BuchhändlerInnen im Portrait

Top 100 Rezensent
aus Limburg

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Über mich
Nur gute Literatur ist gute Literatur :-)
Alter
30 Jahre
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Chuck Palahniuk, Jonathan Safran Foer, Amélie Nothomb, Arthur Conan Doyle, Charles Dickens, Jörg Juretzka, Gilbert Adair, ...
Im Beruf seit
2002
Das beste Buch aller Zeiten
Victor Hugo: Die Elenden (1862)
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Meine Rezensionen

  • Erbarmen
    Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv
    Da hätt' ich mir mehr erwartet...
    Rezension vom 16.05.2013
    Jetzt bin ich doch eingeknickt und habe Jussi Adler-Olsens Krimi-Durchbruch "Erbarmen" gelesen, einige Jahre nach seinem Erscheinen. Bereut habe ich das nicht unbedingt, nur soviel: Der erste Fall für das Sonderdezernat Q war meiner Meinung nach arg formelhafte und gar nicht mal so raffinierte Dutzendware.
    Die Hintergrundgeschichte um den traumatisierten, halb dienstunfähigen Kommissar Mørck ist leidlich interessant, bleibt aber das ganze Buch über verschwommen und nie ist klar, von was konkret Mørck eigentlich geplagt wird. Der Entführungsfall Merete Lynggard ist da schon interessanter: eine aufstrebende junge Politikerin, entführt und eingesperrt in eine Druckkammer, deren Entführer sie nach Belieben mit anhaltendem Licht, anhaltender Dunkelheit, Über- oder Unterdruck und verdorbenem Essen foltern können. Hier finden sich dann folgerichtig auch die besten, weil intensivsten Stellen des Romans. Das Ende ist dann wieder lange vorhersehbar und Standard-Krimikost nach Schema F.

    Mein Fall war's nicht, aber für ein schnelles Zwischendurch-Runterlesen taugt "Erbarmen" allemal.
  • Erbarmen
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    Da hätt' ich mir mehr erwartet...
    Rezension vom 16.05.2013
    Jetzt bin ich doch eingeknickt und habe Jussi Adler-Olsens Krimi-Durchbruch "Erbarmen" gelesen, einige Jahre nach seinem Erscheinen. Bereut habe ich das nicht unbedingt, nur soviel: Der erste Fall für das Sonderdezernat Q war meiner Meinung nach arg formelhafte und gar nicht mal so raffinierte Dutzendware.
    Die Hintergrundgeschichte um den traumatisierten, halb dienstunfähigen Kommissar Mørck ist leidlich interessant, bleibt aber das ganze Buch über verschwommen und nie ist klar, von was konkret Mørck eigentlich geplagt wird. Der Entführungsfall Merete Lynggard ist da schon interessanter: eine aufstrebende junge Politikerin, entführt und eingesperrt in eine Druckkammer, deren Entführer sie nach Belieben mit anhaltendem Licht, anhaltender Dunkelheit, Über- oder Unterdruck und verdorbenem Essen foltern können. Hier finden sich dann folgerichtig auch die besten, weil intensivsten Stellen des Romans. Das Ende ist dann wieder lange vorhersehbar und Standard-Krimikost nach Schema F.

    Mein Fall war's nicht, aber für ein schnelles Zwischendurch-Runterhören taugt "Erbarmen" allemal.
  • Erbarmen
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    Rezension vom 16.05.2013
    Jetzt bin ich doch eingeknickt und habe Jussi Adler-Olsens Krimi-Durchbruch "Erbarmen" gelesen, einige Jahre nach seinem Erscheinen. Bereut habe ich das nicht unbedingt, nur soviel: Der erste Fall für das Sonderdezernat Q war meiner Meinung nach arg formelhafte und gar nicht mal so raffinierte Dutzendware.
    Die Hintergrundgeschichte um den traumatisierten, halb dienstunfähigen Kommissar Mørck ist leidlich interessant, bleibt aber das ganze Buch über verschwommen und nie ist klar, von was konkret Mørck eigentlich geplagt wird. Der Entführungsfall Merete Lynggard ist da schon interessanter: eine aufstrebende junge Politikerin, entführt und eingesperrt in eine Druckkammer, deren Entführer sie nach Belieben mit anhaltendem Licht, anhaltender Dunkelheit, Über- oder Unterdruck und verdorbenem Essen foltern können. Hier finden sich dann folgerichtig auch die besten, weil intensivsten Stellen des Romans. Das Ende ist dann wieder lange vorhersehbar und Standard-Krimikost nach Schema F.

