Feurige Mischung, macht einfach Spaß zu lesen
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Katja, am 29.10.2012
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In Wolfsfeuer geht es um die Jägersucherin Alexander Trevalyn und den Werwolf Julian Barlow.
Alex Eltern wurden einst von Werwölfen getötet und so lebt in ihr ein tiefer Hass gegen alle Werwölfe. Julian hasst Alex, weil sie einst seine Gefährtin getötet hat. So verfolgt und studiert Julian, Alex ganz genau und lauert auf seine Chance, er will sie nicht töten, sondern ihr das Schlimmste antun was er sich vorstellen kann und somit verwandelt er sie in einen Werwolf.
Alexandra kann es erst gar nicht glauben, dass sie jetzt eine von diesen Kreaturen sein soll, die sie aus tiefsten Herzens hast; Edward der Chef der Jägersucher sieht die Chance mit Alex einen Spion in Julians Rudel zu bekommen und Julian sieht sich mit seiner Rache am Ziel, weil sie nicht nur ein Werwolf ist, sondern ihrem Erzeuger und Alpha Julian zu folgen und zu gehorchen hat. Leider verläuft es doch nicht ganz so wie sich alle gedacht haben, Alex widersetzt sich ihm so gut sie kann und fügt sich erstaunlich schnell in ihrem Wolfsdasein, sie muss erkennen, das nicht alle Werwölfe böse sind und hat ein schlechtes Gewissen, das sie ihre neuen Freunde verraten soll. Außerdem fühlen sich Alex und Julian zu einander hingezogen, was sogar soweit geht, das beide krank werden, wenn sie zu weit voneinander getrennt sind. Dazu kommt noch das ein Killerwolf herumschleicht, das Inuit Dorf bedroht, das unter dem Schutz von Julian steht und damit auch Julians Dorf der Gefahr aussetzt entdeckt zu werden.
Nachdem ich die letzten Bücher der Wolfsreihe nicht mehr allzu spannend und mitreißend fand, sprach mich hier der Klappentext schon wieder viel mehr an und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Allein der Gedanke jemanden aus Hass zu Seinesgleichen zu machen, klang sehr verlockend und versprach unterhaltsam zu werden.
Es macht wirklich Spaß die ständigen Auseinandersetzungen von Alex und Julian zu verfolgen, keiner gibt klein bei und sie liefern sich hitzige Diskussionen. Gut finde ich auch dass aus dem bösen Werwolf kein Schoßhündchen wird und nicht nur rosarot sieht. Julian bleibt ein Alpha auch vor Alex, aber auch Alex bleibt die Kämpferin die sie war und lässt sich nichts sagen. Dementsprechend ist auch die Erotik zwischen den beiden immer wie ein Kampf und damit sehr prickelnd und feurig. Kurz gesagt, dieses Buch macht wirklich wieder Spaß zu lesen, es ist abwechslungsreich, humorvoll, spannend und erotisch.
Wer die letzten Bücher auch nicht mehr so toll fand, soll sich dieses Buch ruhig mal wieder zu Gemüte führen es lohnt sich.