Rolle rückwärts mit Benedikt

Rolle rückwärts mit Benedikt

Wie ein Papst die Zukunft der Kirche verbaut

von Annegret Laakmann, Hans Küng, Stefan Knobloch

Buch

Taschenbuch (222 Seiten)

Sprache: Deutsch

mehr zum Inhalt

Sofort lieferbar

Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv
0
0
0
0
0

€ 16,40

In den Warenkorb

Auf den Merkzettel

  • Windows PC und Mac OS (mit der kostenlosen Software "Adobe Digital Editions")
  • Mobilgeräte mit Android (z.B. mit der kostenlosen OYO App von Thalia)
  • Mobilgeräte mit Apple iOS (z.B. mit der kostenlosen App "Bluefire Reader")
  • eReader (z.B. OYO, Sony Reader)
  • Kindle unterstützt aktuell leider kein Adobe DRM.
  • Linux unterstützt derzeit leider kein Adobe DRM.
  • Kostenlose Lieferung ab
    € 20 Einkaufswert
  • Bonuscard Kunden bestellen Bücher versandkostenfrei

    Bonuskarte
  • Lieferung zur Abholung in Ihre Thalia Filiale möglich

Andere Kunden, die "Rolle rückwärts mit Benedikt" kauften, interessierten sich auch für:

Weitere Artikelinformationen

Sein populärer Rufname Benedetto weckt Vertrauen und Zuneigung. Wer sein Gesicht sieht, kann sich kaum vorstellen, dass dahinter ein machtbewusster Papst steckt, der die Kirche ins Vorgestern führt. Wer Papst Benedikt XVI. nur aus dem Fernsehen und dem Boulevard-Journalismus kennt, kann seine Kirchenführung, seine Kirchenpolitik und seine Aktivitäten nicht richtig einschätzen. Denn dieses Bild des Papstes verdrängt dessen reaktionäres Einwirken auf die Kirche und die Weltgemeinschaft. Bereits vorher, als Joseph Ratzinger, war er bestrebt, dass die Kirche nicht vorwärts, sondern rückwärts in die Vergangenheit geführt wird: kirchlich und gesellschaftlich. Das Buch leuchtet den Kontext aus, in dem Papst Benedikt XVI. agiert. Es analysiert die Hintergründe seines Handelns, die Grundzüge seines Denkens und Glaubens. Jürgen Moltmann, Hermann Häring, Hans Küng, Ida Raming, Andrea Günther, Norbert Mette, Annegret Laakmann und andere namhafte Autorinnen und Autoren liefern Informationen, Analysen und Perspektiven zu Amtsführung, Theologie, Selbstverständnis und Glaube eines Papstes, der der Kirche eine Rolle rückwärts aufzwingt und so ihre Zukunft verbaut.

Produktdetails

ISBN-10: 3-88095-189-6
EAN: 9783880951891
Erschienen: 04.06.2009
Verlag: Publik-Forum Verlags GmbH
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 222
Gewicht: 306 g
Nach oben

Hans Küng

Hans Küng, geboren 1928 in Sursee/Schweiz, ist Professor emeritus für Ökumenische Theologie an der Universität Tübingen und Präsident der Stiftung Weltethos. Sein Werk liegt im Piper Verlag vor. Zuletzt erschien von ihm »Umstrittene Wahrheit«, der zweite Band seiner Erinnerungen.

Johannes Brosseder

Johannes Brosseder, geb. 1937, Professor für Systematische Theologie an der Universität zu Köln, lehrte Ökumenische Theologie in München, Saarbrücken und Bonn. Er ist Präsident der europäischen Gesellschaft für ökumenische Forschung Societas Oecumenica.

Norbert Copray

Dr. Norbert Copray, geboren 1952, Philosoph, Theologe, Sozialwissenschaftler, Therapeut und Publizist; Studium in Tübingen und Frankfurt/M., Zusatzausbildungen in Psychotherapie, Gruppendynamik, Meditation und Publizistik, seit 1973 berufliche Tätigkeiten in Profit- und Non-Profil- Unternehmen und in öffentlich-rechtlichen Anstalten als Geschäftsführer und Coach, Lehraufträge an Universitäten, Hochschulen und Akademien, 1981 Gründung eines privaten Instituts für Training und Beratung von Führungskräften und Organisationen, 1982 - 2000 Leiter einer Bildungsakademie, 1995 - 2004 Mitherausgeber von Ethik-Letter; 2003 - 2006 Chefredakteur; seit 2006 Herausgeber und Gesellschafter von Publik-Forum, zahlreiche Veröffentlichungen, 2000 Gründung der Fairness-Stiftung.

János Darvas

János Darvas, 1948 in Budapest als Kind einer jüdischen Familie geboren, studierte Philosophie in Wien und Paris. Seit 1973 Tätigkeit als Waldorflehrer. Langjähriger fachlicher Leiter des Instituts für Waldorfpädagogik in Solymár / Ungarn. Darvas ist Autor der Zeitschrift ". Kommentare und Essays zu zeitgeschichtlichen, spirituellen und religiösen Fragen in verschiedenen deutsch- und französischsprachigen Publikationen.

Britta Baas

Britta Baas, geboren 1965 in Kassel, ist Redakteurin und lebt im Taunus.

Andrea Günter

Andrea Günter, geboren 1963, Dr. phil., ist Referentin in der frauenbewegten und in der beruflichen Fort- und Weiterbildung. Zur Zeit arbeitet sie an ihrer Habilitationsschrift.

Norbert Mette

Prof. Dr. Dr. h.c. Norbert Mette, Professor für Religionspädagogik/Praktische Theologie an der Universität Dortmund.

