BuchhändlerInnen im Portrait

aus Darmstadt

Gesamte Rezensionen
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An meinem Beruf gefällt mir
Den Tag inmitten vieler Bücher und den Geschichten, die sie beherbergen, verbringen zu dürfen und Menschen zu begegnen, die diese Leidenschaft mit mir teilen!
Das beste Buch aller Zeiten
Der Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien - hier wird dem Leser nicht nur ein Weltausschnitt präsentiert, sondern er wird selbst Teil einer fantastischen, in sich geschlossenen Welt.
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Meine Rezensionen

  • Fast genial
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    Sind wir mehr als unsere Gene?
    Rezension vom 07.05.2013
    Francis Dean führt ein Leben am Abgrund der amerikanischen Gesellschaft. Mit seiner alleinerziehenden, depressiven Mutter wohnt er in einem Trailerpark, ist mittellos und auch seine schulischen Leistungen liegen unter dem Durchschnitt. Die Hoffnung auf eine rosige Zukunft hat er abgeschrieben und ist der Überzeugung, dass er wie alle in seinem Umfeld als Versager ewig im Trailerpark leben wird. Dieses trostlose Dasein erfährt eine überraschende Wendung als Francis erfährt, dass er ein Retortenbaby ist, welches durch künstliche Befruchtung in der Samenbank der Genies gezeugt wurde. Kurz entschlossen macht er sich auf, um seinen leiblichen Vater zu finden. Mit dabei die psychisch instabile Ann May und Nerd Groover. Ein Roadtrip quer durch die USA beginnt, bei dem sich die drei Freunde mit der eigenen Identität und dem Sinn des Lebens konfrontiert sehen. Ein Coming-of-Age-Roman der etwas anderen Art, der die Frage aufwirft: Was ist es, was uns ausmacht, unsere Gene oder doch unsere Handlungen, Hoffnungen und Träume?
  • Amigo Bohnanza - Das Würfelspiel
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    Bohnbastischer Würfelspaß
    Rezension vom 07.05.2013
    Mit dieser Würfelvariante lässt sich das Spiel „Bohnanza“ endlich auch zu zweit Spielen. Um durch die Ernte seiner angebauten Bohnen ordentlich Taler zu kassieren, müssen die vorgegebenen Sorten auf den Auftragskarten gewürfelt werden. Dazu braucht es Glück und Strategie, denn die Würfel zählen auch für die Mitspieler und können sich so schnell gegen einen richten. Kurzweiliger Spielspaß für 2-5 Spieler: Super!
  • Schauergeschichten vom Schwarzen Schiff
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    Schauriger Seemannsgarn
    Rezension vom 07.05.2013
    "Es gibt Dinge auf dem Meer, ob in seiner dunklen Tiefe oder an der schimmernden Oberfläche treibend, die man nicht auf irgendwelchen Seiten irgendwelcher Bücher findet. Sie werden mit gedämpften Stimmen von Schiff zu Schiff und Seemann zu Seemann weitergegeben." (S. 80)

    Von diesen Dingen erzählt Ethan und seiner Schwester Cathy ein unheimlicher Seemann, den die beiden bei einem schrecklichen Unwetter ins Haus lassen. Er berichtet Schauergeschichten von der See, die die Kinder erzittern lassen und ohne dass es die beiden ahnen, ihr Leben verändern soll…

    Chris Priestley, Autor von „Onkel Montagues Schauergeschichten“ vereint in diesem wunderschönen Band schaurige Horrorgeschichten vom Leben auf hoher See. Die düstere Grundstimmung des Buches wird durch atmosphärische Zeichnungen unterstützt, die das Lesen zum wahren Genuss für Gruselfans machen.

