Die fremde Frau

Roman

von Lesley Turney

Buch

gebunden (475 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Sarah lässt alles hinter sich, um mit dem faszinierenden Alexander ein neues Leben zu beginnen. Sie zieht zu ihm in sein abgelegenes englisches Landhaus. Doch überall begegnen ihr die Spuren einer mysteriösen Vergangenheit und die Schatten von Alexanders verschwundener Ehefrau. Eine packende, düster-romantische Geschichte um Liebe, Verrat und die Geheimnisse, die selbst die, mit denen wir zusammenleben, im Innersten verborgen halten.
Als Sarah den geheimnisvollen Alexander trifft, ergreift sie die Chance und beginnt mit ihm ein neues Leben. Beide sind noch gezeichnet von ihren jüngsten Beziehungen und stehen vor einem Neuanfang. Warum ihn nicht zusammen wagen? Doch in der kleinen Dorfgemeinschaft Burrington Stoke stimmt etwas nicht. Alexanders Frau war nicht nur wunderschön, sondern auch allseits beliebt und eine perfekte Ehefrau. Warum ist sie verschwunden? Und warum hat seit ihrem Weggang niemand mehr von ihr gehört? Viele im Dorf verdächtigen Alexander, mehr über ihren Verbleib zu wissen, als er vorgibt. Aber Sarah liebt ihn und hat keinen Grund, ihm zu misstrauen. Oder doch? Vor Sarah tut sich ein Abgrund auf, der ihrer neuen Liebe zum Verhängnis zu werden droht.

Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 20.02.12
Hier trifft Daphne Du Maurier auf Kate Morten. Die fremde Frau steckt voller Geheimnissen, unheilvollen Überraschungen und leidenschaftlichen Liebschaften. Die Engländerin Lesley Turney überzeugt mit ihren 74 spannenden Kapiteln.

Produktdetails

ISBN-10: 3-86612-303-5
EAN: 9783866123038
Originaltitel: The Secrets Between Us
Erschienen: September 2011
Verlag: Pendo
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 475
Länge/Breite: 222mm/150mm
Gewicht: 745 g
Übersetzer: Monika Köpfer
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Lesley Turney

Lesley Turney wurde in Sheffield geboren, lebt aber seit vielen Jahren in der Nähe von Bristol. Sie hat drei Söhne und wohnt mit ihrem Mann auf dem Land. Ihre Romane schreibt sie abends nach getanem Tagwerk als Journalistin, und die Ideen dafür sammelt sie während langer Spaziergänge mit ihrem Hund durch die Landschaft von Somerset.

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Buchhändlertipps

  • Spannend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Andrea Scheiber, am 29.02.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Innsbruck, Wagnersche

    Düster –romantische Geschichte wobei es um Liebe, Verrat und Geheimnisse geht. Sahra lässt alles hinter sich und gibt sich einen Mann hin der Witwer ist und eine Tochter hat. Sie haben sich nur kurz im Urlaub auf Sizilien getroffen. Später kommen Zweifel auf bei Sahra war es richtig diesen Mann zu folgen und auch sein Umfeld ist nicht gerade begeistert von Ihr. Die Frage taucht öfters auf was ist mit seiner Frau wirklich passiert und Sahra fühlt sich sehr oft beobachtet. Spannender Familienroman.
  • Unterhaltsame Spannung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Martina Binter, am 17.10.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Villach

    Sarah ist verzweifelt-ihr Baby kommt tot zur Welt, der Partner betrügt sie mit der besten Freundin. Sie flüchtet nach Sizilien und lernt den faszinierenden Alex mit seinem kleinen Sohn kennen. Dessen Frau hat ihn sitzengelassen und es fehlt jede Spur von ihr. Sarah entschließt sich, Alex und dem kleinen Jamie im Alltag beizustehen und zieht zu ihnen.
    Doch statt zur Ruhe zu kommen, gerät Sarah in ihrem neuen Zuhause in einen Alptraum...
    Unterhaltsame Spannung!
  • mysteriöse Liebesgeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Brigitte Paulczynski, am 27.09.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Amstetten

    Sarah, von ihrem Freund bitter enttäuscht, trifft Alex und ist von ihm sofort fasziniert. Dessen Frau hat ihn und seinen Sohn verlassen und es fehlt jede Spur von ihr. Sarah zieht zu ihm in sein Landhaus und wagt mit Alex einen Neuanfang.
    Doch die Familie von Alex und auch die Dorfbewohner stehen ihr argwöhnisch gegenüber. Auch mehren sich die Zeichen, dass Alex am Verschwinden seiner Frau nicht unschuldig ist. Kann Sarah ihm noch trauen?

Kundenrezensionen

  • Sehr spannender Frauenroman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jana Torge, am 18.07.2012

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    Nach der Totgeburt ihres Sohnes und dem Fremdgehen ihres Partners nimmt sie das Angebot ihrer Schwester an, sie und ihren Mann bei einem geschäftlichen Aufenthalt auf Sizilien Gesellschaft zu leisten. Dort lernt sie den geheimnisvollen Alexander und dessen Sohn kennen. Kurzentschlossen läßt sie sich mit den Beiden ein und zieht zu ihnen als Kinder- und Hausmädchen in ein einsames Landhaus. Der Roman beginnt wie ein leichter Liebesroman, wird dann aber von Seite zu Seite immer spannender. Denn Alexanders Frau hat ihre Familie wahrscheinlich garnicht verlassen....

