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Das Washington-Dekret

Thriller. Deutsche Erstausgabe

von Jussi Adler-Olsen

Buch

gebunden (656 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Durch den kaltblütigen Mord an seiner Ehefrau und dem ungeborenen Kind gerät der neu gewählte amerikanische Präsident Bruce Jansen völlig aus dem Gleichgewicht. Er erlässt das ›Washington Dekret‹ – eine politische Entscheidung, die schwerwiegende Folgen nach sich zieht für die gesamte amerikanische Bevölkerung.
Amerika im Ausnahmezustand …
Doggie Rogers, Mitarbeiterin im Stab des Präsidenten, steht nach dem Attentat unter Schock – nicht zuletzt, weil ihr eigener Vater nun des Mordes angeklagt wird. Auf der Suche nach der Wahrheit wird Doggie zur meistgesuchten Frau der USA. Mit Hilfe von Freunden versucht sie das Komplott aufzudecken. Alles ruht nun auf ihren Schultern …

Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 04.02.13
Jussi Adler-Olsen lässt wieder keinen Stein auf dem anderen. Er sprengt wieder alle Thriller-Grenzen, die bisher bestanden. Das Washington-Dekret ist hochklassige Thriller-Literatur, die so auf dem Buchmarkt nicht zu finden ist. Nach Das Alphabethaus der zweite Thriller der in Deutschland außerhalb der Carl-Morck-Reihe erscheint. Jussi Adler-Olsen seziert Amerika, seine Politik, sein Rechtssystem. Er zeigt auf, wie ein Akt der Gewalt einen ganzen Tsunami an Gewalt nach sich zieht. Was macht eine reaktionäre Politik aus einem freien und demokratischen Land? Adler-Olsen wirft aber noch ganz andere Fragen auf, wie verhältnismäßig werden in der Demokratie Strafen verhängt, wie die Opfer gesehen, ist das in Gesetzen niedergeschriebene Recht wirklich das Recht, das die Menschen auf allen Seiten richtig behandelt? Das Washington-Dekret ist ein Mahnmal dafür, was guter von schlechter Politik unterscheidet. Jussi Adler-Olsens einzigartiger Stil kommt auch hier vol zum tragen. Ein temporeicher Polit-Thriller der Extraklasse. Als ob John Grisham und Barack Obama zusammen ein Buch geschrieben hätten. Absolut genial.

Produktdetails

Verkaufsrang: 111
ISBN-10: 3-423-28005-0
EAN: 9783423280051
Originaltitel: Washington dekretet
Erschienen: 24.01.2013
Verlag: dtv
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 656
Länge/Breite: 210mm/135mm
Gewicht: 762 g
Übersetzer: Marieke Heimburger, Hannes Thiess
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Buchhändlertipps

  • Sprung über den großen Teich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Marie-Therese Reisenauer, am 26.02.2013 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Dänemark scheint für Adler Olsen zu klein geworden zu sein. Sein neuester Opus nimmt sich der USA an. Insbesondere der gesellschaftlichen Entwicklungen welche durch ein Dekret des Präsidenten entstehen, und die damit verbundenen Verwerfungen der Gesellschaft. Der schleichende Abgesang von Demokratie, kongenial verpackt in kriminelle Geschehnisse. Damit es nicht zu düster wird, erklingt auch das hohe Lied der Zivilcourage.
  • ein gewagtes Gedankenexperiment Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Birgit Hanin, am 21.02.2013 aus der Thalia-Buchhandlung in Villach Atrio

    Als sie bei einer Quizshow eine Reise mit dem Senator nach China gewannen, auf der dessen Frau ermordet wurde, ahnte noch niemand der Gewinner, das dieses Ereignis sie eng zusammenschweißen würde, und sechszehn Jahre später genau diese Freundschaft das Schicksal der USA bestimmen sollte. Der Senator ist inzwischen zum Präsidenten aufgestiegen und kurz davor den Triumph zu feiern, als bei einem Anschlag die hochschwangere First Lady tödlich getroffen wird. Aus Trauer, Wut und Entsetzen, bereits zwei Frauen durch Waffengewalt verloren zu haben, setzt Präsident Jansen ein Dekret auf, in dem er die Gesetze des liberalsten Landes der Welt auf den Kopf stellt und Amerika vorübergehend zu einem Polizeistaat umfunktioniert. Wer sich den neuen Anordnungen in den Weg stellt, wird schon bald auf blutige Weise überzeugt, wie brutal Waffen und wie notwendig Reformen sind. Doch einige militante Milizen lassen sich nicht so einfach entwaffnen und es beginnt ein brutaler Bürgerkrieg. Doch es ist nicht immer alles wie es auf den ersten Blick scheint, denn im Hintergrund zieht jemand die Fäden, dem das Wohl des Volkes egal ist und der allein auf seinen Vorteil bedacht ist. Als die ehemaligen Quiz-Teilnehmer hinter das Komplott kommen, setzten sie alles daran den Verrat aufzudecken und um zu verhindern, dass noch mehr Menschen aufgrund des Dekrets zu Schaden kommen.

