BuchhändlerInnen im Portrait

aus Wien

Gesamte Rezensionen
10 (ansehen)
Alter
24 Jahre
Im Beruf seit
2010
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Meine Favoriten

Meine Rezensionen

  • Meddle
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    And everything is green and submarine..
    Rezension vom 25.07.2012
    Mit dem 1971 erschienen Album "Meddle" gelang es Pink Floyd erstmals aus dem noch immer recht übermächtigen Schatten des früheren Bandchefs und Hauptkomponisten Syd Barret zu treten.
    Obwohl die einzelnen Songs in teilweise doch recht unterschiedliche Richtungen gehen, wirkt das Album insgesamt stimmiger und einheitlicher als das vorangegangene "Atom Heart Mother".

    Eröffnet wird "Meddle" von "One Of These Days", einem spacig rockenden Instrumental (inklusive Sprechrolle für Drummer Nick Mason), gefolgt von "A Pillow Of Winds", einer vorwiegend auf Akustikgitarren basierenden Angelegenheit, welche die Gesamtatmosphäre des Albums perfekt einfängt.

    "Fearless" ist ein oft übersehenes Musikkleinod Pink Floyd's mit melancholischer Grundstimmung und nach Echoes mein Lieblingssong der Platte.

    Mit "San Tropez" folgt ein jazziges, von Roger Waters gesungenes Sommerliedchen mit toller Gitarrenarbeit von Gilmour und einem schönen Pianosolo Rick Wright's.

    "Seamus" ist ein einfacher Bluessong zu dem der Titelgebende Hund mitjaulen darf und sollte eher unter "gescheiterte Experimente" eingeordnet werden.

    Dann folgt mit "Echoes" das Stück Musik, welches dieses Album für mich in den Meisterwekstatus hebt.

    Mit 23einhalb Minuten Laufzeit ist es nach "Atom Heart Mother" und "Shine On You Crazy Diamond" der drittlängste Song der Bandgeschichte und übertrifft (aber das ist meine persönliche Meinung) die beiden musikalisch sowie textlich. Die Musiker malen die perfekte Soundkulisse für Roger Water's Unterwasserlyrics und schließen damit ein fast perfektes Album mit einem Meisterwerk ab.
  • Garou
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    Bon Schur
    Rezension vom 29.10.2011
    In der Fortsetzung des Schafskrimis "Glenkill" verschlägt es die irische Schafsherde in die unbekannten und zuerst abschreckenden (weil fremdsprachigen!)
    Breiten Frankreichs, wo Gerüchte über einen schafsdezimierenden Werwolf die Runde machen!

    Der erste menschliche Todesfall lässt dann auch nicht lange
    auf sich warten und so ist es wieder an der wolligen Detektivsherde zu tun was sie am besten kann um dem mörderischen Werwolf das Handwerk zu legen.

    Leonnie Swann's zweites Buch im Schafsmilieu liest sich genauso unterhaltsam wie das erste, ist dabei aber noch ein Stück spannender geschrieben! (handelt
    es sich doch dieses Mal um einen Schaf-Thriller anstatt eines Schafskrimis wie beim Vorgänger)
  • Quipu
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    Talking Knots
    Rezension vom 20.07.2011
    "Hauptberuflich" ist Multiinstrumentalist Brian Ellis eigentlich Gitarrist / Keyboarder der Band Astra, die jamlastigen Spacerock à la Pink Floyd oder Hawkwind spielt.

    "Quipu", benannt nach der Knotenschrift der Inka, war eigentlich schon 2007 fertiggestellt, konnte durch die Pleite des damaligen Labels aber erst im März 2011 veröffentlicht werden und erinnert nur teilweise durch die entspannte und ausschweifende Gitarrenarbeit Ellis' an seine Hauptband Astra. Vielmehr scheint sich Herr Ellis "Bitches Brew" von Miles Davis (Trompete und Saxophon verdrängen teilweise die Gitarre) als Vorbild genommen zu haben und teilweise erinnert der Sound auch an die genialen Platten des Mahavishnu Orchestras.

    Vor allem die letzten 3 Stücke (und das ist auch Astra Drummer David Hurley zu verdanken, welcher auf diesen 3 Songs zu hören ist) stellen wahre Jazzrock / Fusion Perlen dar und klingen durch die Schlagzeugarbeit teilweise wie eine Mischung aus Miles Davis und Magma (einer französischen Progressive Rock Band).

    Eine wirklich gelungene Mixtur aus Psychedelic/Spacerock und Fusion, die jeder Liebhaber dieser Musikstile in seiner Plattensammlung stehen haben sollte.
  • 6 6 6
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    This album was recorded under the influence of Sahlep
    Rezension vom 20.07.2011
    Nachdem die Griechen von "Aphrodite's Child" 2 Alben mit nettem Psychedelic Rock im Stile von "The Moody Blues" oder "Procol Harum" aufgenommen hatten beschloss Vangelis, der kompositorische Kopf der Gruppe, ernst zu machen und plante für die nächste Veröffentlichung der Band ein auf der Offenbarung des Johannes basierendes Doppelalbum, welches dann auch 1972 mit dem Titel "666" erschien und innerhalb kürzester Zeit zum Kultalbum wurde.

