3096 Tage

Wie ich achteinhalb Jahre in Gefangenschaft überlebte

von Natascha Kampusch

Buch

gebunden (283 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Natascha Kampusch erlitt das schrecklichste Schicksal, das einem Kind zustoßen kann: Am 2. März 1998 wurde sie im Alter von zehn Jahren auf dem Schulweg entführt. Ihr Peiniger, der Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil, hielt sie in einem Kellerverlies gefangen – 3096 Tage lang. Am 23. August 2006 gelang ihr aus eigener Kraft die Flucht. Priklopil nahm sich noch am selben Tag das Leben. Jetzt spricht Natascha Kampusch zum ersten Mal offen über die Entführung, die Zeit der Gefangenschaft, ihre Beziehung zum Täter und darüber, wie es ihr gelang, der Hölle zu entkommen.

Produktdetails

ISBN-10: 3-471-35040-3
EAN: 9783471350409
Erschienen: 08.09.2010
Verlag: List
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 283
Länge/Breite: 221mm/144mm
Gewicht: 486 g
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Corinna Milborn

Corinna Milborn ist Politikwissenschafterin, Autorin und Journalistin in Wien. Als Co-Autorin von UN-Botschafterin Waris Dirie (Schmerzenskinder), Redakteurin bei Format und Chefredakteurin der Menschenrechtszeitschrift liga setzt sie sich seit Jahren mit den Themen Globalisierung, Menschenrechte und Migration auseinander. Ihr Buch Gestürmte Festung Europa erhielt 2006 einen Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch.

Natascha Kampusch

Natascha Kampusch, geboren am 17. Februar 1988 in Wien, war Opfer einer der längsten Entführungen der jüngeren Geschichte. 2006 hat sie ihre Freiheit zurückerobert. Seither versucht sie, ein normales Leben zu führen. Im Frühjahr 2010 machte sie ihren Schulabschluss.

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Buchhändlertipps

  • Erschütternd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von A. Felsner, am 07.01.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Krems

    Natascha Kampusch erzählt in diesem Buch von ihrem Leben vor der Entführung und wie sie die 3096 Tage in Gefangenschaft überlebt hat.
    Bewundernswert ihr Wille zum Überleben und dass sie sich nie selbst aufgegeben hat.
    Sie schreibt offen über ihren Entführer und seine psychologischen Spielchen, mit denen er sie einschüchterte, über die körperlichen und seelischen Qualen während ihrer Gefangenschaft. Wenn man bedenkt, dass sie ein kleines Mädchen von gerade mal 10 Jahren war, als ihr Schicksal seinen Lauf nahm, ist es umso bewundernswerter, dass sie so lange durchgehalten hat.

    Ich wünsche Natascha Kampusch nur das Beste und dass sie es schafft, das Leben zu leben, das für Sie das Richtige ist.

Kundenrezensionen

  • erschreckend brutal Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Stutzke, am 15.01.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Am 17. Februar 1988 wurde Natascha Kampusch in eine sich auflösende Familie hineingeboren. Ihre Eltern standen kurz davor, sich zu trennen und ihre großen Schwestern waren bereits außer Haus und führten ihr eigenes Leben. Von beiden Elternteilen wurde sie geliebt, wobei ihre Mutter hier ihre Gefühle nicht so deutlich wie ihr Vater zum Ausdruck bringen konnte. Natascha Kampusch wuchs eher behütet auf, auch wenn die Gegend, in der sie groß wurde, nicht zu den "feinen" Gegenden gehörte.

    Doch auch die Liebe zu ihrem Kind konnte die Ehe der Eltern nicht retten. Sie trennten sich und Natascha verbrachte eine Ferienwoche im Februar 1998 mit ihrem Vater in Ungarn - es sollte der letzte Urlaub und das letzte familiäre Zusammentreffen für viele Jahre sein.

    Am 2. März 1998 bat sie, im Alter von 10 Jahren, dass ihre Mutter sie nicht mehr zur Schule fahren möge, da sie ja schon groß sei und den Weg auch alleine gehen könnte. Insgeheim war es ihr peinlich, sich vor dem Schulgelände von ihrer Mutter verabschieden zu müssen und damit für Getuschel unter den anderen Schülern zu sorgen. An diesem Morgen ärgerte sie sich morgens über ihre Mutter und verließ die Wohnung ohne Abschiedsworte - für mehr als 8 Jahre. Noch auf dem Schulweg wurde sie in einen weißen Kastenwagen geschubst und entführt.