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  • Ein romantischer Thriller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Susanne Schiminsky, am 25.04.2012

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    Um die Trauer ihrer Todgeburt zu verwinden macht Sarah Urlaub auf Sizilien. Dort lernt sie Alex und Sohn Jamie kennen.Alex braucht dringend ein Kindermädchen und bittet Sarah mit in seine Heimat zu kommen. Sie geht diesen Schritt und bricht alle Brücken hinter sich ab. Die drei werden ein gutes Gespann, bis Sarah erfährt, dass Alex Ehefrau vermisst wird und man vermutet, dass sie tot ist.Alexander wird verdächtigt.Kann Sarah ihm trauen? Schwierige Situation zwischen Liebe und Mißtrauen. Sarah gerät an den Rand des Wahnsinns. Liebe und Spannung in einem Buch, tolle Geschichte.

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  • Spannende Psychogeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von leserattebremen, am 16.04.2012

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    Alex und Sarah lernen sich im Urlaub auf Sizilien kennen. Sie hat gerade ihr Kind verloren und sich von ihrem Mann getrennt, er wurde von seiner Frau verlassen und kümmert sich seit dem alleine um ihren gemeinsamen Sohn Jamie. Die beiden beginnen eine Affäre und Alex bietet Sarah an, als Haushälterin zu ihm aufs Land zu ziehen. Sarah nimmt das Angebot an, um aus ihrem alten Leben herauszukommen. Doch damit begibt sie sich eine Welt, die noch viel mehr aus den Fugen geraten ist, als ihre eigene. Denn die Anzeichen häufen sich, dass Alexanders Frau Genevieve ihn gar nicht verlassen hat, sondern ermordet wurde. Wem kann Sarah jetzt noch trauen?
    Die Geschichte beginnt zwar wie eine klassische Liebesgeschichte, wandelt sich jedoch schnell zu einem geheimnisvollen, spannenden Roman, der Elemente von Krimi und Psychothriller in sich vereinigt. Die Charaktere sind äußerst vielschichtig und immer wieder kommen neue Geheimnisse über die Familie und die Dorfbewohner ans Licht, ohne dass der Zusammenhang künstlich oder gewollt erscheint. Lesley Turney gelingt es hervorragend, eine subtile, fast gruselige Spannung über die Beziehung von Alex und Sarah und auch Jamie zu legen, die einen als Leser mal an Alexanders Unschuld und auch manchmal an Sarahs Geisteszustand zweifeln lässt. Bildet sie sich alles nur ein? Oder ist Alex wirklich ein skrupelloser Mörder, der die Mutter seines Sohnes umgebracht hat?
    Es ist schwer, sich der Atmosphäre dieses Romans zu entziehen, wenn man sich einmal darauf eingelassen hat, Genevieve ist wie ein Schatten, der die ganze Zeit über der Geschichte schwebt und alles anders scheinen lässt, als es eigentlich ist. „Die fremde Frau“ ist eine Geschichte, die sich sehr positiv von allem unterscheidet, was ich bisher gelesen habe und sich nicht vergleichen oder in eine Reihe stellen lässt.
    Nicht so gut gefallen hat mir, dass das Tempo gegen Ende des Romans stark angezogen wurde. Nach dem langsamen Aufbau der Exposition und der Geschichte, hätte die Autorin sich nach meinem Geschmack auch etwas mehr Zeit für die Auflösung lassen können.

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  • Toller Frauenroman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jutta Mudder, am 12.02.2012

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    Sarah lässt alles hinter sich, um mit dem fazinierenden Alexander ein neues Leben zu beginnen. Doch Alexander hat ein mysteriöse Vergangenheit.

    Absolut süchtigmachender Frauenroman mit jeder Menge Spannung, Mystik und Romantik.

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  • Genevieves Geist Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von coffee2go, am 06.12.2011

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    Kurze Inhaltszusammenfassung:
    Sarah ist nachdem sie eine Fehlgeburt erlitten hat und von der Affäre ihres Mannes mit ihrer besten Freundin erfahren hat, gemeinsam mit ihrer Schwester und ihrem Schwager auf Urlaub in Sizilien. Dort begegnet sie Alex und seinen Sohn Jamie, die nach dem Verschwinden von Jamies Mutter private und berufliche Angelegenheiten dort regeln. Sarah verliebt sich Hals über Kopf in Alex und fühlt sich auch Jamie sofort sehr nahe. Nach dem Ende des Urlaubes zieht Sarah zu Alex und Jamie in ihr altes Haus in einem kleinen Dorf und gibt sich vorerst den Bekannten und Verwandten gegenüber als Jamies Kindermädchen aus. Doch so glücklich, wie sie es sich vorgestellt hat, verläuft ihr Leben auch dort nicht. Alex verhält sich ihr gegenüber distanziert, die Dorfgemeinschaft tratscht und lästert über sie und auch über Alex, da dieser so kurz nach dem Verschwinden seiner allseits geschätzten Frau Genevieve eine neue Frau ins Haus geholt hat. Die Vergangenheit und das ständige Gerede über Genevieve werden für sie zunehmend unerträglich und auch die Abgeschiedenheit ohne funktionierende Handyverbindung wird für Sarah zunehmend belastender.

