BuchhändlerInnen im Portrait

aus Salzburg-Europark

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Meine Rezensionen

  • Der Name des Windes
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    Fantasy mit Stil
    Rezension vom 27.09.2011
    Nicht zu Unrecht als aufsteigender Stern am Fantasyhimmel gepriesen, liefert Patrick Rothfuss mit seinem Erstwerk ein literarisch schönes und inhaltlich durchaus interessantes Lesevergnügen. Auch wenn mir das Grundkonzept ( = der junge Held bewährt sich allen Widerständen zum Trotz und wird immer stärker und berühmter) als sich immer wiederholendes Motiv in diversen Fantasy-Romanen etwas abgegriffen schien, muss ich sagen, dass es hier einfach passt. Als Leser wird man in den Erzählfluss hingesogen und fiebert mit Kvothe mit bei seinen Abenteuern, Erfolgen und Niederlagen. Auch eine tragische Liebesgeschichte zeichnet sich ab und generell wird viel Spannung aufgebaut, die auf die Ereignisse im nächsten Band verweist.
    Sehr schönes Buch und man darf sich auf die weiteren Bände dieser Trilogie freuen.
  • Der Winterschmied
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    Das bisher schönste Märchen der Scheibenwelt
    Rezension vom 02.08.2011
    Und wieder ein Abenteuer aus der Scheibenwelt mit der kleinen Hexe Tiffany, diesmal mit einem Hauch Romantik, denn niemand anderer als die elementare Kraft des Winters - der Winterschmied - macht ihr Avancen. Allerdings ist das Interesse dieses Verehrers alles andere als ungefährlich und so muss sie mit der Hilfe ihrer Hexenkolleginnen und der Wir-sind-die-Größten erneut beweisen, dass eine echte Hexe jede Herausforderung bewältigen kann.

    Aus der ohnehin sehr guten Reihe der Scheibenweltmärchen hat dieses mir persönlich am besten gefallen!
  • Ein Hut voller Sterne
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    Das zweite Märchen aus der Scheibenwelt
    Rezension vom 01.08.2011
    Und wieder stürzt sich Nachwuchshexe Tiffany ins nächste Abenteuer. Etwas reifer und philosophischer (z.B. ist der Umgang mit dem Tod ein wichtiges Thema) als das erste, aber immer noch in klassischer Pratchett-Manier humorvoll geschrieben und für jüngeres Publikum gut geeignet.
  • Kleine freie Männer
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    Scheibenweltmärchen für kleine und grössere Kinder
    Rezension vom 01.08.2011
    Die Reihe um Tiffany Weh, Nachwuchshexe, beginnt schon äußerst vielversprechend. Klarer und einfacher in der Sprache als sonst bei Terry Pratchett üblich, aber trotzdem voll typischer kurioser Einfälle und Gedanken ist dieses Buch sowohl für Scheibenweltveteranen als auch für Einsteiger, besonders jüngere, absolut zu empfehlen. Nachwuchshexe Tiffany bietet eine sehr gelungene Identifikationsfigur und ist sicher eine der sympathischsten Figuren seiner Romane. Außerdem sind die Wir-sind-die-Größten einfach zum Knuddeln (was sie aber sicher nicht gerne hören würden!).
  • Bitter Lemon
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    spannend und aktuell
    Rezension vom 22.06.2011
    Ein interessanter, spannender und aktueller Thriller, in dem nichts so ist, wie es am Anfang scheint. Das Thema Menschenhandel, sowie die Freundschaft zwischen zwei Menschen mit recht unterschiedlichen Idealen ist Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, die mit durchaus überraschenden Wendungen aufwarten kann. Vor allem das Ende ist recht unerwartet und passend zum Thema nicht sehr optimistisch.

    Fazit: Ein recht gründlich recherchierter Thriller mit geradezu beängstigender Aktualität.
  • Das Labyrinth der Wörter
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    Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft
    Rezension vom 08.06.2011
    Der grosse, starke 45jährige Germain ist einfach gestrickt, mit einem eher derben Wortschatz und nahezu Analphabet.
    Die kleine, fragile 80jährige Margueritte ist ungemein gebildet, mit einer distinguierten Ausdrucksweise und nie ohne ein Buch in der Tasche anzutreffen.
    Diese beiden ungleichen Menschen treffen sich im Park beim Taubenzählen und aus dieser flüchtigen Begegnung wächst eine tiefe gegenseitige Freundschaft und Verbundenheit. Und im Mittelpunkt dieses Prozesses stehen Bücher und die Liebe zum geschriebenen Wort.

    Eine wunderschöne Liebeserklärung an die Welt der Bücher und der Phantasie. Vor allem das Spiel mit der Sprache hat es mir in diesem Roman angetan, in dem Germain als Erzähler in der Ich-Perspektive sich Gedanken über dieses und jenes macht und in seiner eher ungehobelten Sprache immer mehr neue und differenzierte Wörter und Gedanken auftauchen.

    Sehr schön zu lesen, nur leider etwas kurz.