Starters

Roman

von Lissa Price

Buch

gebunden (398 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Nach einer unvorstellbaren Katastrophe gibt es nur noch sehr alte und junge Menschen. Mittellos kämpfen die 16-jährige Callie und ihr kleiner Bruder auf der Straße ums Überleben. Callie entschließt sich daher zu dem Undenkbaren: Sie verleiht ihren Körper an einen alten Menschen, dessen Bewusstsein übernimmt ihren Körper und kann so wieder jung sein. Doch alles verläuft anders als geplant ...
Die Body Bank, ein mysteriöses wissenschaftliches Institut, bietet Callie eine einzigartige Möglichkeit, an Geld zu kommen: Sie lässt ihr Bewusstsein ausschalten, während eine reiche Mieterin die Kontrolle über ihren Körper übernimmt. Aber Callie erwacht früher als geplant, in einem fremden Leben. Sie bewohnt plötzlich eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Doch bald findet sie heraus, dass ihr Körper nur zu einem Zweck gemietet wurde - um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss ...

Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 18.06.12
Eine atemberaubende Mischung aus Suzanne Collins, Ally Condie und Philip K. Dick. Eine Zukunftsutopie, die alle Glieder erstarren lässt. Mit Starters gelingt Lissa Price eine verheerende Aussicht, was sich die alternde Gesellschaft nimmt, wenn es möglich ist. Starters ist der Beginn, mit Enders geht es bald weiter.

Produktdetails

Verkaufsrang: 1.956
ISBN-10: 3-492-70263-5
EAN: 9783492702638
Originaltitel: Starters
Erschienen: 12.03.2012
Verlag: Piper
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 398
Länge/Breite: 221mm/149mm
Gewicht: 706 g
Altersempfehlung: 14 - 100
Übersetzer: Birgit Aus dem Amerikanischen Ress-Bohusch
Reihe: IVI
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Lissa Price

Lissa Price ist Drehbuchautorin und lebt nach mehreren Aufenthalten in Japan und Indien heute in Kalifornien.

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Buchhändlertipps

  • Körpertausch und Manipulation! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nina Marlene Wolfsteiner, am 29.12.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Graz

    Dystopisch fantastisch- besonders die erste Hälfte des Buches brilliert durch Geschichte, Erzählstil und Charakter!

    Ausgangslage: Die Welt, wie wir sie kennen gibt es nicht mehr. Nur mehr Junge oder sehr Alte haben wegen eines Killervirus überlebt! Die Jungen ("Starters") sind arm und leben in wüsten, leerstehenden, verfallenen Großstadtgebäuden. Sie kämpfen um ihre Existenz. Gewalt steht an der Tagesordnung. Die Alten ("Enders") hingegen schwelgen im Luxus und sind in den Machtpositionen des Landes und der Wirtschaft.
    Aber trotz der verlängernden Lebensmaßnahmen ist ihr Körper in Mitleidenschaft gezogen.
    Da kommt die Möglichkeit eines Körpertauschs mit den Starters gerade recht.
    Aber es ist nicht gedacht, dass der Starter frühzeitig aufwacht und in das Leben der Enders Einblick erhält!

    Spannend, durchdacht und dystopsich gruselig mit einem Hauch von möglicher Realität!

    Für Mädchen ab 14/15Jahren!
  • Deine Zukunft gehört dir - doch dein Körper gehört uns! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jana Wottawa, am 02.03.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Durch eine Virusinfektion wurde Amerikas Bevölkerung in zwei Gruppen aufgeteilt, in sehr junge (die „Starters“) und sehr alte Menschen (die „Enders“). Während die Starters verwaist sind, keine Rechte und keine Arbeit haben, und knapp vor dem Hungertod stehen, sind die Enders steinreich und denken gar nicht daran den Starters etwas von ihrem vielen Geld abzugeben.

    Die 16jährige Callie lebt mit ihrem kleinen Bruder auf der Straße. Als letzten Ausweg aus ihrem Elend wendet sie sich an die Body Bank, ein dubioses Unternehmen, bei dem Starters ihren Körper für viel Geld an Enders vermieten können. Als Callie von einer Kundin gemietet wird, geht jedoch etwas schief: Callie wacht viel zu früh auf und lebt nun an der Stelle ihrer Mieterin das Leben einer Reichen. Allerdings erkennt Callie bald, dass sie nicht nur zum Vergnügen gemietet wurde, denn ihre Mieterin will ein Attentat ausüben und dafür braucht sie Callie …

    „Starters“ ist ein außergewöhnliches Buch, Ich kann es gar nicht mehr erwarten bis der zweite Teil herauskommt!
  • Doch Dein Körper gehört uns Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jacqueline Rittmann, am 01.03.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Klagenfurt