    Meine Meinung zum Buch:
    Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, er ist etwas detailverliebt, aber für einen Roman sehr gut passend. Etwas gestört hat mich, dass zu viele Klischees bedient wurden, wie zB Sarah erwischt ihren Mann mit ihrer besten Freundin in ihrem gemeinsamen Ehebett, Sarah verliebt sich Hals über Kopf in den fremden Mann und zieht sofort zu ihm und vor allem das Ende des Buches war schon recht kitschig. Abgesehen davon habe ich es wirklich genossen, das Buch zu lesen und war fast etwas traurig, dass es zu Ende war. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und wirken authentisch, sodass sie mit der Zeit immer vertrauter werden und man als LeserIn das Gefühl vermittelt bekommt, mitten im Geschehen dabei zu sein und die Personen selbst zu kennen.
    Vor allem Sarah wirkt sehr verletzlich, aber auch ein wenig naiv, sodass man sehr mit ihr mitfühlt. Zudem wird sie von ihren Verwandten nicht verstanden und flüchtet sich in die Beziehung mit Alex, die dann zu Beginn allerdings auch nicht so gut läuft, wie sie es sich erwartet hat. Sie steht ständig im Schatten von Alexanders Frau Genevieve, die anscheinend von allen vergöttert wird. Auch das Verschwinden von Genevieve ist noch nicht geklärt als Sarah bei Alex einzieht. Es ist nicht bekannt, ob Genevieve verschwunden ist, ob sie freiwillig gegangen ist oder ob ihr ein Unglück geschehen ist und sie bereits tot ist. Im Laufe der Suche nach Genevieve gerät auch Alex zunehmend ins Visier der Polizei und Sarah weiß bald nicht mehr, wem sie trauen kann und woran sie bei Alex ist, aber nach Hause zurückkehren möchte sie auch nicht. Man kann als LeserIn sehr gut nachvollziehen in welcher ungünstigen Situation sich Sarah befindet.

    Titel und Cover:
    Der Titel hat mich persönlich sehr angesprochen und das Cover ist wunderschön gestaltet – eine sehr schöne Aufmachung, die das Buch zusätzlich aufwertet.

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  • leider große Enttäuschung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 29.10.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Aus einer kleinen Urlaubsaffäre nach einem sehr harten Schicksal wurde sehr schnell ein Leben in einem fremden Ort, fremdem Haus, mit einer fremden Familie. Die Protagonistin schlittert anscheinend von einem Unglück ins nächste.

    Sarah wird nach einer Fehlgeburt von Ihrem Freund mit der besten Freundin betrogen und fährt in einen Urlaub um Abstand und einen freien Kopf zu bekommen. Dort trifft sie auf Alex und dessen Sohn Jamie, mit denen sie sich anfreundet, von denen sie aber nur Oberflächlichkeiten erfährt. Wo Jamies Mutter ist und welche Geschäfte Alex betreibt, bleibt geheim.

    Viele Fragen stellen sich: Wer und wo ist Jamies Mutter, wie entwickelt sich die Geschichte zwischen Alex und Sarah und welche Geheimnisse hat Alex. Wird er Sarah gut tun oder ist er erneut ein Mann, der ihr das Herz bricht???



    Alex ist undurchsichtig und kühl, auf mich wirkt er alles andere als sympathisch.

    Jamie ist ein kleiner verlorener Junge, der mir leid tut. Dem Jungen scheint es bei all den Umständen wirklich gut zu gehen, was mich für ihn freut, mir aber unrealistisch vorkommt.

    Sarah benimmt sich komplett schräg. Sie gibt sich einem Mann hin von dem sie weiß, dass er sie nicht so liebt wie sie es will, sie mischt sich in Dinge ein, die sie nichts angehen und startet Aktionen, die völlig daneben und unüberlegt sind, wie ein Entführungsversuch oder das Anziehen eines Kleides der vermissten Frau. Sarah kam mir vor wie jemand, der immer wieder in unglückliche Situationen gerät und dann immer noch alles schlimmer macht durch ihr Benehmen. Sie steigert sich unheimlich gerne in irgendwelche Gedankengänge rein und handelt dann auch noch danach.



    Der Schreibstil ist einfach, aber trotzdem irgendwie steif und berichtartig, nahezu kühl, mit teilweise zu viel Detailbeschreibung . Das Buch ist komplett in der Vergangenheit geschrieben, was mich auch irgendwie gestört hat. Dadurch wirkt alles schon so abgeschlossen.

    Es wurde versucht Spannung aufzubauen , durch unheimliche Windzüge, ein Spiegelbild, Kratzen in der Wand...

    Es gibt sehr viele Personen, die Teil der Geschichte sind, aber wirklich sympathisch ist keiner.

    Es ist keine tolle romantische Geschichte, kein echter Krimi und die Psychoepisoden find ich auch nicht gelungen.

    Das Cover hätte mich nicht wirklich im Buchladen zum Buch gelockt. Es wirkt zwar ruhig, etwas geheimnisvoll, trotzdem etwas zu altrosa und zeigt ganz deutlich, dass es sich um Frauenliteratur handelt.



    Von mir bekommt das Buch nur 2 Sterne, denn ich mochte es nicht. Die Ansätze waren gut, aber leider nicht gelungen.

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  • Leider nicht so gut wie erhofft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Book-Challenges, am 21.10.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zur Geschichte
    Sarah, die gerade vor einer gescheiterten Beziehung geflohen ist, lernt auf Sizilien Alexander und seinen kleinen Sohn Jamie kennen. Spontan nimmt sie sein Jobangebot an und wohnt fortan bei ihm, um sich um den Haushalt und den Jungen zu kümmern. Zwischen Alexander und Sarah entsteht dabei eine neue Liebe, die aber von der Vergangenheit überschattet wird. Denn Alexander ist verheiratet und seine Frau spurlos verschwunden...

