Zu Hause redet das Gras

von Katherine Rundell

Buch

gebunden (252 Seiten)

1. Auflage

Sprache: Deutsch

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Die Welt von Wilhelmina ist golden, frei und ungebunden. Mit ihrem Vater lebt sie auf einer Farm in Simbabwe und hat, wie sie selbst sagt, alles:

"Ich habe alles, Sir. Ich habe sogar mehr als alles, nicht wahr, Dad? Ich habe zehn Zwerghühner, die überall im Haus Eier legen, und ich habe die Jungen - Simon und Peter und außerdem Penga und Learnmore - vor allem aber Simon - und außerdem ist da Kezia, meine Äffin - und Shumba, mein Pferd - und ich habe mehr Obst, als wir je essen könnten, und ich habe Bücher und Farben, und der Captain hat gesagt, ich darf meine Zimmerdecke mit Vögeln bemalen, wenn ich eine Leiter finde, und ich habe einen eigenen Mangobaum namens Marmaduke"

Aber nach dem Tod ihres Vaters muss Will fort, weil die Farm verkauft werden soll. Sie wird nach England ins Internat geschickt. Und die Mädchen dort sind schlimmer als Löwen oder Hyänen. Will möchte am liebsten weglaufen.


Katherine Rundell vertraut in ihrem außerordentlichen Debut ganz ihrer Geschichte und ihren Figuren. Zum Glück, denn so entgeht sie den gängigen Klischees und schafft stattdessen ein unverbrauchtes Bild von Wills Afrika - kindheitsgolden, und dennoch echt und lebendig. Auch Will selbst scheint einem von jeder Seite des Buches geradezu entgegenzuspringen. Ihre Freude und ihre Verzweiflung sind so überzeugend, so wahr, dass man sich ihrer Geschichte nicht eine Minute lang entziehen kann. Dieses Buch macht einen glücklich, auch wenn man beim Lesen weinen muss.


Produktdetails

ISBN-10: 3-551-58264-5
EAN: 9783551582645
Erschienen: April 2012
Verlag: Carlsen
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1. Auflage
Seitenzahl: 252
Länge/Breite: 221mm/145mm
Gewicht: 460 g
Altersempfehlung: ab 12
Übersetzer: Henning Ahrens
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Henning Ahrens

Henning Ahrens, Jahrgang 1964, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Handorf. Für seine Gedichtbände wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet; über seinen Roman Lauf Jäger Lauf schrieb die Süddeutsche Zeitung: «Es ist, als träfe Mörike auf Schlingensief.» Im marebuchverlag ist seine Übersetzung von Fergus Flemings Barrow´s Boys erschienen.

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Buchhändlertipps

  • eine Wildkatze in England... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nicola Neller, am 20.04.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Gmunden

    Will wächst auf einer Farm in Simbabwe auf. Sie verbringt die meiste Zeit draußen, mit den Tieren, den Pferdeburschen, frei und wild. Doch als ihr Vater stirbt und der Farmbesitzer wieder heiratet, ändert sich alles und Will wird ins regengraue England ins Internat geschickt.

Kundenrezensionen

  • Heimweh Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von C. Winkler, am 20.01.2013

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    Nach dem Tod des Vaters wird Will auf ein Internat nach England geschickt. Will, aufgewachsen auf einer Farm in Simbabwe mit allen Freiheiten, Natur, Tiere und gute Freunde, kommt im Großstadtdschungel jeden Tag an ihre Grenzen. Sie hat unendliches Heimweh! Doch Will läßt sich auf England ein und versucht aus beiden Welten zu lernen, dies gelingt mit Hilfe einiger Menschen, die Ihr ohne Vorurteile begegnen!

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  • In der S-Bahn weinen ... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nora Leithold, am 21.08.2012

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    Ich habe es gestern tatsächlich. Und es war mir nicht einmal peinlich. Denn der Grund war dieses Buch! Das Debut der britischen Autorin Katherine Rundell hat mich schlichtweg aus den Socke geworfen. Denn schon allein das Cover: So schön! Und wenn man den Schutzumschlag entfernt erwartet einen ein afrikanisches Tuchmust. Ach ich bin ganz hin und weg. Kurz zum Inhalt? Es geht um Will, die in der Weite Simbabwes aufwächst, als Wildfang, bei ihrem Vater, der nach dem Tod der Mutter allein mit ihr auf einer Plantage lebt. Und Will liebt dieses Leben, die Freiheit, ihre Freunde, die Tiere, die Sonne, die Weite, die Geborgenheit, die Wärme ihres Vaters und aller Menschen. Das Leben einfach. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Will landet, nach vielen Rückschlägen auf einem Londoner Mädcheninternat. Und dort ist alles so anders, so kalt. Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten, nur soviel: Ich habe Afrika gesehen, gerochen, bin selbst durch den Sand gelaufen und habe mit Wills bestem Freund Simon gerauft. Jedem Satz merkt man an, dass er von Will stammt. Vielerorts habe ich gelesen, dass diese Schreibart nicht gefiehl, aber mich hatte das Buch gerade deshalb. Weil es eben mit der Stimme der Wildkatze Will spricht und ich ihm jedes Gefühl, jedes Zweifeln, jedes Lächeln glaube. Einfach nur: Schön!