    "Starters" kann sich zu der Art Romanen wie "Tribute von Panem" von Collins, "Auswahl" von Condie oder "Delirium" von Oliver gesellen. Eine äußerst starke Geschichte über das Vermieten, sogar Verkaufen des menschlichen Körpers. Eine Virusinfektion lässt eine Gesellschaft von sehr jungen und alten Menschen überleben. Die mittlere Generation existiert nicht mehr. Starters werden die Jungen genannt. Sie sind elternlos, rechtlos und verarmt, da ihnen Arbeit verwehrt wird. Die meisten versklaven sich, vegetieren auf der Straße und in verlassenen, heruntergekommenen Gebäuden, was auch strafbar ist und überleben teilweise durch Überfälle. Die Enders, die alten Menschen hingegen sind wohlhabend und haben tolle Jobs. Da kommt die Body Bank, ein mysteriöses Institut ins Spiel, in dem Jugendliche gegen Geld ihre Körper verleihen können. Die 16jährige Callie muss allein für sich und ihren kranken Bruder sorgen, deshalb entschließt sie sich schweren Herzens als letzten Ausweg einen Vertrag mit der Body Bank einzugehen. Doch das geht schief. Sie erwacht viel zu früh. Anstelle ihrer reichen Mieterin bewohnt sie eine Villa und verfügt über allen erdenklichen Luxus und erfährt das ihr Körper nur für einen ungeheuerlichen Zweck gemietet wurde. Callie soll ein Attentat ausführen.
    Dieses opulente Lesefutter ist eine sehr gelungene Mischung aus Fiction und Thriller mit sozialpolitischen Elementen und einer Prise Romantik. Zügig, spannend und süffig zu lesen. Ein Buch zum Verfilmen, vielleicht nicht verwunderlich da die Verfasserin Drehbuchautorin ist.

Kundenrezensionen

  • Eine Dystopie der etwas anderen Art... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Franziska Beier, am 02.05.2013

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    Dieses Buch hat es echt in sich! Es hat mich ein bisschen an „Rebellen der Ewigkeit“ erinnert, nur dass hier keine Lebenszeit verkauft wird, sondern der menschliche Körper für einen bestimmten Zeitraum zu mieten ist.
    Hochspannend und vielleicht auch deshalb nochmal interessant, weil es „lediglich“ ein Zweiteiler wird;)

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  • Düstere Zukunftsvision Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Fenja Völz, am 23.03.2013

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    Ein verheerender Krieg mit Biowaffen hat den nicht geimpften Teil der Menschheit ausgelöscht. Überlebt haben diejenigen, die das Heilmittel zuerst verabreicht bekamen: Kinder unter 20 (Starters) und ältere Menschen über 60 (Enders).
    Callie ist 16 und im Leben nichts geblieben außer ihrem kleinen Bruder Tyler. Sie leben auf der Straße, doch es ist ein täglicher Kampf ums Überleben. Es gibt keine Nahrung, streunende Kinder werden in „Heime“, die in Wirklichkeit Arbeitslager sind, gesteckt. Ganz anders das Leben der Enders, die im Reichtum und Überfluss leben. Sie haben alles außer ihrer Jugend, doch auch dafür gibt es jetzt eine Lösung: Die Bodybank. Mittels neuster Technologie kann das Bewusstsein in einen anderen Körper temporär verpflanzt werden. Callie meldet sich freiwillig, denn die Bezahlung ist sehr gut.
    Doch irgendetwas geht schief und Callie wacht zwischendurch plötzlich auf, mitten im schillernden Leben ihrer Mieterin und sie hat keine Ahnung was los ist.
    Allein die Idee an sich ist schon sehr spannend und Lissa Price hat es geschafft einen sehr guten Roman daraus zu machen.
    Callie ist als Identifikationsfigur gelungen, sie ist eine Kämpferin, hat aber ein weiches Herz, besonders wenn es um ihren Bruder geht.
    Der Roman startet gemächlich, und man erfährt zunächst viel über die Welt in der wir uns befinden, legt dann nach dem ersten Drittel aber richtig los und wartet auch mit einigen unerwarteten Wendungen auf.
    Mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht, der Roman ist sehr flüssig geschrieben und die Story packend!

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  • Gut geschriebenes Erstwerk Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 02.02.2013

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    Dieses Buch liest sich relativ einfach. Die Autorin versteht es, einen guten Erzählstrang mit übersichtlich gestalteten Kapiteln zu schaffen. Prinzipell ist die Story gut, jedoch ist die Story bis zu einem gewissen Grad vorhersehbar (aber da sind andere Bücher auch keine Ausnahme). Leider schafft die Autorin nicht ganz, dieser guten Story mehr Tiefgang und atmosphärischen Inhalt zu geben.

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  • Erste Hälfte na ja, zweite Hälfte OMG ... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Michael Schmid, am 27.12.2012

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    Dieses Buch zu beurteilen fällt mir wirklich nicht leicht, vor allem nicht nach den letzten rund 150 Seiten … aber ja, ein bisschen was möchte ich dann doch dazu sagen. xD

    Also ich muss sagen, dass mich die ersten 250 Seiten nicht gerade vom Hocker gehauen haben. Es ist zwar eine sehr interessante Geschichte und alles, aber mehr war es in meinen Augen da auch noch nicht. Es wurde für meinen Geschmack zu wenig auf den Krieg und die Katastrophe danach eingegangen und auch die Enders kamen mir zu kurz.

    Aber was die Autorin dann in den letzten 150 Seiten raushaut, is dann wieder nur genial, bombastisch und WOW einfach Oo … es passiert soviel, meistens Schlag auf Schlag und es kommen noch so viele Wendungen und Überraschungen, die ich so nie erwartet hätte und dann das Ende, das noch so viel offen lässt und Fragen aufwirft, dass man sich einfach auf den 2. Teil freut und ihn unbedingt haben will.