    Fazit
    Ich bin enttäuscht von dem Roman, denn er war nicht so, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Nachdem ich damals die Leseprobe und den Klappentext gelesen habe, erwartete ich eine spannende Liebesgeschichte und eine mystische Grundstimmung. Gestützt durch das wirklich gelungene Cover war ich daher sehr gespannt. Leider wurde ich enttäuscht, denn statt dessen fand ich viele Abschnitte vor, in denen kaum was passierte und mysteriöse Spannung kam absolut nicht auf. Ein paar Anrufe und eine Sinnestäuschung im Spiegel machen für mich keinen mystischen Roman aus. Erst zum Ende hin, als das Finale begann, wurde die Geschichte kurzzeitig spannend, so dass ich noch positiv überrascht war.

    Die Charaktere waren ebenfalls nicht so wirklich mein Fall. Ich wurde über weite Strecken mit Sarah, aus deren Sicht der Roman erzählt wird, nicht warm. Für mich handelte sie sehr blauäugig und naiv. Natürlich entstammt ihre Spontanität der Tatsache, dass sie ihre gescheiterte Beziehung hinter sich lassen will, aber spätestens nach dem Stell-dich-ein praktisch neben einigen kleinen Kindern, die eine Aufführung proben, war für mich der Bezug zur Realität verloren. Ab diesem Moment war Sarahs Verhalten immer unglaubwürdiger. Dass sie vor ihrem alten Leben flieht und zu einem fremden Mann zieht, um dessen Kind zu versorgen, kann man sich ja noch vorstellen. Aber dass sie fast über den gesamten Roman an Alexander glaubt, obwohl er dermaßen kühl zu ihr ist und die Geschehnisse seine Unschuld immer mehr in Frage stellen, ist einfach unlogisch. Auch Alexander war mir unsympathisch. Warum berichtet er nicht von seiner Frau? Man hat den Eindruck, dass er viel zu verbergen hat. So, wie er teilweise mit Sarah umgeht war ich maßlos überrascht, dass es plötzlich eine große Liebe sein sollte. Für mich sah es immer so aus, als ob Alexander Sarah nur ausnutzt.

    Gut gefallen haben mir allerdings die guten Beschreibungen der Umgebung. Man konnte sich sehr gut in die Umgebung hineinversetzen und sich auch das Dorf mit seinen Bewohnern sehr gut vorstellen. Die Reaktionen der Dorfbewohner auf Sarah waren für mich verständlich. Auch Lesley Turneys anschauliche Art zu Schreiben hat mir gefallen und das Ende war überraschend und schlüssig.

    Insgesamt ist der Roman leider nichts halbes und nichts ganzes. Durch den Mix der Genres kam keine richtig zur Geltung. Außerdem waren die Protagonisten leider wenig sympathisch und über die Naivität Sarahs musste ich nur den Kopf schütteln. Schade, ich hatte mir mehr erhofft.

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  • *~* Die fremde Frau *~* Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Melanie Enns, am 12.10.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Cover mit einem Pavillion rund mit Bäumen gepflanzt, sieht sehr friedlich aus, aber der Schein trügt, denn es brodelt und ob diese Liebegeschichte Bestand hat und ob sich das Verschwinden von Genevieve noch aufklärt, müsst ihr selbst herausfinden. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung, obwohl ich nicht alle 5 Sterne vergebe, sondern einen abziehe, durch die fehlende Spannung, die ich mir durch den Klappentext versprochen habe. Fast zum Schluß, wo feststeht was geschehen ist, bzw. ich es mir zusammengereimt habe, kommt ein klein wenig Spannung auf und ich muß sagen: Jeder bekommt das, was er verdient, auch wenn andere mitleiden müssen dadurch! Aber ich bin der Meinung, jeder hat seine gerechte Strafe verdient, so auch hier und da habe ich kein Mitleid, außer mit Blue. Blue? Verrate ich nicht, sonst nehme ich ja das kleine bisschen Spannung was vorhanden ist.

    Hier haben wir mal wieder einen Roman, der wahrscheinlich nur für Frauen geschrieben wurde, denn einiges könnt ihr Männer einfach nicht verstehen. Die Bindung zu einem Kind, welches in uns heranwächst. Ihr könnt die Bewegungen und den Schuckauf im Bauch vielleicht sehen und auch fühlen, aber die tiefe Liebe, die wir zu unseren Kindern entwickeln im Laufe einer Schwangerschaft, könnt ihr nur bedingt nachempfinden, damit will ich eure Liebe auf keinen Fall schmälern, sondern nur aufzeigen, daß Sarah sich in einer Zeit befindet in der sie sehr anfällig war und dies auch der Grund ist, warum sie soviel Stärke, Mut und einen festen Willen entwickeln muss um zu überleben.

    Die Geschichte ist rund und keineswegs oberflächlich, nur manchmal etwas langatmig und ehrlich gesagt würde mich interessieren wie oft der Name Genevieve fällt ;o) Genevieve hier, Genevieve da, bla, bla, bla. Sie die Superfrau, in die scheinbar jeder verliebt war / ist und sie vergöttert. Was bewegt dieses wunderbare Wesen einfach zu verschwinden und vor allem ohne ihren Sohn? Wird Sarah es schaffen sie zu verdrängen? Wird ihre und Alex Liebe stark genug sein für einen Neubeginn? Werden sie das Geheimnis lüften? Wird Alex von seinen Geheimnissen erzählen oder bleibt er so geheimnisvoll wie am Anfang?