    Vor der Moerk-Reihe geschrieben, entwirft das Washington Dekret das Szenario einer Zukunft die so keiner haben will.

Kundenrezensionen

  • Spannend und Beängstigend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Shopgirl, am 17.04.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Jussi Adler-Olsen hat einen sehr spannenden Pollitthriller geschrieben.

    Blutrünstige Details hat er ausgelassen, er spricht von Folter und Liquidierungen ohne ins Detail zu gehen, das gefällt mir persönlich gut.

    Die Geschichte an sich ist beängstigend,vor allem nach den politischen Veränderungen durch 9/11.
    Als ich den Roman las, ereignete sich das schreckliche Attentat beim Boston Marathon. Man bekommt ein sehr mulmiges Gefühl und fragt sich wie schnell solche Fiktion zur Realität werden kann.

    Achtung, nun spreche ich vom Ende des Romans!
    Schade finde ich, dass man ziemlich früh den eigentlichen Drahtzieher erkennt. Da hilft auch das Telefonat am Ende des Romans nicht weiter, es wirft eher die Frage auf, ob der Autor nun doch nicht so zufrieden mit seinem Roman ist. Es scheint als sei ihm noch irgend etwas eingefallen, aber er weiß nicht wie er es unterbringen soll.
    Meines Erachtens ist der Epilog zu viel des Guten.

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  • Hanebüchen Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 01.04.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Um es wenig diplomatisch ausgedrückt vorwegzunehmen: das ist das schlechteste Buch, das ich seit langem gelesen habe.
    Eine hanebüchene Story, völlig unlogisch konstruiert. Da ist alles aneinandergereiht, was Spannung erzeugen soll, für mich aber nicht überzeugend erzählt. Man muss schon sehr bescheiden sein, wenn man davon gefesselt werden will.
    In meiner Hardcover-Ausgabe störten mich ausserdem relativ viele Druck- und Satzfehler, nicht gerade sorgfältig gemacht. Schade, das Buch ist sein Geld nicht wert!

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  • Spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von MYTHOS, am 14.03.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein spannend unf flott geschriebener Roman, der durchaus auch realistisch gesehen werden darf. Mit der sogen. Vorratsdatenspeicherung und der Weitergabe von Passagierdaten sind wir innerhalb Europas auf dem besten Weg zum Überwachungsstaat.

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  • Ein spannendes Buch. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.03.2013

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Jussi Alder-Olsen sorgt mit seinem neusten Buch wieder für unglaubliche Spannung. Ich habe das Buch nach den letzten Massakern in den USA gelesen und hatte fast Mühe Fiktion und Wirklichkeit auseinander zu halten. Ich freue mich schon auf sein nächstes Buch.

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  • Spannender Politthriller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Désirée Hasler, am 03.03.2013

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eine mutige junge Frau, dessen Vater des Mordes der Frau des Präsidenten angeklagt wird, kämpft gegen dunkle Machenschaften und kommt einer tiefen Verschwörung auf die Spur.

    Ein spannend geschriebener Politthriller der kaum Zeit zum atmen lässt!
    Spannend bis zur letzten Seite!
    Ich gebe nur 4 Sterne, weil ich ansonsten lieber blutigere Thriller mag....

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  • Komplott Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Michael Lehmann-Pape, am 01.03.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Auf einer informativen Reise nach China, bei denen der junge Gouverneur Bruce Jansen auch drei Gewinner einer Fernsehsendung mitnimmt (unter Ihnen das allseits beliebte, 14jährige „All-American-Girl“ Doggie, geschieht das Unfassbare. Die Ehefrau des Gouverneurs wird an seiner Seite durch einen chinesischen Mann mit einem Messer getötet.

