Der geheimnislose Junge

Kriminalroman. Ausgezeichnet mit dem MIMI (Krimi-Publikumspreis) 2010

von Stephan Brüggenthies

Buch

Taschenbuch (512 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Packend, düster und voller dramatischer Wendungen - in seinem ersten Fall versucht der Kölner Kommissar Zbigniew Meier das Geheimnis eines verschwundenen Jungen zu lösen.
Ein Essen mit den Eltern seiner jugendlichen Freundin? Zbigniew, sprich Dz-big-niäff, Meier, Hauptkommissar im KK51 der Kölner City-Polizei Stolkgasse, hat ziemlich schlechte Laune, bevor er von seinem türkischen Kollegen Zeynel in einen vermeintlichen Routinefall hineingezogen wird: Ein Junge wird von seinen Eltern vermisst. Je mehr Meier über das vermögende Elternhaus und den wohlbehüteten Schüler eines Kölner Elitegymnasiums in Erfahrung bringt, desto sicherer ist er, dass der 15-jährige Timo einfach abgehauen ist. Kurz darauf wird in Turin der Torso eines Jungen gefunden, der missbraucht und grausam verstümmelt wurde. Auf seinem Rücken eingezeichnet: eine Karte von Frankreich. Und obwohl der tote Junge nicht Timo ist, glaubt Zbigniew Meier an einen Zusammenhang. Auf eigene Faust macht er sich auf den Weg nach Houlgate in der Normandie - an jenen Ort, an dem Timo mit seiner Familie den letzten Urlaub verbracht hat und an dem sich sein Leben entscheidend verändern sollte.

Pressestimmen:

"Mit seinem Debüt legt Stephan Brüggenthies einen der besten Krimis der Saison vor." Juliane Rusche, Kulturnews

Produktdetails

ISBN-10: 3-442-74135-1
EAN: 9783442741359
Erschienen: 08.02.2011
Verlag: Btb Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 512
Länge/Breite: 187mm/118mm
Gewicht: 412 g
Reihe: btb
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Stephan Brüggenthies

Stephan Brüggenthies, geboren 1968 in Münster, studierte zunächst Musikwissenschaft sowie Betriebswissenschaft und arbeitete als Journalist. Seit einem weiteren Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg schreibt er Drehbücher (u.a. "Tatort") und ist Komponist für Filmmusik. Er lebt mit Frau und Sohn in Köln.

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Buchhändlertipps

  • Geht es da jetzt um den Jungen oder um sein Liebesleben?? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Regina Nikolic, am 23.05.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Bludenz

    Zbigniew ist ein echt komischer Kautz, aber als Ermittler fabelhaft.
    Der Fall des Jungen geht Zbigniew nicht wirklich nahe, er glaubt, dass der Junge einfach was erleben wollte und desswegen abgehauen ist...
    Bis auf einmal ein Indiz auftaucht, was dem Fall eine dramatische Wendung gibt.



    Es war nicht schlecht geschrieben, das einzige was mich gestört hat, war dass die Liebesbeziehung von Zbigniew ziehmlich "breitgetreten" wurde.
    Dass war einfach ein Tick zu viel unpassendes in diesem Roman....

Kundenrezensionen

  • Brillante deutsche Krimikost... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Moritz Revermann, am 15.05.2012

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    Ein verschwundener 15-jähriger Junge ohne Geheimnisse, dessen Verschwinden allerdings höchst geheimnisvoll ist - damit beschäftigt sich der Kölner Kommissar Zbigniew Meier erst relativ verhalten, bis erste Indizien ihn stutzig machen, um ihn dann in einen Strudel von Geschehnissen zu reißen, die ihn dann fast Kopf und Kragen kosten...

    Brüggenthies ist Tatort Drehbuchschreiber, also wohlgeübt, raffinierte Plots zu konstruieren, die immer wieder von überraschenden Wendungen durchzogen sind. Und mit Meier hat er einen überaus sympathischen und witzigen Ermittler geschaffen, der einem sofort ans Herz wächst.

    Ich habe dieses Buch verschlungen und bin sicher, dass noch viele gute Fälle für den eigensinnigen Ermittler aus Brüggenthies Feder strömen werden... Der zweite Fall ist inzwischen auch auf dem Markt! Zbigniew Meier hat definitiv das Zeug zum Kult-Ermittler. Lernen Sie ihn kennen. Bald!

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  • Band 1 Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Blacky, am 03.03.2012

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    Inhalt:
    Der 15-jährige Timo Lindner, wohlbehüteter Sohn eines erfolgreichen Architektenehepaars, ist verschwunden. Für Zbigniew Meier, Hauptkommissar im KK51 der Kölner City-Polizei Stolkgasse, ein typischer Fall von Flucht vor den Eltern. Kein Handy, keine Freundin, keine Intimsphäre: Kann ein pubertierender Junge ein derartig eingeengtes Leben ertragen, ohne irgendwann durchzudrehen' Doch dann wird in Italien der Torso eines unbekannten Jungen gefunden, der vor seinem Tod auf grausame Art missbraucht wurde. Auf seinem Rücken eingezeichnet: eine Karte von Frankreich ...