    Wenn es euch interessiert oder ich eure Neugierde geweckt habe, dann lest das Buch und ich garantiere euch einige nette Lesestunden!

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  • Gute Unterhaltung! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sabine Voß, am 11.10.2011

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    Sarah lernt auf einer Reise nach Sizilien den gutaussehenden Alexander kennen. Sie ist dort, um die Trennung von ihrem Freund zu vergessen, er wurde von seiner Frau verlassen und verbringt die Ferien mit seinem kleinen Sohn. Zurück in England zieht Sarah zu Alex, vorgeblich als Haushälterin und Kindermädchen. Große Geheimnisse um das Verschwinden von Alexanders Ehefrau belasten die Beziehung der beiden sehr.
    Spannend- Auflösung erst zum Schluss, gute Geschichte um Liebe und Vertrauen!

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  • Fremde Frau Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 03.10.2011

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    Ein sehr spannendes Buch.

    Die Geschichte ist aus Sarahs Sicht geschrieben und wir wissen um all ihre Ängste und Sorgen und ihre Sehnsucht nach Liebe. Sehr einfühlsam ist ihre Trauer um ihr verstorbenes Kind beschrieben. Lesley Turney hat uns Sarahs schweren Start (überheblicher Adel und voreingenommene Dorfbewohner) nahegebracht. Durch Zufälle und Neugier erfährt Sarah und somit der Leser langsam mehr aus dem Leben von Alexander und seiner Frau. Als Leser verliert man nie den Überblick. Wie ein Puzzle wird die Geschichte zusammengesetzt bis zu einem logischen und nachvollziebaren Ende.

    An manchen Stellen hätte ich mehr Tiefe erwartet. So ist Bettsy eine neue Freundin, welche ihr zur Seite steht, was aber nur kurz behandelt wird. Auch die Zeit, welche sie mit Jamie verbringt, wird nicht beschrieben. Fast wie in einem Tagebuch erzählt Sarah ihren Tagesablauf, was sie Neues erfährt oder welche Ängste sie bedrücken. In der Mitte des Buches gab es einige Längen, aber als Leser hofft man immer, jetzt muss doch endlich Licht ins Dunkel kommen.

    Ein tolles Buch über die Sehnsüchte des Menschen, Vertrauen und wie Mißtrauen Freundschaften zerstören. Und alles Todschweigen läßt die Vergangenheit doch leben.

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  • Rebecca reloaded? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nefret, am 18.09.2011

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    Während ihres Urlaubs in Sizilien lernt Sarah den geheimnisvollen Alexander und seinen kleinen Sohn Jamie kennen. Als Alexander, der vor kurzem von seiner Frau verlassen wurde, sie bittet, ihn in seinen Heimatort in England zu begleiten, damit sie sich um Jamie kümmern kann, sagt Sarah zu. Doch dort ist das Leben nicht so idyllisch, wie es sich Sarah vorgestellt hat, denn aufgrund des mysteriösen Verschwindens der Ehefrau begegnen die Dorfbewohner ihr und Alexander mit Argwohn.

    Bereits durch die Inhaltsangabe fühlte ich mich an Daphne DuMauriers "Rebecca" erinnert. Beim Lesen des Romans fielen die Parallen auf, Lesley Turney hat sich eindeutig von DuMaurier inspirieren lassen. Am Ende des Buchs musste ich schmunzeln, als die Autorin sogar einmal erwähnt wurde.

    Natürlich hält sich Turney nicht sklavisch an die Vorlage, sondern variiert sie und baut einige Änderungen ein, die ich hier nicht verraten möchte, sonst bleibt die Spannung auf der Strecke. Positiv möchte ich jedoch erwähnen, dass mir Sarah als weibliche Hauptperson besser gefällt als Mrs de Winter, die mir zu verhuscht war.

    Ich habe das Buch gerne gelesen, zumal ich neugierig war, wie sehr sich die Handlung und das Ende Rebecca ähneln würde. Insgesamt würde ich aber sagen, dass Leser, die "Rebecca" nicht kennen, noch besser unterhalten werden.

    "Die fremde Frau" ist ein spannender Roman, dessen Zielgruppe vor allem Frauen sind. Wer hier aber eine heiße Liebesgeschichte erwartet, dürfte enttäuscht werden.

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  • Sarah kann`s nicht lassen. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 13.09.2011

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    Sarah macht Urlaub auf Sizilien, da sie einiges zu verkraften hat.
    Sie trifft auf Alexander und dessen Sohn Jamie. Irgendwie fühlt sich Sarah zu Alexander hingezogen, zumal auch er einen Schicksalsschlag verkraften muss. Seine Frau Genevieve hat ihn von heute auf morgen verlassen.
    Obwohl sich die beiden nicht kennen, bittet Alexander sie mit ihm zu gehen, um dort auf Jamie aufzupassen.
    In dem Dorf lernt Sarah Genevieves Verwandtschaft kennen. Besonders Jamies Großmutter macht keinen Hehl daraus, dass sie Sarah nicht leiden kann. Sarah und Alexander beginnen eine Beziehung. Getrübt wird sie aber durch das Verschwinden von Genevieve. Als die Polizei die Ermittlungen rund aufnimmt, beginnt für Sarah eine Zerreißprobe.