    16 Jahre später. Der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf läuft auf Hochtouren. Die nun 30jährige studierte Juristin Doggie ist Teil des Teams für Bruce Jansen. Sicher hat sie mit ihrem Vater hier eine Reibungsfläche, der Jansen für das Allerletzte hält, aber da steht sie drüber. Sie sagt ihrem Vater auf dessen Bitte hin sogar zu, dass die Wahlparty in einem seiner Luxushotels stattfindet

    Da geschieht das Unfassbare. Am Abend des Triumphes, im Hotel, nach einem Erdrutsch Sieg des gereiften Gouverneurs, wird seine neue, hochschwangere Frau von einem engen Angestellten des Vaters von Doggie erschossen.

    Umgehend wird der Vater in Haft genommen. Nicht ganz so umgehend, einige Tage später, beginnt Bruce Jansen, der frisch gewählte Präsident, seinem engsten Mitarbeiterteam neue Pläne für den Kampf gegen die Kriminalität in Amerika vorzulegen. Gesetze, die von Begeisterung über Sprachlosigkeit bis hin zur Empörung Reaktionen hervorrufen im Mitarbeiterkreis.

    Wenn man es genau betrachtet, diese Vorlagen und Gesetze sind klare, erste Schritt auf dem Weg, demokratische Grundlagen zu verlassen und das gesamte amerikanische System in Richtung einer verdeckten Diktatur zu bewegen. Pressefreiheit, Bürgerrechte, Privatsphäre, das Recht auf Waffenbesitz und sogar Billig-TV Sendungen, all dies bleibt auf der Strecke. Und nicht nur Doggie ist darüber irritiert, die gesamte freie Welt und ein großer Teil der amerikanischen Bevölkerung beginnt, sich gegen diesen Weg aufzulehnen. Ein Weg, der wohl aus dem Geschehen um die Ermordung beider Ehefrauen erklärbar ist. Oder steckt noch etwas ganz anderes dahinter?

    Dem geht Doggie nach, nun im Untergrund, denn wie alle anderen entschiedenen Gegner des „Washington Dekrets“ muss sie um ihre Freiheit und Sicherheit fürchten, vor allem gesteigert noch durch ihre vormalige Näher zum Team und als Tochter des Mannes, der des Mordes an der Gattin des Präsidenten angeklagt ist.

    Dieser rote Faden um Doggie herum und in der Frage nach dem, was hinter all dem steht, der Wille eines Einzelnen oder ein Komplott, das liest sich durchaus spannend und flüssig. Was den Lesefluss allerdings in Teilen doch stört sind die vielen Nebenschauplätze und Personen, die Adler-Olsen im Zuge seines „neuen Bürgerkrieges“ einfließen lässt. Einerseits befördern viele diese „Verästelungen“ nicht ungedingt die Geschichte ans ich, zum anderen wirkt doch Vieles gerade an diesen Seitensträngen (noch mehr als die Grundidee an sich) reichlich fiktiv und daher emotional nicht wirklich fesselnd.

    Im Gesamten ein durchaus spannender Thriller von Alder-Olsen, der in manchen Teilen allerdings keine allzu große Realitätsnähe aufweist und sich hier und da in einigen Sackgassen verläuft.

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  • Gutes Thema - schlecht umgesetzt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 17.02.2013

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Anstatt sich wirklich ernsthaft mit dem Thema Waffengesetze in den USA auseinanderzusetzen wird hier eine blödsinnige Geschichte erzählt, wie in Nullkommanix ein Polizeistaat entsteht, nur weil Mensch unbedingt Präsident werden will. Alle anderen aufrechten Menschen beugen sich aus Angst ? Blödsinnige Geschichte mit blödsinniger Auflösung.

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  • Schade, hatte mich wirklich drauf gefreut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von bookmark, am 16.02.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Titel des Buches und der Autor Jussi Adler-Olsen, da denkt man ja 100% an einen
    Bestseller. Das sehe ich nach der Lektüre allerdings leider anders.

