Otherland 3 - Berg aus schwarzem Glas. 6 CDs

Berg aus schwarzem Glas. Hörspiel

von Tad Williams

Hörbuch

Anzahl CDs: 6

Spieldauer: 330 Minuten

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Weitere Artikelinformationen

Das größte Hörspielprojekt der Rundfunkgeschichte mit 280 Schauspielern und insgesamt 24 Stunden Laufzeit geht weiter: Die Gralsbruderschaft macht sich bereit, den letzten Schritt zu tun - einzugehen in das Netzwerk Otherland, um das ewige Leben zu erlangen. Die Rätsel um Paul Jonas werden gelüftet, und Renie und ihre Freunde sehen sich mit dem geheimen Betriebssystem von Otherland konfrontiert, das immer nur schaudernd "Der Andere" genannt wird ...

Pressestimmen:

"Unabhängig von den Superlativen: Walter Adlers Projekt ist tatsächlich ein einzigartiges Kunstwerk, weil es das Romanuniversum so vielschichtig und vielstimmig wie die Vorlage inszeniert. Es setzt Tad Williams" 3500 Seiten literarische Geisterbahnfahrt so betörend in Töne, dass jeder begeistert am Lautsprecher verweilt." Die Zeit

Produktdetails

ISBN-10: 3-89940-115-8
EAN: 9783899401158
Sprecher: Sylvester Groth, Nina Hoss, Ulrich Gesprochen u. a. Matthes, Sophie Rois, Axel Milberg
Erschienen: 16.10.2009
Medium: CD
Sprache(n): Deutsch
Genre: Hörbuch
Spieldauer: 330 Minuten
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Sylvester Groth

Sylvester Groth, geboren 1958, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin und ist ausgebildeter Tenor. In den vergangenen Jahren stand Groth auf den Brettern zahlreicher deutschsprachiger Bühnen – unter anderem am Residenztheater München und den Münchner Kammerspielen, an der Schaubühne Berlin, am Wiener Burgtheater und bei den Salzburger Festspielen. Auch im Kino und im Fernsehen ist Sylvester Groth sehr präsent. So spielte er z. B. in Joseph Vilsmaiers "Stalingrad" (1992) und Max Färberböcks "Jenseits" (2000).

Tad Williams

Tad Williams, 1957 in Kalifornien geboren, studierte in Berkeley und arbeitete anschließend in vielen verschiedenen Jobs - als Sänger, Schuhverkäufer, Zeitungsjunge, Radiomoderator, am Theater, beim Fernsehen, als Lehrer, in einer Computerfirma. Er schreibt neben Fantasy-Bestsellern Comics, Drehbücher und Hörspiele.

Nina Hoss

Nina Hoss, 1975 in Stuttgart geboren, sammelt schon als Abiturientin erste Erfahrungen vor der Kamera im Kinofilm "Und keiner weint mir nach". Bei dieser Produktion wird Bernd Eichinger auf sie aufmerksam und verpflichtet sie für die Rolle der Rosemarie Nitribitt in der Neuverfilmung von Das Mädchen Rosemarie. 1997 schließt Hoss ihr Schauspielstudium an der renommierten Ernst-Busch-Schule in Berlin ab. Neben einem Engagement am Deutschen Theater in Berlin, ist sie auch in zahlrechen TV- und Kinoproduktionen zu sehen, u. a. in Doris Dörries Nackt. 2003 und 2005 erhält sie den Adolf-Grimme-Preis in Gold. Für ihre Hauptrolle im Kinofilm Yella wird Hoss 2008 mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Im zweiteiligen TV-Nachkriegsdrama Anonyma übernimmt sie 2010 die Hauptrolle. 2012 erscheint der Kinofilm Barbara, in dem sie die Hauptrolle spielt.

Ulrich Gesprochen u. a. Matthes

Ulrich Matthes, geboren 1959, wurde als 27-Jähriger mit dem Düsseldorfer Förderpreis als bester Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet. Er arbeitete an den wichtigsten Schauspiehäusern und war bereits in zahlreichen Fernseh- und Kinofilmen zu sehen, darunter Winterschläfer, Der Untergang und Der neunte Tag. Für seine Rolle in Feuerreiter erhielt er 1998 den Bayerischen Filmpreis als bester Schauspieler.

Sophie Rois

Sophie Rois, 1961 in Ottensheim bei Linz geboren, studierte am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Seit 1992 ist sie Ensemblemitglied der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, wo sie in zahlreichen Inszenierungen von Christoph Schlingensief und Frank Castorf mitwirkt. 1993 erhielt sie den Publikumspreis der Berlinale und den Bundesfilmpreis in Silber, beide für "Wir können auch anders". Für die Rolle der Erika Mann im Dreiteiler "Die Manns - ein Jahrhundertroman" wurde sie mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. 2006 wurde Sophie Rois für ihre Interpretation der "Jane Eyre" mit dem Deutschen Hörbuch Preis ausgezeichnet.