    Der Schreibstil ist verständlich und detailreich. Durch die Beschreibungen erhält man ein Gefühl für Sarahs Welt. Es wirkt nicht überladen oder ausschweifend, da es eben vieler Beschreibungen bedarf um sich in der Geschichte zu verlieren und damit die Stimmung gut zu tragen kommt.

    Was stimmungsvoll beginnt verliert in der Mitte an Fahrt und mir sind die Beschreibungen über Genevieve schon auf die Nerven gegangen. Fast auf jeder Seite konnte ich ihren Namen lesen, da sich Sarah intensiv mit ihr beschäftigt. In allem und jedem sah sie Genevieve und sie hat sogar angefangen sie im Spiegel zu sehen.Teilweise waren Sarahs Handlungen nicht nachvollziehbar. Töricht stolpert sie in Situationen, die mit Verstand verhindert werden hätten können. Die Geschichte nahm so natürlich den Lauf der von der Autorin erwünscht war, nur manchmal konnte man Sarah eben nicht verstehen. Sie fühlte sich einerseits als Opfer und belastet durch Genevieve und andererseits manövrierte sie sich selbst in peinliche Situationen hinein ohne etwas Weitblick zu besitzen.

    Die Mitte des Buches hätte meiner Meinung nach gekürzt dargestellt werden dürfen, da man anfängt Sarah mit ihren Gedanken rund um Genevieve über zu haben. Ebenso hätte Alexander besser dargestellt werden müssen, da er die ganze Geschichte über leicht farblos bleibt und die Rolle als Mysterium, dass nicht über seine Vergangenheit sprechen will, einnimmt. Ein paar Charakterzüge mehr hätten seinem Dasein gut getan und sicherlich hätte man ihn auch dennoch als unnahbar und geheimnisvoll darstellen können.

    Es ist nicht so, dass man sich in der Mitte des Buches quälen muss aber ich bemerkte, dass ich nicht mehr so freudig nach dem Buch griff. Das Ende entschädigt aber wieder und nimmt an Fahrt auf.

    Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und man taucht dadurch in die geballte Gefühlswelt von Sarah ein, jedoch bleiben Gefühle wie zB von Alexander etwas auf der Strecke. Einerseits fühlt man sich gut in Sarahs Welt ein aber andererseits hat man öfter kein Verständnis für ihre Handlungen und irgendwie hat man dann auch kein Mitleid mehr mit der Protagonistin.

    Der Beginn vermittelt eine angenehme Stimmung und man vertieft sich in das Buch, um zur Mitte hin wieder wachgerüttelt zu werden, aber das Ende holt einen wieder zurück. Sarah kann mit ihrer Naivität schon mal nerven und den Namen Genevieve kann man zum Schluss hin nicht mehr hören. Aber ganz so Käse ist es auch wieder nicht.

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  • wachsende Spannung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Isabelle Pürro, am 12.09.2011

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    Das Buch erinnert mich an "Rebecca" von Daphne du Mourier.
    Eine etwas mysteriöse Liebesgeschichte, umrahmt von einem Hauch Thriller und eine Geschichte die man trotz leichtem Hang zur Langeweile, weiterlesen muss bis zum Schluss.

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  • düstere Romantik... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Manuela Quarz, am 12.09.2011

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    Eine höchst undurchsichtige Beziehungsgeschichte voller Leidenschaft, scheinbarer Nähe zum Verbrechen und mit Sarah und Alex haben wir zwei Protagonisten, die nicht immer so ganz genau wissen, was sie wollen ! Alles verpackt in eine spannende temporeiche Geschichte und genau passend für Sofa und regennasse Nachmittage !

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  • Burrington Stoke Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von CabotCove, am 12.09.2011

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    Sarah folgt Alexander Westwood und seinem 6jährigen Sohn Jamie nach nur sehr kurzer Kennenlernzeit aus dem Urlaub nach Burrington Stoke und zieht mit ihnen in ihr abgelegenes, englisches Landhaus, das Sarah recht verwahrlost erscheint. Sie bringt es mit viel Elan wieder in Schuss, macht ein Heim daraus. Sie wollte nur noch weg aus Manchester, nachdem sie ihren Sohn verlor und ihr Freund mit ihrer besten Freundin schlief. Er wollte über das Gesehene reden, sie nur ihre Ruhe.
    Die hofft sie nun in Avalon, Alexander´s Haus, zu finden. Alexander sagt ihr, es sei besser, sie gäben sie anfangs als seine Haushälterin und Jamie´s Kindermädchen aus, denn seine Frau Genevieve, die vor Monaten spurlos verschwand, sei sehr angesehen gewesen in Burrington Stoke und es gäbe sonst unnötiges Gerede. Laut Alexander hat sie ihn verlassen, doch bereits im Urlaub in Sizilien, wo sich er und Sarah kennenlernten, machte Jamie eine Bemerkung, die Sarah aufhorchen ließ. Seine Großmutter habe gesagt, sein Dad hätte seine Mommy nicht gut behandelt und deswegen sei sie nun fort...
    Tatsächlich sind die Churchills, Philip und Virginia, Genevieve´s Eltern, so etwas wie die heimliche Monarchenfamilie in dem Ort, sehr mächtig und einflussreich. Sie sind nicht davon überzeugt, dass ihre Tochter Alexander verlassen hat, sondern vermuten eher, er hat ihr etwas angetan bzw. wisse mindestens, wo sie sich aufhält.
    Alexander behandelt Sarah anfangs wirklich eher wie eine Haushälterin, aber ihr Verhältnis bessert sich und irgendwann mag Alexander das auch nicht mehr verheimlichen.
    Das macht die Situation nur noch schwieriger, denn das Dorf hat nur Genevieve im Kopf und gibt Sarah kaum eine Chance. Zum Glück findet sie wenigstens zwei Freundinnen.
    Doch Alexander scheint nicht ganz ehrlich zu Sarah gewesen zu sein, er verbirgt etwas... So beginnt sie zusammen mit ihrem Schwager Neil zu recherchieren und deckt Dinge auf, die sie nicht für möglich gehalten hätte...
    Ich möchte nicht zuviel verraten, denn dieses Buch sollte man erleben !