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  • Will´s Welt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Asti, am 01.07.2012

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    Will lebt mit ihrem Vater auf einer Farm in Simbabwe. Dort hat sie alles, was sie zum glücklich sein braucht. Freunde, Tiere, Natur. Doch als ihr Vater stirbt und die neue Frau des Farmherren sie nach England ins Internat schicken will, ändert sich ihr Leben schlagartig.
    Anfangs ist die Schreibweise etwas gewöhnungsbedürftig. Doch wenn man dann drin ist, ist es viel zu schnell wieder vorbei. Wunderschön :))

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  • „Briefe, dachte Will, waren wie Bücher: Sie drehten sich meist um Liebe.“ Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sarah Schindele, am 26.06.2012

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    Ich habe dieses Buch von meiner Kollegin geschenkt bekommen und jetzt ist es definitiv eins meiner Lieblingsbücher. Ich fand schon das Äußere wunderschön, das Cover passt sehr gut zum Inhalt. Trotz der kurzen Eingewöhnungsphase an den Schreibstil, lohnt es sich, denn dieser passt perfekt zu Will. Mädchen wie Will gibt es wahrscheinlich nicht allzu oft, sie ist eine richtige „Wildkatze“ wie ihr Dad immer sagt. Zusammen mit ihrem besten Freund Simon erlebt sie in Afrika eine unbeschwerte Kindheit, sie kann sich nicht vorstellen, dass man glücklicher sein kann als sie es ist. All das ändert sich drastisch als ihr Vater stirbt. Will wird nach England geschickt, auf ein Mädcheninternat. Absolut unvorstellbar, - sie - , Will die Wilde.

    Besonders gefallen hat mir der Schluss. Will beweist Mut und lässt sich „zähmen“, ohne dabei eine Andere zu werden.

    Ich empfehle dieses Buch allen, die gerne außergewöhnliche Charaktere mögen.

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  • Hin und Hergerissen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Anna Weidinger, am 20.04.2012

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    Der Anfang Mau und das Ende Wow... so würde ich dieses Buch in einem Satz bescheiben. Die Erzählweise hat mich zu Beginn oft fluchen lassen, das war nicht so ganz meine Welt. Die Geschichte jedoch ist wahnsinnig bewegend. Ich bin sehr froh darüber, dass ich das Buch nicht weggelegt, sondern weitergelesen habe. Es hat sich auf alle Fälle gelohnt.

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  • Heimweh und Freundschaft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Tina Bauer, am 18.04.2012

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    Will hat ein ungezwungenes Leben in Simbabwe. Sie wächst auf einer Farm bei ihrem Vater auf und hat sich dem Leben dort angepasst. Sie trägt keine feinen Kleider, keine Schuhe und ihr Wortschatz ist auch nicht ganz der feinen englischen Art entsprechenden und als ein Unglück geschieht, ändert sich für Will einfach alles. Die neue Frau des Farmbesitzers schickt Will nach London in ein Internat. Dort kann und will sich Wilhelmina nicht eingewöhnen und flieht in den Londoner Zoo.

    Eine wunderbare Geschichte über Heimweh, das Leben und die Freundschaft.

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  • Zu Hause redet das Gras Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Monika Ziegler, am 19.03.2012

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    Will wächst unbeschwert und vollkommen frei auf einer Farm in Afrika auf. Als ihr Vater stirbt, wird sie von ihrem Vormund auf ein Internat nach England geschickt. Dort findet sie sich jedoch überhaupt nicht zurecht: sie kämpft nicht nur mit dem kalten Klima und den fremden Gebräuchen, sondern auch mit den Hänseleien ihrer Mitschülerinnen.
    Verzweifelt sucht sie nach einem Weg zurück nach Afrika...
    Warmherzig und bewegend erzählt, für junge Leser ab 12 Jahren geeignet.

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  • Geborgenheit im Affenkäfig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ursula Grützner, am 16.03.2012

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    Eine wunderbare Geschichte über eine glückliche, freie Kindheit auf einer afrikanischen Farm - und eine große Einsamkeit in unserer zivilisierten Welt.
    Die Geschichte von dem Mädchen Will ist ein spannendes, zu Herzen gehendes Kinderbuch, was ganz ohne Fantasy auskommt!
    Heute eine Seltenheit!

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