Eine ganz andere Geschichte. Inspektor Barbarotti, Band 2
Ein Fall für Inspektor Barbarotti. Roman. Ausgezeichnet mit dem Schwedischen Krimipreis 2007
- Erschienen: August 2008
- EAN: 9783442751747
- ISBN-10: 3-442-75174-8
- Seitenzahl: 608
- Stilrichtung: Romane
- Sprache(n): Deutsch
- Erschienen bei: Btb
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Ein toter Jogger und ein brutaler Mörder, der Barbarotti anonyme Briefe schreibt.
Die Bretagne im Sommer: Ein paar schwedische Touristen verbringen im Finistère ein paar vergnügte Urlaubswochen. Es ist eine zusammengewürfelte Gesellschaft: zwei Paare und zwei Einzelkämpfer, alles in allem sechs Leute, die freizeitbedingt miteinander Freundschaft schließen. Sie baden, sie essen, sie machen Ausflüge und flirten ein wenig über die Ehegrenzen hinweg. Und als die Ferien vorbei sind, trennen sich ihre Wege, wie das ja oft der Fall ist. Übrig bleiben ein paar vereinzelte Fotos, womöglich ein Gruppenbild, das ein oder andere Aquarell - und ein anonymes Tagebuch, das ihre Eskapaden schildert, wie sich später herausstellen wird, als die Tragödie bereits ihren Lauf genommen hat. Denn fünf Jahre später beginnt jemand, sie zu töten, einen nach dem anderen, wobei die Morde Gunnar Barbarotti, Inspektor in Kymlinge, jeweils zuvor brieflich angekündigt werden. Der Fall erregt große Aufmerksamkeit in den Medien, die Polizei steht naturgemäß unter Druck. Der Mörder indes spielt Katz und Maus mit den Ermittlern - und erscheint unbegreiflicher und unberechenbarer als je zuvor. Was ist damals in der Bretagne wirklich passiert? Und warum bekommt ausgerechnet Inspektor Barbarotti die Briefe?
Im zweiten Buch um Gunnar Barbarotti, "Eine ganz andere Geschichte", begegnen wir erneut dem geläuterten Zweifler und Gott herausfordernden Mann, den wir bereits im Kriminalroman "Mensch ohne Hund" kennengelernt haben. Seine Berufskarriere erscheint ihm immer dubioser, während sein Privatleben plötzlich völlig neue Perspektiven aufweist.
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"Eine ganz andere Geschichte",
von Oliver Sichert aus Karlsruhe (18.08.2009)
Mein erster Nesser. Ich habe Eine ganz andere Geschichte etwas beunruhigt durch den Umfang für die Abende einer Reise aufgehoben. Mein Fazit: Ein Roman, der nicht ständig Spannungsreize braucht, um zu fesseln. Schöne Kontrapunkte zu krimitypischen Momenten, ein angenehm menschlicher Kommissar und eine gute Geschichte, die Nesser mit viel Zeit erzählt. Psychologie, Logik und eine gewisse Heiterkeit prägen diesen Krimi, den ich gerne gelesen habe und allen empfehlen kann, die sich auch auf Abwege einlassen können.
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"Eine ganz andere Geschichte - Håkan Nesser",
von Peter Sowade aus Berlin, Badstraße (22.09.2008)
Kriminalinspektor Gunnar Barbarotti bekommt tödliche Post.
Irgendetwas ist sechs schwedischen Urlaubern vor fünf Jahren im Sommer in der Bretagne geschehen, was einen von ihnen Jahre später veranlasst, seine Landsleute umzubringen. Und jeder Mord wird Barbarotti zuvor per Brief angekündigt.
Was ist damals in Frankreich wirklich passiert? Und warum bekommt ausgerechnet Barbarotti diese Briefe? Lässt sich der nächste Mord vielleicht noch verhindern?
Die schwedische Polizei gerät immer mehr unter Druck durch Medien und Öffentlichkeit. Und auch der nächste Mord steht bald schon wieder an. Babarotti steht unter Hochdruck.
Wer Wallander vermisst hat, wird Barbarotti lieben. Hat ersterer noch eine ganze Lawine an geschiedenen, leicht depressiven schwedischen Kommissaren in der Lebensmitte losgetreten, reiht sich Barbarotti zwar in stiller Demut in diese Ahnenfolge ein, überrascht uns aber mit neuer Fröhlichkeit. So begeistert nicht nur sein ewiger um Punkte feilschender Disput mit Gott um die großen und kleinen Erfolge des Alltags (meistens gewinnt Gott). Nein, auch privat sind die Zeichen auf neues Glück gestellt. Und ob er seine Marianne nun bekommt oder nicht, ist zwischendurch fast so spannend wie der nächste Mord.
Danke also, Herr Nesser, Sie füllen eine Lücke. Unser neuer Wallander heißt nun Barbarotti.
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