Das Lied von Eis und Feuer 04.
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Das Lied von Eis und Feuer 04.

Die Saat des goldenen Löwen

von George R. R. Martin

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Weitere Artikelinformationen

Ein erbitterter Erbfolgekrieg verwüstet die Sieben Königreiche. Der kindliche, aber bösartige Joffrey sitzt auf dem Thron, unterstützt von seiner intriganten Familie. Nur der junge Robb Stark, der Gegenkönig des Nordens, leistet ernsthaften Widerstand. Während sich eine gewaltige Entscheidungsschlacht anbahnt, zieht die Tochter des vertriebenen Tyrannengeschlechts ihre Drachenbrut auf ... Das grandiose Fantasy-Epos in der Tradition von J. R. R. Tolkien, das neue Maßstäbe setzt.

Produktdetails

Verkaufsrang: 178
ISBN-10: 3-641-04717-X
EAN: 9783641047177
Originaltitel: A Clash of Kings (Pages 332-728)
Erschienen: 07.2010
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 608
Übersetzer: Andreas Helweg
Erschienen bei: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Übersetzt von: Andreas Helweg
Spieldauer: 1879 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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George R. R. Martin

George R. R. Martin, geb. 1948 in Bayonne/New Jersey, veröffentlichte seine ersten Kurzgeschichten im Jahr 1971 und gelangte damit in der Science-Fiction-Szene zu frühem Ruhm. Gleich mehrfach wurde ihm der renommierte Hugo Award verliehen. Danach arbeitete er in der Produktion von Fernsehserien, etwa als Dramaturg der TV-Serie 'Twilight Zone', ehe er 1996 mit einem Sensationserfolg auf die Bühne der Fantasy-Literatur zurückkehrte: Sein mehrteiliges Epos 'Das Lied von Eis und Feuer' wird einhellig als Meisterwerk gepriesen. George R. R. Martin lebt in Santa Fe, New Mexico.

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Kundenrezensionen

  • Tippfehler Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 27.09.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mir ist leider aufgefallen, dass in einigen Kapitel recht viele Tipp- bzw. Rechtschreibfehler sind...

    Sonst kann ich nur sagen - auf jeden Fall lesen!!!!! Man kann nicht genug bekommen.

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  • Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Damian Wischnewsky, am 28.07.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Muteten die ersten Bände des Liedes von Eis und Feuer noch wie ein Historien-Roman aus einer fernen, jedoch verwandten Welt an, so gewinnen Magie und Mythos nun mehr und mehr an Bedeutung und der Leser findet sich schließlich in einer Fantasy-Saga wieder. Nicht, dass das eine Enttäuschung wäre - ganz im Gegenteil! Es ist die konsequente Umsetzung einer äußerst akribischen, ja, man möchte fast sagen nachhaltigen Art des Erzählens, die George R. R. Martin perfektioniert hat. Alles, was nun in den Vordergrund tritt, war bereits in den einleitenden Kapiteln des ersten Buches zu erkennen.
    Man muss die enorme Leistung des Autors anerkennen, in einem derart riesig angelegten Epos kaum je etwas überflüssiges zu sagen. Kein Charakter wird eingeführt, der keine Rolle zu spielen hat, kein Name wird genannt, den man getrost wieder vergessen kann. Jedes Motiv, das Martin der äußerst komplexen Handlung seiner Geschichte beimengt, wird früher oder später wieder aufgegriffen.
    Kurzum, alles ist von langer Hand geplant - und ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!

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  • Mit jedem Buch wird George R.R. Martin besser Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kai Reinhard, am 04.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In seinem vierten Band aus der Reihe "Das Lied von Eis und Feuer" versinkt das Land immer mehr im Chaos und die einzelnen Parteien streiten sich um den ­Eisernen Thron. Die Geschichte wird immer komplexer und vielschichtiger und so kann der Autor die Spannung bis zum Schluss halten. Nach und nach fliesen immer mehr Fantasyelemente mit in den Roman ein, aber nie zu viel. Auch schreckt der Autor nicht davor zurück, einen Charakter, den man lieb gewonnen hat, über die Klinge springen zu lassen. George R.R.Martin wird mit jedem Band besser und man sollte sich diese Reihe auf keinen Fall entgehen lassen.

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  • "Drachen, Zauberer und Wiedergänger " Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Thomas Schüller, am 03.12.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es wird phantastischer in der Welt von George R.R. Martin. Hatte man lange Zeit das Gefühl in einem historischen Epos zu sein, erscheinen nun Drachen, Zauberer und Wiedergänger. Die Story wird klar "fantasy lastiger". Aber nie zuviel und das ist das besondere an dem Lied von Eis und Feuer. Denn weniger ist oft meht. Hauptprotagonisten sterben und für jeden der geht, kommt ein neuer "Erzähler" hinzu. Genau das macht die Spannung der einzelnen Kapitel aus. Man weiß nie ob der Hauptcharakter den man lieb gewonnen hat, dieses überlebt.
    Grandios und von Band zu Band, Besser und Besser. Weiterlesen!

