Enttäuschung für Zeldafans
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einer Kundin/einem Kunden, am 03.01.2012
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Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das wichtigste an Zelda-Neulinge zuerst: Es ist ein tolles Zelda-Spiel, mit vielen schönen und epischen Momenten. Um wirklich alles zu entdecken und zu finden, habe ich mir schön viel Zeit beim Spielen gelassen und habe genau 68Std. benötigt. FAZIT für Neulinge: Klare Kaufempfehlung, da es ein sehr einsteigerfreundliches und leichtes Zelda-Abenteuer ist, wo einem im gesamten Spiel geholfen wird - Punkt.
ABER nun folgt meine Rezension für Zelda-Kenner, die mit dem Kauf von Skyward Sword noch unsicher sind. Um diese Rezension etwas besser nachvollziehen zu können ist es WICHTIG zu wissen, dass ich OCARINA OF TIME und WIND WAKER als Zelda-Referenz und absolute Top-Ableger der Reihe ansehe. Daher bin ich teilweise ziemlich enttäuscht von Skyward Sword, da es nicht das war, was ich erwartet habe. Mein Gesamturteil: Das Spiel fühlt sich ständig unfertig an. Gründe für diese Vermutung zähle ich gerne auf:
Ca. 35 Herzteile weniger - Sammelbare Herzteile wurden extrem reduziert
Sammelbare Schätze und Insekten im Überfluss
Fliegen = öde: Mit dem Vogel fliegen, schön und gut. Aber man kann fast NICHTS machen, außer eben „fliegen“ und einen kurzen „Angriff/Geschwindigkeitsschub“ ausführen.
Lebhafter Dorfplatz; FEHLANZEIGE: Das alles wirkt sehr lieblos und unfertig.
Orte wiederholen sich: Ja, leider widerfährt Zelda nun dem Fluch des Backtrackings…
Das alles sind Faktoren, die mich vermuten lassen, dass die Entwickler das Spiel nicht fertig entwickelt haben, wie es ursprünglich vielleicht geplant war.
Als Zelda-Fan bin ich ebenfalls sehr enttäuscht darüber, wie das Team viele gewohnten Traditionen der „The Legend Of Zelda“-Reihe gebrochen hat. Denn:
Wie bereits erwähnt beginnt man mit sechs Herzen, nicht mit drei
Man erhält fünf Flaschen, nicht vier.
Es gibt NICHT EINE FEE, die einem neue Fähigkeiten verschafft. Traurig…
Keine Feuer-/Eis- oder Lichtpfeile und die dazugehörigen Rätsel. (Ja es gibt einen Heiligen Bogen… der ist aber nicht sehr speziell.)
Keine Dörfer von anderen Rassen, wo man Aufgaben erledigen oder wenigstens Einkaufen kann. Es gibt andere Rassen, aber die sind nur nette Dreingabe.
Die Lieder, die man mit der Lyra spielt, sind weder Ohrwurm, noch sind sie schön anzuhören. Einfach nur lieblos und teilweise echt peinlich.
Es gibt keinen Kompass. Schätze werden somit gleichzeitig mit der gefundenen Karte aufgedeckt.
In großen blauen Truhen, wo sich gewohnterweise sonst ein nützliches Item wie ein Bogen oder ein Herzteil befindet, findet man nun auch (siehe oben) sinnlose „Schätze“ zum tunen von Items… welche man nicht wirklich tunen muss…
Das Hyrule Schild KANN man sich zum Ende per Boss-Marathon besorgen. Es gehört nicht zum Storyverlauf! Sehr enttäuschend für mich. „Link, mit Masterschwert und irgendeinem Schild…“ Tolle Vorstellung.
Im Abspann werden alle Charaktere, denen man begegnet ist, NICHT gezeigt. Wie schön war es sonst nach jedem Zelda-Teil, alle Charaktere zu sehen und sich zu freuen, denen einmal geholfen zu haben…
Für einen Zelda-Fan: traurig aber leider wahr.