    Lesley Turney schafft es, dass man sich der schaurig-undurchsichtigen Atmosphäre gleich von Anfang nicht entziehen kann. Fast konnte ich den Frühnebel auf der Wiese spüren, die beklemmende Stimmung in dem alten Haus, ich war tatsächlich so gut wie vor Ort, so plastisch und beeindruckend beschreibt die Autorin Burrington Stoke samt Umgebung.

    Die Protagonistin Sarah ist gut geschildert und bringt dem Leser durch ihre Gedanken und Sorgen jede Situation authentisch nahe. Ich habe mit ihr mitgefiebert, mitrecherchiert und mitgeträtselt, was es mit ihrem Lebensgefährten wirklich auf sich hat. Dieser wird von der Autorin undurchsichtig dargestellt, so dass man sich als Leser nie sicher sein kann, was es mit ihm auf sich hat. Sehr gut gemacht !

    Lesley Turney schreibt sehr flüssig, ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen, weil sie mich immer wieder mit Wendungen und Spannung gepackt hat, so dass ich oft das Buch nicht einfach weglegen konnte nach einigen Kapiteln.

    Ergo: ein spannendes Buch mit glaubwürdigen Figuren in einer schönen Landschaft – für Leser, die den psychologischen Thrill mögen, ein sehr empfehlenswertes Buch !

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  • Viel Gefühl, viel Spannung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Heidi Wosnitza, am 08.09.2011

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    Eine neue Liebe, viele Verdächtigungen machen dieses Buch zu einer spannenden Geschichte.Englischer Flair noch dazu, man kann nicht mehr aufhören zu lesen. Was hat Alex, der neue Freund von Sarah, mit dem Verschwinden seiner Ehefrau zu tun? Oder ist es jemand aus der Familie oder von den Freunden von Genevieve? Sarah wollte mit Alex und seinem Sohn neu anfangen, aber es gibt soviele Ungereimtheiten, daß sie an Alex zweifelt. Ein Beziehungsroman, der es in sich hat, überraschend und rätselhaft.

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  • Die fremde Frau- Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gisela Busemann, am 07.09.2011

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    „Die fremde Frau“ von Lesley Turney erinnert mich sehr stark an den, 1938 erschienen Roman Rebecca von Daphne de Maurier. Er wurde auch erfolgreich verfilmt.
    Die Romanfigur Sarah lässt ihr bisheriges Leben hinter sich um mit dem faszinierenden, jedoch ein wenig undurchsichtigen Alex und dessen Sohn Jamie ein neues Leben zu beginnen. Sie folgt ihnen auf sein englisches, einsames Landhaus. Überall begegnen Sarah Spuren der Vergangenheit und der Schatten von Alex verschwunden Ehefrau Genevieve. Nicht nur die Menschen, die mit ihr zusammen lebten scheinen etwas zu verbergen, auch die Bewohner des kleinen Dorfes Burrington Stoke benehmen sich merkwürdig. Viele verdächtigen Alex, dass dieser etwas mit dem Verschwinden seiner Ehefrau zu tun hat, denn diese war äußerst beliebt und nach ihren Aussagen eine liebevolle Mutter. Bald glaubt es auch die Polizei und eine schwere Zeit beginnt für alle Beteiligten.
    Für Sarah tut sich ein Abgrund auf, sie fürchtet nicht nur um ihre Liebe zu Alexander, sie selbst fühlt sich bedroht. Lügen und Intrigen machen das Leben für sie bald unerträglich und die Angst immer mehr Raum ein. Welches dunkle Geheimnis umgibt den Geliebten.
    Die Autorin versteht es ebenso spannend wie gefühlsvoll die Geschichte um Verrat und Liebe zu erzählen. Geboren wurde sie in Sheffield lebt aber inzwischen mit ihrem Mann und den drei Söhnen auf dem Land in der Nähe von Bristol. Bei ihren langen Spaziergängen mit ihrem Hund durch die Landschaft von Somerset, diese Landschaft ist auch der Schauplatz des Buches und so ist ihr die Idee zu diesem Roman gekommen. Nebenbei arbeitet sie als Journalistin.
    Das Buch ist die richtige Lektüre für den Herbst.

