BuchhändlerInnen im Portrait

Top 100 Rezensent
aus Köln, Rhein-Center

Gesamte Rezensionen
473 (ansehen)
Über mich
Ich laufe, lese und esse leidenschaftlich gerne.
Abteilung
Belletristik, Hörbuch
Funktion
Abteilungsleiterin
Lieblingsautoren
Henning Mankell, Alexandre Dumas, William Boyd, Eric-Emmanuel Schmitt, Dostojewski, Zafon, Foer, Molière, und und und...
An meinem Beruf gefällt mir
die Möglichkeit eine Verbindung zwischen Bücher und Menschen herzustellen, die ständige Herausforderung seinen Horizont zu erweitern und natürlich der ständige Kontakt zu den Kunden.
Im Beruf seit
1995
Das beste Buch aller Zeiten
ich habe nicht alle gelesen...
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Meine Favoriten

Meine Rezensionen

  • Alle meine Wünsche
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    Hymne an das alltägliche Glück!
    Rezension vom 17.09.2012
    Jocelyne betreibt einen kleinen Kurzwarenladen, hat einen Mann, der alles andere als ihr Traummann ist , zwei erwachsene Kinder, die sie selten sieht und einen Internetblog über die Wonnen der Handarbeit. Eigentlich lebt sie kein Traumleben aber die kleinen Freuden des alltags weiß sie zu schätzen.Deswegen versteht sie ihre Freundinnen nicht ganz die eifrig Lotto spielen und mit jeder Ziehung große Erwartungen verknüpfen. Sie lässt sich eines Tages dazu verleiten auch zu spielen und dann ändert sich alles in ihrem Leben.

    Wunderbar geschriebene Geschichte über die kleinen Freuden des Lebens und die Gabe sich mit Kleinigkeiten zufrieden zu geben. Auch eine Geschichte über Familie, Liebe, Freundschaft und Verrat.

    Philosophisch, lebensweise, zu Herzen gehend aber ohne Kitsch! Einfach klasse!
  • Blitze
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    Weit vor seiner Zeit!
    Rezension vom 14.09.2012
    Nikola Tesla ist das Vorbild für Gregor, die dritte Romanfigur in dem "Leben"-Projekt von Jean Echenoz. Nach Ravel, der dement starb und Zatopek der durch die gnadenlose Diktatur gegängelt wurde ist der geniale Physiker an der Reihe. Er war seiner Zeit weit voraus. Sowoht ferngelenkte Torpedos wie auch Neonröhren hat er im 19. Jahrhundert schon ersonnen. Leider war er nicht in der Lage seine Errungenschaften umzumünzen. Nur im Stromkrieg gegen Edison hatte er mit seiner Theorie des Wechselstroms die Nase vorn.

    Echenoz hat hier wieder ein psychologisches Meisterwerk erschaffen. Mit Humor zeigt er die Einsamkeit des unverstandenen Wissenschaftlers und deutet schon die Grenzen der Moderne und des Fortschritts an.

    Sehr lesenswert!
  • Der Garten der Lüste
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    Ein außergewöhlicher Künstler!
    Rezension vom 10.09.2012
    Wie in all seine Romanbiographien schafft es John Vermeulen uns den Menschen hinter der bekannten Figur nahe zu bringen. Wir erleben Hieronymus Bosch in seiner ganzen Zerrissenheit. Die Kirche ist übermächtig, nicht immer kann er bedingungslos folgen. Die Liebe zu seiner Schwester ist ebenfalls übermächtig und für ihn nicht immer begreifbar. All dies wird in der Symbolik seiner verstörenden Bilder deutlich.

    Nach der Lektüre sieht man die Bilder mit anderen Augen.

    Spannend und interessant zugleich!
  • Der Maler des Verborgenen
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    Biografie eines Genies
    Rezension vom 10.09.2012
    John Vermeulen schreibt hier eine hervorragend recherchierte Biografie über das Universalgenie Leonardo da Vinci.
    Man verfolgt mit Spannung sein Leben von der Wiege bis zur Bahre. Das Interessante ist aber auch seine Gedankenwelt, seine Maltechnik, seine Liebe zur Natur, allem voran zu den Vögeln und ihre Flugkünste und zur Technik im Allgemeinen.
    Außerdem treffen wir noch andere Größen seiner Zeit, wie Macchiavelli und Michelangelo. Toll geschrieben, lehrreich und spannend
  • Wovon wir träumten
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    Erschütternde Schicksale.
    Rezension vom 10.09.2012
    Junge Japanerinnen überqueren den Ozean um in Amerika japanische Einwanderer zu heiraten, die sie nur von Photos kennen. Sie haben Wünsche, Träume und Sehnsüchte aber auch Angst vor dem was sie in Amerika erwartet. Manches wird sich erfüllen, manches wird grausam scheitern und als Japan gegen die Usa Krieg führt, wird ihre Existenz bedroht.