    Daher mein abschließendes Fazit: Ein gutes, für mich durchschnittliches Buch, dass aber zum Ende hin nur noch genial ist. Leider zieht sich für mich der Anfang einfach bzw. ist er für mich einfach zu lasch gewesen. Mal schaun, was die Fortsetzung bringt. :)

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  • Spannende Dystopie! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Manuela Gottwald, am 29.11.2012

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    Nach einem Krieg haben nur die Jungen und die Alten überlebt, die Starters und die Enders.
    Callie ist eine von den Starters. Sie lebt auf der Straße ohne Geld und ohne Schutz, muss täglich ums Überleben kämpfen.
    Die Enders hingegen leben im Luxus und können für Geld so gut wie alles kaufen.
    In ihrer Verzweiflung wendet Callie sich an Prime Destinations, eine sogenannte Body Bank.
    Dort verleiht sie ihren Köper an reiche Enders für Geld um Medikamente für ihren kleinen, kranken Bruder zu kaufen.
    Für Die „Vermietung“ gibt es strenge Regeln. Während dieser Vermietung werden die Jugendlichen in eine Art Koma versetzt und wachen erst danach wieder auf. Doch bei Callie läuft etwas schief und sie wacht mittendrin auf. Dabei stößt sie auf einen kriminellen Plan ihrer Mieterin...
    Spannender Endzeitthriller mit Krimielementen für Jugendliche

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  • Spannend, dramatisch und unglaublich erschreckend... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bianka Greif, am 08.10.2012

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    ...ist Lissa Price Erstlingswerk.
    Sie entführt uns in eine nicht allzuferne Zukunft. Es gibt nur noch Kinder und Jugentliche, die Starters - auf der anderen Seite die Enders, ältere Menschen. Die Generation der Eltern wurde durch eine Biowaffe ausgelöscht. Callie versucht sich und ihren Bruder durch diese Welt zu bringen. Ohne Heim und finanzielle Mittel läßt sie sich auf ein gewagtes Unterfangen ein, sie vermietet ihren Körper. Doch damit wird sie tief in eine politische wie auch gesellschaftliche Verschwörung hineingezogen. Wer ist Feind, wer Freund? Callie geht bis an ihre Grenzen und der Leser folgt ihr atemlos und erschüttert. So muß eine gute Story sein. Nachdenklich bleibt man zurück und fiebert Band zwei entgegen.

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  • Atemberaubend spannend... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Selina, am 07.09.2012

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    Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Das Buch ist so voller Emotionen - Trauer, Krieg, Verlust, Erfolg, Liebe, Schmerz -, dass es nahezu überzuquellen scheint. Es ist wirklich nicht gelogen, wenn ich sage, dass ich noch nie ein so aufwühlendes, ja fast schon beängstigendes Buch gelesen habe. Kein Thriller war so spannend, so facettenreich, so unvorhersehbar.
    Die Idee an sich ist einfach nur genial. Und so unmöglich es klingt, aber man Parallelen zur heutigen Zeit ziehen - Manipulation, Vortäuschung falscher Tatsachen und ein Mädchen, das niemals aufgibt.
    Callie ist eine unglaublich sympathische Protagonistin, deren Handlungen ich stets nachvollziehen konnte. Ich bewundere sie für ihren Mut, für ihren Kampfgeist und frage mich immer wieder, wie ich in ihrer Situation gehandelt hätte. Aber noch mehr stelle ich mir die Frage, was denn sein würde, wenn wirklich einmal etwas so Schreckliches passieren würde. Wäre die ältere Generation ernsthaft zu so etwas fähig? Und vor allem: Was müsste geschehen, damit es so weit kommt? Hätte es wirklich niemand in der Hand?
    Eine andere Person, über die ich immer wieder nachdenken muss, ist der Old Man. Er gehört definitiv zu den Charakteren, die einem einen kalten Schauer über den Rücken jagen. Auch wenn sein Geheimnis nur bruchstückhaft gelöst wurde, fühlt man sich dennoch von ihm eingenommen und kann ihn sich lebhaft vorstellen.
    Auch die anderen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Zwar hätte ich von einigen wie Michael oder Tyler gerne noch etwas mehr erfahren, denke aber, dass dies dann im Folgeband der Fall sein wird.
    Den Schreibstil habe ich als ziemlich anschaulich in Erinnerung. Dennoch muss ich gestehen, aufgrund dieser fesselnden Handlungen nicht so darauf geachtet zu haben. Mir waren andere Dinge wichtiger; ich legte mein Augenmerk so auf die Geschichte, dass ich während des Lesens teilweise nicht einmal mehr ansprechbar war.
    Aber am besten am ganzen Buch gefiel mir der Bezug zur Realität. Und das meine ich nicht so, dass die Geschichte an sich in diesem Moment passieren könnte. Ich meine vielmehr, dass so viel passiert - gute und schlechte Dinge. Dass Callie niemals aufgibt, egal wie schwarz ihre Zukunft in einem Moment aussieht. Dass Menschen sterben und dennoch auch wieder gute Dinge geschehen. Dass alles ist, wie es ist, ohne dabei unnatürlich zu wirken. Wie im echten Leben. Es ist keine Heldengeschichte, in der alles gut geht - im Gegenteil.

