Die Wand

Roman. Nachw. v. Klaus Antes

von Marlen Haushofer

Buch

Taschenbuch (288 Seiten)

5. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Eine Frau will mit ihrer Kusine und deren Mann ein paar Tage in einem Jagdhaus in den Bergen verbringen. Nach der Ankunft unternimmt das Paar noch einen Gang ins nächste Dorf und kehrt nicht mehr zurück. Am nächsten Morgen stößt die Frau auf eine unüberwindbare Wand, hinter der Totenstarre herrscht. Abgeschlossen von der übrigen Welt, richtet sie sich inmittten ihres engumgrenzten Stücks Natur und umgeben von einigen zugelaufenen Tieren aufs Überleben ein.
Entdecken Sie auch das Hörbuch zu diesem Titel!

Produktdetails

Verkaufsrang: 12.959
ISBN-10: 3-548-60571-0
EAN: 9783548605715
Erschienen: 01.11.2004
Verlag: Ullstein Taschenbuchverlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 5. Auflage
Seitenzahl: 288
Länge/Breite: 190mm/126mm
Gewicht: 283 g
Reihe: List bei Ullstein
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Marlen Haushofer

Marlen Haushofer wurde 1920 im oberösterreichischen Frauenstein geboren. Sie studierte Germanistik in Wien und Graz und lebte später in Steyr. 1946 veröffentlichte sie ihren ersten Text. 1963 erschien "Die Wand", 1969, als ihr letzter Roman, "Die Mansarde". Marlen Haushofer zählt heute mit Ingeborg Bachmann zu den Vorläuferinnen der modernen Frauenliteratur. Marlen Haushofer wurde mit zahlreichen Literaturpreisen geehrt: 1953 Förderungspreis des österreichischen Staatspreises, 1956 Preis des Theodor-Körner-Stiftungsfonds, 1963 Arthur-Schnitzler-Preis, 1965 und 1967 Kinderbuchpreis der Stadt Wien und 1968 Österreichischer Staatspreis für Literatur.

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Buchhändlertipps

  • Die Wand Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Yasmin Tiefenthaler, am 19.02.2013 aus der Thalia-Buchhandlung in Gmunden

    Ein großartiger Roman!
    Die Geschichte handelt von einer Frau, die in einem Jagdhaus ihrer Freunde Ferien macht.
    Die beiden Freunde gehen eines Abends aus und kehren am nächsten Morgen nicht mehr zurück, verwundert über ihr Verhalten versucht die Frau herauszufinden wo sie geblieben sind. Als sie durch den Wald geht spürt sie plötzlich einen Widerstand und kann nicht mehr weiter gehen, sie ist durch eine unsichtbare Wand von den anderen Menschen getrennt. Nur leider exestieren keine Menschen mehr jenseits der Wand alle sind gestorben.
    Ich finde dieses Buch genial! Man fragt sich selbst, wie man in so einer Situation reagieren würde, ich kann es nur weiterempfehlen!!!
  • Immer aktuell Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Daniela Ammann, am 05.02.2013 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien, Donauzentrum

    Zwar 2007 schon gelesen, aber wieder zur Hand genommen. Den Roman von Marlen Haushofer kann man, auch nach mehrmaligen Lesen, einfach nicht miesen. Die Geschichte ist so fesselnd und tiefgründig, dass man immer wieder darüber nachdenkt, was man selbst in dieser Situation tun würde. So bleibt es omnipräsent und wenn es einem mal schlecht geht, sollte man darüber nachdenken, was wäre wenn ... nämlich was wäre wenn, wenn ich von einer mysteriösen unsichtbaren Wand eingeschlossen wäre ... allein ... ohne Hilfe ... Man wird sehen, es geht einem gleich besser. Auch das Ende sehr charakteristisch für den Roman, da es keines gibt. Der Protagonisten war das Papier ausgegangen.
  • Ein Meistewerk! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Helga Herzog, am 06.11.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Steyr

    Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe! Eine Frau wacht eines Morgens in einer Jagdhütte in den Bergen auf und findet sich eingeschlossen von einer unsichtbaren Wand, hinter der kein Leben mehr existiert.....Marlen Haushofer wurde zwar 1968 mit dem österreichischen Staatspreis für Literatur ausgezeichnet, Ihre Bücher hatten aber erst nach Ihrem Tod großen Erfolg, nachdem sie von der Frauenbewegung wiederentdeckt wurden! Jetzt endlich verfilmt mit Martina Gedeck in der Hauptrolle.....
  • Nachhaltig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gerda Keinprecht, am 01.11.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Liezen

    Anlässlich des Filmstarts habe ich den Literaturklassiker wieder gelesen. Dieser Roman über ein „Gefängnis in den Bergen“ hat auch heute nichts von seiner Faszination verloren. Die Angst ist spürbar, die Verzweiflung beklemmend.

