Numbers 01. Den Tod im Blick

Ausgezeichnet mit dem Angus Book Award 2010 u. a. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2011, Kategorie Preis der Jugendlichen

von Rachel Ward

Buch

Taschenbuch (362 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Augen, so heißt es, sind das Fenster zur Seele. Doch wenn Jem in fremde Augen blickt, sieht sie eine Zahl. Und die ist unauslöschlich. Denn die Zahl ist ein Datum. Der Tag, an dem ihr Gegenüber sterben wird.

Diese Gewissheit hat Jem seit dem Tod ihrer Mutter. Deshalb meidet sie Menschen. Ist am liebsten allein. Bis sie Spinne kennenlernt - und mit ihm das Leben. Jem ist glücklich, zum ersten Mal. Doch als die beiden zum Riesenrad, dem London Eye fahren, passiert es - um sie herum haben alle dieselbe Zahl. Jem weiß: Etwas Furchtbares wird passieren. Heute. Hier. Fluchtartig verlassen Spinne und sie das Gelände. Und lösen damit eine Kettenreaktion aus. Spinne und Jem werden zu Gejagten. Von der Polizei, den Medien, den Menschen. Und Spinnes Todestag rückt näher und näher ...


Produktdetails

Verkaufsrang: 7.403
ISBN-10: 3-551-31151-X
EAN: 9783551311511
Originaltitel: Numbers - Time to Run
Erschienen: April 2012
Verlag: Carlsen
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 362
Länge/Breite: 187mm/120mm
Gewicht: 340 g
Altersempfehlung: ab 14
Übersetzer: Uwe-Michael Gutzschhahn
Reihe: Carlsen Taschenbuch
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Rachel Ward

Rachel Ward, geboren 1964, wuchs in Surrey südlich von London auf und studierte Geografie in Durham. Erst mit 40 Jahren widmete sie sich dem Schreiben. Auf Anhieb landete ihr Debüt Numbers auf zahlreichen Nominierungslisten englischer Jugendbuchpreise. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Bath, England.

Uwe-Michael Gutzschhahn

Uwe-Michael Gutzschhahn, Jahrgang 1952, studierte Anglistik und Germanistik. Er arbeitet als Verlagslektor, Schriftsteller und Übersetzer in München. Für seine schriftstellerische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet.

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Kundenrezensionen

  • Es war ein bisschen enttäuschend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.05.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die 15-jährige Jem sieht das Todesdatum eines Menschen in seinen Augen. Das fand sie auf die harte Tour heraus als ihre Mum an einer Überdosis Drogen starb. Seitdem meidet sie Menschen und wandert in verschiedenen Pflegefamilien herum.
    Jem ist im allgemeinen ziemlich frech und patzig. Ihre Einstellung gegenüber der Schule und ihrem Leben ist ziemlich mies und sie fühlt sich missverstanden und im Stich gelassen; besonders von ihrer Mutter. Sie weist automatisch jeden ab der ihr näherkommen und lässt niemanden an sich heran aus Angst später verletzt zu werden und das gleiche durchmachen zu müssen wie bei ihrer Mutter früher.
    Als dann schließlich Spinne auftaucht, will sie anfangs auch mit ihm nichts zu tun haben. Es lässt sich nicht vermeiden dass ihr seine Zahl ins Auge sticht und sie erschrickt. Er hat nur noch 3 Wochen zu leben. Doch Spinne lässt nicht locker und schließlich gibt Jem nach. Die Beiden freunden sich an. Als sie durch die Stadt streifen landen Jem und Spinne zufällig beim London Eye. Jem weiß dass etwas Merkwürdiges vor sich geht denn auf einmal haben alle Leute um sie herum dieselbe Zahl. Sie weiß heute wird hier etwas Schreckliches passieren und drängt Spinne mit ihr zu verschwinden. Wenige Minuten später sehen sie wie das London Eye in die Luft fliegt. Ein Terroranschlag. Und von nun an sind die beiden auf der Flucht, denn sie werden von der Polizei verdächtigt etwas mit dem Anschlag zu tun zu haben da sie kurz davor wie die Besessenen weggerannt waren. Doch die Zeit bleibt nicht stehen, Spinnes Todestag rückt immer näher und Jem beginnt sich zu fragen ob sie das Schicksal von ihm abwenden kann, denn sie hat sich inzwischen rettungslos verliebt...

