BuchhändlerInnen im Portrait

aus Ahrensfelde

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Meine Rezensionen

  • Das Labyrinth der Wörter
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    Lesen kann so schön sein.
    Rezension vom 06.09.2011
    Germain, ein eher grobschlächtiger Typ, der mit Lesen nicht viel am Hut hat, begegnet im Park einer älteren Dame, die wie er gerne die Tauben zählt. Sie freunden sich an und treffen sich jeden Tag zur gleichen Zeit auf einer Parkbank.

    Mit der Zeit weckt sie sein Interesse für Literatur, indem sie Ihm aus Büchern vorliest. Seine ursprüngliche Gleichgültigkeit gegenüber der Literatur wandelt sich ins Gegenteil, er wird ein begeisterter Leser.

    Ein nettes Buch über eine ungewöhnliche Freundschaft.
  • Die Asche meiner Mutter
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    Ein Muss für alle Irlandfans.
    Rezension vom 27.08.2011
    Im Ausland geboren, kommt Frank im Alter von vier Jahren nach Irland. Hier wächst er auf, in einer von Armut, Hunger und Religion geprägten Familie. Der Vater ist dem Alkohol verfallen, die Mutter versucht, irgendwie ihre Familie über die Runden zu bringen, Kinder werden geboren und sterben.

    Ein autobiographischer Roman aus dem Irland der 30iger und 40iger Jahre des 20. Jahrhunderts. Die Sicht des Kindes auf die Welt ist oft traurig, aber dennoch lebensbejahend und heiter.
  • Gregs Tagebuch: Von Idioten umzingelt!  (Band 1)
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    Auch für Lesemuffel geeignet
    Rezension vom 27.08.2011
    Vor Gregs Tagebuch hatte ich mich immer gedrückt, bis ich es bei meinem Neffen im Regal stehen sah. Jetzt habe ich es gelesen und kann alle Leser ab 10 Jahren verstehen, wenn sie danach süchtig sind. Auch ich bin neugierig auf die folgenden Bände geworden.

    „Von Idioten umzingelt“ ist ein witziger Comic-Roman.

    Greg bekommt von seiner Mutter ein Tagebuch geschenkt. Was soll er damit ? Tagebücher sind ja nur Mädchenkram. Doch dann beginnt er zu schreiben. Alles was ihn nervt (Schule, Eltern, Geschwister usw.) wird sorgfältig notiert.

    Herrlich komich.
  • Konrad Simonsen 01. Schweinehunde
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    Schweinehunde
    Rezension vom 27.08.2011
    Fünf Männer werden in einer Turnhalle ermordet und dann verstümmelt aufgehängt.

    Wer sind diese Männer?. Die Polizei tappt erst einmal im Dunkeln. Als herauskommt, dass es sich bei den Toten um Pädophile handelt und die Täter mögliche Opfer sind, kippt die Stimmung in der Bevölkerung. Es wird Lynchjustiz auch für andere Täter mit dem gleichen Profil gefordert. Die Ermittler haben arge Probleme bei der Aufklärung des Falles..

    Ein spannender Debütroman aus Dänemark.
  • Mein Leben ohne Gestern
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    Ein Leben mit der Krankheit
    Rezension vom 26.04.2011
    Alice Howland, eine angesehene Psychologieprofessorin Ende 40, erkrankt an einer frühen Form des Alzheimers. Für die kranke Frau ist es besonders belastend, bereits am Anfang dieser Krankheit genau zu wissen, was auf sie zukommen wird.

    In einem Zeitraum von achtzehn Monaten taucht der Leser nach und nach in die Gedankenwelt eines an Alzheimer erkrankten Menschens ein und man spürt, wie die Persönlichkeit der Alice Howland immer mehr verblasst.

    Alices Familie hält dieser Belastung stand, auch wenn sie ihren Mann und ihre Kinder nicht mehr erkennt.

    Was bleibt, ist die Liebe
  • Mauertänzer
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    Afghanistan einmal anders
    Rezension vom 09.03.2011
    Mauertänzer ist eine liebenswerte Geschichte aus einem geschundenem Land.

    Fawad, ein elfjähriger Junge, lebt allein mit seiner Mutter (Vater und Bruder wurden von den Taliban ermordet, die Schwester entführt) bei nicht gerade netten Verwandten. Zusammen mit seinen Freunden hat er auf den Straßen Kabuls gelernt, wie man Fremde und Touristen ausnimmt, um etwas zum Lebensunterhalt beizusteuern.

    Als jedoch seine Mutter ein Anstellung als Haushaltshilfe bei Engländern annimmt und sogar bei ihnen wohnen darf, gerät Fawads Welt aus den Fugen. Für ihn ist es ein kleiner Kulturschock. Die Frauen rauchen, die Männer sitzen mit nacktem Oberkörper und trinken reichlich Alkohol. Fawad ist hin- und hergerissen. Einerseits findet er das abschreckend und möchte seine Mutter beschützen, andererseits ist er von den Engländern und deren Benehmen aber fasziniert.

    Ein herzerfrischender, teils heiterer Roman mit realistischen ernsten Zügen.

    KLASSE
  • Kalte Stille
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    Fesselnder Psychoroman
    Rezension vom 09.03.2011
    Die beiden Brüder waren nachts zusammen im Park, als Sven spurlos verschwand. Zur gleichen Zeit verunglückte auch der Vater tödlich.

    Außer einer winzigen Tonbandaufnahme mit der Stimme Svens ist Jan Forstner von seinem kleinen Bruder nichts geblieben.

    Was geschah damals ?. Beide Fälle wurden nie aufgeklärt.
    23 Jahre später findet Jan eine Anstellung in seiner Heimatstadt. Er zieht dorthin zurück und versucht herauszufinden, was damals mit Sven geschah. Das Tonband mit der Stimme seines Bruders hört er fast täglich und hofft, das Sven noch lebt. Nach langer Suche gelingt es ihm endlich, die Wahrheit herauszufinden.
  • Die Besessenen
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    Schaurig schön
    Rezension vom 18.01.2011
    Ein geheimnisvolles, halbverfallenes Schloß und seine Bewohner, unterirdische Gänge, verborgene Gemächer und ein schmuddeliges, sich leicht bewegendes Handtuch durchziehen diesen klassischen Schauerroman.

    Das Buch ist spannend und hat ein nicht vorhersehbares Ende.
    Ich habe diesen Roman schon zweimal gelesen.
  • Der Report der Magd
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    Orwell lässt grüßen
    Rezension vom 12.01.2011
    In einem totalitären Staat Ende des 22sten Jahrhunderts sind die meisten Frauen sterilisiert oder durch Umweltkatastrophen unfruchtbar geworden. Die wenigen, die noch fruchtbar sind, werden den Männern der Oberklasse, die mit meist unfruchtbaren Frauen leben, als „Magd“ zugeteilt, damit sie Kinder für deren Familie gebären.

    Die Magd wird zur Gebärmaschine erkoren. Sie hat keinerlei Rechte, darf mit niemandem reden und schon gar nicht ihre eigenen Kinder erziehen.

    Die Magd Desfred, eine ehemalige Studentin, erzählt ihre Geschichte vom Davor und dem Hoffen auf ein tröstliches Danach.

    Ein beklemmendes, fesselnd geschriebenes Buch. Sehr lesenswert.