Beweise, daß es böse ist

Commissario Brunettis dreizehnter Fall. Roman

von Donna Leon

Buch

Taschenbuch (327 Seiten)

8. Auflage

Sprache: Deutsch

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Als die 83jährige Maria Grazia Battestini ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden wird, tragen nicht nur die Gondeln keine Trauer: Familie und Freunde gibt es keine, und die Nachbarn sind regelrecht erleichtert, als der Fernseher nicht mehr durch die Calli dröhnt. Nur Brunetti gibt keine Ruhe, bis er weiß, was sich hinter dem Tod der alten Frau verbirgt.

Produktdetails

ISBN-10: 3-257-23581-X
EAN: 9783257235814
Originaltitel: Doctored Evidence
Erschienen: Oktober 2006
Verlag: Diogenes Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 8. Auflage
Seitenzahl: 327
Länge/Breite: 180mm/113mm
Gewicht: 292 g
Übersetzer: Christa E. Seibicke
Reihe: Diogenes Taschenbücher
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Donna Leon

In Montclair, New Jersey wurde sie am 28.September 1942 geboren. Die Kriminalromanautorin Donna Leon studierte in ihrer Heimat Englisch und Englische Literatur, bevor sie 1965 im Alter von 23 Jahren das Land auf Dauer verließ. Sie setzte ihr Studium in Siena und Perugia fort und arbeitete später erst als Reisebegleiterin in Rom, dann als Werbetexterin in London und schließlich unterrichtete sie an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. Zurzeit lehrt Donna Leon Englische Literatur in Vicenza, an einer Außenstelle der Universität Maryland in einem US-Luftwaffenstützpunkt in der Nähe von Venedig. Seit 1981 ist Venedig auch zu ihrem Hauptwohnsitz geworden.
Für ihren Debütroman "Venezianisches Finale" (1992) ließ sie sich inspirieren durch das venezianische Opernhaus "La Fenice". Als sie mit einem Freund bei einer Probe anwesend war entstand die Idee, den Dirigenten in einem Roman umbringen zu lassen. Sofort kundschafteten sie das Haus aus, um Fluchtwege und genauere Details zum Ablauf zu bekommen. Das war der Ursprung und die Geburt der Reihe des Commissario Guido Brunetti. Seitdem brachte Donna Leon bisher jedes Jahr ein neues Abenteuer ihres erfolgreichen Commissario Brunetti. Die deutschen Bestsellerlisten hat Donna Leon erobert und gehört zum festen Bestandteil mit ihren jeweiligen neuen Kriminalromanen. Für ihren ersten Roman bereits erhielt sie Japans renommierten Suntory-Preis. Jedoch weigert sich die Autorin gegen die Veröffentlichung ihrer Romane in Italien, da Venedig zu ihrer Wahlheimat wurde und dort auch der Schauplatz ihrer Romane ist. Außerdem kritisiert Donna Leon oft die politischen Verhältnisse des Landes und möchte als nicht gebürtige Italienerin keine Unruhe stiften. Trotz alledem genießt sie den Erfolg den sie als Schriftstellerin hat. Der Großteil ihrer Krimireihe wurde bereits verfilmt oder ist als Hörspiel zu erwerben. Wenn Donna Leon mal nicht gerade an einem neuen Härtefall für ihren Commissario tüftelt, besucht sie leidenschaftlich gern die Oper.

Meinung der Redaktion
Donna Leon ist eine exakte Beobachterin. Sie beschreibt nicht nur Taten, sie seziert die Menschen, die Gesellschaft. Und ihr Brunetti - für viele Krimiliebhaber kultisch wie ein Maigret - ist kein eiskalter, korrupter Verbrechensaufklärer. Den mag Mann - und Frau.

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Kundenrezensionen

  • Band 13 Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Blacky, am 03.09.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    nhalt:
    Als die 83jährige Maria Grazia Battestini ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden wird, tragen nicht nur die Gondeln keine Trauer: Familie und Freunde gibt es keine, und die Nachbarn sind regelrecht erleichtert, als der Fernseher nicht mehr durch die Calli dröhnt. Nur Brunetti gibt keine Ruhe, bis er weiß, was sich hinter dem Tod der alten Frau verbirgt

    Diesesmal ist der Fall eigentlich schon abgeschlossen als Commissario Brunetti sich einklingt und wieder einmal Unglaubliches zutage fördert. Auch in diesem Band ist es wieder sehr interressant die Arbeit der italienischen Behörden zu verfolgen. Spannend bis zum Schluss, da man auch esrt da den wirklichen Täter erkennen kann.