    Nachdem ich den Trailer gesehen habe, freue ich mich schon auf die faszinierenden Bilder. Immerhin wurden Teile davon in unserer Gegend aufgenommen.

  • ein Naturerlebnis Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Markus Bergmann, am 17.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Villach

    Ich finde die Fähigkeit der Autorin ihre Beziehungen zu Tieren und der Natur wiederzugeben beeindruckend. Für "Natur-Menschen" ein absolut empfehlenswertes Buch.
    Es beschreibt das Leben einer Person in Abgeschiedenheit ,wo harte Winter , starke Gewitter,oder die Geburt eines Kalbes zu aussergewöhnlichen Situationen werden.
  • Eingesperrt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Magdalena Berger, am 31.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Grieskirchen

    Eine Frau will das Wochenende mit einem befreundeten Ehepaar auf deren Almhütte verbringen. Das Ehepaar geht am Ersten Abend aus. Doch sie kommen auch in der Nacht nicht mehr zurück. Die Erzählerin macht sich auf die Suche, doch plötzlich stößt sie auf eine unsichtbare Wand, hinter dieser ist alles Leben ausgelöscht worden. Es scheint als wär Sie der letzte Mensch auf der Welt. Statt
    zu verzweifeln richtet sich die Frau einen kleinen Bauernhof ein. Gemeinsam mit dem Hund Luchs, eine zugelaufenen Katze und der Kuh Bella lebt sie nun auf der Alm. Sehr spannend und toll erzählt!
  • Tristesse par Excellence! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Mag. Silke Springer, am 21.02.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Dieses Buch Marlen Haushofers gehört nicht ohne Grund zu den Standards der zu kennenden Literatur. Ihre Protagonistin ist eine wahre Kämpfernatur, denn wer würde nicht aufgeben wollen, wenn er in ihrer Situation wäre: eine plötzlich erbaute unsichtbare Mauer, die einem den Weg von der Berghütte ins Dorf versperrt, dahinter versteinerte Menschen, Tiere - alles ohne Erklärung, ohne Aussicht auf Besserung oder gar Rettung!
    Am schlimmsten vermitteln sich in all der Hoffnungslosigkeit auch noch die Schicksalsschläge ihre Tiere betreffend.
    Tristesse par excellence...aber fesselnd bis zum Schluß!

Kundenrezensionen

  • Absolut lesenswert! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Katharina Hosse, am 23.05.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Anlässlich der Verfilmung habe ich dieses Buch auch endlich einmal gelesen, und jetzt möchte ich den Film nur um so mehr sehen, denn das Buch hat so starke innere Bilder gesetzt, das es sich selbst wie ein Film angefühlt hat. Der Stil ist still und unaufgeregt aber dennoch wortgewaltig, beklemmend und eindringlich. Nichts für jede Stimmung, aber wer für einen grau-grübeligen Nachmittag eine Geschichte mit Nachhall sucht, wird hier absolut fündig!

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  • ...und es muss weitergehen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.03.2013

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    ... und es geht gleich zur Sache. Der nähere Hintergrund der Personen sowie die Begleitumstände sind nicht näher bekannt. Das müssen sie auch gar nicht. Das Verhältnis der
    Erzählerin zu den Personen, die sie auf einen Ferienausflug mitnehemen, wird in den Anfängen kurz erwähnt. Die ganz banale Erzählweise sowie der ins Tageslicht gleichsam aufs
    Jausenteller servierte Schrecken einer scheinbar imaginären Wand in einer uns bekannten, auf den Prinzipen der Naturwissenschaft basierten Welt geben diesem Roman schon etwas kafkaeskes.
    Die Verzweiflung und der sich anbahnende Wahnsinn sind allgegenwärtig. Ob man in dieser Situation Angst empfinden kann... ? Man kann und soll das eine Faktum in diesem Roman nicht
    mit uns gegeben Mitteln beleuchten und versuchen zu verstehen. Stellvertretend für die unsichtbare Wand kann ja schließlich auch ein anderes Symbol gesetzt werden.