  • Die Insel der besonderen Kinder. Roman
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    Ein besonderes Buch in besonders schöner Ausstattung
    Rezension vom 05.05.2013
    Schon als kleinen Jungen war Jacob fasziniert von den wundersamen Geschichten seines Großvaters. Er erzählte ihm immer wieder von einem Kinderheim auf einer geheimnisvollen Insel, in dem besondere Kinder, die fliegen, hunderte von Kilos heben oder sich unsichtbar machen konnten, leben. Belegen konnte der Großvater ihre Existenz durch Fotografien. Doch mit dem Älterwerden glaubt Jacob immer weniger an die wundersamen Erzählungen des Großvaters, befürchtet dieser würde langsam senil und tut die Fotos als Manipulationen ab. Als Jacob den alten Mann jedoch tödlich verwundet vorfindet, schwört dieser ein Monster, welches Jagd auf die besonderen Kinder macht, hätte ihn angegriffen und bittet seinen Enkel in seinen letzten Atemzügen zur Insel zu reisen und die Kinder zu warnen.

    Ein genialer Fantasyroman, der auf einzigartige Weise mit dem Genre spielt, in dem er durch beigefügte, alte Fotografien immer wieder die Frage aufwirft, ob das Fantastische in unserer Welt existiert. Eben diese Bilder vervollständigen das Buch, indem sie Erzähltes abbilden und den Leser durch ihren düsteren Charme faszinieren und in ihren Bann ziehen. Darüber hinaus erzählt Ransom Riggs hier auf sprachlich hohem Niveau eine spannende Geschichte, die existenzielle Fragen, wie die nach Freiheit und Selbstbestimmtheit aufwirft und sowohl Jugendliche als auch Erwachsene bestens zu unterhalten vermag.

    „Die Insel der besonderen Kinder“ ist optisch wie inhaltlich ein einzigartig schönes Buch, dem man die Mühe und den Enthusiasmus seiner Macher anmerkt und das es verdient gelesen zu werden. 5 Sterne sind hier nicht genug!!!
  • Die Insel der besonderen Kinder
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    Ein besonderes Buch in besonders schöner Ausstattung
    Rezension vom 05.05.2013
    Schon als kleinen Jungen war Jacob fasziniert von den wundersamen Geschichten seines Großvaters. Er erzählte ihm immer wieder von einem Kinderheim auf einer geheimnisvollen Insel, in dem besondere Kinder, die fliegen, hunderte von Kilos heben oder sich unsichtbar machen konnten, leben. Belegen konnte der Großvater ihre Existenz durch Fotografien. Doch mit dem Älterwerden glaubt Jacob immer weniger an die wundersamen Erzählungen des Großvaters, befürchtet dieser würde langsam senil und tut die Fotos als Manipulationen ab. Als Jacob den alten Mann jedoch tödlich verwundet vorfindet, schwört dieser ein Monster, welches Jagd auf die besonderen Kinder macht, hätte ihn angegriffen und bittet seinen Enkel in seinen letzten Atemzügen zur Insel zu reisen und die Kinder zu warnen.

    Ein genialer Fantasyroman, der auf einzigartige Weise mit dem Genre spielt, in dem er durch beigefügte, alte Fotografien immer wieder die Frage aufwirft, ob das Fantastische in unserer Welt existiert. Eben diese Bilder vervollständigen das Buch, indem sie Erzähltes abbilden und den Leser durch ihren düsteren Charme faszinieren und in ihren Bann ziehen. Daneben ist das Buch mit viel Liebe zum Detail verziert, wodurch es zu einem wahren Schatz fürs heimische Bücherregal wird. Darüber hinaus erzählt Ransom Riggs hier auf sprachlich hohem Niveau eine spannende Geschichte, die existenzielle Fragen, wie die nach Freiheit und Selbstbestimmtheit aufwirft und sowohl Jugendliche als auch Erwachsene bestens zu unterhalten vermag.