    Im Gegensatz zu einigen anderen Rezensenten fand ich den Anfang mit der China-Reise
    eigentlich sehr spannend und war danach in ständiger Erwarung, dass die Geschichte
    nun ja wohl bald losgehen wir.
    Diese Erwarung zog sich bis fast zum Schluß hin, aber es passierte im Prinzip nichts.
    Die ganze Geschichte ist irgendwie unlogisch, konstruiert und irgendwie fühle ich mich
    echt veralbert. 11. September und Amokläufe hin und her, da hätte man sicher etwas draus
    machen können, die Idee zum Buch ist wirklich gut, aber letztendlich geht es ja nur um
    einen schnöseligen Emporkömmling, der...
    Ich werde das mal lieber nicht verraten, falls doch noch jemand lesen oder hören möchte.
    Und der Kreis zu der China-Reise hat sich auch nicht geschlossen, schade!
    Zum Schluß steht man da wie bestellt und nicht abgeholt, so sagt man ja wohl?

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  • Das Washington-Dekret Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kati Wascher, am 13.02.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Gerade erst wurde er zum mächtigsten Mann der Welt gewählt, da wird er bereits zum zweiten Mal Ziel eines Anschlags. Beide Male verliert er dabei seine Frau, doch diesmal hat er alle Macht in seinen Händen, um derartiges zukünftig zu verhindern. Dabei bringt er allerdings ein ganzes Land an den Rande des Abgrunds...

    Eine super spannende, aber auch beängstigende Was-wäre-Wenn-Geschichte, besonders vor dem Hintergrund der jüngsten Amokläufe in den Staaten und ihren politischen und gesellschaftlichen Folgen. Unbedingt lesen!

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  • Ein Must-Have! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Lisa Mlynek, am 03.02.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Jussi Adler-Olsen zeigt uns authentische Charaktere mit nachvollziehbaren Ängsten und Ansichten. Die Story ist sehr gut konstruiert und immer spannend!

    Das Washington-Dekret ist eine Was-Wäre-Wenn-Geschichte, die einen darüber nachdenken lässt, wie weit die Freiheit des Einzelnen gehen darf und muss.

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  • Spannende Unterhaltung zu einem hochbrisanten Thema Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Silke Schröder, am 03.02.2013

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Jussi Adler Olsen, den wir alle als Autor der Karl Mörk-Krimis kennen, hat “Das Washington-Dekret“ kurz nach 9/11 geschrieben. Seine sehr politische Geschichte erzählt von einem Präsidenten, der bereits seine zweite Ehefrau durch ein Attentat verloren hat und nun nicht nur alle Waffen, sondern auch alle anderen Sicherheitsrisiken aus der US-amerikanischen Gesellschaft verbannen will. Doch leider gerät dieses Vorhaben völlig außer Kontrolle und es zeigt sich, wie empfindlich die Grundlagen unserer Demokratie sind und wie schnell sie sich in ein autoritäres Regime verwandeln kann, wenn einer Regierung in der Gratwanderung zwischen Sicherheit und Freiheit jedes Augenmaß verloren geht. Zwar lehnen sich in Adler Olsens Thriller einige Mutige heroischst gegen das neue System auf, aber der Weg zurück in die Normalität wird schwer, wenn der Zug erst einmal aufs falsche Gleis geraten ist. So ist “Das Washington Dekret” trotz einiger herbeikonstruierter Passagen und gelegentlicher Längen ein überaus spannender der Politthriller über die Sensibilät der Demokratie und die Gefahren des Machtmissbrauchs. Kein Wunder also, dass Adler Olsens Story immer wieder von der Realität eingeholt wird, ob man sich nun die “demokratischen” Zustände in Russland oder die Diskussion um Waffenverbote in den USA ansieht. Spannende Unterhaltung zu einem hochbrisanten Thema.

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  • Ausnahmezustand in Amerika Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Marion Olßon, am 27.01.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ausnahmezustand in der Hauptstadt der USA ! Ein Präsident steht vor den Scherben seines Lebens, als seine geliebte Frau und sein ungeborenes Kind einem Anschlag zu Opfer fallen. Rasend vor Verzweiflung und Ohnmacht beschließt der mächtigste Mann der Vereinigten Staaten ein Exempel zu statuieren. Er will dem Terror Einhalt gebieten und erlässt ein folgenschweres Dekret. Ein Schreiben, das so brisant und verhängnisvoll ist, dass ein ganzes Land und dessen Bewohner mit den Folgen leben müssen.
    Adler Olsen ist es wieder gelungen, den Leser in ein dunkles Kapitel der menschlichen Seele zu führen. Macht und Ohnmacht des mächtigsten Menschen Amerikas wird ebenso packend dargestellt, wie auch das Leid der Menschen in seinem Land und die Skrupellosigkeit jener Männer, die ihm das Liebste nahmen. Spannend, brillant und unglaublich detailliert.

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