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  • Bin ich wieder in Manderley? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 07.09.2011

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    Lesley Turneys Roman "Die fremde Frau" erscheint wie eine Hommage an die englische Schriftstellerin Daphne du Maurier - zumal diese im Verlauf der Geschichte sogar einmal namentlich erwähnt wird. Beim Lesen habe ich mich gefragt, wieviel Turney wohl aus du Mauriers Roman "Rebecca" gezogen hat, der wiederum vom englischen Klassiker "Jane Eyre" inspiriert ist. Denn hier gibt es auf jeden Fall Parallelen, und auch an Elementen aus Schauergeschichten fehlt es nicht. Jedoch schafft es Turney, "die Kurve zu kriegen" und ihre Heldin Sarah in ihrem Manderley, das hier ganz mystisch und für meinen Geschmack etwas platt Avalon heißt (schon wieder hat man sich des Effektes halber woanders bedient), in eine moderne, zeitgemäße Erzählung zu verfrachten, die so manch unvorhergesehene Wendung bringt. "Die fremde Frau" ist solide, leidlich spannend und unterhaltsam, zum Spitzenkrimi reicht es meiner Meinung nach jedoch nicht. Denn dafür war es mir eben doch ein bisschen zu sehr konstruiert und als "träumte ich, ich sei wieder in Manderley." Allerdings war's Avalon. Und eigentlich genau genommen nicht mal das.

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  • Etwas gegen Langeweile Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Cornelia Reichert, am 03.09.2011

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    Sollten Sie sich mal langweilen so greifen Sie beruhigt zu diesem Buch.
    Es ist spannend, es hat etwas geheimnissvolles und fast etwas mystisch.
    Ein Buch zum Mitfiebern.
    Ich hatte ein bis zwei schlaflose Nächte, aber trotzdem, oder gerade deshalb:
    Sehr empfehlenswert!

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  • Auch nach dem Lesen eine fremde Frau Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von kissing_rose, am 03.09.2011

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    Gerade hat Sarah sich von ihrem Lebensgefährten Laurie getrennt, nachdem sie herausgefunden hat, dass dieser sie mit ihrer besten Freundin betrogen hat. Gemeinsam mit ihrer Schwester May und deren Mann macht sie Urlaub auf Sizilien. Hier versucht sie nicht nur über die Enttäuschung über das Ende der Beziehung hinwegzukommen, sondern auch über den Verlust ihres Kindes, das tot zur Welt gekommen ist. Als sie an einem heißen Nachmittag im August ruhig und entspannt im Hotelpool schwimmen will, lernt sie mehr oder weniger unfreiwillig Alexander und dessen Sohn Jamie kennen. Doch aus dieser Bekanntschaft scheint mehr werden zu können, denn Sarahs Neugier Alexander gegenüber ist geweckt. Die mysteriöse Anziehungskraft, die von Alex ausgeht, wird immer rätselhafter und Sarah begibt sich auf eine abenteuerliche Reise in das kleine Dorf Burrington Stoke. Als sie dann auch noch mehr über das seltsame Verschwinden von Alexanders Frau Genevieve herausfindet, gerät sie in einen Strudel aus Lügen, Intrigen und Gefahren.

    Vorweg: Die anfängliche Begeisterung konnte nicht aufrecht erhalten werden.
    Nachdem die ersten Seiten sehr vielversprechend anfingen, ließ das Buch anschließend sehr stark nach. Die von der Autorin eingebrachten mysteriösen und rätselhaften Elemente konnten dabei leider auch keine Abhilfe schaffen. Zwar retten sie über einige sinnlose und wenig begeisternde Passagen hinweg, aber insgesamt reicht das für den Roman einfach nicht. Wirken die Charaktere anfangs, vor allem der der Protagonistin, sehr sympathisch, muss man auch hier leider schnell Abstriche machen. Am Ende nervt die Protagonistin mit ihrer absolut naiven Art nur noch und ihr Agieren wird reinweg unverständlich. Trotz der Ich-Perspektive wirkt Sarah unnahbar, sodass man sie kaum kennt. Es werden zwar stellenweise Gefühle geschildert, aber schlussendlich ist der Leser genauso schlau über diese Frau wie vorher. Der zu schnelle Handlungsverlauf – darunter der unrealistisch zügige Umzug von Manchester nach Bristol – macht die grundsätzlich interessante Handlung kaputt. Es steckt durchaus Potential in der Geschichte, aber leider wird dieses durch den Versuch einer poetischen Sprache, die nichts weiter als hochgestochen und unnatürlich wirkt, und die bereits erwähnte zu schnelle Handlung vollkommen zerstört. Das Mysterium um das Verschwinden Genevieves spielt stets unterschwellig eine Rolle, macht an sich alles spannender und interessanter, da man immer wieder auf falsche Fährten gelockt wird, aber die anschließende Auflösung wirkt dann leider nur noch plump und sehr gezwungen, so als ob die Autorin selbst keine Ideen mehr gehabt hätte und einfach schnell zu einem Ende kommen wollte. Die Liebesbeziehung zwischen Sarah und Alexander kann nicht wirklich gut herübergebracht werden, sodass die Gefühle auf der Strecke bleiben. Neben der Geschichte selbst, schlagen auch die zahlreichen Rechtschreibfehler negativ zu Buche. Immer wieder stolpert man über falsch geschriebene Wörter oder Wörter, die an dieser Stelle keinen Sinn ergeben. Schade eigentlich, denn so wirkt alles noch ein wenig unvollständiger und unausgereifter.
    Alles in allem bedauerlicherweise kein gut ausgearbeiteter Roman. Würde man hier und da Änderungen vornehmen, kürzen und stellenweise auch strecken, dann könnte durchaus etwas daraus werden. Aber so, wie der Roman momentan ist, ist er leider nicht besonders gelungen.

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