    „Die Insel der besonderen Kinder“ ist optisch wie inhaltlich ein einzigartig schönes Buch, dem man die Mühe und den Enthusiasmus seiner Macher anmerkt und das es verdient gelesen zu werden. 5 Sterne sind hier nicht genug!!!
  • Calpurnias (r)evolutionäre Entdeckungen
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    Ein wundervoller Roman mit einer Heldin zum Verlieben
    Rezension vom 05.05.2013
    Texas 1899: Calpurnia Tate ist 11 Jahre und das einzige Mädchen neben 6 Brüdern. Während ihre Mutter darauf bedacht ist, ihre Tochter mit Unterricht im Klavierspielen, Handarbeiten und Kochen auf ihr zukünftiges Leben als Ehefrau und Dame der Gesellschaft vorzubereiten, entdeckt Calpurnia ihre Liebe zur Naturwissenschaft. Zusammen mit ihrem Großvater streift sie durch die Wälder Texas, beobachtet das Verhalten von Tieren und Pflanzen und diskutiert die jüngsten Veröffentlichungen Darwins. So entsteht in ihr der Wunsch eine große Naturwissenschaftlerin zu werden.

    Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch wegen seiner besonders schönen Aufmachung. Schon der Einband ist ein echter Hingucker und auch im Inneren findet man wunderschöne Drucke aus der Tier- und Pflanzenwelt. Daher sollte es auch für digitale Leser eine Überlegung wert sein, sich dieses Buch statt als eBook in der Printversion zuzulegen!
    Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat aus Darwins „Die Entstehung der Arten“, welches sich inhaltlich auf die Handlung bezieht.
    Die Autorin, Jacqueline Kelly hat einen wunderbaren Schreibstil, welcher die Figuren für den Leser lebendig werden lässt. Schon nach wenigen Sätzen hatte ich die kleine Calpurnia in mein Herz geschlossen, nach einigen Seiten wurden wir die besten Freunde. Sie ist ein Wildfang, intelligent, wissbegierig und abenteuerlustig in einer Zeit, in der Frauen dies nicht sein mussten und kämpft gegen alle Konventionen für eine selbstbestimmte Zukunft. Ich habe dieses Buch an nur einem Tag verschlungen und wurde umso traurige je mehr ich mich dem Ende näherte, weil es bedeutete mich von den so schnell liebgewonnen Figuren verabschieden zu müssen. Für mich das beste Jugendbuch, welches ich seit Langem gelesen habe!
  • Calpurnias (r)evolutionäre Entdeckungen
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    Ein wundervoller Roman mit einer Heldin zum Verlieben
    Rezension vom 05.05.2013
    Texas 1899: Calpurnia Tate ist 11 Jahre und das einzige Mädchen neben 6 Brüdern. Während ihre Mutter darauf bedacht ist, ihre Tochter mit Unterricht im Klavierspielen, Handarbeiten und Kochen auf ihr zukünftiges Leben als Ehefrau und Dame der Gesellschaft vorzubereiten, entdeckt Calpurnia ihre Liebe zur Naturwissenschaft. Zusammen mit ihrem Großvater streift sie durch die Wälder Texas, beobachtet das Verhalten von Tieren und Pflanzen und diskutiert die jüngsten Veröffentlichungen Darwins. So entsteht in ihr der Wunsch eine große Naturwissenschaftlerin zu werden.

    Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch wegen seiner besonders schönen Aufmachung. Schon der Einband ist ein echter Hingucker und auch im Inneren findet man wunderschöne Drucke aus der Tier- und Pflanzenwelt. Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat aus Darwins „Die Entstehung der Arten“, welches sich inhaltlich auf die Handlung bezieht.
    Die Autorin, Jacqueline Kelly hat einen wunderbaren Schreibstil, welcher die Figuren für den Leser lebendig werden lässt. Schon nach wenigen Sätzen hatte ich die kleine Calpurnia in mein Herz geschlossen, nach einigen Seiten wurden wir die besten Freunde. Sie ist ein Wildfang, intelligent, wissbegierig und abenteuerlustig in einer Zeit, in der Frauen dies nicht sein mussten und kämpft gegen alle Konventionen für eine selbstbestimmte Zukunft. Ich habe dieses Buch an nur einem Tag verschlungen und wurde umso traurige je mehr ich mich dem Ende näherte, weil es bedeutete mich von den so schnell liebgewonnen Figuren verabschieden zu müssen. Für mich das beste Jugendbuch, welches ich seit Langem gelesen habe!
  • Die Wahrheit über Alice
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    Beste Freundin oder schlimmste Feindin?
    Rezension vom 05.05.2013
    Nach der tragischen Ermordung ihrer Schwester ist Katie Boydell zu ihrer Tante gezogen, um an einer neuen Schule, in der niemand ihre Vergangenheit kennt, neu anzufangen. Ihre selbstgewählte Position als zurückgezogene Außenseiterin gibt sie auf, als Alice, das beliebteste Mädchen der Schule, um ihre Freundschaft buhlt. Sie zeigt Katie wie man seine Jugend genießt statt in der Vergangenheit zu leben. Doch das neuerworbene Glück ist nicht von langer Dauer, denn Alice erweist sich plötzlich als unberechenbar und bösartig. Sie scheint es regelrecht darauf anzulegen, Katie immer wieder mit dem Tod der Schwester zu konfrontieren und ihr mit Schuldgefühlen das Leben zur Hölle zu machen.


