Crashkurs

Wie Sie das Beste aus Ihrem Geld machen

von Dirk Müller

Hörbuch

Anzahl CDs: 3

Spieldauer: 240 Minuten

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Weitere Artikelinformationen

Was hat der Preis des Frühstücksbrötchens mit dem Dollarkurs zu tun? Dirk Müller, erfahrener Börsenprofi, deckt auf, was Finanzwelt und Politik verschleiern: Wie die Wirtschaftsdaten schöngeredet werden. Wie die Inflation heruntergerechnet wird. Wie Arbeitslosenzahlen manipuliert werden. Wer ein Interesse daran hat, die Menschen mit solchen Fehlinformationen zu täuschen. Wer daran verdient. Warum unser Wirtschaftssystem unausweichlich immer wieder in die Krise taumelt. Was sich daran ändern muss. Und wie Sie sicher durch das Auf und Ab der Börsenkurse und der wirtschaftlichen Entwicklung kommen.

Weil er Broker aus Leidenschaft ist, ärgert es Dirk Müller, wenn die Finanzwelt durch solche Praktiken in Verruf kommt. Deshalb klärt er auf. Deshalb macht er die Zusammenhänge deutlich. Deshalb sagt er, was von der in schönem Wechsel erzeugten Panikmache einerseits und den künstlich aufgebauschten Jubelkursen andererseits zu halten ist.

Dabei scheut er sich nicht, auf direkten Konfrontationskurs zu den machtvollen Akteuren zu gehen, die mit ihrer Zockermentalität und ihrer Maßlosigkeit so lange die Regeln des Spiels für ihren persönlichen Profit ausgenutzt haben und die jetzt das ganze System an die Wand zu fahren drohen.

Produktdetails

ISBN-10: 3-89813-855-0
EAN: 9783898138550
Sprecher: Detlef Bierstedt
Erschienen: 05.2009
Medium: CD
Sprache(n): Deutsch
Spieldauer: 240 Minuten
Auflage: 1. 1. Auflage
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Dirk Müller

Dirk Müller auch bekannt als "Mister Dax", ist das Gesicht der Frankfurter Börse. Der gelernte Bankkaufmann war als Rentenhändler für verschiedene Unternehmen tätig und ist seit 1998 als Kursmakler und Skontoführer an der Frankfurter Börse tätig.

Detlef Bierstedt

Detlef Bierstedt (*1952) ist der deutsche Sprecher von George Clooney (Batman & Robin; Der Sturm; ER-TV Serie). Daneben spricht er auch die Rollen von Bill Pullman (Casper; Independence Day) und Robert Englund (Freddy Krueger). Außerdem hat er Patrick Swayze oder Tom Hanks des öfteren seine Stimme geliehen. Seit 1984 hat er über 500 Synchronrollen gesprochen und war u.a. in der TV-Serie "Drei Damen vom Grill" zu sehen.
Desweiteren interpretiert Detlef Bierstedt mit Begeisterung Hörbücher. Für Lübbe Audio hat er bereits die Dick Francis-Romane und Diabolus von Dan Brown gelesen.

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Kundenrezensionen

  • Mr. DAX Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dominique Voigt, am 03.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In seinem Buch Crashkurs - Weltwirtschaftskrise oder Jahrhundertchance? Wie Sie das Beste aus Ihrem Geld machen - erwähnt Müller zum Beispiel, dass der Zinseszins stets zu Krisen führen wird und Silvio Gesell und seine Freiwirtschaft die bessere Alternative darstellen würden. Im Judentum des Alten Testaments, im Christentum des Mittelalters bis zur Neuzeit und auch im Islam ist der Zins verboten worden. Müller weist auch darauf hin, dass durch den Zinseszins den Ländern und Kommunen das Geld ausgeht. Schließlich sei der Versuch die Schulzeiten zu verkürzen nicht etwa günstig für die Schülerinnen und Schüler, sondern eher das Einsparen von Kosten im Bildungssystem. Die Inflationsrate liege bei uns laut Müller außerdem mit rund 10% deutlich höher als offiziell angegeben. Mehr noch als die Gefahr der Inflation sieht Müller die Gefahr einer Deflation, die bei bestehenden Schulden diese Schulden vergrößert und kaum in den Griff zu bekommen ist. Warum geben Banken das Geld, das sie von den Notenbanken erhalten, nicht an den Markt weiter? Sie wirtschaften also nicht nur damit, sondern nutzen es vor allem auch um die eigenen Verluste wieder gut zu machen, da sie dem Konsumenten derlei nicht mehr zutrauen. Müller verweist auch darauf, dass die Arbeitslosenquoten in Deutschland und den USA nichts weiter als Augenwischerei seien. In den USA würde die Arbeitslosenquote sogar nur durch Anrufe per Telefon ermittelt. Müller geht auch auf die Verstrickung zwischen Wirtschaft und Politik in den USA ein. So werde die Investmentbank Goldman Sachs bereits Investmentbank der US-Regierung genannt. Die USA hätten laut Müller einst eine Übereinkunft mit Saudi-Arabien getroffen, dass Saudi-Arabien das eigene Erdöl nur gegen US-Dollar verkaufen würde, um den US-Dollar langfristig die Vormachtstellung als Leitwährung zu sichern. So beruhten auch die Aggressionen gegen die Ölstaaten Irak, Iran und Venezuela darauf, dass diese Ihr Erdöl nicht mehr in US-Dollar verkaufen wollten, sondern zum Beispiel in Euro. Das habe im Fall Irak neben dem Erdölzugang selbst dazu beigetragen das Land anzugreifen. Für Müller ist der weltweite Ausstieg aus dem US-Dollar als Leitwährung quasi bereits beschlossene Sache. Dazu beitragen könne auch China, dass mit einem einzigen Satz wie "Wir kaufen keine US-Staatsanleihen mehr und verkaufen diese sogar" den US-Dollar wertlos machen könnte. Außerdem schlägt Müller vor eine nordamerikanische Freihandelszone mit der EU zu machen, die durch Protektionismus geschützt ein weltweites Gleichgewicht mit dem Riesen China herstellen könnte. Müller liefert auch andere Begründung als andere "Experten" für den hohen Erdölpreis 2007/2008, der vor allem auf der Erwartung einer Freigabe der nordamerikanischen Erdölquellen wie im Golf von Mexiko beruht habe. Ferner sorgt laut Müller ein so genanntes Plunch Protection Team der US-Regierung und der US-Notenbank Fed dafür, dass bei jedem Abschmieren der Börsenkurse diese sich durch Käufe an bestimmten Punkten der Börse wieder stabilisieren.