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  • Ein Blick in eine tragische Zukunft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Denise Half, am 04.09.2012

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    Eine schon oft gefürchtete Zukunftsvision wird in „Starters“ zur Realität: Ein Weltkrieg ufert dermaßen aus, dass biologische Waffen zum Einsatz kommen und Sporen in der Luft sind, die unweigerlich zum Tode führen. Sehr junge und sehr alte Menschen sind besonders anfällig und erhalten die erste Lieferung eines Impfstoffes. Die zweite Lieferung soll es nie mehr geben, denn kurz danach sterben sämtliche nicht geimpften Menschen an den Sporen. Rentner regieren und Kinder ohne Angehörige landen auf der Straße. Sie dürfen nicht wählen, keine Wohnung mieten, nicht einmal arbeiten. Die Gesetze, die heutzutage die Minderjährigen schützen sollen, zwingen die Jugendlichen im besagten Roman zum Leben auf der Straße. Ebenso ergeht es auch Callie, die sich trotz alledem geschworen hat, sich gegen alle Hindernisse zu wehren und ihren kleinen Bruder Ethan zu beschützen. Ständig auf der Flucht vor den Marshalls, hungernd und in leerstehenden Gebäuden kampierend, schlagen sich sie mit Mühe und Not durch. Und eben aus dieser Not heraus nimmt Callie einen zweifelhaften Job an – sie leiht ihren Körper über die mysteriöse Body Bank an alte, reiche Menschen aus. Was sich schon von vornherein suspekt anhört, wird im Storyverlauf noch verworrener, denn Callie wacht immer wieder in ihrem Körper auf, ohne zu wissen was sie in den letzten Stunden getan hat.
    Ohne lange Umschweife nimmt die Geschichte direkt zu Anfang Fahrt auf und endet in einem einzigen Gedanken: Ich will noch mehr lesen! Das ausgeklügelte Gesellschaftskonstrukt in einer Zukunft, die gar nicht so abwegig scheint, ist einfach fesselnd. Mit jeder Seite kommt der Leser den Machenschaften und Intrigen der Body-Bank immer mehr auf der Spur und damit auch dem wahren Beweggründen der Mieterin von Callies Körper. Eine in sich geschlossene Enthüllungsstory, die zum Ende dann aber doch neue Fragen aufwirft. Ein toller Auftakt und Übergang in den Nachfolger „Enders“.

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  • Erschreckende Zukunftsvision! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Carina Hansen, am 27.08.2012

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    Was wäre, wenn du nicht mehr Herr deines Körpers wärst, sondern eine Marionette für die alternden, kranken Neider deiner Rasse? Was wenn du keine andere Wahl hast, als ein Versuchskaninchen für diese Menschen zu spielen und du dabei alles aufs Spiel setzt, was du liebst?
    Die 16 jährige Callie hat keine andere Wahl, denn sie und ihr jüngerer Bruder, sind seit der Epidemie Waisen und haben kein zu Hause mehr. Allen Jugendlichen geht es so, denn der Virus hat nur die Teenager und alten Menschen, die sogenannten ‚Enders‘ verschont. Doch anstatt den Kindern zu helfen, tritt eine Organisation an‘s Licht, die die Körper der Teenager an Enders vermietet, damit diese wieder ‚ihre‘ Jugend genießen können und wenn es nur für ein oder zwei Wochen ist.
    Callie lässt sich auf dieses Experiment ein, weil sie das Geld, das ihr geboten wird dringend braucht. Sie vermietet ihren Körper an eine der Enders und wird damit in ein gefährliches Spiel gezogen.
    Stimmt es, dass die Organisation künftig Körper lebenslänglich vermieten will?
    Begleiten sie Callie in diesem rasanten Zukunftsthriller und finden Sie heraus, was für Folgen moderne Technologie mit sich bringen können.

    -Für Jugendliche ab 14

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  • Starters Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Elohym78, am 23.08.2012

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    Callie und ihr Bruder Tylor wachsen nach den großen Sporenkriegen auf der Straße auf. Ihre Eltern so wie die gesamte Bevölkerung mussten sterben. Nur die ganze jungen, die Starters, und die ganz alten, die Enders, überlebten diese Katastrophe. Da ihr Burder krank ist und beide nicht in ein Waisenhaus wollen, beschließt Callie, ihren Körper zu vermieten. Eine Body Bank macht das Unmögliche möglich. Sie vermieten junge Starterskörper an Enders. Doch der Ausflug misslingt, als Callie plötzlich in ihrem eigenen Körper wieder aufwacht. Sie hört ihre Mieterin Helena in ihrem Kopf, die ihr ein schreckliches Geheimnis offenbart. Callies einziges Ziel besteht darin, ihr Leben und vorallem das ihres Bruders zu retten. Um jeden Preis.

    Das Cover zeigt den Schemen eines Mädchenkopfes und ist sehr dunkel gehalten. Ich finde es sehr gut zu Titel und Inhalt gewählt, da es die Zerbrechlichkeit der Seele symbolisiert. Nichts ist wie es scheint und doch ist es genau so. Mystisch und geheimnisvoll.

    Lissa Price hat einen sehr flüssigen und interessanten Schreibstil. Sie nimmt sofort ihre Leser gefangen und entführt sie in eine neue Welt. Durch das große Schriftbild und kurze Kapitel ist das Buch sehr gut gegliedert und das Lesen fällt einem leicht. Dank der Mischung aus jugendlicher Umgangs- und Alltagssprache gewinnt das Buch an Leben und bleibt von der ersten Seite an spannend. Die Örtlichkeiten und die weiterentwickelte Technik werden zwar beschrieben, aber etwas ausführlicher wäre bestimmt nicht schlecht gewesen.