    Das Wesentliche an der Erzählung ist der Zerriss einer (bisher) bekannten und vertrauten Welt. Die Protagonistin wusste nicht,
    wie ihr geschah. Die Mauer zerstört offenbar alles Leben. Sie führt nicht nur zu Beklemmungen, Verzweiflung, sondern schnürt der Erzählerin und ihrer verbleibenden Umwelt schließlich die
    Existenz ab!

    Ein hervorragend geschriebener, spannender Roman, bei dem man ab einer gewissen Zeit auf ein deutliches Ende hofft, ...so oder so!

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  • Persönlicher Albtraum Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michaela Santer, am 19.10.2012

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    Hochwertige, österr. Literatur und österr. Filmproduktion. Lange als unverfilmbar gegolten, denke ich hat es selten ein Regisseur geschafft so nah am Buch zu bleiben. Tief beeindruckt nicht nur von der Geschichte dieser einsamen Frau sondern von den offensichtlichen Kräften der Natur die sie am Leben hielten. Herzzerreissend auch die Tiere (Hund, Katzen, Kühe, ihre einzigen treuen Begleiter). Unbedingt lesen und Film anschauen !!

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  • Die Einsamkeit einer menschenleeren Welt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Frank Ziegler, am 07.08.2011

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    Nach Aussage der Literaturkritikerin Eva Demski ist es eines der Bücher, "für dessen Existenz man ein Leben lang dankbar ist": Die Wand, das Hauptwerk der österreichischen Autorin Marlen Haushofer (1920 - 1970).

    "Verdutzt streckte ich die Hand aus und berührte etwas Glattes und Kühles: einen glatten kühlen Widerstand an einer Stelle, an der doch gar nichts anderes sein konnte als Luft." Eine Frau will mit ihrer Kusine und deren Mann ein paar Tage in einem Jagdhaus in den Bergen verbringen. Abends unternimmt das Ehepaar noch einen Spaziergang ins nahe gelegene Dorf. Die beiden kehren nicht zurück. Zusammen mit dem Hund macht die Frau sich auf den Weg, um sie zu suchen. Sie stößt auf ein unsichtbares Hindernis ... Die Frau, offenbar letzte Überlebende einer Zivilisationskatastrophe, will und kann aber weiterleben - so schwierig das auch sein mag. Ein Stück Urgeschichte der Menschheit wird hier von Marlen Haushofer mitten ins 20. Jahrhundert versetzt.

    Die Wand - ein Roman für lange Herbst- und Winterabende. Denn hat man einmal zu lesen begonnen, möchte man nicht aufhören - um zu wissen, wie die Frau ihr Leben in der absoluten Einsamkeit einer menschenleeren Welt meistert.

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  • "die Wand" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kathrin Wegmüller, am 27.05.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Protagonistin will mit ihrer Cousine und deren Mann einen Ausflug in ein Jagdhaus in den Bergen unternehmen. Nach der Ankunft spazieren ihre Cousine und deren Mann ins Nebendorf, um dort in einem Restaurant etwas zu trinken. Am nächsten Morgen stellt die Protagonistin fest, dass die beiden nicht zurückgekehrt sind. Mit ihr ist der Jagdhund zurückgeblieben. Zusammen mit ihm macht sich die Protagonistin auf die Suche und bemerkt bald, dass sich im Wald eine unüberwindbare Wand befindet. Abgeschlossen vom Rest der Welt richtet sie sich ein und richtet den Fokus auf's Überleben.

    Sachlich und nüchtern erzählt Marlene Haushofer diese verstörende Geschichte. Sie lässt sehr viel Raum für Interpretationen, so kann sich jeder selber Gedanken zum Buch machen und das herauspicken, was für jeden Einzelnen als Wesentliches erscheint. Ein Schicksalsroman, welcher zum Nachdenken über Mauern im eigenen Leben anregt...