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THEON (S. 348-349)
Der Himmel hing voll düsterer Wolken, die Wälder lagen tot und gefroren da. Wurzeln griffen nach Theons Füßen, während er rannte, kahle Zweige schlugen ihm ins Gesicht und hinterließen dünne Blutstreifen auf seinen Wangen. Atemlos stürzte er durch die Sträucher, und Eiszapfen brachen von Ästen. Gnade, schluchzte er. Hinter sich hörte er ein schauderhaftes Heulen, das ihm das Blut gerinnen ließ. Gnade, Gnade. Als er über die Schultern blickte, sah er sie kommen, riesige Wölfe, so groß wie Pferde, mit den Köpfen kleiner Kinder.
Oh, Gnade, Gnade. Blut, schwarz wie Pech, tropfte aus ihren Schnauzen und brannte Löcher in den Schnee, wo es hinfiel. Mit jedem Schritt kamen sie näher. Theon versuchte schneller zu rennen, doch seine Beine gehorchten ihm nicht. Alle Bäume hatten Gesichter, und sie lachten ihn aus, lachten, und dann war da wieder das Heulen. Er konnte den heißen Atem der Tiere hinter sich riechen, den Gestank nach Schwefel und Fäulnis. Sie sind tot, tot, ich habe mit angesehen, wie sie umgebracht wurden, wollte er schreien, ich habe gesehen, wie man ihre Köpfe in Teer getaucht hat, doch als er den Mund öffnete, brachte er nur ein Stöhnen hervor, dann berührte ihn etwas, und er fuhr herum und brüllte... - und griff nach dem Dolch, den er neben seinem Bett aufbewahrte, stieß ihn jedoch lediglich zu Boden.
Wex sprang zurück. Stinker stand hinter dem Stummen, sein Gesicht wurde von der Kerze erhellt, die er in der Hand hielt. »Was?«, rief Theon. Gnade. »Was willst du? Warum bist du in meinem Schlafzimmer? Warum?« »Mein Lord Prinz«, sagte Stinker, »Eure Schwester ist nach Winterfell gekommen. Ihr habt angeordnet, dass man es Euch unverzüglich mitteilt, wenn sie eintrifft.« »Das wurde auch Zeit«, murmelte Theon und strich sich mit den Fingern durchs Haar.
Er hatte schon angefangen zu fürchten, Arya wolle ihn seinem Schicksal überlassen. Gnade. Er blickte aus dem Fenster, wo das erste schwache Licht der Dämmerung die Türme von Winterfell berührte. »Wo ist sie?« »Lorren hat sie und ihre Männer zum Frühstück in die Große Halle geführt. Werdet Ihr sie jetzt begrüßen?« »Ja.« Theon warf die Decke zurück. Das Feuer war herabgebrannt. »Wex, heißes Wasser.« Er konnte Asha nicht so zerzaust und durchgeschwitzt gegenübertreten. Wölfe mit Kindergesichtern... Er schauderte. »Schließt die Fensterläden.« Im Zimmer war es so kalt wie in dem Wald aus seinem Traum.
In letzter Zeit waren alle seine Träume kalt, und einer scheußlicher als der andere. Gestern Nacht war er wieder in der Mühle gewesen, hatte auf den Knien gelegen und die Toten angezogen. Ihre Glieder wurden bereits steif, sie schienen Widerstand zu leisten, während er mit halberfrorenen Fingern an ihnen herumfummelte, Hosen hochzog und Bänder verschnürte, pelzbesetzte Stiefel über die unbeweglichen Füße stülpte, einen nietenbesetzten Ledergürtel um eine Taille schnallte, die er mit den Händen hätte umfassen können. »Das habe ich nie gewollt«, erklärte er ihnen. »Aber sie haben mir keine Wahl gelassen.«
Die Leichen gaben keine Antwort, wurden nur kälter und schwerer. In der Nacht davor war es die Müllersfrau gewesen. Theon hatte ihren Namen vergessen, erinnerte sich jedoch noch an ihren Körper, die großen, weichen Brüste und die Schwangerschaftsstreifen auf ihrem Bauch, daran, wie sie seinen Rücken zerkratzt hatte, während er sie nahm. Letzte Nacht war er im Traum abermals zu ihr ins Bett gestiegen, doch diesmal hatte sie oben und unten Zähne gehabt, und sie riss ihm die Kehle heraus, während sie seine Männlichkeit abbiss. Der reinste Wahnsinn.

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