    Ihre Protagonisten schildert die Autorin authentisch und lebensnah. Die Handlungen waren logisch und nachvollziehbar, auch wenn sie schon mal in eine Richtung gingen, mit der ich nicht gerechnet hätte. Mit Callie hat Lissa Price eine sympathische jugendliche Heldin geschaffen. Leider fehlt für mich ein ebenso starker Gegenpart. Ihrem Bruder Tylor, ihrem Freund Michael, ihrer Mieterin Helena oder ihrer erste Liebe Blake fehlt irgendwie der Tiefgang. Sie wirken oberflächlich und gegenüber Callie etwas farblos. Dem Buch schadet es zwar nicht, mir persönlich fehlt es allerdings, auch wenn das Buch dann vermutlich hundert Seiten mehr gehabt hätte.

    Lissa Price hat ein ungewöhnliches Werk geschaffen. Eigentlich müsste es eher düster, hoffnungslos und beklemment wirken nach einem gewaltigen Krieg, aber das ist es bei weitem nicht. Natürlich schildert sie die Auswirkungen des Krieges und dessen Folgen, aber sie setzt auch starke Gegenakzente, so dass es eher hell und lebendig wirkt. Sie kreiert vor den Augen ihrer Leser eine Welt, in der es nur noch Starters und Enders gibt, das Mittelmaß also völlig fehlt. Zwei völlig unterschiedliche Welten prallen aufeinander, doch statt einen gemeinsamen Weg aus der Katastrophe zu finden, arbeiten beide gegeneinander. Die Enders stets auf ihr eigenes Wohl bedacht, unterdrücken die Starters, die mit Hass, Gewalt und Misstrauen reagieren.

    Mein Fazit
    Ein wunderbares Buch, welches durch eine ungewöhnliche Idee glänzt und genau das hält, was es verspricht. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!

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  • Klasse Buch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christin Riemer, am 06.08.2012

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    Callie ist 16 Jahre jung und schon eine Waise. Gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder Tyler und einem Freund wohnt sie auf der Straße. Sie führen ein leben in Armut. Sie leben in einer Welt in der es einen fürchterlichen Krieg gab und eine Biobombe auf Amerika abgeschossen wurde. Die Menschen, die zuerst geimpft wurden, überlebten. Das waren leider nur die jungen Leute (Starters) und die Alten Leute (Enders).

    Durch verschiedene Gesetze wird es den Kindern nicht gestattet sich eine Arbeit zu suchen. Es gibt für Callie nur noch eine einzige Hoffnung an Geld zu kommen:

    Die Body Bank!

    Durch neuste Technik kann ein Ender den Körper eines Starters übernehmen und ihn Mieten. Der Spender bekommt von dieser Sache nichts mit und schläft in dieser "Mietzeit". Dafür soll Callie Honorar bekommen. Doch es geht etwas schief und Sie wacht in ihrem eigenen Körper auf und befindet sich Mitten auf einer Luxusparty und lernt dort den hübschen Blake kennen.

    Dann erfährt Callie das ihre Mieterin ein gefährliches Attentat vorhat.
    Auf die Bodybank!


    Es wird noch einen weiteren Teil geben und damit ist die Geschichte dann abgeschlossen!

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  • Super! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Florian Tebbe, am 31.07.2012

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    Nach einer Katastrophe haben nur junge und sehr alte Menschen überlebt. Nun wird die Gesellschaft geteilt in die jungen Starters und die alten Enders. Um Geld zu verdienen und um sich und ihren Bruder zu retten geht die junge Callie zur Body Bank und verleiht ihren Körper an alte Menschen, sodass diese mit ihrem Bewusstsein ihren Körper lenken können. Doch dabei geht etwas schief und Callie erwacht in einem Leben, dass nicht das ihre ist.

    Eine phänomenale Geschichte über einen Skandal mit gewaltigen Ausmaßen! Unbedingt lesen!

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  • Starters Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Allizze, am 12.07.2012

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    „Starters“, das Erstlingswerk der amerikanischen Drehbuchautorin Lissa Price, erzählt die Geschichte der 16jährigen Callie, die in einer nicht allzu weit entfernten Zukunft ums Überleben kämpft. Nach dem Krieg, in dem zuletzt auch biologische Waffen eingesetzt wurden, überlebten nur sehr junge und sehr alte Menschen, da diese zuerst geimpft wurden. Während die Alten (die Enders) ihren Reichtum mehren, sind die verwaisten Jugendlichen (die Starters) zu einem Leben in Armut gezwungen, da ihnen untersagt ist, einer Arbeit nachzugehen. So schlagen sich auch Callie und ihr jüngerer Bruder Tyler mehr schlecht als recht durchs Leben, immer auf der Suche nach einem Zuhause. Da Tyler zudem auch noch krank ist, sieht Callie sich gezwungen, ihren Körper an die sogenannte „Body Bank“ zu vermieten. Diese bietet reichen Enders die Möglichkeit, für eine bestimmte Mietdauer den Körper eines Jugendlichen zu übernehmen, während dessen Bewusstsein im Tiefschlaf ist, und sich mal wieder richtig „auszutoben“. Was zunächst nach einer schnellen und einfachen Methode aussieht, Geld zu verdienen, entwickelt sich für Callie zum wahren Albtraum, denn bei einer Vermietung erwacht sie früher als erwartet in einem fremden Leben…

    Da ich ein Bibliotheksexemplar vorliegen habe, welches in Folie eingeschlagen wurde, lässt sich zum Einband nicht viel sagen, ich sehe an den Rändern aber zumindest einen dunkelblauen, leicht glänzenden Stoff durchblitzen, das Lesebändchen wurde leider abgeschnitten. Das schlichte, futuristisch anmutende Cover gefällt mir sehr gut. Die in blau gehaltene Silhouette wirkt sehr kühl, künstlich und anonym, eben wie die Body Bank.