    Mein Fall war's nicht, aber für ein schnelles Zwischendurch-Runterlesen taugt "Erbarmen" allemal.
  • Erbarmen
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    Da hätt' ich mir mehr erwartet...
    Rezension vom 16.05.2013
    Jetzt bin ich doch eingeknickt und habe Jussi Adler-Olsens Krimi-Durchbruch "Erbarmen" gelesen, einige Jahre nach seinem Erscheinen. Bereut habe ich das nicht unbedingt, nur soviel: Der erste Fall für das Sonderdezernat Q war meiner Meinung nach arg formelhafte und gar nicht mal so raffinierte Dutzendware.
    Die Hintergrundgeschichte um den traumatisierten, halb dienstunfähigen Kommissar Mørck ist leidlich interessant, bleibt aber das ganze Buch über verschwommen und nie ist klar, von was konkret Mørck eigentlich geplagt wird. Der Entführungsfall Merete Lynggard ist da schon interessanter: eine aufstrebende junge Politikerin, entführt und eingesperrt in eine Druckkammer, deren Entführer sie nach Belieben mit anhaltendem Licht, anhaltender Dunkelheit, Über- oder Unterdruck und verdorbenem Essen foltern können. Hier finden sich dann folgerichtig auch die besten, weil intensivsten Stellen des Romans. Das Ende ist dann wieder lange vorhersehbar und Standard-Krimikost nach Schema F.

    Mein Fall war's nicht, aber für ein schnelles Zwischendurch-Runterlesen taugt "Erbarmen" allemal.
  • Erbarmen
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    Rezension vom 16.05.2013
    Jetzt bin ich doch eingeknickt und habe Jussi Adler-Olsens Krimi-Durchbruch "Erbarmen" gelesen, einige Jahre nach seinem Erscheinen. Bereut habe ich das nicht unbedingt, nur soviel: Der erste Fall für das Sonderdezernat Q war meiner Meinung nach arg formelhafte und gar nicht mal so raffinierte Dutzendware.
    Die Hintergrundgeschichte um den traumatisierten, halb dienstunfähigen Kommissar Mørck ist leidlich interessant, bleibt aber das ganze Buch über verschwommen und nie ist klar, von was konkret Mørck eigentlich geplagt wird. Der Entführungsfall Merete Lynggard ist da schon interessanter: eine aufstrebende junge Politikerin, entführt und eingesperrt in eine Druckkammer, deren Entführer sie nach Belieben mit anhaltendem Licht, anhaltender Dunkelheit, Über- oder Unterdruck und verdorbenem Essen foltern können. Hier finden sich dann folgerichtig auch die besten, weil intensivsten Stellen des Romans. Das Ende ist dann wieder lange vorhersehbar und Standard-Krimikost nach Schema F.

    Mein Fall war's nicht, aber für ein schnelles Zwischendurch-Runterlesen taugt "Erbarmen" allemal.
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    Rezension vom 15.05.2013
    Jetzt bin ich doch eingeknickt und habe Jussi Adler-Olsens Krimi-Durchbruch "Erbarmen" gelesen, einige Jahre nach seinem Erscheinen. Bereut habe ich das nicht unbedingt, nur soviel: Der erste Fall für das Sonderdezernat Q war meiner Meinung nach arg formelhafte und gar nicht mal so raffinierte Dutzendware.
    Die Hintergrundgeschichte um den traumatisierten, halb dienstunfähigen Kommissar Mørck ist leidlich interessant, bleibt aber das ganze Buch über verschwommen und nie ist klar, von was konkret Mørck eigentlich geplagt wird. Der Entführungsfall Merete Lynggard ist da schon interessanter: eine aufstrebende junge Politikerin, entführt und eingesperrt in eine Druckkammer, deren Entführer sie nach Belieben mit anhaltendem Licht, anhaltender Dunkelheit, Über- oder Unterdruck und verdorbenem Essen foltern können. Hier finden sich dann folgerichtig auch die besten, weil intensivsten Stellen des Romans. Das Ende ist dann wieder lange vorhersehbar und Standard-Krimikost nach Schema F.

