Rezensent im Portrait

aus Lingen (Lookentor-Passage

Gesamte Rezensionen
81 (ansehen)
Abteilung
Sprache, Lernhilfen, Humor, Manga
Funktion
Auszubildende

Meine Favoriten

  • .
    Abbitte
    Robbie und Cecilia getrennt durch Brionys ausgefeilte Fantasie. Top! mehr

Meine Rezensionen

  • Das Affenhaus
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    Das Affenhaus
    Rezension vom 06.04.2011
    Die Ähnlichkeit des Menschen mit dem Menschenaffen empathisch verpackt in eine spannende Geschichte, um die Sensationssucht der Mediengesellschaft. Unsere engsten Verwandten in einem Haus eingesperrt, sich selbst überlassen, das Haus gespickt mit Kameras - übertragen im Fernsehen und als Live Stream im Internet rund um die Uhr.

    Der neue Roman der Autorin des mittlerweile verfilmten Bestsellers "Wasser für die Elefanten".
  • Gregs Tagebuch: Von Idioten umzingelt! (Band 1)
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    Von Idioten umzingelt...
    Rezension vom 30.03.2011
    Verzweifeln Sie langsam daran, für einen besonders hartnäckigen Fall Lesestoff zu finden, für einen Jungen um die 10, der einfach nicht lesen will, keine Freude daran findet?
    Wie wäre es denn, wenn Sie es mit diesem Buch versuchen?

    Gregs Tagebuch ist eine äußerst lustige, wenn auch kurzweilige Lektüre für Jungen diesen Alters und durch die Comics und die Schriftart, als hätte Greg selbst geschrieben, genau für diese Zielgruppe gedacht. Abgesehen davon ist Greg mittlerweile Kult und bestimmt auch ein hübsches Geschenk für junggebliebene Männer mit Humor.
    Denn: So gut wie jeder wird nachvollziehen können, was Greg meint, wenn er sagt, er sei von Idioten umzingelt...
  • Langenscheidts Sprachführer Ungarisch
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    Ungarisch
    Rezension vom 16.03.2011
    Wenn Sie nach Ungarn in den Urlaub fahren und nicht ganz ohne Sprachkenntnisse dort aufkreuzen möchten, ist ein Sprachführer ideal. Dieser hier bietet die wichtigsten Ausdrücke für alle Situationen auf Reise nach Themen gegliedert, um sicher und schnell nachschlagen zu können.

    Die Themen sind: Erste Kontakte, Übernachten, Unterwegs, Reisen mit Kindern, Behinderte, Kommunikation, Essen und Trinken, Einkaufen, Sport und Entspannung, Kultur und Nachtleben, Behörden, Gesundheit, Die Zeit sowie Wetter und Umwelt.

    Des Weiteren lässt sich "Das Allerwichtigste" zu Beginn des Sprachführers finden und auch die Aussprache ist beim Ungarischen unerlässlich.

    Die eingefügten Fotos und die lockere Aufmachung ist zur Urlaubsstimmung passend und macht Lust, sich mit dieser Sprache und dem Land zu beschäftigen. Viel Freude und Erfolg!
  • Gärtnern - Gundkurs grüner Daumen
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    Gärtnern - Grundkurs grüner Daumen
    Rezension vom 08.03.2011
    Dieses Buch ist ein guter Grundkurs für jeden Garteneinsteiger: Es vermittelt die Anfänge und geht dann insbesondere auf die Unterschiede zwischen Ziergarten, Küchengarten und Obstgarten ein.
    Durch den flexiblen und beschichteten Einband ist es ideal, um es direkt mit in den Garten zu nehmen: Zum Sofortstarten!
  • Mein Traum vom Landgarten
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    Mein Traum vom Landgarten
    Rezension vom 05.03.2011
    Fort aus der Stadt, auf's Land... - ein Trend, dem viele folgen. Und in diesem Buch erfährt man viel über das Glück, sich diesen Traum zu erfüllen: einen eigenen Garten auf dem Land.