    Der Text liest sich dank einfachem und kurzem Satzbau sehr flüssig, inhaltlich steigt man auch recht schnell ein, die knapp 400 Seiten hatte ich an einem Tag durch. Während man zu Beginn noch eine recht vorhersehbare Geschichte erwartet, schlägt sie nach Callies verfrühter Rückkehr in den eigenen Körper einige überraschende Haken, die enorm zur Spannung beitragen. Der Cliffhanger ist spannend, aber nicht zu reißerisch gestaltet und schürt große Erwartungen an den zweiten Teil („Enders“, Erscheinungstermin konnte ich nicht finden). Einziges Manko der letzten Seiten ist ein Satz, der meine Vermutungen hinsichtlich der Identität des Old Man, dem Kopf der Body Bank, zu früh bestätigt. Das hätte ich wirklich erst in der Fortsetzung erfahren wollen.

    Die Idee der Dystopie ist nicht neu, hier aber sehr gut umgesetzt. Während die Geschichte oberflächlich betrachtet vom Überleben in einer feindseligen Umwelt handelt, geht es im Kern doch um ein noch viel tieferes Problem. Durch die fehlende Generation stehen Starters und Enders einander ohne Bindeglied gegenüber, was ein friedliches Zusammenleben fast unmöglich macht. Während die Jungen sich vor allem nach einem Zuhause sehnen, fürchten die Alten die Konkurrenz der kraftstrotzenden Jugend, gemeinsam haben beide Generationen nur das Misstrauen und die Sturheit.

    Alles in allem ein wirklich lesenswertes, in sich stimmiges Buch, welches ich nach Rückgabe an die Bibliothek wohl doch noch käuflich erwerben werde.


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  • Lissa Price - Starters (Band 1) Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Stutzke, am 11.07.2012

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    Die 16-jährige Callie Woodland lebt im Los Angeles der Zukunft, doch diese ist alles andere als rosig. Vor 3 Jahren brach der Krieg aus, vor einem Jahr wurden Sporengeschosse auf die Bevölkerung abgeschossen. Jetzt ist die Gesellschaft geteilt, in Starters und Enders. Starters sind die Kinder und Jugendlichen, die, wenn sie keine Großeltern mehr haben, auf sich allein gestellt sind und Enders die alten Menschen.

    Callie ist verzweifelt. Nach dem Tod ihrer Eltern ist sie nunmehr die einzige, die sich um ihren 7-jährigen, kranken Bruder Tyler kümmert - mehr Familie haben die beiden nicht. Bis jetzt ist es ihnen gelungen, den Marshals zu entkommen, doch sie leben auf der Straße und in besetzten Häusern und jeder Tag könnte der letzte in Freiheit sein. Tylers Zustand jedoch verschlechtert sich immer weiter und in ihrer Verzweiflung, Geld für eine Wohnung und die Behandlung ihres Bruders zu verdienen, geht sie einen Vertrag mit der Body Bank ein, die die Körper von jungen Menschen an Enders vermieten, die dann über einen bestimmten Zeitraum über diesen Körper voll und ganz verfügen können. Das Bewusstsein des Starters wird derweil in Schlaf gelegt, während die Enders für eine bestimmte Zeit eine zweite Jugend genießen können.

    Es wird ein Vertrag zwischen der Body Farm und Callie über eine 3-fache Anmietung geschlossen. Die ersten beiden Aufträge gehen fast spurlos an Callie vorüber, doch ihr 3. Auftrag ist anders. Diesmal soll sie einer Ender ihren Körper für einen ganzen Monat zu Verfügung stellen. Callie hat keine Wahl und lässt sich darauf ein - und erwacht mitten in einer Discothek in ihrem eigenen Körper wieder, noch bevor die vereinbarte Frist um ist. Was ist geschehen und was für eine Stimme spricht zu ihr in ihrem Kopf? Um ihr Honorar nicht zu gefährden, gibt Callie weiterhin vor, eine Ender im Körper eines Starters zu sein - doch was sie dann entdeckt, bestürzt sie über alle Maßen. Ihre Mieterin hat geplant, einen Anschlag auszuführen, noch während sie in Callies Körper ist. Das muss Callie unbedingt verhindert, es gelingt ihr jedoch nicht, die ganze Zeit die Kontrolle über ihren Körper zu haben, denn die Mieterin schafft es zwischenzeitlich immer wieder, den Körper unter ihre Kontrolle zu bringen.

    Was für ein genialer Auftakt - ich bin begeistert! Der Plot wurde sehr detailliert und facettenreich ausgearbeitet, sodass der Leser ohne Probleme in das Buch einsteigen kann. Die Figuren, allen voran Callie, wurden mit sehr viel Tiefe, jedoch auch mit passenden Ecken und Kanten in Szene gesetzt und der Schreibstil hat mir einfach unheimlich gut gefallen, sodass ich das Buch fast nicht aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weiter geht und mich dieses Buch einfach gefesselt hat. Auf den nächsten Band "Enders" bin ich schon jetzt wahnsinnig gespannt - ich habe hier sehr hohe Erwartungen, die hoffentlich alle erfüllt werden.