    Mein Fall war's nicht, aber für ein schnelles Zwischendurch-Runterlesen taugt "Erbarmen" allemal.
  • Kunst-Comic Vincent van Gogh
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    Van Gogh als Kunst-Comic - wieso nicht?
    Rezension vom 07.05.2013
    Dieser schmale, aber wunderbar gezeichnete Comicband erzählt - in einigermaßen groben Zügen - das Leben Vincent van Goghs. Auch die wichtigsten Zeitgenossen wie Julien Tanguy, Theo van Gogh, Paul Gauguin und Dr. Paul Gachet finden sich abgebildet. Abgerundet wird die Geschichte durch ein visuelles Glossar mit van Goghs wichtigsten Werken und kurzen biographischen Notizen.

    Gezeichnet ist das Buch nicht in normalem Comicstil, sondern in einem impressionistischen Zeichenstil, der van Goghs Pinselführung nachahmt und dem Original durchaus ähnlich sieht.

    Wer auf allzuviel biographische Tiefe verzichten kann oder einen biographischen Abriß für Kinder und Jugendliche sucht, ist hier bestens bedient.
  • Das Mädchen, das den Himmel berührte
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    Das Mädchen, das den Himmel berührte
    Rezension vom 02.04.2013
    In "Das Mädchen, das den Himmel berührte" verfolgt Luca Di Fulvio die Schicksale einer illustren Gruppe von Leuten im Venedig und Florenz des Jahres1515:

    - Mercurio, Benedetta, Zolfo und Ercole, die eine Art von mittelalterlicher "Kindergang" bilden und von Diebstählen und Betrügereien leben.

    - Shimon Baruch, ein jüdeischer Kaufmann, den ein Überfall von Mercurios Bande vor den Trümmern seiner Existenz zurücklässt

    - Yits'aq di Negroponte und seine Tochter Yeoudith, die ihre Namen später in Isacco und Guiditta italisieren: Der jüdische Doktor ist in Wirklichkeit ein Hochstapler und hat kaum medizinische Fachkenntnisse

    - Hauptmann Lanzafame, ein Kriegsheld, der dennoch zur Stadtwache im Armenviertel abkommmandiert wird

    Angesiedelt ist das ganze nicht in den prunkvollen Handelshäusern oder den Palazzi der reichen Oberschicht, sondern im schlammigen stinkenden Pfuhl des Rotlichtviertels, des Judenghettos und der Werftanlagen Venedigs. Allerdings trägt Di Fulvio die ärmliche Atmosphäre zuweilen in meterdicken Schichten auf, sodass man als Leser beinahe genervt ist von soviel Elend. Ein Beispiel: "Am Ufer bemekte er wieder eine verhärmte Frau, die ihr mageres Kind zur erbärmlichen Latrine am Ende des brüchigen Stegs begleitete." (Seite 720) Ein bißchen arg dick aufgetragen halt. Ein großer Stilist ist Di Fulvio sowieso nicht - das Buch ist auf keinen Fall gut geschrieben, dafür aber immerhin ein unterhaltsamer Historienschmöker ohne viel Tiefgang. Wer die "Wanderhuren"- und "Hebammen"-Bücher mochte, wird sich auch hier schnell zurechtfinden. Wer anspruchsvolle Historienromane à la Hilary Mantel bevorzugt, sollte hier einen großen Bogen machen.
  • Das Mädchen, das den Himmel berührte
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    Das Mädchen, das den Himmel berührte
    Rezension vom 02.04.2013
    In "Das Mädchen, das den Himmel berührte" verfolgt Luca Di Fulvio die Schicksale einer illustren Gruppe von Leuten im Venedig und Florenz des Jahres1515:

    - Mercurio, Benedetta, Zolfo und Ercole, die eine Art von mittelalterlicher "Kindergang" bilden und von Diebstählen und Betrügereien leben.

