Das rote Licht des Mondes
Historischer Kriminalroman
- Erschienen: September 2008
- EAN: 9783805208635
- ISBN-10: 3-8052-0863-4
- Seitenzahl: 512
- Stilrichtung: Historischer Kriminalroman
- Sprache(n): Deutsch
- Erschienen bei: Wunderlich
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Ruhrort, 1854: Eine neue Zeit bricht an. Lina Kaufmeister, Tochter eines angesehenen Spediteurs und Reeders, blüht in den Jahren des Umbruchs auf. Sie ist eine begnadete Schneiderin und träumt davon, sich selbständig zu machen. Ihr Bruder Georg, nach dem Tod des Vaters Linas Vormund, verweigert das Erbe. Lina plant daraufhin heimlich ihren Auszug.An einem nebligen Abend stößt Lina auf die grausam zugerichteten Leichen zweier Mädchen. Der Anblick lässt sie nicht mehr los: Beiden wurden die Herzen, dem älteren sogar ein Kind aus dem Leib geschnitten. Während der Bürgermeister glaubt, nur ein Durchreisender könne die Morde begangen haben, vermutet Lina den Schuldigen in der angesehenen Bürgerschaft. Zusammen mit dem neuen Commissar Robert Borghoff, dessen ungewöhnliche Ermittlungsmethoden mit großem Misstrauen betrachtet werden, kommt sie einer Verschwörung auf die Spur. Doch die Schuldigen sind schwer zu fassen. Und als der Blutmond die Stadt in sein rotes Licht taucht, ist keiner mehr sicher
Kundenrezensionen
Durchschnitt (6 Leser)
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"Historischer Krimi in Ruhrort",
von Petra Kraus aus Emden (12.10.2009)
Lisa Kaufmeister ist die selbstbewußte Heldin
des historischen Kriminalromanes von Silvia Kafke.
Besagte Lias Kaufmeisetr lebt in den 50iger Jahren des 19ten Jahrhunderts als 35 jährige unverheiratete Frau im Haushalt ihres Vaters.Nach desen Tod wagt sie den mutigen Schritt in den eigenen Haushalt, doch ihr Bruder will seine Vormundschaft über sie nicht aufgeben.
Bei einem abendlichen Nachhauseweg findet Lisa zwei Leichen, zwei junge Mädchen, die herzlos in die Gosse geworfen wurden.
Dieser schauerliche Anblick läßt sie nicht mehr los und die Bestrebungen des Ruhrorter Bürgermeisters, die angesehen Familien aus den Ermittlungen heraus zu halten, lassen Lisa gemeinsam mit Commissar Ribert Borghoff
für diese Zeit ungewöhnliche Wege gehen.
Ein wirklich spannend erzählter Roman, der gut recherchiert auch die gesellschaftlichen
Belange dieser Zeit beleuchtet.
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"Miss Marple von Ruhrort",
von Monika Kuhn aus Oberhausen (11.09.2009)
Lina Kaufmeister ist die Miss Marple des 19. Jahrhunderts in Ruhrort. Eine alleinstehende Frau hat es zu dieser Zeit nicht leicht sich zu behaupten aber Lina kämpft sich durch die sture Männerwelt.
Es kommt zu schrecklichen Morden in der Stadt und Lina hat den richtigen Richer.
Ich lese kaum Historische Romane aber dieser war erste Sahne.
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"Mächtige Mörder im Fahrwasser der Industrialisierung",
von
Uli Geißler
aus Fürth (03.09.2009)
Gleich drei Romane bekommt man von der Autorin Silvia Kaffke geliefert: eine sozialkritische, geschichtliche Darstellung des Ruhrort in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts, eine zeitgemäße Anstands- und Beziehungsgeschichte sowie einen gruselig-mysteriösen Schauerkrimi.
Gut recherchiert und detailfreudig empathisch erzählt uns die Autorin von Lina Kaufmeister, einer leicht gehbehinderten, kreativen und kompetenten Frau, die sich um ihre Familie kümmert. Gleichzeitig entwickelt sie als vermutlich auf ewig alleinstehende Frau eine starke, zur damaligen Zeit kaum mögliche Eigenständigkeit. Im Kampf gegen die Konventionen obsiegt immer wieder ihre konsequente Beharrlichkeit gepaart mit protestantischer Güte.
Als grausame Kindsmorde geschehen und Lina davon als Zeugin betroffen ist, entwickelt sie auch noch eine findige kriminalistische Ader. Gemeinsam mit dem leitenden Commissar Robert Borghoff verfolgt sie eher im Geheimen, von dem präzise und objektiv vorgehenden Ex-Offizier hoch anerkannt, unübersehbare Spuren der Verbrechen. Gleichermaßen verschafft sie sich durch ihre forcierte Selbstständigkeit eine eigene Existenz als geschätzte Näherin, aber auch eine Menge Ärger mit ihrem nach dem Tod des von ihr bis zuletzt gepflegten Vaters historisch üblich als ihr Vormund bestimmten Bruder.
Schon bald stellt sich heraus, dass offensichtlich angesehene Bürger Ruhrorts nicht nur Mitglieder einer mysteriösen Geheimsekte sondern tatsächlich ursächlich in die gruseligen Rituale und deren mörderischen Machenschaften verwickelt sind.
Wenngleich die Vorkommnisse der üblen, menschenverachtenden Teufelssektierer in den Kellergängen der Villen und Prachthäuser einiger Industrialisierungsgewinner Ruhrorts doch etwas unglaubwürdig und in der beschriebenen Form kaum denkbar scheinen, so ist Das rote Licht des Mondes eine ausgesprochen ausgezeichnet unterhaltende und auch über die Lebensbedingungen in der Kernzone industriellen Aufschwungs aufklärende Geschichte, welche ihre Empathie nicht zuletzt durch die in ihrer Entwicklung gut dargestellten Beziehung zwischen Robert Borghoff und Lina Kaufmeister gewinnt.
So liest man wohlig angespannt mit einem leichten Grusel im Nacken die den Zeitgeist atmosphärisch stimmig und lebendigen Erzählung, fühlt sich perfekt durch Landschaft und ruhrstädtische Umgebung geführt und begleitet selbst die charakterstark und authentisch beschriebenen Figuren in deren Handeln.
© 9/2008, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
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"Mord im Ruhrpott",
von Mechthild Stephani aus Landau (27.07.2009)
Ein historischer Roman aus dem Ruhrpott. 1854 in Duisburg Ruhrort, eine Frauengeschichte gegen jede Tradition. Eine Frau die von ihrer Familie verstoßen wird, sich aber mutig dem Leben stellt. Unheimliche Mörder treiben ihr Unwesen in Ruhrort, und die Spuren weisen auf die reichen Fabrikanten der Stadt. Ein spannender Thriller, eine unheimliche Geschichte um einen Geheimbund. Echtes Lesefutter für den Sommer
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