    3096 Tage muss dieses junge Mädchen und später junge Frau unter menschenunwürdigen Zuständen leben - in einem Kellerverlies, teilweise ohne Licht, ohne frische Luft, ohne Nahrung, dafür mit Gewalt. Nach 3096 Tagen gelingt ihr die Flucht, denn sie weiß, nur einer von beiden, entweder sie, oder ihr Peiniger, können überleben. Doch damit ist ihre Geschichte noch nicht vorbei ...

    In diesem Buch berichtet uns Natascha Kampusch, was ihr widerfahren ist, wie sie in dieser Situation gewachsen ist und es geschafft hat, nicht unter dem Druck zu zerbrechen und sich selbst treu zu bleiben. Sie gibt uns einen Einblick in das Leben, das sie mehr als 8 Jahre lang führen musste, Situationen ihres "Alltages", die schrecklicher nicht sein könnten und dennoch hat es diese junge Frau geschafft, gestärkt aus ihr hervorzugehen.

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  • Bewegend... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Silke, am 17.09.2011

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    Zuerst wieder die Zitate auf der Rückseite:

    „Ich fühle mich nun stark genug, die ganze Geschichte meiner Entführung zu erzählen.“
    Natascha Kampusch


    Nachdem ich das Buch ihrer Mutter gelesen hatte und dann hörte das Natascha Kampusch selber ein Buch über ihre Entführung schreibt, wollte ich es auch lesen. Die andere Seite lesen sozusagen.

    Ich fand es sehr gut geschrieben, fand an manchen Stellen war es so real geschrieben, dass ich dachte ich bin dabei. Manchmal entfuhr mir ein „Oh je!“ oder „Oh Gott!“, weil manches echt extrem war.

    Um ein Haar und wenn ich in dem Moment allein gewesen wäre, hätte ich schon die ein oder andere Träne fließen lassen.

    Viel Spaß beim Lesen.

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  • Starke Frau Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sandra Krämer, am 12.07.2011

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    Frau Kampusch versucht eigentlich das Beste aus ihrer Situation zu machen. Die Presse hat sich auf sie gestürzt, weil sie ihren Entführer nicht als unmenschliches Monster sieht. Darüber will sie jetzt aufklären. Wenn sie ihn vollkommen hassen würde, könnte sie wahrscheinlich auch nicht normal weiterleben. So beginnt sie ihr weiteres Leben mit neuer Kraft.

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  • Eine Heldin Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Daniela Lingg, am 16.05.2011

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    Natascha hat mir gezeigt wie grossartig ein Mensch sein kann.
    Nach allem was sie durchgemacht hat, die Wahrheit über Gut und Böse nicht zu verlieren, mit einem kranken Psycho an ihrer Seite, der ihr eine völlig schräge Wahrheit gelehrt hat, hat sie nach der Flucht Mitleid mit Priklopil und vorallem seiner Mutter- alle Zyniker von Natascha, sollten sich eine Scheibe abschneiden, und auch wie sie anstelle von Wut und Hass, Güte und Mitleid walten lässt, zeigt ihre unendliche Stärke!!!

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  • Lesen ist Bildung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 03.04.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ich habe schon sehr viel über das Leid der Natascha Kampusch gehört und werde mir, sobald ich das Buch habe lesen. Es ist unglaublich wie viel Leid ein Mensch ertagen kann.
    Es ist äußerst genial, von zu Hause aus so einfach ein Buch zu bestellen und die schnelle Lieferung, super, ohne langes suchen in den Regalen. Ich bin begeistert!

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  • Wahnsinn!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 04.03.2011

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    Was dieses Mädchen durchgemacht hat und wie sie es überlebt hat, ist einfach nur Wahnsinn!!
    Ich empfehle allen Leuten dieses Buch zu lesen, da es einen in die Realität zurück holt und zeigt, dass unsere Probleme lösbar sind!
    Dieses Mädchen verdient den allergrößten Respekt!

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  • 3096 Tage Gefangenschaft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 15.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe das Buch 3063 Tage von Natasche Kampusch soeben ausgelesen. Sie schreibt sich wirklich das Geschehene von der Seele. Das Buch ist erschütternd, aufwühlend. Sie hatte nach Tagen entdeckt werden können, aber die Polizei ist den Hinweisen nicht nachgegangen. Wahnsinn! Natascha Kampusch hat sich mit dem Täter (ein wahrer Psycho)arrangiert, was ihr nach ihrer Selbstbefreiung oft negativ angekreidet wurde. Er war jedoch 8 1/2 Jahre lang ihre einzige Bezugsperson. Er hat sie in ein Verlies gesteckt. Sie musste Hunger und Schmerzen erleiden. Er wollte ihr Meister sein, ihr Gott, sie hatte zu gehorchen. Immer wieder hat sie sich überlegt, wie sie fliehen könnte und hat es dennoch lange Zeit nicht geschafft. Ein Buch, das zeigt, wozu Menschen fähig sind, sowie als Täter als auch als Opfer, das es endlich schafft, sich zu befreien. Man kann Natascha Kampusch nur wünschen, dass sie irgendwann zur Ruhe kommt, dass sie nicht immer an das furchtbare Erlebnis denken muss, dass sie ein freies Leben leben kann.