    Das Buch ist außergewöhnlich geschrieben, nämlich in der Wir-Form, was der Autorin erlaubt jeder Frau eine Stimme zu geben. Sie beobachtet sehr genau und hat eine präzise und doch poetische Sprache.

    Dieses Buch beeindruckt und lässt einen noch lange nicht los!
  • Liebesnöter
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    Anders als erwartet!
    Rezension vom 03.09.2012
    Eigentlich habe ich ein freches Frauenbuch erwartet, so für zwischendurch, doch es kam ganz anders.

    Ella besucht eine Ausstellung und entdeckt ein Portrait, das bei ihr Erinnerungen wachruft. Moritz ist bei der Abifeier vor knapp 20 Jahren spurlos verschwunden nachdem ihre Zwillingsschwester ertrunken ist. Sie will endlich wissen was geschah und reist nach Stockholm um Inga zu finden, die Malerin des Portraits.Da lernt sie einen netten Franzosen kennen, Roger, und entdeckt eine spannende Stadt, die den Besuch lohnt.

    Die Geschichte entwickelt sich nach und nach zu einem Krimi und erinnert etwas an "Ewig Dein" von Glattauer. Ich war echt angenehm überrascht

    Anne Weber liest diese Geschichte gekonnt. Perfekt für die lange Autofahrt, zum Beispiel nach Stockholm!
  • Liebesnöter
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    Anders als erwartet!
    Rezension vom 03.09.2012
    Eigentlich habe ich ein freches Frauenbuch erwartet, so für zwischendurch, doch es kam ganz anders.

    Ella besucht eine Ausstellung und entdeckt ein Portrait, das bei ihr Erinnerungen wachruft. Moritz ist bei der Abifeier vor knapp 20 Jahren spurlos verschwunden nachdem ihre Zwillingsschwester ertrunken ist. Sie will endlich wissen was geschah und reist nach Stockholm um Inga zu finden, die Malerin des Portraits.Da lernt sie einen netten Franzosen kennen, Roger, und entdeckt eine spannende Stadt, die den Besuch lohnt.

    Die Geschichte entwickelt sich nach und nach zu einem Krimi und erinnert etwas an "Ewig Dein" von Glattauer. Ich war echt angenehm überrascht!
  • Die Zeit, die Zeit
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    Interessantes Experiment!
    Rezension vom 03.09.2012
    Der alte Knupp möchte die Zeit zurückdrehen um wieder mit seiner Frau vereint zu sein. Klingt in Peter Talers Ohren ziemlich verrückt, doch würde es funktionieren, könnte seine vor der Türe erschossene Frau auch wieder lebendig sein. Nach und nach freundet er sich mit dem Gedanken an und denkt darüber nach dem alten Mann vielleicht doch zu helfen.

    Doch wie verhält es sich mit der Zeit, gibt es sie überhaupt? Oder gibt es nur Veränderungen die uns Zeit vorgaukeln?

    Dieses Buch ist, wie immer bei Suter, gekonnt geschrieben, spannend wie ein Krimi und nicht ohne Humor.

    Ein interessantes Experiment!
  • Zeit der Raubtiere
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    Schwierige Faminlie
    Rezension vom 03.09.2012
    Die Kusinen Nick und Helen heiraten während des Krieges und träumen von einem tollen Leben voller Abenteuer. Aber leider ist Helens Mann nicht der für den er sich ausgegeben hat und Nicks Mann kommt völlig verändert aus dem Krieg zurück. Beide bekommen ein Kind. Die Geschichte der Familie wird aus wechselnder Sicht erzählt. Jeder hat eine andere Sicht der Ereignisse, und nach und nach wächst das Mosaik zusammen.

    Es ist eine wunderbar geschriebene Familiengeschichte die über zwei Jahrzehnte in der oberen Mittelschicht Amerikas spielt.

    Hervorragendes Debüt! Entwickelt einen Sog dem man sich kaum entziehen kann. Unbedingt lesen!
  • Titos Brille
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    Verrückte Familie!
    Rezension vom 24.08.2012
    Adriana Altaras erbt die Wohnung ihrer jüdischen Eltern und mit der Wohnung auch alle Erinnerungen, Fotos, Briefe... So werden die Toten wieder lebendig, mischen sich ein und erzählen Anekdoten. Adriana schreibt alles auf und es entsteht ein witziges, kluges Buch über eine verrückten jüdischen Familie. Es spielt in Kroatien, Italien, Berlin... und ist großartig zu lesen.