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  • Ein Endzeitroman der vollkommen anderen Art Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Huber, am 12.05.2011

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    Auf den ersten Blick passiert im erfolgreichsten Roman der österreichischen Schriftstellerin Marlen Haushofer nicht viel und doch geschieht eigentlich alles. Es werden die großen Fragen gestellt – nach dem Tod, nach dem Leben, Fragen danach, was der Mensch ist und kann, wenn die Natur einziger Verbündeter und Gegner zugleich ist. Der Inhalt ist schnell skizziert: Die Ich-Erzählerin reist mit Verwandten in die Berge, um dort einige Tage auf einer Jagdhütte zu verbringen. Sie erwacht am ersten Morgen allein in der Hütte – und sie wird allein bleiben. Über Nacht ist die Welt für die Protagonistin auf ein kleines Areal zusammengeschrumpft, begrenzt durch eine unsichtbare Wand, hinter der sich anscheinend eine Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes ereignet hat. Vereinzelt haben einige Tiere überlebt, die nun zu den einzigen Gefährten werden. Ab diesem Zeitpunkt geht es schließlich nur noch um das Überleben, um das Wesentliche einer jeden Existenz.
    Erzählt wird das Alles in einer sehr leisen und einfachen Ausdrucksweise, die eine eigene Melodie und einen ruhigen Rhythmus entwickelt. Der reduzierten und klaren Sprache der Autorin ist es zu verdanken, dass das Buch einen unglaublichen Sog entwickelt. Grauen und Faszination gegenüber dieser Extremsituation liegen ganz nah beieinander. Und immer schwingt die Frage mit, wie ein Mensch, grundsätzlich ja ein soziales und kommunikatives Wesen, mit dieser Vereinzelung und Einsamkeit zurechtkommen kann.
    Ich habe ‚Die Wand‘ im letzten Jahr zum ersten Mal gelesen und war kurz überrascht, dass das Buch bereits Anfang der 1960er Jahre zum ersten Mal erschienen ist, so aktuell mutet es an. Der Roman ist in seiner Thematik zeitlos und für mich eines der Bücher, die mich lange begleiten werden.

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  • Ausser Spesen nichts gewesen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nicole Meier, am 15.09.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Gefallen hat mir das Buch nicht. Marlen Haushofer beschreibt eine Frau, die sich in ihr Schicksal fügt, die keinen Moment daran denkt um ihre Freiheit zu kämpfen und ihre Situation zu verbessern. Ich habe es fertig gelesen in der Hoffnung auf die Wende, die nicht kam.

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  • back to the roots Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sophie Bergmann, am 21.08.2010

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    Haushofers Hauptwerk erläutert die Geschichte einer Frau die aufgrund einer abstrusen Begebenheit in einem gebirgigen Gebiet das mehrere Jagdreviere umfasst, festsitzt. Die Ich-Erzählerin und Protagonistin findet sich eines Morgens umschlossen von einer unsichtbaren Wand, welche sie nicht zu durchbrechen fähig ist. Ihr einziger Begleiter ist zu Beginn der Hund der Freunde, die am Abend vor der Wand noch ins Dorf gegangen sind und wohl dort erstarrt sind, wie die vereinzelten Menschen, die die Hauptdarstellerin durch die Wand erblickt. Von diesem neuen Umstand überrumpelt und um ihr Überleben zu sichern, beginnt die Frau sich den Gegebenheiten anzupassen, was ihr durchwegs gut gelingt. Das Werk brilliert durch seine Darstellung der Frau als starkes Geschlecht.

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  • Eine Frau, ein Haus, eine Wand Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Elvira Schulz, am 19.05.2010

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    Eine Frau wacht eines morgens in einer Hütte im Wald auf und ist plötzlich durch eine unsichtbare Wand von der Außenwelt abgeschnitten. Hund, Katze und eine trächtige Kuh und ein paar Kartoffeln bleiben ihr zum Leben.
    Was macht man, wenn man ganz allein ist auf der Welt?
    Dieser Roman ist leicht utopisch angehaucht und lässt den Leser nachdenklich zurück.
    Man sollte diese Buch unbedingt lesen.

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  • Ein Buch das verändert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Leni Pawelczynski, am 04.01.2010

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    Eine Frau erwacht nach einer nicht näher beschriebenen Katastrophe alleine hinter einer unsichtbaren Wand. Marlen Haushofers apokalyptischer Roman ist in einer ganz nüchternen leisen Sprache geschrieben. Dieser Gegensatz zwischen der großen Katastrophe und den leisen Tönen erzeugt ein schwer fassbares Grauen beim Lesen. Ich fühlte mich nach der Lektüre verändert, Großartig!

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  • Endzeitfiktion Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dorothee Jaschke, am 05.11.2009

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    Eine Frau in einer festgeschriebenen Region gefangen, getrennt von der Welt durch eine transparente und scheinbar undurchdringbare Wand. In einer mehr oder weniger feindseligen Umgebung alleine überleben zu müssen, diese Vorstellung ist seit jeher bewegend und ängstigend zugleich. Die Wand" lässt sich als emanzipatorischen Frauenroman lesen, aber auch als Zivilisationskritik verstehen. Marlen Haushofer ist ein geniales Buch gelungen, welches ich schon dreimal gelesen habe und immer wieder bin ich fasziniert!


