Das Lied von Eis und Feuer 06
Leseprobe

Das Lied von Eis und Feuer 06

Die Königin der Drachen

von George R. R. Martin

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Weitere Artikelinformationen

Daenerys Targaryen, die letzte aus dem Geschlecht der Drachenkönige, wird von Rachegelüsten verzehrt. Mit ihren drei jungen Drachen zieht sie zu den Stadtstaaten, um dort Söldner für ein Heer anzuwerben - allerdings sind die dortigen Sklavenhändler nicht gerade angenehme Geschäftspartner. Unterdessen sieht Robb Stark seine Chance gekommen, die Eisenmänner von Burg Winterfell zu vertreiben. Dabei muss er sich nicht nur vor den Lannisters in Acht nehmen, auch in den eigenen Reihen droht Verrat...

Produktdetails

Verkaufsrang: 396
ISBN-10: 3-641-04719-6
EAN: 9783641047191
Originaltitel: A Storm of Swords. Book Three of A Song of Ice and Fire (2)
Erschienen: 07.2010
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 800
Übersetzer: Andreas Helweg
Erschienen bei: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Übersetzt von: Andreas Helweg
Spieldauer: 1983 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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George R. R. Martin

George R. R. Martin, geb. 1948 in Bayonne/New Jersey, veröffentlichte seine ersten Kurzgeschichten im Jahr 1971 und gelangte damit in der Science-Fiction-Szene zu frühem Ruhm. Gleich mehrfach wurde ihm der renommierte Hugo Award verliehen. Danach arbeitete er in der Produktion von Fernsehserien, etwa als Dramaturg der TV-Serie 'Twilight Zone', ehe er 1996 mit einem Sensationserfolg auf die Bühne der Fantasy-Literatur zurückkehrte: Sein mehrteiliges Epos 'Das Lied von Eis und Feuer' wird einhellig als Meisterwerk gepriesen. George R. R. Martin lebt in Santa Fe, New Mexico.

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Kundenrezensionen

  • Empfehlung ohne wenn und aber! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Damian Wischnewsky, am 23.04.2013

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    Wer darüber nachdenkt, den sechsten Band von Martins Fantasy-Epos zu erwerben, wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit bei der Lektüre der ersten fünf Bücher an die herausragende Qualität des Lesestoffes gewöhnt haben. Daraus erwachsen naturgemäß hohe Erwartungen - und auch wenn diese mit jedem Band, den ich lese größer werden, wurden sie erneut restlos erfüllt. Keine Abstriche. Keine Makel. Keine Seite, die ich nicht genossen hätte.
    Meine Konsequenz: Empfehlung ohne wenn und aber!

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  • Die Saga wird immer besser! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kai Reinhard, am 04.03.2011

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    Auch in seinem sechsten Band der Reihe "Das Lied von Eis und Feuer" beweist der Autor George R.R. Martin, das er unbestreitbar zu den besten Fantasyautoren auf dem Markt gehört. Spannend geht die Geschichte um Westeros und den Bürgerkrieg weiter. Regelrecht verschlingt man als Leser dieses grandiose Werk und ist immer wieder überrascht, dass die Geschichte oft einen anderen Verlauf nimmt, als man erwartet hätte. Durch die vielen verschiedenen Charaktere schafft es der Autor den Leser bis zur letzten Seite zu fesseln und so wird man neugierig auf die weiteren Bände.

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  • "Winterfell" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Thomas Schüller, am 06.12.2010

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    Burg Winterfell ist erobert. Der jüngste Erbe auf der Flucht. Die Eisenmänner halten den Norden und die Rote Zauberin führt ihre Intrigen. Neue Mächte greifen ein und Daenerys Targaryen, die letzte aus dem Geschlecht der Drachenkönige, sammelt ihre Armeen auf einem fernen Kontinent um die sieben Königslande zurückzuerobern. John Snow der Bastard von Winterfell steht vor einer wichtigen Entscheidung, und sein Bruder Rob Stark mit dem Rücken zur Wand. Unbedingt weiterlesen!

