Rezensent im Portrait
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Schade um die gute IdeeRezension vom 11.01.2011Zu Beginn vielversprechend, danach enttäuschend
In der Zukunft ist die Welt von Vampiren bevölkert. Um sich zu ernähren machen sie Jagd auf die letzten überlebenden Menschen, wodurch die Menschheit vom Aussterben bedroht ist. Die Zivilisation der Vampire sieht im Prinzip wie unsere Welt heute aus, nur dass das Leben hauptsächlich nachts stattfindet und in allen Lebensmitteln Menschenblut steckt. Und das geht langsam zur Neige, weswegen Edward Dalton fieberhaft an einem Blutersatz forscht. Eines Nachts stößt sein Auto mit einem Auto von Flüchtigen Menschen zusammen, denen er aus Mitleid hilft. Daraufhin treten die Menschen mit ihm in Kontakt. Einer von ihnen hat eine Methode gefunden, wie Vampire wieder zu Menschen werden können.
Der Film ist von der Atmosphäre her wirklich gut gemacht. Ethan Hawke gibt seiner Rolle auch die nötige Tiefe. Ein Vampir, der nicht gerne das Leid der Menschen in Kauf nimmt, um zu überleben und an Alternativen Forscht wäre im Übertragenen Sinne auf unsere Gesellschaft eine Art Veganer. Auch die übrigen Schauspieler sind nicht schlecht. Die Story ist glaubhaft inszeniert und die "Hungeraufstände" der Vampirbevölkerung sind so wie sie auch tatsächlich wären. Auch die Idee, dass Vampire degenerieren und zu (auch optisch) Monstern werden, die alles und Jeden anfallen, wenn sie nicht genug Blut bekommen ist originell. Der Film ist imho eine gute, kontemporäre Gesellschaftskritik.
Aber:
Ab der Hälfte des Films, als sich Edward Dalton den Menschen anschließt, hört der Film auf gut zu sein. Der Regisseur weiß nicht mehr, ob er dem Schema eines Thrillers oder Horrorsplatters folgen soll. Die Handlungen und Szenerien werden immer unlogischer. Z.B. kann der Vampir anscheinend bei vollem Sonnenlicht im Schatten eines Baumes problemlos herumstehen. Dann stürmt ein SWAT - Team das Landhaus und durchsucht es nach den Flüchtigen. Haben sie den großen Wasserkessel übersehen, der mitten im Raum steht? Zudem ist die Figur des Bruders, zu Beginn ein Soldat der auf Menschen Jagd macht und überzeugt Anhänger des "Systems" ist, ganz schlecht geschrieben. Die Splatterszenen mehren sich und aus einem intelligent konstruierten Thriller wird ein platter Horrorstreifen.
Mir kommt der Aspekt des ewigen Lebens viel zu wenig zur Geltung. Wenn alle Menschen ewig leben würden, würde es dann auf New Yorks Straßen wirklich genauso aussehen wie heute? Und warum kann man die Menschen nicht als "Nutztiere" halten und warum liefern die "Legebatterien" a la Matrix nicht genug Blut?
Viele gute Ideen des Films wurden nicht zu Ende gedacht. Oder es fehlte einfach das Geld. Sehr schade. Ich vergebe knappe 3 Sterne. -
Viel schwächer als die KOTOR - ReiheRezension vom 06.01.2011Die Serie spielt zu Zeiten der alten Republik nach der Zeit von Revan. Es herrscht Krieg zwischen der Republik und dem Sith - Imperium. Aufgrund einer Patt - Situation erklärt sich das Sith - Imperium bereit zu Friedensverhandlungen. Doch das ist nur eine List, mit der ihnen die Invasion von Coruscant und die Zerstörung des Jedi - Tempels gelingt. Durch diese Geiselnahme Coruscants wird der Republik ein unvorteilhafter Friedensvertrag aufgezwungen. Hier beginnt die Handlung.
Erzählt wird die Geschichte über mehrere Handlungssträngen mit vielen Akteuren, die teilweise nur in wenigen Bildern abgearbeitet werden, bis zum nächsten Handlungsstrang gewechselt wird. Das wirkt sehr hektisch und verwirrend. Man muss sehr genau aufpassen was passiert. Ich musste häufiger mal zurückblättern um zu verstehen wer was wann wo tut. Aus der Handlung mit den vielen Charakteren hätten sich leicht 3 Sonderbände machen lassen. So ist nicht nur alles sehr hektisch, den Charakteren fehlt auch Tiefe.
Zudem ist der Zeichenstil sehr durchwachsen. Jedenfalls lässt er sich nicht mit dem aus der Legacy - oder KOTOR - Reihe vergleichen.