Jürgen Moltmann

Dr. Jürgen Moltmann studierte Evangelische Theologie in England und nach seiner Rückkehr nach Deutschland in Göttingen. Von 1952 bis 1958 arbeitete er als Pfarrer und Studentenpfarrer in Bremen. 1971 erhielt er den italienischen Literaturpreis der Insel Elba. 1992 erhielt er die Amos-Comenius Medaille, 1995 den Ernst Bloch Preis der Stadt Ludwigshafen und 2000 den Grawemeyer Award on Religion in Lousville, Kentucky. Seit 1967 ist er Professor für Systematische Theologie an der evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Tübingen. Seit 1994 ist er emeritiert.

Hermann Häring

Professor Dr. Hermann Häring, geb. 1937, studierte Philosophie in München und Theologie in Tübingen, wo auch seine Promotion und Habilitation folgten. Von 1970-1980 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für ökumenische Forschung Tübingen unter Leitung von Hans Küng. 1980 trat er eine Professur für systematische Theologie an der Universität Nijmegen (Niederlande) an, bevor er dort 1999 Professor für Wissenschaftstheorie und Theologie wurde und ein interdisziplinäres Institut für Theologie, Wissenschaft und Kultur aufbaute. Seit 2005 ist Professor Häring emeritiert. Sein aktuelles Forschungsinteresse gilt besonders Fragen des ökumenischen und interreligiösen Dialogs. Zudem ist er wissenschaftlicher Berater beim Projekt Weltethos .

Nach oben

Übersicht der Bewertungen

Bewertung abgeben

Sagen Sie Ihre Meinung!

Rezension schreiben

Buchhändlertipps

Kundenrezensionen

  • Selbsthass des Abendlandes Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.11.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    „Das von der eigenen Geschichte nur noch das Grausame und Zerstörerische sieht,
    das Grosse und Reine aber nicht mehr wahrzunehmen vermag“ Hermann Häring
    Eine düstere Analyse.
    Dem interessierten Leser stellt sich die unmittelbare Frage, wie weit ein Vertrauensentzug an die geistliche Führung, das heisst die Päpste einer der grössten abendländischen Religionen, dieses Bild aufzuhellen vermag.
    Die Aufarbeitung durch dieses Buch bestätigt es, in der katholischen Kirche schreitet man seit längerer Zeit nicht mehr vereint vorwärts. Eine Geschichte voller tragischer Einzelschicksale! Die grosse, aber keineswegs zu unterschätzende Masse der kleinen Gläubigen, wird in keine Details mehr mit einbezogen. Der zunehmend verwirrte und desorientierte Laie sieht sich gezwungen seine Informationen tatsächlich aus dem „Fernsehen und dem Boulevard-Journalismus“ zu beziehen, oder in eigener Regie mühsam zusammen zu tragen.
    Auf diese schwierige Situation musste Papst Benedikt XVI. reagieren. Im Interesse von Glaube und Gläubigen hat er gehandelt. Er hat die offenbar gewordenen Differenzen, die nicht erst seit seiner Amtsübernahme bestehen, ins Visier genommen. Unter welchen Druck er sich damit, es ist anzunehmen aus Pflichtbewusstsein selber gesetzt hat, kann man nur erahnen. Um der katholischen Kirche ihren bestmöglichen Fortbestand zu sichern, hat er neue Dimensionen ausgelotet. Vor allem die Masse der kleinen Gläubigen. Mit seinen guten Kontakten zur Jugend versucht er eine Neuevangelisation. Er sucht den Kontakt zu Afrika, das durch die schändliche Vernachlässigung und tausendfache Ausbeutung durch den Westen für jede uneigennützige Liebe, jedes ehrlich Gute und alles Hoffnungsvolle offen und empfänglich ist. Ein Afrika, das – anlässlich des Papstbesuches- den westlichen Medien unmissverständlich mitgeteilt hat, wie es beurteilt und behandelt sein möchte. Der gegenwärtige Papst wird durchaus als ein unter grossem Druck real entscheidender, glaubwürdiger Christ anerkannt. Das hat die Geschichte um die Lefebvre bewiesen. Dass diese unglücklich verlaufen ist, bestreitet niemand. Etwas anderes ist aber entscheidend. Es ist dem hochherzigen Verhalten massgebender jüdischer Stellen, die offensichtlich die ehrliche Absicht des Papstes anerkennen zu verdanken, dass diese Aufhebung der Exkommunikation noch in beabsichtigte Bahnen gelenkt werden konnte. Über die wahren Hintergründe, wird erst aus einer geschichtlich und zeitlich notwendigen Distanz korrekt entschieden werden können. Nur wer sich analytisch objektiv mit Papst Benedikt XVI. befasst, kann seine zutiefst menschliche Seele wahrnehmen. Wo steht es geschrieben, dass ein Papst keine persönliche, auch einmal „verletzliche“ Seele haben darf? Die Dialogfähigkeit und die Toleranz müssen in der katholischen Kirche dringend neu definiert werden und zwar auf der Basis der Lehre Jesu Christi! Papst Benedikt XVI. hat nicht nur hunderttausenden von Lefebvre-Anhängern ermöglicht, dass sie hoffen können, in Zukunft wieder von allen Katholiken menschlich religiös anerkannt zu werden. Er hat mit seinem Amt auch die Verantwortung für das Seelenheil von Millionen von Gläubigen übernommen. Menschen, die vor Gott alle gleich sind.
    Matthäus 25.40-45

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

Zuletzt angesehene Produkte