    Ein spannender Krimi, in dem es immer wieder Wendungen im Geschehen gibt, so das die Spannung bis zum Schluss erhalten bleibt. Auch das Privatleben von Kommissar Zbigniew Meier ist nicht unbedingt als "normal" zu bezeichnen. Ich fand die Story sehr interressant und spannend und das Ende lässt schon erahnen, dass es einen weiteren Band mit Zbigniew Meier geben wird.

    Die Zbigniew-Meier-Reihe:

    1. Der geheimnislose Junge
    2. Die tote Schwester

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  • Gar nicht so geheimnislos Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Friederike Zabelberg, am 21.01.2012

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    Ein Junge aus gutem Hause ist verschwunden. Zuerst denkt der Kommissar aus Köln, dass der Teenager vor seinen kontrollsüchtigen Eltern abgehauen ist, doch da irrt er sich gewaltig… Immer tiefer zieht es den Beamten in den Schlund aus Lügen, Korruption und Verbrechen. Unbedingt lesenswert!
    Ich finde zu Recht hat er den Krimi- Publikumspreis „MIMI 2010“ zurecht mit 51% der Stimmen verdient.

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  • Ein Kölner Ermittler mit Ecken, Kanten und einem ungewöhnlichen Namen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Thomas Ludwig, am 12.10.2011

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    Er heißt Meier, Zbigniew Meier - und er hat eine Freundin, die gerade mal halb so alt ist wie er. Dann sind da noch seine Rückenschmerzen, aber ansonsten ist er ein ganz normaler Polizist. Nur sein Fall ist ziemlich schwierig: ein verschwundener Junge, der seine persönlichen Vorlieben, die so ungewöhnlich gar nicht sind, gut zu verbergen weiß, vor allem vor seinen Eltern. Zunächst sieht es eher harmlos aus, aber es entwickelt sich zu einer größeren Angelegenheit, die für Meier fast zur Besessenheit wird.
    Man merkt, dass der Autor schon für den "Tatort" Drehbücher schrieb, und manche Szenen wirkten fast ein wenig gewagt. Aber insgesamt ist es ein sehr spannender Krimi, der mich gefesselt hat. Den nächsten Fall werde ich sicher auch demnächst lesen.

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  • Schönes Krimi-Debut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Gregor Hügens, am 07.03.2011

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    Der erste Fall für Zbigniew Meier (was für ein Name!) geht direkt in die Vollen: erkennbar angesiedelt im Kölner Großstadtbiotop führt der Fall in neureich-gewöhnliche Verhältnisse, behandelt aber sehr schnell das zunächst nur virulente Thema Kindesmissbrauch. So spannt sich eine überraschende Geschichte voller Wendungen aus - incl. Abstechern ins europäische Ausland. Schön, dass uns weitere Fälle mit dem Ermittelndem ins Haus stehen, der nicht nur als sympathischer Held daherkommt (Achtung, dafür wird sein zweifelhaftes Liebesleben zu explizit dargestellt). Für seinen ersten Fall gilt jedenfalls: Gut gebauter Plot, abwechslungsreicher Krimistoff!

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  • Das Zimmer ohne Tür Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ute Bunde, am 03.02.2011

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    Das Zimmer ohne Tür ist das Erste, was Kommissar Zbigniew Meier auffällt, als er sich anschaut, wie und wo der verschwundene 15-jährige Timo gelebt hat.
    Der erste Fall für den Kölner Kommissar hat mich begeistert. Nichts ist so, wie es scheint. Dramatische Wendungen und verschiedene Schauplätze bringen Spannung in den Fall.

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  • Spannender Lesestoff! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Anke Schnöpel, am 19.01.2011

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    Ein verschwundener Junge, sein Zimmer ohne Tür......!
    Ein spannender, aber nicht mit grausamen Details gespickter Krimi. Packend von der ersten Seite an, mit einigen Szenen, die einem den Mund offen stehen lassen vor Sprachlosigkeit. Kann es so etwas wirklich geben?

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  • Der geheimnislose Junge Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dr. Christian Rößner, am 14.01.2011

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    Ein 15-jähriger Junge, der keine Geheimnisse hat? Gibt es das? Der scheinbar wohlbehütete und konfliktscheue Timo kommt aus einer gut situierten Musterfamilie, doch plötzlich ist er verschwunden und die Polizei wird gerufen. Aber ohne Geheimnisse gibt es auch wenige Spuren für Zbigniew Meier und seinem Kollegen Zeynel von der Kölner City-Polizei. Die beiden lassen natürlich nicht locker und die Ermittlungen führen in tiefe Abgründe. Mit seinem Debüt kann der Tatort-Drehbuch-Autor Stephan Brüggenthies durchaus überzeugen. Eine packende logische Handlung, überraschende Wendungen, eine klasse Ermittlerfigur mit viel Hirn, Witz und Libido machen „Der geheimnislose Junge“ zu einem hervorragenden Page-Turner!

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