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Pressestimmen:
Auf "Strange Days" legen die vier Doors praktisch die Marschrute für ihre weiteren Alben fest. Obwohl die Songs gleichzeitig mit den Stücken für das erste Album entstanden sind, wirkt "Strange Days" ausgereifter, aber auch eigenwilliger und schräger. Dazu finden sich natürlich wieder die aufrüttelnden, fatalistischen, gesellschaftskritischen Texte von Jim Morrison. So gibt es auch ruhige, besinnliche Melodien, wie "Moonlight Drive". Überwiegend sind die Songs jedoch gesellschaftskritisch, mal offensichtlich, wie in "People Are Strange", dann aber auch wieder intelligent subtil, wie in "Unhappy Girl".
Der musikalische Höhepunkt ist ohne Zweifel das über zehn Minuten dauernde "When The Music's Over". Wenn es dieses Stück nicht geben würde, dann müßte es komponiert werden, dann ohne "When The Music's Over" ist die moderne Popmusik nicht vorstellbar. Eine appokalyptische Vision, die sich christlichen Erlösungsvorstellungen entgegenstellt und somit den gesellschaftlichen Zukunftsvorstellungen eine Absage erteilt.
Mit "Strange Days" etablieren sich die Herren Morrison, Manzarek, Krieger und Densmore endgültig als Gruppe, die jenseits des Mainstream ihre Musik zur absoluten Meisterschaft führt. Das schönste an dieser Platte ist, daß sie nach über 30 Jahren immer noch genau so eine hypnotisch, faszinierende Wirkung ausübt, der sich der Hörer nicht entziehen kann.
| EAN: | 0075597401424 |
|---|---|
| Erschienen: | 21.12.1988 |
| Medium: | CD |
von Bianca Dobler, am 23.11.2011
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von Detlef Stahnke, am 12.03.2007
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