Man kann den Comic auch im Internet auf starwars.com und swtor.com online nachlesen und ich kann nur jedem empfehle zumindest mal mal reinzusehen. Das hätte mir den Kauf erspart. -
Wenig originell, viel verschenktes PotentialRezension vom 01.12.2010Ich fand den ersten Teil, trotz seiner Schwächen, interessant. Der Trailer hatte mich sehr neugierig gemacht, konnte meine Erwartungen aber nicht erfüllen.
Alles hat wie ein ideenloser, schneller Abriss sämtlicher Alien und Predator Teile auf mich gewirkt. Die Szene mit der Nationalgarde beispielsweise fawar ja so was von aus Alien 2 geklaut. Die Szene zu Beginn im Wald fand ich, war sehr an Predator angelehnt. Die Szene in der Kanalisation hatte sich eindeutig an Alien 3 orientiert.
Immerhin sind die Action Szenen gelungen und am Ende schließt sich der Kreis zur Company, die in den Alien Teilen nach den Aliens sucht.
Da hätte man mehr draus machen können. Zur Entspannung zwischendurch können ihn sich Fans der Reihe mal ansehen. -
Gut, hätte aber besser sein könnenRezension vom 01.12.2010Schweren Herzens vergebe ich 4 statt der bei Hayao Miyazaki üblichen 5 Punkte. Der Film ist mal wieder ein animationstechnisches Meisterwerk mit schönem Soundtrack. Leider empfand ich die Story als etwas kompliziert und verworren. Vieles wird nicht erklärt bleibt der Fantasie des Zuschauers überlassen und das Ende des Krieges ist komisch.
Andere Ghibli Filme wie Mononoke oder Chihiro waren da besser. Trotzdem ist es auf jeden Fall ein sehr sehenswertes Märchen! -
Wird total unterschätzt, ist einer der besten LiebesfilmeRezension vom 01.12.2010Vergiss mein nicht! ist ein wirklich sehr schöner und innovativer Film mit toller Musik. Am Anfang wird man sicher etwas verwirrt sein, denn der Film beginnt in der Mitte des Handlungsstrangs, hüpft dann später wieder an den Anfang um alles zu erklären und lässt das Ende (recht) offen.
Aber das ist notwendig, denn man muss die Konfusion und Leere des Protagonisten verstehen. Und das offene Ende ist auch notwendig, denn der Film ist ein Appell an der Liebe festzuhalten, selbst wenn sie unglücklich endet. Und es ist gut, dass in diesem für Hollywood untypischen Film der Zuschauer nicht in dem Glauben gelassen wird, dass am Ende immer alles gut wird. Im Leben ist eben nichts sicher, selbst nicht das Fortbestehen einer Liebesbeziehung.
Allein schon der Anfang ist grandios, denn ein Werbesport einer Firma, die gezielt Erinnerungen löschen kann wird gezeigt. Schafft man es, sich durch die deprimierenden und verwirrenden ersten Minuten zu kämpfen, wird man mit einer unkonventionellen Liebesgeschichte konfrontiert, an deren Ende beide wünschten, sie hätten sich nie kennen gelernt. Umso erstaunlicher, aber auch plausibler der Sinneswandel des Protagonisten. Jim Carrey hätte ich einen solche schauspielerische Leistung in einem ernsten Film nicht zugetraut. Das Abtauchen in das Unterbewusstsein und das Festklammern an der Liebe sind meiner Meinung nach einfach genial dargestellt. Darauf muss man als Regisseur erst mal kommen.
Der Film hat mich wirklich bewegt. -
Ganz okRezension vom 01.12.2010Jim Carry - Filme haben eine große Bandbreite. Von albernem Klamauk (Dumm und Dümmer) bis zu intelligenten Komödien (Truman Show) ist alles dabei. Diesen Film würde ich im Mittelfeld einordnen. Die Story ist imho nicht großartig, sehr stark aufs US amerikanische Publikum zugeschnitten und ähnelt der von Liar - Liar. Nur dass der Protagonist diesmal, statt immer die Wahrheit, zu allem Yes sagen muss. Bzw. Er hat es sich vorgenommen, nachdem er es in einem Seminar versprochen hat.
Jim Carry spielt die Rolle des erfolglosen Angestellten mit seinem gewohnt Slapstick. Die Nebendarsteller wirken neben ihm ehr blass. Mit anderen Worten, er trägt den Film mal wieder. Langweilig wirds dennoch nicht, auch wenn nicht viele Brüller (Die Szene mit der Harry Potter Party fand ich alleine wegen der schrägen Kostüme klasse) oder unerwartete Twists der Handlung dabei sind.
Der Film ist nett und unterhaltsam und man kann ihn sich mal ansehen.