Axel Milberg

Für Axel Milberg, geb. 1956, stand schon früh fest, dass er Schauspieler werden würde. Und so verließ der Sohn aus gutem Hause sofort nach dem Abitur seine Heimatstadt Kiel, um in München an der Otto-Falckenberg-Schule ein Schauspielstudium aufzunehmen. Noch während seiner Ausbildung bekam er sein erstes Angebot. Die Münchner Kammerspiele waren auf das junge Talent aufmerksam geworden und nahmen ihn 1981 unter Vertrag. Bis 1998 blieb Milberg treues Mitglied dieses Ensembles und konnte unter berühmten Regisseuren wie Peter Zadek, Thomas Langhoff und Dieter Dorn Stücke wie Nathan der Weise oder Don Juan spielen. Mitte der 90er Jahre wandte sich der wandelbare Schauspieler verstärkt Film und Fernsehen zu. Seither war er in zahlreichen erfolgreichen Produktionen zu sehen, wie zum Beispiel in der Rolle des gestressten Familienvaters in 'Nach fünf im Urwald', in Dieter Wedels Mehrteiler 'Der Schattenmann' oder als Kindermörder in Nico Hoffmanns Neuverfilmung 'Es geschah am helllichten Tag'. Seit 2003 ist Axel Milberg außerdem in seiner Heimatstadt Kiel als Tatort-Kommissar Klaus Borowski auff Verbrecherjagd. Im Jahr 2003 verkörperte Milberg in der Verfilmung über den Hitler-Attentäter Stauffenberg Generaloberst Fromm, welcher Stauffenberg und seine Mittäter nach dem Attentat zu Tode verurteilte.

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Kundenrezensionen

  • Otherland - 3. Berg aus schwarzem Glas Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Poldis Hörspielseite, am 11.08.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Erster Eindruck: Odysseus und Ägypten

    Im Kampf um Otherland geht es auch in der realen Welt immer heftiger zu. Olga Pirofski begibt sich zum schwarzen Berg, wo auch Felix Jongleur zugegen ist. Währenddessen erfahren andere Kämpfer mehr über John Dread und seine schwere Kindheit, doch sein Tod steht plötzlich in einem ganz anderen Licht...

    "Otherland", der vierteilige Fantasy-Roman von Tad Williams, hat nicht nur bei Lesern für Aufmerksamkeit gesorgt, sondern auch als aufwändig produziertes Hörspiel von hr2 in Hörspielkreisen. Und das völlig zu recht, denn ein ähnlich komplexes Werk wird man lange suchen müssen. Neben Ereignissen in der realen Welt werden verschiedene Erzählstränge in der virtuellen Otherland-Welt verfolgt, die der Hörer in Einklang bringen muss. Auch der dritte Teil eignet sich nicht zum entspannt nebenbei hören, doch auch hier sind die Ereignisse besser greifbar, da man sich an die unterschiedlichen Charaktere und Erzählweisen gewöhnt hat und so wesentlich besser folgen kann als bei dem für Neueinsteiger verwirrenden ersten Teil. Zudem spielen mehr Szenen als vorher in der realen Welt, was das Begreifen der Handlung ebenfalls erleichtert. Doch das fantastische und atmosphärische der Otherland-Welten geht natürlich keinesfalls verloren, griechische Sagen werden hier clever in die Geschichte eingewoben und erlauben in dem Zusammenhang eine völlig neue Perspektive. Spürbar ist hier ein Anstieg der Spannung und der Dramatik vorhanden, der sich besonders in dem spektakulären Finale äußert, der einen packenden vierten und letzten Teil vorausahnen lässt. Hier werden während der gesamten Laufzeit viele wesentliche Entscheidungen getroffen und Hintergründe geklärt, und deswegen ist auch dieser Teil extrem hörenswert.

    Die Sprecherauswahl ist mehr als nur geglückt, jeder Charakter wird professionell und vor allem leidenschaftlich gesprochen. Dazu gehört auch Jens Herzer, der als !Xabbu eine wichtige Rolle hat und diese mit Ernsthaftigkeit und Gespür für dynamische Wechsel gestaltet. Olaf Bison spricht Poseidon in der griechischen Troja-Sage und kann mit seiner festen Stimme und seinem präzisen Ausdruck überzeugen. Hildegard Schmahl ist als Olga Pirofski zu hören und kann ihre Szenen sehr lebendig und glaubhaft gestalten. Weitere Sprecher sind unter anderem Werner Wölbern, Meret Becker und Maria Schrader.

    Sehr nahe an der Geschichte hält sich die akustische Gestaltung, eine Vielzahl an Sounds sorgt für die glaubhafte Atmosphäre. So werden besonders die virtuellen Welten anschaulich und greifbar. Musikalisch wird die Handlung durch aufwändige und ansprechende Klänge begleitet, die zusätzlich die Stimmung des Buches wiedergeben.

    Das Logo in futuristischer Schrift wird von Zeichnungen umgeben, die an das Innere eines Computers erinnern und oben in realistischere Bilder übergehen. Hier ist es eine Shinx - in Anspielung auf das virtuelle Ägypten - sowie natürlich der Titel gebende schwarze Berg, der imposant über allem trohnt.

    Fazit: Man erfährt noch mehr über Otherland und viele Charaktere, verpackt in eine abwechslungsreiche und spannende Geschichte mit packendem Höhepunkt.

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