    Die Musik auf "666" ist unglaublich abwechslungsreich, was schon beim Anhören der ersten 4 Titel ersichtlich wird. Da folgt auf ein kurzes Intro ein beatleesquer Rocker, dann eine Gedichtrezitation auf die mit "The Four Horseman" Spacerock vom Feinsten folgt.

    Bei fast 80 Minuten Material gibt es natürlich auch einige wenige Längen die überstanden werden wollen, doch die oben genannte Fülle von Musikstilen und die für die damalige Zeit wirklich progressive Keyboardarbeit von Vangelis machen diese auf jeden Fall wieder wett.
  • Super Sad True Love Story
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    Gebundenes, gedrucktes, nicht streambares Medienerzeugnis
    Rezension vom 20.07.2011
    "Super Sad True Love Story" spielt in einem Amerika der nahen Zukunft - und die sieht nicht rosig aus. Die Bevölkerung kann zum Großteil nicht mehr lesen, die Wirtschaft steht vor dem Zusammenbruch und die Übernahme des Landes durch China droht.

    Mittendrin in diesem Chaos befindet sich Leonard "Lenny" Abramov, Sohn russisch/jüdischer Einwanderer, Literaturliebhaber und Autor des wahrscheinlich letzten Tagebuchs auf Erden, der sich in die viel jüngere Koreanerin Eunice Park verliebt.

    Das Buch wechselt zwischen Lenny's schwelgerischen Tagebucheinträgen und Eunice's beißenden "GlobalTeen" Nachrichten (eine Art Facebook der Zukunft), die sie an ihre Eltern und Freunde schreibt.

    Die beiden durchleben Situationen die abwechselnd traurig, dann wieder unglaublich witzig und größtenteils einfach grotesk (auf eine gute Weise) sind. Der Schreibstil des Autors ist angenehm trocken und ironisch.

    Unbedingt lesen!

  • Super Sad True Love Story
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    Rezension vom 20.07.2011
    "Super Sad True Love Story" spielt in einem Amerika der nahen Zukunft - und die sieht nicht rosig aus. Die Bevölkerung kann zum Großteil nicht mehr lesen, die Wirtschaft steht vor dem Zusammenbruch und die Übernahme des Landes durch China droht.

    Mittendrin in diesem Chaos befindet sich Leonard "Lenny" Abramov, Sohn russisch/jüdischer Einwanderer, Literaturliebhaber und Autor des wahrscheinlich letzten Tagebuchs auf Erden, der sich in die viel jüngere Koreanerin Eunice Park verliebt.

    Das Buch wechselt zwischen Lenny's schwelgerischen Tagebucheinträgen und Eunice's beißenden "GlobalTeen" Nachrichten (eine Art Facebook der Zukunft), die sie an ihre Eltern und Freunde schreibt.

    Die beiden durchleben Situationen die abwechselnd traurig, dann wieder unglaublich witzig und größtenteils einfach grotesk (auf eine gute Weise) sind. Der Schreibstil des Autors ist angenehm trocken und ironisch.

    Unbedingt lesen!
  • Illustrated Man
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    My God, how we need a breath of honest air!
    Rezension vom 20.07.2011
    "The Illustrated Man" ist eine Sammlung von Kurzgeschichten des Autors Ray Bradbury (welcher auch "Fahrenheit 451" schrieb).

    Das Grundgerüst des Buches stellt der illustrierte Mann dar, ein Landstreicher der über und über mit Tätowierungen aus der Zukunft bedeckt ist, wobei je eine Tätowierung für eine Kurzgeschichte steht. Die kurzen Erzählungen behandeln vor allem das Thema "Menschheit vs Technologie", sprechen aber auch gesellschaftskritische Themen an.

    "The Illustrated Man" ist ein Klassiker der Science Fiction Literatur und ein Muss für Fans von George Orwell, Arhur C. Clarke & Co, vermag aber auch Leser anzusprechen die normalerweise einen großen Bogen um SciFi-Bücher machen.
  • Long Distance Trip
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    Planetarisch
    Rezension vom 16.01.2011
    Der Albumtitel ist Programm - Die 4 Berliner von "Samsara Blues Experiment" liefern auf ihrem Erstling einen musikalischen Trip ab, der sich gewaschen hat.

    Der Opener "Singata Mystic Queen" steigert sich von psychedelisch-indischen Klängen in ein interstellares Riffarmageddon der Sonderklasse, inklusive haufenweise Wah Wah Soli und verhallter Vocals und sei hier als Anspieltip genannt, da das Stück sehr schön den Sound der Band repräsentiert.

    "For The Lost Souls" bietet dann zur Albummitte hin eine Verschnaufpause und kommt vergleichsweise ruhig daher, während die 23 Minuten des abschließenden Jam-Monsters "Double Freedom" wie ein kosmischer Sonnensturm über den Hörer hinwegfegen.

    Jedem Fan von Bands wie "Colour Haze", "Hawkwind" und Stoner/Psychedelic/Space Rock an sich sei diese CD wärmstens ans Herz gelegt!

    PS: Einen Stern Abzug gibts wegen der Vocals, welche leider nicht so berauschend klingen aber glücklicherweise selten anzutreffen sind - hier dominiert ganz klar der Zauber der elektrifizierten Gitarre ;D