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  • 3096 Tage Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sabrina Hermes, am 11.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Natascha Kampusch - dieser Name ging lange durch die Medien. In diesem Buch ergreift die junge Frau selbst das Wort. Berichtet von ihrer langen Gefangenschaft, die achteinhalb Jahre andauerte, in der sie vieles, unfassbares durchstehen musste.

    Lesen Sie selbst diese Erlebnisse einer starken, jungen Frau. Offen, schonungslos, erschütternd.



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  • 3096 Tage Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Tina Dammer, am 03.02.2011

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    Lange steht das Buch von Natascha Kampusch auf den Bestsellerlisten. Es schildert eindrucksvoll, wie die Zeit zwischen dem 10. und dem 18. Lebensjahr in dem Kellerverlies eine Entwicklung nimmt, wie aus dem Kind trotz allem eine eigenständige junge Frau wurde, die die Kraft fand, sich zu befreien. Natascha Kampusch zeigt auf, wie sich ihr inneres Leben gestaltet, das ihr Peiniger mit allen Mitteln zu verhindern versucht.
    Es gibt zwei Schlüsselmomente, die ihre Kraft und Stärke zeigen. Einmal ist es die Vorstellung des Kindes, das mit sich selbst als 18-Jährige ins Gespräch kommt. Sie sieht sich als Erwachsene ihren eigenen Impulsen folgend. Zum anderen setzt sie sich schon früh mit den Stärken und Schwächen des Täters auseinander. Sie lernt ihn nicht nur zu durchschauen, sondern auch zu „verstehen“ und sich selber nicht nur als Opfer zu begreifen.
    Natascha Kampusch hat sich damit zu einer Persönlichkeit entwickelt, die ihre Zukunft selbstbestimmt in die Hand nimmt

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  • Überleben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marga Michaelis, am 17.01.2011

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    Natascha Kampusch,
    diesen Namen kennen viele Menschen im Zusammenhang furchtbarer Geschehnisse.
    Natascha wurde im März 1998 als Zehnjährige entführt und hat sich im Sommer 2006 selbst befreien können. In ihrem berührenden Buch schildert sie die Jahre mit ihrem Peiniger.Offen und schonungslos.Sie gibt uns Einblicke in ihre Kindheit vor der Entführung. Eine Kindheit die nicht nur aus Liebe bestand.Ihre Berichte, wie sie die Jahre überlebt und sich mit ihrem Entführer
    verbindet, um zu überleben, sind sehr berührend.Eine Geschichte die aufhorchen lässt und die es sich lohnt zu lesen.

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  • 3096 Tage Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anne, am 02.12.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zugegeben war ich zunächst skeptisch dem Buch gegenüber, bis mir eine Kollegin nahe legte es doch zu lesen. Ein guter Rat.

    Natascha Kampusch erzählt zunächst von ihrem Leben vor der Entführung und ihrem letzten Tag in Freiheit.
    Dann beginnt das Mathyrium. Als Leser ist man gefesselt von den Geschehnissen die Natascha Kampusch durchleben musste. Ihr Kampf gegen den Täter und gegen sich selbst um sich nicht zu verlieren.
    Man lernt den Menschen hinter der Fassade die durch die Presse ging kennen und kann - wenn auch nur ein klein wenig - nachvollziehen wie schwer der Schritt war, plötzlich davonzulaufen.

    Das Buch ist in einem sehr guten Stil geschrieben und dadurch trotz des schwierigen Themas gut zu lesen.