    Dieser Jugendthriller ist ein absoluter Pageturner, der sich durch eine einfache, knappe Schreibweise der Autorin auszeichnet. Toll ist auch das Konzept des Buches, welches abwechselnd aus drei zeitlichen Perspektiven – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – erzählt wird, die am Ende zu einem sinnvollen Ganzen verknüpft werden. Dadurch entsteht ein bis zur Auflösung anhaltender Spannungsbogen, der bewirkt, dass der Leser ein Kapitel nach dem anderen verschlingt. Wer leichte, aber spannende Unterhaltung sucht, findet sie in diesem Buch.
  • Rico, Oskar und die Tieferschatten
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    Ansichten eines Tiefbegabten
    Rezension vom 02.05.2013
    Rico ist tiefbegabt. Das heißt er kann zwar sehr viel denken, aber das dauert immer etwas länger. Abgesehen von den Mietern des Wohnhauses, in dem er mit seiner Mutter lebt, hat er keine wirklichen Freunde bis er auf den ebenfalls besonderen Oskar trifft, der seinerseits hochbegabt ist. Ihre ungewöhnliche Freundschaft ist der Beginn eines spannenden Abenteuers rund um einen Kidnapper, den Rico nachdem Oskar verschwunden ist, stellen muss.

    Eine einzigartige, ganz besondere Geschichte nicht nur für Kinder. Ricos Gedankengänge, in denen er die Verhaltensweisen seiner Mitmenschen mit kindlicher Beobachtungsgabe fast schon philosophisch analysiert, haben mich das ganze Buch über zum Staunen und Schmunzeln gebracht. Teilweise habe ich beim Lesen so laut lachen müssen, dass mich die Mitfahrer in der Bahn komisch angeguckt haben. Das war es aber wert! Ich freue mich schon auf das nächste Abenteuer mit Rico und Oskar.
  • Rico, Oskar und die Tieferschatten
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    Ansichten eines Tiefbegabten
    Rezension vom 02.05.2013
    Rico ist tiefbegabt. Das heißt er kann zwar sehr viel denken, aber das dauert immer etwas länger. Abgesehen von den Mietern des Wohnhauses, in dem er mit seiner Mutter lebt, hat er keine wirklichen Freunde bis er auf den ebenfalls besonderen Oskar trifft, der seinerseits hochbegabt ist. Ihre ungewöhnliche Freundschaft ist der Beginn eines spannenden Abenteuers rund um einen Kidnapper, den Rico nachdem Oskar verschwunden ist, stellen muss.

    Eine einzigartige, ganz besondere Geschichte nicht nur für Kinder. Ricos Gedankengänge, in denen er die Verhaltensweisen seiner Mitmenschen mit kindlicher Beobachtungsgabe fast schon philosophisch analysiert, haben mich das ganze Buch über zum Staunen und Schmunzeln gebracht. Teilweise habe ich beim Lesen so laut lachen müssen, dass mich die Mitfahrer in der Bahn komisch angeguckt haben. Das war es aber wert! Ich freue mich schon auf das nächste Abenteuer mit Rico und Oskar.