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  • Klare, einfache Worte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Martina Rampitsch, am 12.03.2009

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    Eine Frau will gemeinsam mit einem befreundeten Ehepaar das Wochenende in deren Jagdhütte verbringen. Am nächsten Morgen sind Ihre Freunde vom abendlichen Ausflug nicht zurückgekehrt. Sie begibt sich mit deren Hund auf die Suche nach Ihnen und trifft auf die Glaswand die sie einschließt und vom Rest der Welt trennt. Auf der anderen Seite gibt es kein Leben mehr. Nach dem ersten Schreck und der langen Zeit des Verdrängens hat sie der Alttag bzw. die Arbeit für die Grundbedürfnisse schnell eingeholt. Essen, Schlafen, Pflege der Tiere…
    Mich hat dieses Buch mit dem klaren, einfachen Worten sehr berührt. Das Szenario der letzte Mensch auf Erden zu sein, unvorstellbar aber nach dem Roman von Marlen Haushofer nicht unmöglich.


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  • EIn einsames, leises Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrea Koßmann, am 31.08.2008

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    Ich kann eigentlich gar nicht so recht beschreiben, was ich momentan empfinde, nachdem ich das Buch vor ein paar Minuten beendet habe. Ich fühle mich ein Stückchen einsam, aber dennoch erfreue ich mich daran, dieses Leben ohne großartige Grenzen erleben zu dürfen.

    In ihrem Buch beschreibt Marlen Haushofer die Geschichte einer Frau im mittleren Alter, die eines Tages eine Wand entdeckt, die ihr Leben komplett verändert und vor allem eines tut: Sie macht sie einsam.

    Doch sie klagt nicht, sondern findet ihren eigenen Weg in dieser Einsamkeit. Vielleicht sollte man Tiere mögen, insbesondere Katzen und Hunde, wenn man dieses Buch liest. Ich selber habe eine Katze und konnte mir dieshalb viele Sequenzen dieses Buches lebhaft vorstellen und nachvollziehen.

    Ein Buch, welches traurig macht. Nachdenklich. Besinnlich. Still und leise.

    Die Tatsache, dass die Autorin bereits 1970 im Alter von 50 Jahren starb, macht dieses Buch für mich umso melancholischer. Es macht mich nachdenklich und läßt mih an Zeiten denken, in denen auch ich mich einsam fühlte. Wer kennt solche Zeiten nicht? Und was würden wir tun, wenn wir morgen aufwachen und um uns herum eine riesige Wand existieren würde? Würden wir weiterleben, ÜBERleben oder aber resignieren?

    Ich glaube, um dieses Buch zu lesen, muss man ein wenig Einsamkeit zulassen. Wenn man das geschafft hat, kann man die Weite dieses Lebens besser schätzen. Und man muss Sehnsucht spüren können. Sehnsucht nach dem, was uns Menschen glücklich macht.

    Ich habe gesehen, dass viele Rezensenten hier beschreiben, dass sie das Buch als langweilig angesehen haben. Ich denke, nur wenn man selber eine gewisse Art der Einsamkeit beim Lesen dieses Buches zuläßt, wird man es mit anderen Augen betrachten können.

    Das Buch ist nicht spannend, nervenaufreibend oder gar lustig. Es führt uns lediglich dorthin, wo eigentlich niemand gerne ist..... an Grenzen....geschaffen von anderen Menschen oder aber auch von uns selber....

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  • Interpretationen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von David, am 28.03.2008

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    Man hat schon alles gehört, was in dieses Buch hineininterpretiert wurde.
    All dies mag stimmen, all dies hat seine Berechtigung und man will niemanden die Freude an dem Werk einer wirklichen Künstlerin ihrer Zeit nehmen.
    Dies jetzt also nur als eine Meinung zu nehmen, als Diskussionspunkt:

    Das Buch ist packend, fesselnd, faszinierend - auf den ersten Seiten.
    Man denkt sich - Wahnsinn..., hervorragend..., was geschieht weiter...

    Meiner bescheidenen Meinung passiert auf den restlichen Seiten - und dies sind viele - nichts...
    Und meiner Meinung wurde aus einer fantastischen Grundidee selten weniger gemacht.
    All dieses "NICHTS" kann man natürlich hervorragend interpretieren und dies wurde in allen Jahren zur Genüge getan - zu Recht vielleicht, ich persönlich habe nicht viel gefunden.