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  • Die schlimmsten Geschichten schreibt das Leben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dr. Exitus, am 24.11.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein sehr gutes,erschütterndes Buch.Frau Kampusch gewährt einen sehr tiefen und persönlichen Einblick in ihr unfaßbares Schicksal.Das Buch ist sehr gut geschrieben und der Leser erhält einen detailierten Einblick in die Geschehnisse und die Psyche des Täters.Frau Kampusch schildert auch ihre Überlebensstrategien in dieser unglaublichen Hölle.Es läuft einem immer wieder ein kalter Schauer über den Rücken bei dem Gedanken das dies wirklich passiert ist,kein Autor könnte sich so etwas ausdenken.Durch dieses Buch ist es möglich sich ein Bild von dieser unfaßbaren Tat zu machen,vom Täter und den Gefühlen der Entführten.Einfach unglaublich was diese Frau erdulden mußte und mein größter Respekt das sie nicht daran zerbrochen ist!Zum Schluß befaßt sich Frau Kampusch noch mit dem Umgang der Polizei,Presse und Öffentlichkeit mit ihr.Sie zeichnet ein sehr differenziertes Bild und hat auch die Erklärung gefunden,warum ihr teilweise Aggressionen entgegen gebracht werden.Wer dieses Buch über die psychische und physische jahrelange Folter gelesen hat der wird nicht mehr dumm fragen:"Warum ist sie nicht einfach geflüchtet?" und wird verstehen warum die junge Frau den Täter nicht haßt.FAZIT:Ein sehr erschütterndes,berührendes Buch.Guter Einblick in die Psyche des Täters sowie die Bewältigungsmechanismen und Gefühle des Opfers.SEHR EMPFEHLENSWERT!!!!!!

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  • isbn 978-3-471-35040-9 Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.11.2010

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    Es gibt Personen, die dieses Buch für unwahr halten. Ich fragte mich immer, was ist die Erzählung, was sind die Worte von Kampusch und wie formulierten und beeinflußten damit die Mitautorinen das Geschriebene. Ich denke, alles in diesen Buch ist wahr, aber Schönheit und Wahrheit liegen in den Augen des Betrachters, in den Fall der Betrachterin - und ihrer Co-Autorinnen. Prikopil war natürlich ein Psyhopath, aber ist das in gewisser Hinsicht nicht jeder Mensch? Ich bin gespannt auf andere Rezensionen, was andere von Prikopil denken. War er Sadist, oder Getriebener seiner Tat. Wollte er wirklich einen Menschen beherschen? Oder wollte er sie zu seiner Geliebten machen?

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  • Unfassbares Geschehen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stefanie Strachotta, am 07.11.2010

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    „Ich fühlte mich wie ein geprügelter Hund, der die Hand, die ihn schlägt, trotzdem nicht beißen darf, weil es die gleiche ist, die ihn füttert.“

    3096 Tage. Genauso lange dauerte Natascha Kampuschs Martyrium an. Natascha Kampusch will durch dieses Buch die Tat verarbeiten und Klarheit schaffen. Das gelingt ihr allemal. Der Leser erfährt, dass sie sich vor ihrer Entführung schon mit Gewalttaten an Kindern auseinandergesetzt hat, da diese um das Jahr 1996 gehäuft auftraten. In ihrem Buch steht eine Liste mit Kindesentführungfällen, die alle mit Vergewaltigung und dem Tod der Kinder endeten. Beim Lesen dieser Liste ist es kaum auszuhalten und es läfut einem eiskalt den Rücken runter. Bei ihrer Entführung war sich Natascha Kampusch also durchaus im Klaren darüber, was ihr widerfahren könnte. Wie schrecklich muss es sein zu wissen, dass man genau in der Situation ist, in der sich auch all die anderen Kinder vor ihrem Tod befanden!
    Ein packendes Portrait über die Entführung Natascha Kampuschs, die schon vor der Tat ein Stück ihrer Kindheit verlor. Erschütternd, ungeschönt und kaum zu glauben. Ein Muss für jeden!!

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  • Unfassbar aber leider wahr... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 04.11.2010

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    Dieses Buch berührt, schockiert und demonstriert einen auf detaillierte und grausame Weise wie weit Menschen in ihrem krankhaften Wahn gehen um ihr innerstes, jedoch krankes, Gefühl zu befriedigen.
    Aus der Sicht von Natascha Kampusch liefert es einem aber auch den Beweis wie stark wiederum bei diesen Tatsachen dennoch der Überlebenswille sein kann und das ist in ihrem Falle einfach nur bewundernswert. Wie sie die Sache, angefangen von ihrem 10. Lebensjahr an, meistert. Man glaubt garnicht welche Gedanken bereits in einem Menschen, in diesem Alter und der Lage in der sie sich befand, im Kopf und der Handlung durchgespielt werden.
    Bemerkenswert ist, wie sie auch vermittelt worum es ihr mit diesem Buch wirklich ging aber auch schlimm genug, dass sie sich in gewisser Weise, bezüglich bestimmter Aussagen, vor der Öffentlichkeit, den Medien sowie den Behörden, rechtfertigen muss.
    Sie hat meinen höchsten Respekt und ich wünsche ihr, dass alles so verläuft wie sie es sicher immer vorgestellt und vorgenommen hat und das Bestmögliche daraus wird. Denn das hat ihr in dieser unvorstellbaren Situation zum Überleben verholfen... Deshalb sollte der Abschluss dieses Kapitels ihr also endlich und verdienterweise auch zu genau diesen Zielen und Vorstellungen für ihr Leben verhelfen!!!

