch im letzten Moment gewinnt er dank Merlins Hilfe die Schlacht und drängt die Sachsen zurück. Krüppelkönig Morded hat, nach dem er das Land als König übernommen hat, sein Ziel Arthur zu töten nicht vergessen und am Schluss kommt es zur Schlacht in der Nimue noch mal das ganze Aufgebot der Magie in die Schale wirft um Arthur den Feind der Götter zu vernichten.

Kundenrezensionen

  • Episches I-Tüpfelchen einer fantastischen Trilogie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stefan Heidsiek, am 21.11.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    „Arthurs letzter Schwur“ bildet den Abschluss einer Reihe, die mit den traditionellen Versionen der Grals-Legende vollkommen bricht und eine der ältesten Sagen Britanniens in einer Art und Weise präsentiert, wie man sie so noch nicht gekannt hat.

    Merlin ist ein verrückter, verdreckter Druide mit Wahnvorstellungen. Artus ein genialer Stratege ohne Ambitionen auf eine Krone. Lancelot ein feiger, ehrloser Geck ohne Rückgrat. Und erzählt wird die Geschichte rückblickend aus der Sicht eines einfachen Soldaten. Womit natürlich auch der Boden für Cornwell bereitet ist, dem hinsichtlich der minutiösen Beschreibung einer Schlacht wohl kein anderer Autor dieser Welt das Wasser reichen kann. Im Gegensatz zu der „Sharpe“-Reihe oder Büchern wie „Das Zeichen des Sieges“ lebt die Artus-Trilogie aber noch weit mehr von ihren Figuren. Und auch nirgendwo sonst sind sie dem englischen Autor derart gut gelungen. Inmitten des Konflikts zwischen aufkommenden Christentum und alter Götterkulte erzählt er eine Geschichte, die man weniger mitliest, als vielmehr miterlebt. Es geht um Verrat, Ehre, Treue, Liebe, Freundschaft. Um Eide, die nicht gebrochen werden dürfen. Und um Pakte, die geschlossen werden müssen, um das Überleben zu sichern. Kurz: Cornwell beschreibt das düstere frühe Mittelalter, wie es hätte sein können.

    Und düster, ja streckenweise schon hoffnungslos finster, ist besonders der letzte Band der Reihe geworden. Nach und nach scheint sich alles zum schlimmsten zu wenden, die Lage für Artus und seine Getreuen immer aussichtsloser zu werden. Und dem Leser ist, nicht nur aufgrund des Titels, klar, dass das Ganze nicht gut ausgehen kann und wird. Doch gerade diese Tatsache, scheint das Buch noch umso spannender zu machen. Man weiß, dass der Traum vom friedlichen Britannien nicht in Erfüllung gehen kann, dass Mordred verloren ist, dass es zu viele Sachsen sind, um siegen zu können, dass das Druidentum zum Untergang verdammt ist. Aber man will das Drama, die Tragik, hautnah erleben. Und was Bernard Cornwell hier dann auf den letzten einhundertfünfzig Seiten abfackelt, ist großes Kino, ist einfach schlicht und ergreifend meisterhaft.

    Die letzten Schritte an der Seite Arthurs und seiner Gefährten sind unheimlich schwer, der Abschied von den ans Herz gewachsenen Figuren rührt. Und die ganze Leidenschaft, die Cornwell in die Geschichte hineingesteckt hat, sie zahlt sich mehr als aus. Ein Buch wird an dieser Stelle für kurze Zeit zu mehr. Wenige Worte, die lediglich etwas beschreiben, werden zu einem beeindruckenden, ergreifenden Moment. Würdiger und besser hätte sich der Kreis der Handlung nicht schließen können. Mein Dank waren Tränen, die sich, trotz mehrfacher Versuche, dann nicht mehr ganz unterdrücken ließen.

    „Arthurs letzter Schwur“ ist, wie schon seine beiden Vorgänger, ein Meisterwerk im Genre des historischen Romans. Hervorragend erzählt, atmosphärisch einzigartig, unheimlich bewegend. Es ist eins dieser Bücher, die im Gedächtnis, die unvergesslich bleiben. Und es ist die beste, weil glaubhafteste Geschichte vom „König“ Artus, die ich bisher lesen durfte.

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  • Die Artus- Saga wie sie sich wirklich abgespielt haben könnte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Frank Solcher, am 04.01.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Cornwells Artus- Chroniken liegen nun vollständig in drei Bänden vor.
    Der Autor erzählt die bekannte, oft verfilmte Geschichte aus der Sicht eines Beteiligten und so, wie es noch keiner vor ihm getan hat.
    Alle wichtigen Figuren kommen vor (Merlin, Lancelot, etc.) und handeln als Personen der Zeitgeschichte so, wie es im frühen und gewalttätigen Mittelalter wirklich gewesen sein könnte. Es wird vor allem gemetzelt – Sachsen , Iren, Franken und die verschiedenen kleinen Herrschaftsgebiete der Britanier gegen alle und auch untereinander.
    Es wird intrigiert, Eide werden geschworen und wieder gebrochen, alte und neue Religionen prallen aufeinander und werden als Mittel zum Zweck genutzt.
    Das ganze ist ungeheuer spannend und plastisch dargestellt, nichts wird verklärt oder beschönigt – vor unseren Augen entsteht eine Welt voller Hinterlist, Gewalt, Gegengewalt aber auch Freundschaft und Liebe.
    Am Ende hat keiner richtig gewonnen und das Durcheinander geht offenbar weiter bis zur Zeit Alfreds und der Wikingerüberfälle – aber davon erzählen dann schon genauso überzeugend Cornwells Bände über „Uhtred“ („Das letzte Königreich“ bis „Schwertgesang“).

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