Castello Cristo
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Castello Cristo

von Arno Strobel

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Weitere Artikelinformationen

Eine grausige Mordserie schockiert Rom. Die Opfer: junge Männer, mit deren Leichen der Kreuzweg Christi nachgestellt wird. Eine Station an jedem neuen Tag.
Commissario Daniele Varotto wird vom Justizministerium ein wahrer Experte für religiös inspirierte Logen und Bruderschaften zur Seite gestellt: Der Deutsche, der sich Matthias nennt und in einem sizilianischen Kloster lebt, hat wenige Jahre zuvor die katholische Kirche vor dem sicheren Untergang bewahrt.
Gemeinsam mit der Journalistin Alicia stoßen die beiden auf eine Reihe ungeklärter Kindesentführungen, die über 20 Jahre zurückliegen. Und nicht nur das: Alle getöteten Männer scheinen am selben Tag geboren zu sein. An einem Tag, an dem dieselbe Sternenkonjunktion am Himmel stand, wie sie vermutlich während Jesu Geburt zu sehen war ...

Produktdetails

ISBN-10: 3-423-40125-7
EAN: 9783423401258
Erschienen: 01.12.2010
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 320
Erschienen bei: Deutscher Taschenbuch Verlag
Spieldauer: 360 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Arno Strobel

Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitet heute bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Mit dem Schreiben begann er im Alter von fast vierzig Jahren. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier. "Der Trakt" ist sein dritter Roman.

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Kundenrezensionen

  • Der Nachfolger von Magus Die Bruderschaft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 31.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Strobel entwickelt einen wendungsreichen Plot mit gut ausgeführten Charakteren und einer spannenden Story, die auf einer wirklich atemberaubenden Idee beruht. Adrenalin pur für Freunde von Thrillern, die sich tatsächlich so hätten zutragen können.

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"DREI MONATE SPÄTER (S. 308-309)

Sizilien


77

Der Mann saß am Rande einer Esplanade, von der aus man einen herrlichen Ausblick über das Tal am Fuße des Ätnas hatte. Er sah zu seinem Freund auf, den er seit vielen Wochen zum ersten Mal wiedersah, und kniff die Augen ein wenig zusammen, weil die Sonne ihn blendete. »Und ihr seid sicher, dass keiner davongekommen ist?«
»Absolut. Die Schweizergardisten kamen genau in dem Moment an, als die Bande den Vatikan verlassen wollte. Sie sind Mählers Leuten quasi in die Arme gelaufen.« »Gut so ... Wie war eigentlich die Beerdigung?« »Traurig, aber dem Manne würdig, der einmal als Bruder Matthias hier gelebt hat. Nun hat er endlich die Ruhe, nach der er sich gesehnt hat, und wird von niemandem mehr gestört.« »Und wie geht es dieser unglaublichen Frau?«
Dabei warf er einen schelmischen Blick zur Seite, wo eine junge Frau etwas abseitsstand und die Aussicht genoss. Der andere lachte. »Gut.« »Behandle sie bitte gut, sie hat es verdient.« »Bruder Hermann!«, rief in diesem Moment ein Mann in einer dunklen Mönchskutte vom Tor des Klosters aus.
»Komm, du musst deine Übungen machen.« Wieder sah er seinen Freund an. »Hilfst du mir?« und schob ihn so schnell an, dass Hermann fast herausgekippt wäre. Lachend erreichten sie die Pforte. Als Daniele Varotto und Alicia Egostina das Kloster eine Stunde später verließen, winkte ihnen Bruder Herrmann vom Tor aus nach. Seine langen hellblonden Haare wehten dabei wie eine Fahne im Wind."

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