Memory - Stadt der Träume

von Christoph Marzi

Buch

gebunden (321 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Jude Finney hat eine besondere Fähigkeit: Er kann die Träume der Toten sehen. Auf dem Highgate Cemetery, in einer Welt zwischen Realität und Traum, begegnet er der geheimnisvollen Story, einem Mädchen, das tausend Geschichten kennt, aber sich an seine eigene nicht erinnern kann. Jude ahnt, dass Story noch lebt, irgendwo in den Straßen von London. Und dass es höchste Zeit wird, sie zu finden.

Produktdetails

Verkaufsrang: 29.413
ISBN-10: 3-401-06622-6
EAN: 9783401066226
Erschienen: September 2011
Verlag: Arena Verlag GmbH
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 321
Länge/Breite: 212mm/145mm
Gewicht: 600 g
Altersempfehlung: ab 14
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Christoph Marzi

Christoph Marzi, Jg. 1970, wuchs in Obermending nahe der Eifel auf, studierte in Mainz und lebt heute mit seiner Familie im Saarland.

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Kundenrezensionen

  • Memory - Leider enttäuschend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von SusanneB, am 30.12.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich hatte mich auf dieses Buch gefreut, weil es von der Geschichte her mal etwas ganz anderes ist und von herkömmlichen Romanplots abweicht. Memory- Stadt der Träume war das erste Buch des Phantastik-Autors Christoph Marzi, das ich gelesen habe. Nur leider hat es mich enttäuscht. Obwohl der Schauplatz (ein Friedhof in London) und auch die Charaktere durchaus interessant sind und ich mir sehr gut vorstellen könnte, dass ein Autor daraus eine tolle und spannende Geschichte stricken könnte, habe ich das Buch nach ca. der Hälfte abgebrochen.
    Ich fand die Handlung fad und langweilig. Von Anfang an wollte keine Spannung beim Lesen aufkommen. Die Handlung plätscherte so dahin, erging sich in langweiligen Dialogen. Es passierte einfach nicht viel, was mich veranlasst hätte, das Buch weiter zu lesen. Ich war jeden Abend beim Aufschlagen des Buches gespannt, ob die Geschichte nun endlich mal in Gang kommt und mich fesselt und jeden Abend wurde ich enttäuscht und schlief darüber ein.

    Es passiert mir selten, dass ich ein Buch mittendrin weglege, aber wenn es der Autor so gar nicht schafft, mich zu fesseln und mir seine Charaktere so nahe zu bringen, dass ich gerne weiterlesen würde, dann ist es für mich Zeitverschwendung, mich weiter mit dem Buch zu befassen. Schade.
    Ich habe noch zwei weitere Bücher von Christoph Marzi, nämlich Lycidas, die uralte Metropole, ein Roman, der auch in London spielt, und Grimm. Ich hoffe natürlich sehr, dass die beiden mir besser gefallen.

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  • Zauberhaft düster Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Conny Zeiser, am 14.06.2012

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    Schon ab der ersten Seite, als Jude das Mädchen auf dem Friedhof entdeckt, herrscht eine wohlig düstere Stimmung. Man kann das Laub im Herbstwind förmlich rascheln hören. Während Jude dann gemeinsam mit dem Mädchen, das weder Geist noch Mensch ist, herauszufinden versucht, wo ihr Körper liegt und was geschehen ist, entwickelt sich Marzis Werk zu einem echten Pageturner.

    Die Fantasy-Elemente sind absolut stimmig und glaubwürdig. Und im Grunde ist die Story auch im realen Leben gar nicht so unrealistisch.

    Sie brauchen also:
    Eine Tasse Tee und ihr Sofa - und Sie werden sofort eintauchen in eine wunderschön schaurige Welt.

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  • Geschichten sind wertvoll, denn sie helfen einem, die Welt zu verstehen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Eva L., am 06.11.2011

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    Nicht nur äußerlich gleicht „Memory – Stadt der Träume“ seinem Vorgänger beim Arena- Verlag, auch das Grundgerüst der Geschichte erinnert sehr an „Heaven – Stadt der Feen“. Ein Junge findet ein Mädchen, das ein übersinnliches Problem hat, eine wilde Jagd durch London beginnt und endet in einem Showdown. Das war es dann aber auch schon mit den Ähnlichkeiten. In „Memory“ wagt sich Christoph Marzi in die Zwischenwelt zwischen Leben und Tod, die Welt der Geister, die an ihrem sterblichen Leben festhalten. Hauptschauplatz des Buches ist daher der Highgate Cemetery, der wohl bekannteste von sieben viktorianischen Friedhöfen rund um den Londoner Stadtkern, auch die Glorreichen Sieben (Magnificent Seven) genannt. Dorthin zieht es Jude Finney, den Jungen, der Geister sehen kann, immer wieder, und er erlebt allerlei Abenteuer mit den Geistern berühmter und weniger berühmter Verstorbener.

    Man erfährt viel Interessantes über Highgate und die anderen Friedhöfe, aber auch über Geister. Damit hält sich die Geschichte phasenweise über Wasser, denn die eigentliche Handlung um Jude und Story, das Mädchen ohne Erinnerungen, hat durchaus ihre Längen. Auch sind die beiden keine Charaktere, mit denen man ohne Probleme warm wird. Lediglich Miss Rathbone ist eine Figur, die man vom ersten Augenblick ins Herz schließt.

    Neben den spannenden Informationen über die Friedhöfe Londons kann „Memory“ vor Allem durch den wundervollen, beinahe schon poetischen Schreibstil des Autors überzeugen. Er verpackt das, was er sagen will, in schöne Worte, ohne dabei ins Lächerliche oder Übertriebene abzugleiten.

    „Story und Jude lauschten gebannt den Worten, die ihnen geschenkt wurden. Denn das gehörte sich so, wenn jemand auf dem Friedhof eine alte verstaubte Geschichte mit jemandem teilte. Geschichten, das wusste Jude, waren wertvoll, denn sie halfen einem, die Welt zu verstehen.“ (S. 93)

    Mit „Memory“ erfindet Christoph Marzi das Rad sicherlich nicht neu, aber es gelingt ihm, den Leser permanent bei der Stange zu halten – wenn nicht mit der Geschichte, dann mit interessanten Informationen oder schönen Worten. Wer „Heaven“ mochte und ein wenig Interesse für die Geschichte der Londoner Friedhöfe aufbringen kann, wird an diesem Buch sicherlich Gefallen finden, ebenso wie alle anderen Leser, die sich für Urban Fantasy begeistern können.

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  • Ein typischer Marzi! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Britta Christan, am 17.10.2011

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    Als Jude ein Mädchen, das sich an nichts erinnert, auf dem Friedhof findet, ahnt er noch nicht, dass sein Leben und das seiner Geisterfreunde in Gefahr ist. Story, wie sie das Mädchen nennen, ist noch kein Geist, aber mit jeder Erinnerung, die ihr wieder einfällt, stirbt ihr Körper. Aber wo ist der? Gemeinsam machen sie sich auf die Suche und geraten dabei in eine Sache, die nicht nur Story, sondern auch alle Geister von London bedroht.

    Eine tolle dichte und fesselnde Geschichte. Christoph Marzi spinnt einen roten Faden, den man unbedingt bis zum Finale folgen will. Genauso gut wie Heaven und Grimm!

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