    - Shimon Baruch, ein jüdeischer Kaufmann, den ein Überfall von Mercurios Bande vor den Trümmern seiner Existenz zurücklässt

    - Yits'aq di Negroponte und seine Tochter Yeoudith, die ihre Namen später in Isacco und Guiditta italisieren: Der jüdische Doktor ist in Wirklichkeit ein Hochstapler und hat kaum medizinische Fachkenntnisse

    - Hauptmann Lanzafame, ein Kriegsheld, der dennoch zur Stadtwache im Armenviertel abkommmandiert wird

    Angesiedelt ist das ganze nicht in den prunkvollen Handelshäusern oder den Palazzi der reichen Oberschicht, sondern im schlammigen stinkenden Pfuhl des Rotlichtviertels, des Judenghettos und der Werftanlagen Venedigs. Allerdings trägt Di Fulvio die ärmliche Atmosphäre zuweilen in meterdicken Schichten auf, sodass man als Leser beinahe genervt ist von soviel Elend. Ein Beispiel: "Am Ufer bemekte er wieder eine verhärmte Frau, die ihr mageres Kind zur erbärmlichen Latrine am Ende des brüchigen Stegs begleitete." (Seite 720) Ein bißchen arg dick aufgetragen halt. Ein großer Stilist ist Di Fulvio sowieso nicht - das Buch ist auf keinen Fall gut geschrieben, dafür aber immerhin ein unterhaltsamer Historienschmöker ohne viel Tiefgang. Wer die "Wanderhuren"- und "Hebammen"-Bücher mochte, wird sich auch hier schnell zurechtfinden. Wer anspruchsvolle Historienromane à la Hilary Mantel bevorzugt, sollte hier einen großen Bogen machen.
  • Das Mädchen, das den Himmel berührte
    Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv
    Das Mädchen, das den Himmel berührte
    Rezension vom 02.04.2013
    In "Das Mädchen, das den Himmel berührte" verfolgt Luca Di Fulvio die Schicksale einer illustren Gruppe von Leuten im Venedig und Florenz des Jahres1515:

    - Mercurio, Benedetta, Zolfo und Ercole, die eine Art von mittelalterlicher "Kindergang" bilden und von Diebstählen und Betrügereien leben.

    - Shimon Baruch, ein jüdeischer Kaufmann, den ein Überfall von Mercurios Bande vor den Trümmern seiner Existenz zurücklässt

    - Yits'aq di Negroponte und seine Tochter Yeoudith, die ihre Namen später in Isacco und Guiditta italisieren: Der jüdische Doktor ist in Wirklichkeit ein Hochstapler und hat kaum medizinische Fachkenntnisse

    - Hauptmann Lanzafame, ein Kriegsheld, der dennoch zur Stadtwache im Armenviertel abkommmandiert wird

    Angesiedelt ist das ganze nicht in den prunkvollen Handelshäusern oder den Palazzi der reichen Oberschicht, sondern im schlammigen stinkenden Pfuhl des Rotlichtviertels, des Judenghettos und der Werftanlagen Venedigs. Allerdings trägt Di Fulvio die ärmliche Atmosphäre zuweilen in meterdicken Schichten auf, sodass man als Leser beinahe genervt ist von soviel Elend. Ein Beispiel: "Am Ufer bemekte er wieder eine verhärmte Frau, die ihr mageres Kind zur erbärmlichen Latrine am Ende des brüchigen Stegs begleitete." (Seite 720) Ein bißchen arg dick aufgetragen halt. Ein großer Stilist ist Di Fulvio sowieso nicht - das Buch ist auf keinen Fall gut geschrieben, dafür aber immerhin ein unterhaltsamer Historienschmöker ohne viel Tiefgang. Wer die "Wanderhuren"- und "Hebammen"-Bücher mochte, wird sich auch hier schnell zurechtfinden. Wer anspruchsvolle Historienromane à la Hilary Mantel bevorzugt, sollte hier einen großen Bogen machen.