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    von Dominique Voigt, am 03.05.2011

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    In seinem Buch Crashkurs - Weltwirtschaftskrise oder Jahrhundertchance? Wie Sie das Beste aus Ihrem Geld machen - erwähnt Müller zum Beispiel, dass der Zinseszins stets zu Krisen führen wird und Silvio Gesell und seine Freiwirtschaft die bessere Alternative darstellen würden. Im Judentum des Alten Testaments, im Christentum des Mittelalters bis zur Neuzeit und auch im Islam ist der Zins verboten worden. Müller weist auch darauf hin, dass durch den Zinseszins den Ländern und Kommunen das Geld ausgeht. Schließlich sei der Versuch die Schulzeiten zu verkürzen nicht etwa günstig für die Schülerinnen und Schüler, sondern eher das Einsparen von Kosten im Bildungssystem. Die Inflationsrate liege bei uns laut Müller außerdem mit rund 10% deutlich höher als offiziell angegeben. Mehr noch als die Gefahr der Inflation sieht Müller die Gefahr einer Deflation, die bei bestehenden Schulden diese Schulden vergrößert und kaum in den Griff zu bekommen ist. Warum geben Banken das Geld, das sie von den Notenbanken erhalten, nicht an den Markt weiter? Sie wirtschaften also nicht nur damit, sondern nutzen es vor allem auch um die eigenen Verluste wieder gut zu machen, da sie dem Konsumenten derlei nicht mehr zutrauen. Müller verweist auch darauf, dass die Arbeitslosenquoten in Deutschland und den USA nichts weiter als Augenwischerei seien. In den USA würde die Arbeitslosenquote sogar nur durch Anrufe per Telefon ermittelt. Müller geht auch auf die Verstrickung zwischen Wirtschaft und Politik in den USA ein. So werde die Investmentbank Goldman Sachs bereits Investmentbank der US-Regierung genannt. Die USA hätten laut Müller einst eine Übereinkunft mit Saudi-Arabien getroffen, dass Saudi-Arabien das eigene Erdöl nur gegen US-Dollar verkaufen würde, um den US-Dollar langfristig die Vormachtstellung als Leitwährung zu sichern. So beruhten auch die Aggressionen gegen die Ölstaaten Irak, Iran und Venezuela darauf, dass diese Ihr Erdöl nicht mehr in US-Dollar verkaufen wollten, sondern zum Beispiel in Euro. Das habe im Fall Irak neben dem Erdölzugang selbst dazu beigetragen das Land anzugreifen. Für Müller ist der weltweite Ausstieg aus dem US-Dollar als Leitwährung quasi bereits beschlossene Sache. Dazu beitragen könne auch China, dass mit einem einzigen Satz wie "Wir kaufen keine US-Staatsanleihen mehr und verkaufen diese sogar" den US-Dollar wertlos machen könnte. Außerdem schlägt Müller vor eine nordamerikanische Freihandelszone mit der EU zu machen, die durch Protektionismus geschützt ein weltweites Gleichgewicht mit dem Riesen China herstellen könnte. Müller liefert auch andere Begründung als andere "Experten" für den hohen Erdölpreis 2007/2008, der vor allem auf der Erwartung einer Freigabe der nordamerikanischen Erdölquellen wie im Golf von Mexiko beruht habe. Ferner sorgt laut Müller ein so genanntes Plunch Protection Team der US-Regierung und der US-Notenbank Fed dafür, dass bei jedem Abschmieren der Börsenkurse diese sich durch Käufe an bestimmten Punkten der Börse wieder stabilisieren. Das habe laut Müller den Vorteil, dass die Psychologie der Börse durch kurze Stabilisierungen selbst stabilisiert würde und nicht an einem Stück nach unten rase.

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  • Mister Dax Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michael Rademacher, am 21.12.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die meisten kennen ihn. Sie haben ihn irgendwo schon mal gesehen. In den Nachrichten, in der Zeitung oder im Internet.
    Vielen ist er als Mr. Dax geläufig, sein Arbeitsplatz lag lange Zeit direkt unterhalb der Anzeigentafel in der Frankfurter Börse.
    Seine Miene stand als Interpretation des jeweiligen Kursverlaufs auf der Tafel hinter ihm.
    In seinem Buch „Crashkurs“ beschreibt Müller, wie es seiner Meinung nach zu der Krise kommen konnte. Er gibt Einblicke in die Welt der Finanzmärkte, beleuchtet aber auch politische und wirtschaftliche Hintergründe. So zeigt Müller, wie jede Interessengruppe ihren Teil zum großen Ganzen beisteuerte und damit die Voraussetzungen für eine der größten Finanz- und Wirtschaftskrisen geschaffen wurden.
    Aus meiner Sicht eine absolute Leseempfehlung um die aktuelle Lage etwas besser zu verstehen.

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