Das Mädchen seiner Träume

Commissario Brunettis siebzehnter Fall. Roman

von Donna Leon

Buch

Taschenbuch (350 Seiten)

6. Auflage

Sprache: Deutsch

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Ein Mädchen treibt tot im Canal Grande und wird von niemandem vermisst. Brunetti aber geht die Elfjährige bis in die Träume nach. Aus einem venezianischen Palazzo kommt sie nicht, wohl aber aus einer Roma-Wagenburg auf dem Festland …

Produktdetails

Verkaufsrang: 8.179
ISBN-10: 3-257-24057-0
EAN: 9783257240573
Originaltitel: The Girl of His Dreams
Erschienen: 26.10.2010
Verlag: Diogenes Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 6. Auflage
Seitenzahl: 350
Länge/Breite: 180mm/113mm
Gewicht: 281 g
Übersetzer: Christa E. Seibicke
Reihe: Diogenes Taschenbücher
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Donna Leon

In Montclair, New Jersey wurde sie am 28.September 1942 geboren. Die Kriminalromanautorin Donna Leon studierte in ihrer Heimat Englisch und Englische Literatur, bevor sie 1965 im Alter von 23 Jahren das Land auf Dauer verließ. Sie setzte ihr Studium in Siena und Perugia fort und arbeitete später erst als Reisebegleiterin in Rom, dann als Werbetexterin in London und schließlich unterrichtete sie an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. Zurzeit lehrt Donna Leon Englische Literatur in Vicenza, an einer Außenstelle der Universität Maryland in einem US-Luftwaffenstützpunkt in der Nähe von Venedig. Seit 1981 ist Venedig auch zu ihrem Hauptwohnsitz geworden.
Für ihren Debütroman "Venezianisches Finale" (1992) ließ sie sich inspirieren durch das venezianische Opernhaus "La Fenice". Als sie mit einem Freund bei einer Probe anwesend war entstand die Idee, den Dirigenten in einem Roman umbringen zu lassen. Sofort kundschafteten sie das Haus aus, um Fluchtwege und genauere Details zum Ablauf zu bekommen. Das war der Ursprung und die Geburt der Reihe des Commissario Guido Brunetti. Seitdem brachte Donna Leon bisher jedes Jahr ein neues Abenteuer ihres erfolgreichen Commissario Brunetti. Die deutschen Bestsellerlisten hat Donna Leon erobert und gehört zum festen Bestandteil mit ihren jeweiligen neuen Kriminalromanen. Für ihren ersten Roman bereits erhielt sie Japans renommierten Suntory-Preis. Jedoch weigert sich die Autorin gegen die Veröffentlichung ihrer Romane in Italien, da Venedig zu ihrer Wahlheimat wurde und dort auch der Schauplatz ihrer Romane ist. Außerdem kritisiert Donna Leon oft die politischen Verhältnisse des Landes und möchte als nicht gebürtige Italienerin keine Unruhe stiften. Trotz alledem genießt sie den Erfolg den sie als Schriftstellerin hat. Der Großteil ihrer Krimireihe wurde bereits verfilmt oder ist als Hörspiel zu erwerben. Wenn Donna Leon mal nicht gerade an einem neuen Härtefall für ihren Commissario tüftelt, besucht sie leidenschaftlich gern die Oper.

Meinung der Redaktion
Donna Leon ist eine exakte Beobachterin. Sie beschreibt nicht nur Taten, sie seziert die Menschen, die Gesellschaft. Und ihr Brunetti - für viele Krimiliebhaber kultisch wie ein Maigret - ist kein eiskalter, korrupter Verbrechensaufklärer. Den mag Mann - und Frau.

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Buchhändlertipps

  • 17. Fall Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Doris Oberauer, am 11.12.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Grieskirchen

    Eien Wasserleiche wird gefunden. Bei der Toten handelt es sich um ein junges Mädchen. Sie hat folgende Sachen bei sich: eine goldene Taschenuhr und einen goldenen Ehering. Die Ermittlungen gestalten sich mehr als schwierig...
    Ein düsterer Roman aber sehr spannend.

Kundenrezensionen

  • Chaotischer Ermittlungsfall in einer Sinnkrise des Commissario Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 13.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Im 17. Roman um Commissario Brunetti stirbt seine Mutter, was ihn in eine Glaubenskrise stürzt. Er stellt sich Fragen zum Sinn der katholischen Kirche und ihren handelnden Personen. Zugegeben: Dieser Auftakt hat mich überrascht und ich wollte das Buch schon zur Seite legen, weil sich ganz offenbar der auf dem Buchrücken angekündigte Todesfall nicht einzustellen schien. Doch nach ca. 150 Seiten kommt Donna Leon endlich zum Punkt: Die ca. 12jährige Ariana wird tot im Kanal aufgefunden – in ihrer Vagina befinden sich ein Ehering und eine Taschenuhr. Dieses Bild verfolgt Commissario Brunetti in seinen Träumen und er versucht herauszufinden, wer das Mädchen ist und warum sie niemand als vermisst gemeldet hat. Seine Ermittlungen führen ihn in die Wagenburg auf dem Festland...

    Vermutlich liegt es an dem ungewohnten Themeneinstieg, dass der Leser den roten Faden dieses Romans einfach nicht finden kann. Zudem habe ich den Gesamtzusammenhang der scheinbar lose aneinander gereihten Geschichten vermisst. Schade, aber dieses war mir Abstand das schlechteste Buch, das ich von Donna Leon gelesen habe – was nicht nur daran liegt, dass der Fall nicht wirklich aufgeklärt wird sondern am Ende auf einmal alles doch (angeblich) total klar und erledigt ist.

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