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  • 3096 Tage Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christine Fehlhaber, am 31.10.2010

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    Am 2.3.1998 wird Natascha Kampusch entführt.
    Es folgen 3096 Tage Gefangenschaft in einem Kellerverlies - ausgeliefert einem unberechenbaren Täter - gedemütigt, gequält, mißhandelt und doch immer
    wartend auf eine Gelegenheit diesem "Priklopil" zu entfliehen.
    Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die immer stärker wird und schließlich enormen Mut beweist und sich selbst aus den Fängen ihres Entführers befreit. Ein bewegendes und
    lesenswertes Buch.
    (M.Stoldt)

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  • Mutig!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gabriele Boelen, am 28.10.2010

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    Als Kind auf dem Schulweg entführt.Jahrelang ihrem Peiniger hilflos ausgeliefert. Geschlagen, gedemütigt und dem Hunger ausgesetzt. Trotz aller Verzweiflung nie die Hoffnung verloren.Eindrucksvoll schildert Natascha Kampusch ihre Geschichte. 3096 Tage ist eine Aufarbeitung ihres Schicksals und ein Schritt in die "Normalität".

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  • Lesenswert! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Julia Kummer, am 20.10.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Man kann es nicht fassen, was dieser Frau passiert ist. Wenn ich es nicht besser wüsste, hielte ich es für einen schlechten Film. Natascha Kampusch schildert in ihrem Buch offen und schonungslos ihre Zeit in der 8 jährigen Gefangenschaft. Das Buch ging mir unheimlich nahe und ich hoffe, dass es viele aufmerksame Leser finden wird.

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  • Unvorstellbar und aufrüttelnd! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Meike Geuting, am 19.10.2010

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    Natascha Kampusch wird mit 10 Jahren entführt und in einem 5 qm großen Kellerloch gefangen gehalten - und das für 3096 Tage. Als ihr dann endlich die Flucht gelingt, nimmt sich der Täter am selben Tag das Leben. Der Fall Natascha Kampusch ging wochenlang durch die Medien.
    Sie schreibt hier ganz offen über die Greueltaten und den Horror, dem sie so lange ausgesetzt war.
    Während des Lesens merkt man, dass sie sehr reflektiert schreibt. Sie schildert ihre inneren Glaubenssätze, die sie so lange begleitet haben, aber auch, wie sie sich die Erlebnisse und Verhaltensweisen des Täters erklärt, um dieses Kapitel ihres Lebens zu verarbeiten.
    Ein aufrüttelndes Buch!

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  • Aufwühlend und Aufklärend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Melanie Achleitner, am 16.10.2010

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    Seit ich das erste Mal von dem "Fall" Natascha Kampusch gehört habe, hat mich ihr Schicksal sehr berührt und ich habe jeden Fernsehauftritt und jeden Zeitungsartikel mit Interesse verfolgt. Es gibt leider nicht viele entführte Kinder die ihr Martyrium überstehen und darüber berichten können/wollen. In ihrem Buch beschreibt Natascha Kampusch sehr eindrücklich was sie in dieser Zeit als Gefangene erlebt hat, manchmal muß man sich zum weiterlesen zwingen - so unerträglich sind die niedergeschriebenen Tatsachen. Vor allem auch wenn man selbst Mutter ist. Es wird auch deutlich, dass man als Eltern sein Kind kaum vor einer solchen Situation schützen kann. Hier ist man auf die Hilfe der Polizei angewiesen, die in Natascha´s Fall ja kläglich versagt hat. Es wird auch deutlich, welche psychischen Mechanismen eine solche Erfahrung auslöst und warum Natascha nicht mit einer neuen Identität untertauchen wollte. Sie hat sich selbst befreit und dem Leben in Freiheit gestellt.
    Ich wünsche ihr von Herzen ein selbstbestimmtes Leben und Menschen die an IHR interessiert sind und nicht am Fall Natascha Kampusch!

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