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  • Toller Dystopieroman (4,5 Sterne) Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Amelie, am 07.07.2012

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    Nie im Leben hätte ich erwartet, dass dieses Buch so ungeheuer spannend ist! Auch nicht, dass es so eine innovative Idee enthält und, dass es uns eine so realistische Zukunftsversion präsentiert.
    Die Idee, dass nur noch junge und alte Menschen (Starters und Enders) existieren, weil diese die ersten waren, die geimpft worden sind, finde ich persönlich sehr interessant, denn das ist ja tatsächlich eine Vorgehensweise, die existiert, dass die giftigen Sporen dann all die Menschen, die weder alt noch jung waren, getötet hat, weil die Zeit nicht reichte auch diese zu impfen, führt zu der Welt in der Callie lebt. Ich kann auch noch immer kaum glauben, dass Lissa Price es tatsächlich geschafft hat, die Idee der "Body Bank", also dass sich die Enders einen Körper von den Starters für jede Menge Geld leihen können, realistisch rüberzubringen. Die Technologie erscheint mir nicht zu abgehoben, sondern wirkt so als wäre das in naher Zukunft möglich. Auch finde ich das im Grunde gar nicht wirklich verwerflich, es ist eben nur die Art und Weise wie es gemacht wird, die das ganze so schlimm werden lässt. Das hat mir unheimlich gut gefallen, vor allem, weil man Callie so gut verstehen kann und auch, weil man einige der "Mieter" ins Herz schließt. Für einen Tag nochmal junge sein, ist das nicht der Traum jedes älteren Menschen?
    Die Charaktere fand ich auch sehr sympathisch. Besonders natürlich den Hauptcharakter Callie. Wie kann man nicht mit ihr mitfiebern wie sie versucht ihren Bruder zu beschützen indem sie ihren Körper ausleiht um dann festzustellen, dass sie vielleicht nicht überleben wird um ihre Bezahlung überhaupt zu erhalten... Die Erzählgeschwindigkeit des Buches nimmt zum Ende unheimlich an Fahrt zu und zum Schluss kann man das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen. Die Wendungen sind geradezu schockierend, der Schreibstil ist wundervoll und die Geschichte ist ein einziges emotionales Auf und Ab!
    Ich würde unheimlich gern noch meine Meinung zur ganzen Liebesgeschichte schreiben, aber leider wäre das dann doch zu sehr gespoilert. Also mir persönlich hat die Wendung, die das hier nahm, wirklich gefallen. Es war definitiv mal was anderes!

    Fazit

    Schreibstil: 4,5 Herzen
    Charaktere: 4,5 Herzen
    Spannung: 5 Herzen
    Emotionale Tiefe: 4,5 Herzen
    Humor: 3 Herzen
    Originalität: 4 Herzen

    Einfach ein toller Roman, bei dem einfach alles stimmt. Ich habe schon länger kein Buch mehr gelesen bei dem mich so rein gar nichts gestört hat! Hat mir uneingeschränkt gefallen und kann ich demnach auch so weiterempfehlen. Der zweite Band wird auf jeden Fall gekauft sobald der erscheint. Außerdem folgt Lissa Price hier nicht dem Trend des extremen Cliffhangers, doch trotzdem möchte ich unbedingt wissen wie es mit der guten Callie weitergeht und ob sie es endlich schaffen wird frei und glücklich zu leben.

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  • Atemlos machende Dystopie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Thieme, am 04.07.2012

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    Durch einen Krieg mit biochemischen Waffen sind in einer nicht allzu fernen Zukunft alle Menschen zwischen 20 und 60 gestorben, weil sie am widerstandsfähigsten galten und somit zu spät geimpft wurden. Es gibt nur noch ältere Menschen, Enders genannt, die mittlerweile eine Lebenserwartung von fast 200 Jahren erreichen, und Teenager, die als Starter bezeichnet werden.

    Die 16jährige Callie ist ohne Familie und schlägt sich mit ihrem 7jährigen lungenkranken Bruder auf der Straße mehr schlecht als recht durch. Um ihm medizinische Versorgung und ein Heim zu verschaffen, sieht sie nur einen Ausweg, nämlich ihren Körper an greise Menschen zu vermieten, die sich noch einmal jung und schön fühlen wollen. Die geheimnisvolle Firma Prime Destinations bietet diesen Service gegen gute Bezahlung an. Doch bei ihrem dritten und eigentlich letzten Einsatz geht etwas schief. Callie erwacht vorzeitig und erfährt das Unfassbare, sie soll als Mordinstrument missbraucht werden, um einen noch viel grauenvolleren Plan zu vereiteln.

    Meine Meinung:

    Der Roman „Starters“ von Lissa Price gilt als das höchstgehandelte Debüt der letzten Jahre. Meiner Meinung nach zurecht. Bereits von der ersten Seite an wird ein Tempo angeschlagen, dass den Leser keinen Augenblick zu Atem kommen lässt. Keine ewigen Beschreibungen von Landschaftseindrücken, keine seitenweisen Inneneinblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonistin, kein außerordentlich komplizierter Weltenaufbau. Es geht einfach Schlag auf Schlag und das ist gut so, zumindest für meinen Geschmack.