    In der ersten Hälfte berichten verschiedene Personen von ihren Erfahrungen, in der zweiten Hälfte erhält man einen guten Einblick in die Praxis des Landgärtners. Die Fotografien erzeugen zum Schwelgen einladende Sehnsucht und so ist dieses Buch eine zu empfehlende Mixtur aus Bildband und Ratgeber.
  • Der Ekel
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    Der Ekel
    Rezension vom 04.02.2011
    Antoine Roquentin ist der Protagonist dieser Erzählung und in einigen Belangen dem Autoren selbst recht ähnlich. Er ist Einzelgänger und Schriftsteller, lebt allein, zieht immer wieder um. Durch sein Einzelgängertum nimmt er immer mehr Abstand von der Realität und entwickelt eine Art von Ekel bei seinen Beobachtungen des Alltags, Gegenstände wie Menschen betreffend. Selbst Erinnerungen an eine alte Geliebte und ihr Besuch können ihm in seiner Abgeschiedenheit nicht helfen. Sein Hauptkontakt ist wohl ein Autodidakt, der seine Nähe sucht und über seine Entdeckungen und über sein Leben berichtet. Nichts ist mehr selbstverständlich in Antoines Leben und mühsam versucht er, die Vorgänge zu verstehen...
    Sartres Roman gilt als das Hauptwerk des Existenzalismus, eine der wichtigsten philosophischen Ströumungen im 20. Jahrhundert.
  • Das Schloß
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    Das Schloss
    Rezension vom 04.02.2011
    K. wird als Landvermesser einberufen und kommt spät abends allein im Dorf an, das Schloss als dunkler Schatten am Horizont, der Schnee meterhoch. Über zig Wege versucht er, Zugang zum Schloss zu erhalten - körperlich, über einen Boten, postalisch - doch es gelingt ihm nie. Bald schon wird er Teil dieser Merkwürdigkeit und vergisst fast, weshalb er eigentlich gekommen ist.

    Ein verwirrender und fast beängstigender Roman Kafkas, den er nie zu Ende führen konnte und der die Tücken der Bürokratie klar aufzeigt und fast ins Lächerliche zieht.
    Denn die langatmigen Prozesse zwischen Dorf und Schloss, zwischen Beamten, Sekretären und Dorfbewohner bestehen offensichtlich aus Bagatellen und unnötigen Umwegen, ebenso wie die ewigen Gespräche K.s mit den auftauchenden Figuren, die selbst darin ohnmächtig sind und trotzdem nie aufhören, die Zusammenhänge erschließen zu wollen.

    "Es ist aber ja ein Arbeitsgrundsatz der Behörde, dass mit Fehlermöglichkeiten überhaupt nicht gerechnet wird..."
  • Rain Song
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    Spannende Geschichte um die Kultur der Makah-Indianer
    Rezension vom 03.01.2011
    Die deutsche Hannah reist in das Reservat der Makah-Indianer, um den Vater ihrer Tochter zu finden, der vor einigen Jahren spurlos verschwand. Welches Geheimnis hatte er zu verbergen?
    Mit der Hilfe seines Stiefbruders Greg macht sie sich auf die Suche nach einem Lebenszeichen. Die beiden stoßen schon bald auf große Skepsis und Ablehnung weißen Frau gegenüber. Was haben die Einwohner und insbesondere Gregs Vater gegen sie? Langsam lichtet sich der Nebel - und sowohl Greg als auch Hannah sitzen in einer Zwickmühle, denn sie verlieben sich ineinander...
    Eine spannende Geschichte die an die indianische Kultur, deren Stolz und Eigenarten heranführt - jedoch für meine Begriffe recht oberflächlich bleibt.
  • Gormenghast - Der junge Titus
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    Monarchie in einer phantastischen Welt
    Rezension vom 10.12.2010
    In der von Mervyn Peake erdachten Monarchie dreht sich alles um die Gormenghast'schen Regeln, die seit Generationen unverändert sind. Jedoch werden diese nicht mehr gelebt, sondern sind eher eine verblasste Erinnerung, die sich keiner zu brechen erlaubt. Alle Charaktere sind in den Ritualen erstarrt und haben Eigenarten entwickelt, die sie eben charakteristisch, skuril und als Buchcharaktere liebenswert werden lassen.
    Als der erste Sohn der herrschenden Familie Groan geboren wird, kommen diese Traditionen allerdings langsam ins Wanken. Und Steerpike, der sich als ursprünglicher Küchenjungen berechnend und mit viel Fleiß hoch arbeitet, ist das beste Beispiel dafür, dass man als normal Erachtetes mit eisernem Willen aufbrechen kann.
    Peake zeichnet ein abstraktes, wenn auch übertriebenes Bild der menschlichen Psyche und davon, wie Gesellschaftsordnungen funktionieren.