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Ein eiskalter Thriller!
Suzy Bigelow ist neu in Miami Beach, Florida - erst kürzlich ist sie mit ihrem Mann Dave, der als Arzt eine Anstellung in einer renommierten Klinik bekommen hat, hierher gezogen. Doch ihre Ehe ist nicht glücklich, denn Dave erweist sich zunehmend als Choleriker, der Suzy mit seinen unberechenbaren Wutausbrüchen das Leben zur Hölle macht. Eines Abends beschließt sie, in einer Bar einen Drink zu nehmen, um sich ein wenig abzulenken von ihren Sorgen. Schnell zieht die attraktive Unbekannte die Aufmerksamkeit von drei Männern auf sich, die am Tresen stehen - und plötzlich kommt einer von ihnen auf die Idee, eine Wette darüber abzuschließen, wer aus der Runde es schafft, Suzy noch am selben Abend zu verführen. Doch was zunächst beginnt wie ein harmloses Spiel, entwickelt sich mehr und mehr zu einer gefährlichen Gratwanderung - und schlägt schließlich um in eine wahrhafte Katastrophe ...
| Verkaufsrang: | 1.326 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-641-04903-2 |
| EAN: | 9783641049034 |
| Originaltitel: | First Thriller: The Wild Zone |
| Erschienen: | 09.2010 |
| Verlag: | Goldmann |
| Einband: | EPUB |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 1 |
| Seitenzahl: | 432 |
| Übersetzer: | Kristian Aus d. Englischen v. Lutze |
| Erschienen bei: | Goldmann |
| Übersetzt von: | Kristian Aus d. Englischen v. Lutze |
| Spieldauer: | 727 KB |
| Kapitel: | 0 |
| Medium: | EPUB |
Joy Fielding wurde am 18. März 1945 in Kanada geboren - was sie allerdings scherzhaft bezweifelt, weil sie sich noch nicht so alt fühlt, wie sie von der Jahreszahl her zu sein hätte. Schon seit Jahren zählt Joy Fielding zu den absoluten Spitzenautorinnen für Spannungsliteratur. Ihre Thriller und Psychothriller spielen immer wieder mit den Abgründen der Gesellschaft und der Gewalt, die sich in ihr wiederfindet. Die Hauptfiguren sind meist Frauen, die gut ausgebildet und in einer scheinbar perfekten Welt mit toller Beziehung in amerikanischen Großstädten leben. Scheinbar harmlose Ereignisse fördern dann alte Geheimnisse oder Sehnsüchte der Figuren ans Licht, die das vorher perfekte Leben komplett zerlegen.
Beruflich machte Joy Fielding ein paar Umwege, obwohl ihr schon früh klar war, dass sie Schriftstellerin werden wollte. Als Achtjährige begann sie, Entwürfe an Zeitschriften zu schicken, die aber abgelehnt wurden, genauso wie ihre Geschichten, die sie im Teenageralter schrieb. Einen leichten Hang zur blutigen Feder lässt sich allerdings schon zu dieser Zeit entdecken: Ein Drehbuch handelte von einem Mädchen, dass seine Eltern umbringt. Während ihres Literaturstudiums ab 1963 in Toronto spielte Joy Fielding in mehreren Studentenfilmen mit und verwarf den Plan, Schriftstellerin zu werden. Stattdessen wollte sie Schauspielerin werden und zog nach dem Studium nach L.A. Nach einigen kleinen Rollen, aber ohne großen Durchbruch, begann Joy Fielding wieder zu schreiben. Anfang der 1970er Jahre kehrte sie nach Toronto zurück, finanzierte sich durch das Mitspielen in TV- Spots und schrieb nebenher an ihren Romanen, bis sie damit genug zum Überleben verdiente. Der internationale Durchbruch gelang ihr 1991 mit dem Roman "Lauf, Jane, lauf", der 1,8 Mio. Mal verkauft wurde. Die Autorin Joy Fielding lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Toronto, Kanada und in Palm Beach, Florida.
Meinung der Redaktion
Einmal Joy Fielding - immer Joy Fielding! Ihre Romane sind fesselnd, spielen mit den Abgründen der Gesellschaft und zeigen, dass jeder zwei Seiten hat. Pointiert und manchmal brutal schildert Fielding, wie sich Menschen ändern können und wie sie sich in Ausnahmesituationen verhalten. Einfach nur spannend und eine Lesedroge.