    Donna Leon lässt den Leser an dem kompletten Leben des Commissarios teilnehmen und nicht nur an seiner Arbeit. Auch das ist einGrund der diesen Ermittler so sympathisch macht.
    Die alltäglichen (privaten) Kleinigkeiten die Guido Brunetti so passieren, geschehen in (fast) jeder anderen Familie, was es dem Leser einfach macht sich mit dieser Familie zu identifizieren.

    Reihenfolge der "Commissario Brunetti"-Bücher:

    1 Venezianisches Finale
    2 Endstation Venedig
    3 Venezianische Scharade
    4 Vendetta
    5 Acqua alta
    6 Sanft entschlafen
    7 Nobilta
    8 In Sachen Signora Brunetti
    9 Feine Freunde
    10 Das Gesetz der Lagune
    11 Die dunkle Stunde der Serenissima
    12 Verschwiegene Kanäle
    13 Beweise, daß es böse ist
    14 Blutige Steine
    15 Wie durch ein dunkles Glas
    16 Lasset die Kinder zu mir kommen
    17 Das Mädchen seiner Träume
    18 Schöner Schein
    19 Auf Treu und Glauben
    20 Reiches Erbe

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  • La Serenissima und die sieben Todsünden Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von sabatayn76, am 18.09.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Inhalt:
    Maria Grazia Battestini wird tot in ihrer Wohnung gefunden. Feinde der ebenso reichen wie geizigen Frau gibt es zur Genüge, doch wer hat ein handfestes Mordmotiv? Der Verdacht fällt schnell auf Florinda Ghiorghius, die aus Rumänien stammende Haushaltshilfe der alten Dame, die seit dem Mord untergetaucht ist. Doch ist die Auflösung des Falles tatsächlich so einfach oder hat es Kommissar Brunetti mit einem komplexeren Hintergrund zu tun?

    Mein Eindruck:
    Man fühlt sich bei der Lektüre ein wenig nach Venedig versetzt, denn Donna Leon gibt genaue Hinweise, welches Vaporetto wohin genommen wird, wo sich Protagonisten genau befinden. Da ich Venedig sehr mag, hat mir dies gut gefallen - dies war aber auch schon alles, was ich an 'Beweise, dass es böse ist' positiv fand. Die Protagonisten sind hölzern und wenig komplex. Die Handlung plätschert vor sich hin, ohne dass wirkliche Spannung aufkommt. Die Beschreibungen von Situationen/Abläufen sind häufig zu detailliert und gespickt mit überflüssigen Informationen, die nichts zur Geschichte beitragen ('Daheim in ihrer Küche gab sie Olivenöl in eine Pfanne, hackte erst zwei, dann drei, dann vier Knoblauchzehen klein').

    Mein Resümee:
    Man kommt auch ohne Donna Leon ganz gut durch´s (Leser-)Leben. Muss nicht sein!

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  • Netter Krimi für zwischendurch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Regina P., am 11.11.2008

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieser Brunetti-Krimi ist ruhiger und eintöniger als andere aus der Serie. Die Geschichte pläterscht vor sich hin, und Spannung stellte sich nicht ein. Ein großes Lob an die Autorin, die es schafft mich in das Alltagsleben der Venezianer einzutauchen. Für Fans von Brunetti ein Muss, anasonsten würde ich dieses Buch nicht gelesen haben.

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  • Liebenswerte Romane! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Stephanie, am 13.06.2007

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Liebenswerte Romane! Ich habe bisher noch keine Krimi-Reihe gefunden, die mir auch nur annähernd so gut gefallen hat. Sicherlich stößt der Leser nicht auch geballte Spannung, aber dieser liebevolle Schreibstiel, Venedig und Commissario Brunetti ziehen mich doch immer wieder in den Bann und ich warte schon sehnsuchtsvoll auf den 14. Fall im Taschenbuchformat.

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  • Etwas langatmig! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von TRIPREPORTER (+JAN98), am 27.02.2007

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Hauptgrund Leon und Brunetti zu lesen, sind für mich die detaillierten Ortskenntnisse und Beschreibungen der Autorin. Man fühlt sich wie selbst in Venedig.
    Donna Leon versucht aktuelle italienische
    Probleme in ihre Handlung einzubinden.
    Das Thema der vielen Hilfskräfte aus Osteuropa und deren Arbeitsbedingungen und Hilflosigkeit wird interessant dargestellt.
    Etwas zu viel Klischee für meinen Geschmack, die verschwundenen Unterlagen, das vorgefertigte Urteil usw..
    Brunetti läßt wieder tiefe Einblicke in seine Psyche zu. Soweit ok.

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