    Da der Roman in der Ich-Form aus Sicht von Callie geschrieben ist, bekommt man ausreichend Einblick in ihre Gedanken und kann ihre Handlungen gut nachvollziehen. Sie ist ein liebenswerter Charakter, der sich aufopfernd um den kleinen Bruder kümmert und dabei kein Risiko scheut. Allein die Grundidee mit der Übernahme von jungen Körpern durch teilweise uralte Menschen ist schon faszinierend, aber auch echt gruselig, wenn man sich näher hineinversetzt. Mit dem Old Man wurde ein vielschichtiger Bösewicht geschaffen, der bestimmt in der Fortsetzung „Enders“ noch zu überraschen weiß, worauf auch schon der Cliffhanger am Ende des Buches hinweist.
    Ein paar kleine Logiklöcher weist der Weltenaufbau schon auf, vor allem wenn man bedenkt, dass die Enders durch moderne Medizin bis zu 200 Jahre alt werden können. Unwahrscheinlich ist daher, dass es so viele Teenager ohne Verwandte gibt. Dieses kleine Wermutströpfchen kann ich jedoch aufgrund der rasanten Spannung und der vielen überraschenden Wendungen gern verschmerzen.

    Eine kleine Dreiecks-Liebesgeschichte gibt es auch, die aber bisher noch nicht weiter zum Tragen kommt, jedoch das Interesse an der Fortsetzung weiter anheizt. Für mich ist „Starters“ eine der besten Dystopien, die ich bisher zu lesen das Vergnügen hatte und ich freue mich bereits jetzt sehr auf die Fortsetzung, die für das Frühjahr 2013 angekündigt ist.

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  • dein Körper gehört nicht dir Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sarah Riemenschneider, am 02.07.2012

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    Durch eine Infektion sterben alle Menschen, die nicht geimpft wurden, somit sind nur noch sehr alte und junge Menschen am Leben. Die Jugendlichen leben in Armut und die Alten schwelgen in Reichtum. Eine Chance bietet die mysteriöse Body Bank, wo Jugendliche ihren Körper gegen Geld verleihen können. Die alten Menschen übernehmen das Bewusstsein der Jugendlichen und können selbst noch einmal jung sein. Auch die 16-jährige Callie sieht hierin ihre Hoffnung, doch unerwarteter Weise läuft bei ihr etwas schief: Sie erwacht zu früh und findet sich in einem ihr unbekannten luxuriösen Leben wieder: Bald stellt sie fest, dass ihr Körper für einen furchtbaren Plan gemietet wurde - einen Plan den sie unbedingt verhindern muss.

    Erschreckend der Gedanke nicht die Kontrolle über seinen eigenen Körper zu haben und nicht zu wissen, was man getan hat. Genau dieser Gedanke kommt gut im Buch rüber. Vor allem stellt sich die Frage, wie man es schaffen soll, gegen sich selbst anzukämpfen. Ein spannendes Buch vom Anfang bis zum Ende. Ich warte ungeduldig auf den zweiten Band.

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  • Einfach mal was anderes Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anne Rusche, am 25.06.2012

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    Wow....spannende Story und eine tolle Heldin. Habe das Buch nicht aus der Hand legen können. Für alle Fans von "Die Auswahl" und Tribute!

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  • Starters Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von CarineM, am 16.06.2012

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    In der Zukunft gibt es nur noch sehr junge oder sehr alte Menschen, Starters und Enders. Starters ohne Eltern oder Grosseltern leben auf der Strasse. Aber Prime Destinations bietet Abhilfe, Enders können für einige Zeit den Körper der Starter mieten, diese erhalten dafür einen grosszügigen Lohn. Auch Callie sieht sich durch die Krankheit ihres kleinen Bruders gezwungen, ihren Körper zu verkaufen. Aber bei ihr läuft etwas schief. Sie erwacht vor der Zeit und befindet sich urplötzlich im Leben des Enders Helena. Und dann lernt sie den attraktiven Blake kennen...

    Ein sehr gut gelungenes Buch mit einem aussergewöhnlichen Mädchen als Protagonistin. Ich werde den zweiten Band "Enders" auf jeden Fall lesen.

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  • Starters Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von buchleserin, am 09.06.2012

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    Inhalt:

    Nach eine Katastrophe gibt es nur alte und junge Menschen. Callie Woodland und ihr kleiner Bruder Tyler kämpfen auf der Straße ums Überleben. Callie wendet sich an die Body Bank, denn diese bietet ihr eine Möglichkeit an viel Geld zu kommen.
    Man setzt in ihrem Hinterkopf einen winzigen Neurochip ein. Callies Bewußtsein wird ausgeschaltet und eine reiche Mieterin ihres Körpers (eine Ender) übernimmt die Kontrolle ihres Körpers. Aber Callie erwacht früher als geplant und befindet sich im Leben der Mieterin.
    Sie lernt den geheimnisvollen Blake kennen und verliebt sich in ihn.
    Callie findet heraus, dass ihr Körper zu einem bestimmten Zweck gemietet wurde …
    Cover:

    Das Cover ist schlicht, aber doch interessant. Hat mir persönlich aber nicht ganz so gut gefallen.

    Meinung:

    Das Buch ist flüssig geschrieben und sehr spannend, man möchte immer weiterlesen. Ich habe das Buch nur ungern weggelegt, wenn es spät wurde. Die Idee der Autorin mit der Body Bank finde ich wirklich klasse. Ich freue mich schon auf den 2. Teil.

    Fazit:

    Sehr zu empfehlen !!

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