Lee Vance studierte in Harvard und arbeitete lange Jahre für Goldman Sachs, eine der ältesten und angesehensten Investmentbanken der Welt. Er lebt mit seiner Familie in New York.
von Tina Dammer, am 26.03.2013
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von einer Kundin/einem Kunden, am 25.11.2012
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von Karin Germann, am 08.06.2012
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von einer Kundin/einem Kunden, am 16.05.2012
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von einer Kundin/einem Kunden, am 29.03.2012
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von einer Kundin/einem Kunden, am 02.01.2012
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von Anja Bremer, am 02.11.2010
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von Margit Groß, am 28.10.2010
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von Kerstin Hirth, am 27.10.2010
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Kapitel 16 (S. 142-143)
»Ich sag's dir doch, Mann. Er hat sie nicht flachgelegt.« Tom zog intensiv an seiner Zigarette und lachte lange und laut in sein Handy. »Du spinnst«, gab Jeff zurück. »Wie konnte er es vermasseln? Ich habe sie persönlich und mit einer Schleife drum bei ihm abgeliefert, Herrgott noch mal. Ich hab alles gemacht außer die beiden ins Bettchen zu bringen.« »Er hat sie nicht flachgelegt.« Jeff schwieg kurz, bevor er fragte: »Woher weißt du das?« Tom schilderte seinen Tag in allen Einzelheiten, inklusive seiner Begegnung mit Lainey bei Donatello's und seinem anschließenden Besuch in Jeffs Wohnung.
»Sieht so aus, als wäre ich gerade rechtzeitig gekommen«, prahlte er. »Na, dann Ruhm und Ehre für dich, Tommy-Boy. Du hast den Tag gerettet.« »Ganz zu schweigen von den hundert Dollar.« »Vielleicht verlierst du die hundert trotzdem noch«, sagte Jeff. »Sieht so aus, als ob der große Bruder wieder im Rennen wäre.« Tom stieß ein weiteres gezwungenes Lachen hervor. Typisch, dass sich gleich wieder alles um Jeff drehte, während Toms glorreicher Moment zur bloßen Anekdote schrumpfte und seine Chancen, vielleicht selbst bei Suzy zu landen, im selben Atemzug verworfen wurden. Nein, nicht bloß verworfen, sondern negiert. Komplett ignoriert. Als ob die Möglichkeit, dass Tom bei Suzy Erfolg haben könnte, zu absurd wäre, um sie auch nur in Erwägung zu ziehen.
Denn schließlich war der große Bruder wieder im Rennen. Deshalb musste sich kein anderer mehr die Mühe machen, auch nur anzutreten. »Warum hat es so lange gedauert, bis du rangegangen bist?«, fragte Tom, um seine Verärgerung zu überspielen. »Ich dachte, es wäre wieder meine Schwester«, sagte Jeff. »Sie versucht, mich zu überreden, nach Hause zu kommen. Ich soll zu meiner Mutter gehen, bevor sie stirbt.« »Und machst du es?« »Ich weiß nicht«, gab Jeff nach einer Pause zu. »Lass dir von ihr kein schlechtes Gewissen einreden«, sagte Tom. »Es gibt nichts, wofür du dich schuldig fühlen musst.« »Das weiß ich.«
»Sie hat dich im Stich gelassen, Mann. Sie hat dich zur Bösen Hexe von Buffalo abgeschoben.« »Offenbar will sie sich entschuldigen.« »Bullshit. Sie will dich nur sehen, damit sie sich besser fühlt, bevor sie stirbt.« »Das weiß ich auch.« »Sie fährt zur Hölle, Mann. Segnet das Zeitliche. Was heißt das eigentlich genau?« Jeff lachte. »Keinen blassen Schimmer.« »Frauen«, sagte Tom verächtlich, zog an seiner Zigarette, blies den Rauch aus und sah, wie er um seinen Kopf kreiste wie eine wütende Wolke. »Sekunde. Ich muss das Fenster aufmachen.« »Welches Fenster? Wo bist du?« »In meinem Wagen.«
Tom zog ein letztes Mal an seiner Zigarette, öffnete das Fenster und schnippte die noch brennende Kippe auf die Straße. »Ich hör gar keinen Verkehr.« »Hier ist ja auch kein Verkehr.« »Wo bist du?« Tom musste fast lachen, als er die Sorge in Jeffs Stimme hörte. »Nirgendwo speziell.« »Bitte sag mir, dass du Lainey nicht immer noch folgst.« »Ich folge Lainey nicht mehr«, wiederholte Tom gehorsam. »Braver Junge.« »Muss ich auch gar nicht«, sagte Tom. »Was soll das heißen?«