    Ohne jeden Abstrich allerdings Hochachtung vor Marlen Haushaufer und ihr mutiges, verzweifeltes Leben und vor allem für "Wir töten Stella".

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  • Die Wand Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Vera Robert, am 10.01.2008

    0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe es komplett gelesen, auch wenn ich mich stellenweise ziemlich gelangweilt habe.
    Das Buch hat viele gute Kritiken und ich kann nachvollziehen, warum viele das Buch ganz toll finden.
    Ich fand es aber leider nicht und wuerde es auch nicht empfehlen.
    Das Thema ist wirklich sehr speziell und ausserdem stehe ich mehr auf happy ends - oder wenigstens einen Ausweg.

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  • Antidepressivum Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von engel-land, am 14.08.2007

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Seit 1994 lese ich dieses Buch einmal im Jahr. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, immer am 5. November mit dem Lesen zu beginnen, da die "Namenlose" ihre Aufzeichnungen an diesem Tag beginnt. Aber das Leben folgt nicht immer einem gleichbleibenden Rhythmus und so kommt es vor, daß ich es in manchen Jahren früher oder später zu Hand nehme.
    Obwohl die Protagonistin sich in einer scheinbar ausweglosen Situation befindet und sich ihre Angst davor, aufzuhören Mensch zu sein, wie ein roter Faden durch das Buch zieht (Zitat: "Nicht daß ich fürchtete, ein Tier zu werden, das wäre nicht sehr schlimm, aber ein Mensch kann niemals ein Tier werden, er stürzt am Tier vorüber in einen Abgrund.") liegt Hoffnung in den Zeilen, gewachsen aus dem Gefühl der Verantwortung für die Tiere, die sich ihr anvertraut haben.
    Als junges Mädchen habe ich "Der kleine Prinz" mit einer ähnlichen Faszination gelesen und bereits damals hat mich die darin beschriebene Philosophie sehr berührt (Zitat: "Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast."). Ebenso ergeht es der Frau in Marlen Haushofers Buch. Sie fühlt diese Verantwortung, manchmal als Last, die sie niederzudrücken scheint, aber aus eben dieser Verantwortung schöpft sie ihre Kraft weiterzuleben.
    Für mich ist dieses Buch, welches im Grunde genommen den Zustand einer immer wiederkehrenden tiefen Depression beschreibt, alles andere als deprimierend. Es hilft mir dabei, mich wieder aufzurichten, wenn ich zu fallen drohe.

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  • Di Wand Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.01.2007

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch hat mich sehr beeindrukt. "Zwischen den Zeilen" ist sehr viel zu spüren und ich denke, dass die Autorn ein sehr schweres Leben hatte.

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  • Irgendwie anders..... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 04.01.2007

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    Spannend, mitreissend und eindrücklich....

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  • dieses Buch hat mich tief beeindruckt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Karin, am 19.12.2006

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    ich kann es kaum in Worte fassen was dieses Buch in mir hinterlassen hat.
    Sicherlich hat sich meine Sicht der Dinge, die um einen herum geschehen völlig geändert seitdem ich dieses Buch gelesen habe. Ein Buch mit Langzeitwirkung.

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  • Beängstigend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Alessandra, am 17.12.2006

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe dieses Buch ohne große Erwartungen zu lesen begonnen, aber schon nach den ersten paar Seiten war ich fasziniert und habe fast nicht mehr aufhören können zu lesen. Obwohl das Buch, eigentlich ja die Erzählung, wirklich sehr nüchter geschrieben ist, wird eine ganz eigenartige Spannung aufgebaut und man will unbedingt wissen, wie es der Protagonistin ergeht, ob sie es schafft, die Probleme zu lösen, die sich im Laufe der Zeit ergeben. Dieser Roman stimmt einen nachdenklich und er beschäftigt einen auch lange nach dem lesen noch. Man beginnt über das Leben und über sich selbst nachzudenken, man fragt sich, wie man selbst in dieser Situation reagieren würde, ob man den Mut hätte, sich den Problemen zu stellen, oder ob man einfach resignieren würde. Aber ehrlich gesagt, ich selbst habe noch keine Antwort auf diese Fragen gefunden. Auf jeden Fall aber werde ich diesen Roman irgendwann noch einmal lesen.

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