    Da mir die Grundidee der Geschichte sehr gut gefiel hatte ich hohe Erwartungen an das Buch. Leider war ich dann doch etwas enttäuscht. Nach dem Ereignis beim Riesenrad geht es nur noch um die Flucht von Jem und Spinne vor der Polizei und den Menschen. Es ist wenig abwechslungsreich und die Spannung geht zwischendurch komplett flöten. Ganz am Ende gibt es dann noch einmal einen Spannungshochpunkt als sich die Frage stellt ob Spinne nun stirbt oder nicht. Das Ende ist ganz gut gelungen und lässt Raum für einen zweiten Teil, in dem es dann aber nicht um Jem sondern um Adam, ihren Sohn, geht.
    Alles zwischen dem Anfang und dem Ende ist ein ewiges hin und her geplänkel zwischen Jem und Spinne. Immer wieder stellt Jem sich die Frage ob sich die Zahlen ändern können, ob sie sie ändern könnte, und und wie sie Spinne beschützen soll. Insgesamt ist die Stimmung im Buch eher düster und melancholisch, weshalb ich mich an manchen Stellen schwer getan habe weiterzulesen.

    FAZIT:
    Gute Idee; es hat allerdings ein bisschen an der Umsetzung geharpert. Sprachlich ist es auch nicht gerade anspruchsvoll und insgesamt eher mittelmäßig.

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  • super buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Shari, am 13.02.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    dieses buch hat mir sehr gut gefallen. wie bei fast jedem buch muss man mindestens 80 seiten lesen damit was spannendes passiert,so wie bei diesem buch.Muss man einfach lesen,auch wenn das ende ein bisschen trarig ist!!!!!!

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  • Nicht für jeden etwas Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Wolfsjägerin, am 07.02.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es gibt sie überall: Jegendliche aus schwierigen Verhältnissen, Jugendliche mit Problemen.
    Auch die fünfzehnjährige Jem ist einer dieser Jugendlichen. Seitdem ihre Mutter an einem goldenen Schuss gestorben ist, wird sie von Pflegefamilie zu Pflegefamilie abgeschoben. Beziehungen zu Menschen kann sie nicht eingehen. Auch sonst fällt ihr der Kontakt zu anderen schwer. Denn Jem hat einen Fluch: Immer wenn sie in die Augen eines Menschens schaut, sieht sie dessen Todesdatum.
    Und so ist Jem immer allein. Nur ihr Mitschüler Terry, der von allen "Spinne" genannt wird, dringt nach un nach zu ihr durch.
    Als schlimme Dinge in London passieren, ist die Polizei plötzlich hinter ihnen her. Ihnen bleibt nichts anderes, als die Flucht.

    Dies ist kein Friede-Freude-Eierkuchen-Alles ist wunderbar-Buch. Es setzt sich mit ernsten Themen auseinander. Das Buch ist traurig, niederschnetternd und tragisch. Aber auch sehr gut! Ich bin wirklich froh, es zur Hand genommen zu haben.
    "Numbers - Den Tod im Blick" ist nicht für jeden etwas. Wenn man aber gerne mal ein Buch lesen möchte, dass nicht nur die schönen Dinge des Lebens aufzählt, sollte man umbedingt einen Blick wagen. Denn das Leben hat auch Schattenseiten, nicht nur Lichtseiten.

    Absolut empfehlenswert! Und dass nicht nur für Jugendliche!

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  • Sehr enttäuschend und daher nicht empfehlenswert! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Linda, am 26.05.2012

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    Die Idee der Geschichte war eigentlich ganz gut,was ja auch der Grund war, weshalb ich mir dieses Buch gekauft habe-der Klappentext hat mich angesprochen. Allerdings hat Rachel Ward es nicht gut umgesetzt. Das ganze Buch über ist die Hauptfigur eigentlich nur auf der Flucht, was irgendwann wirklich ermüdend ist, weil nie wirklich etwas passiert... FAZIT: Idee gut, trotzdem langatmig und überhaupt nicht spannend...

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