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"TYRION (S. 305-306)
Die neue Krone, die sein Vater für den Septon gestiftet hatte, war zweimal so hoch wie diejenige, die der Pöbel zerstört hatte, ein prachtvolles Stück aus Kristall und Gold. Sie glitzerte in allen Regenbogenfarben, sobald der Hohe Septon den Kopf bewegte, und Tyrion stellte sich die Frage, wie der Mann ein solches Gewicht tragen konnte. Selbst er musste einräumen, dass Joffrey und Margaery ein königliches Paar abgaben, wie sie dort Seite an Seite zwischen den hoch aufragenden vergoldeten Statuen des Vaters und der Mutter standen.
Die Braut war in elfenbeinfarbene Seide und myrische Spitze gekleidet, ihre Röcke waren mit Blumenmustern aus winzigen Perlen verziert. Als Renlys Witwe hätte sie die Farben der Baratheons tragen können, Gold und Schwarz, doch sie kam als Tyrell, in einem Jungfernmantel aus grünem Samt, auf den hundert goldene Rosen genäht waren. Tyrion fragte sich, ob sie wirklich noch Jungfrau war. Vermutlich kennt Joffrey den Unterschied sowieso nicht. Der König sah beinahe ebenso prächtig aus wie seine Braut, mit seinem Wams in Altrosa, über dem er einen Mantel aus tiefrotem Samt mit dem Hirsch und dem Löwen trug.
Die goldene Krone ruhte auf seinen goldenen Locken. Ich habe diese verfluchte Krone für ihn gerettet. Tyrion trat unbehaglich von einem Fuß auf den anderen. Er konnte nicht still stehen. Zu viel Wein. Er hätte daran denken sollen, sich zu erleichtern, bevor sie vom Red Keep aufgebrochen waren. Die Nacht, die er mit Shae verbracht hatte, machte sich ebenfalls bemerkbar, doch vor allem hätte er am liebsten seinen verdammten königlichen Neffen erwürgt. Valyrischer Stahl ist mir nicht fremd, hatte der Junge geprahlt. Die Septone ließen sich ständig darüber aus, wie der Vater über alle Gericht hielt. Falls der Vater so gut wäre, von seinem Sockel zu fallen und Joff wie einen Mistkäfer zu zerquetschen, würde ich das vielleicht sogar glauben.
Es hätte ihm schon vor langer Zeit dämmern müssen. Jaime hätte niemals einen anderen geschickt, um für ihn zu töten, und Cersei war zu gerissen, um einen Dolch zu benutzen, der bis zu ihr zurückverfolgt werden konnte. Joff aber, dieser arrogante, bösartige dumme kleine Kerl ... Er erinnerte sich an einen kalten Morgen, an dem er die steile Außentreppe zur Bibliothek von Winterfell hinaufgestiegen war und Prinz Joffrey dabei angetroffen hatte, wie der jetzige König zusammen mit dem Bluthund Witze über die Wolfsjagd gerissen hatte. Schickt einen Hund, um einen Wolf zu töten, hatte er gesagt.
Nicht einmal Joffrey war so dumm, Sandor Clegane zu befehlen, einen von Eddard Starks Söhnen zu töten; der Bluthund wäre damit zu Cersei gegangen. Stattdessen hatte der Junge seinen Handlanger in dem Haufen zwielichtiger freier Ritter, Händler und Marketender gefunden, die sich der Gesellschaft des Königs auf dem Weg nach Norden angeschlossen hatten. Irgendein pockennarbiger Dummkopf war gewiss bereit, sein Leben zu riskieren, für die Gunst des Prinzen und einen Beutel voll Münzen. Tyrion fragte sich, wessen Einfall es gewesen sein mochte, so lange zu warten, bis Robert Winterfell verlassen hatte, ehe Bran die Kehle durchgeschnitten werden sollte. Höchstwahrscheinlich Joffs. Zweifellos hat er das für den Gipfel der Verschlagenheit gehalten."

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