Die Aprikosenbäume gibt es

Zum Gedenken an Inger Christensen

von Soren Ulrik Thomsen, Hans Thill, Pia Tafdrup

Buch

gebunden (64 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Als die große dänische Dichterin Inger Christensen im Januar 2009 starb, hatte sie zwar den verdienten Nobelpreis nicht erhalten, doch ihr Ruhm in der literarischen Welt, zumal der deutschen, war beträchtlich. Er basiert vor allem auf ihren zyklisch angelegten Großgedichten "das" (1969), "alphabet" (1981) und dem Sonettenkranz "Das Schmetterlingstal" (1991).Mit dem Künstlerhaus Edenkoben war Inger Christensen seit 1988 verbunden. Damals trat sie im Rahmen eines dänisch-deutschen Lyrikertreffens zum ersten Mal auf. Ihr traumhaft singendes Sprechen bezauberte alle, die ihren "Schöpfungsgedichten" lauschten. Im selben Jahr erschien "alphabet" in der deutschen Übersetzung von Hanns Grössel, ein Werk, das den Umschlag von mathematischem Denken in Poesie und Gesang demonstriert. Über Edenkoben und das Paradies hat sich Inger Christensen in dem 1994 erschienenen Essay "Die ordnende Wirkung des Zufalls" Gedanken gemacht. Inger Christensen wurde 1935 in Vejle/Jütland geboren und starb 2009 in Kopenhagen. Sie wurde als Lehrerin ausgebildet. Neben Gedichten veröffentlichte sie Essays, Erzählungen, Romane und Hörspiele.

Produktdetails

ISBN-10: 3-88423-351-3
EAN: 9783884233511
Erschienen: August 2010
Verlag: Wunderhorn
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 64
Länge/Breite: 231mm/147mm
Gewicht: 200 g
Altersempfehlung: ab 16
Reihe: Edition Künstlerhaus
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Lutz Seiler

Lutz Seiler, geboren 1963, lebt und arbeitet als Schriftsteller in Wilhelmshorst bei Berlin. Er erhielt u.a. den Kranichsteiner Literaturpreis (1999) und den Bachmannpreis 2007). 2012 wurde Lutz Seiler für sein lyrisches und erzählerisches Werk mit dem Christian Wagner-Preis ausgezeichnet.

Norbert Hummelt

Norbert Hummelt, Jahrgang 1962, lebt bei Köln. Derzeit lehrt er am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig.

Ulrike Draesner

Ulrike Draesner, geboren 1962 in München, studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie in München und Oxford, Promotion 1992 mit einer Arbeit über Wolframs Parzival. 1993 stieg sie aus der Wissenschaft aus, um schreiben zu können. Neben ihren wissenschaftlichen Publikationen veröffentlichte sie Gedichte, Erzählungen, Hörspiele sowie einen ersten Roman. Sie lebt als freie Schriftstellerin, Übersetzerin und Literaturkritikerin in Berlin. 1997 erhielt sie den "foglio-Preis für junge Literatur" sowie den "Bayrischen Staatsförderpreis" für Literatur. 2010 erhielt sie den hochdotierter Solothurner Literaturpreis.

Michael Buselmeier

Michael Buselmeier, geb. 1938 in Berlin und aufgewachsen in Heidelberg, war Schauspieler und Regieassistent. Er studierte Germanistik und Kunstgeschichte und lehrte an verschiedenen Hochschulen. Er verfasste zahlreiche Lyrik- und Prosaveröffentlichungen sowie publizistische Arbeiten und Herausgeberschaften.

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