Sieben Minuten nach Mitternacht
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Sieben Minuten nach Mitternacht

von Patrick Ness, Siobhan Dowd

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Sieben Minuten nach Mitternacht

Sieben Minuten nach Mitternacht

von Patrick Ness, Siobhan Dowd

EAN: 9783641570972

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Weitere Artikelinformationen

Zwei große Erzähler - eine Geschichte, die den Tod in seine Schranken weist
Das Monster erscheint sieben Minuten nach Mitternacht. Aber es ist nicht das Monster, das Conor fürchtet. Was er eigentlich fürchtet, ist jener monströse Albtraum, der ihn jede Nacht quält, seit seine Mutter ihre Behandlung begann. Dieser Traum, in dessen Herzen tiefstes Dunkel herrscht und wo im Abgrund ein Albtraumwesen lauert, bis dann ein Schrei die Nacht zerreißt ...
Das Monster aber, das scheinbar im Garten hinter Conors Haus lebt, verkörpert etwas völlig anderes. Es ist uralt, wild und weise - es ist das Leben selbst. Und es ist gekommen, um Conor zu helfen. Doch auf welchen Weg Conor sich mit seinem gigantischen Freund begeben wird, ahnt er nicht. Er wird ihn hinab in die tiefsten Tiefen seiner Seele führen, er wird ihn in seinen Albtraum begleiten und dann wird er ihm das Gefährlichste überhaupt abverlangen: die ganze Wahrheit. Denn nur wenn Conor sich dieser stellt, wird er das wahre Wesen des Lebens erkennen ...
Patrick Ness wuchs in den Vereinigten Staaten und auf Hawaii auf. Seit Ende der 90er-Jahre lebt er in London und ist dort als Literaturkritiker für die Tageszeitung The Guardian tätig. Für seine Kinder- und Jugendbücher wurde er mehrfach ausgezeichnet, er gewann unter anderem den renommierten Costa Children's Book Award und war auf der Auswahlliste für die Carnegie Medal.
Für »Sieben Minuten nach Mitternacht« erhielt er als erster Autor gleichzeitig die Carnegie Medal und den Kate Greenaway Award sowie neben unzähligen anderen Auszeichnungen den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012.
In »Sieben Minuten nach Mitternacht« schreibt Patrick Ness eine Idee seiner mit der Carnegie Medal ausgezeichneten Schriftstellerkollegin Siobhan Dowd weiter. Ihr früher, tragischer Krebstod verhinderte die Umsetzung ihrer Idee in eine eigene Geschichte.

Produktdetails

ISBN-10: 3-641-57097-2
EAN: 9783641570972
Erschienen: 29.08.2011
Verlag: Cbj Kinder- & Jugendbücher
Einband: PDF
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 216
Altersempfehlung: 12 - 99
Übersetzer: Bettina Abarbanell
Illustrator: Jim Kay
Erschienen bei: Cbj Kinder- & Jugendbücher
Übersetzt von: Bettina Abarbanell
Spieldauer: 18151 KB
Kapitel: 0
Medium: PDF
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Bettina Abarbanell

Bettina Abarbanell wurde 1961 geboren. Sie hat Jonathan Franzen, Scott F. Fitzgerald und für den marebuchverlag Denis Johnsons Train Dreams und Kirsty Gunns Der Junge und das Meer ins Deutsche übertragen. Sie lebt in Potsdam.

Patrick Ness

Patrick Ness wuchs in den Vereinigten Staaten und auf Hawaii auf. Seit Ende der 90er-Jahre lebt er in London und ist dort als Dozent für kreatives Schreiben und Literaturkritiker für die Tageszeitung The Guardian tätig. Für seine Kinder- und Jugendbücher wurde er mehrfach ausgezeichnet, er gewann unter anderem den renommierten Costa Children's Book Award und war auf der Auswahlliste für die Carnegie Medal.

Siobhan Dowd

Siobhan Dowd (1960 - 2007), in London geboren, stammte aus County Waterford, Irland, und verbrachte dort einen großen Teil ihrer Kindheit. Nach der Schulzeit in London studierte sie in Oxford und begann dort als Redakteurin für PEN International und als freischaffende Autorin zu arbeiten. Nach schwerer Krankheit erlag Siobhan Dowd 2007 ihrem Krebsleiden.

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Buchhändlertipps

  • Sieben Minuten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ingrid Führer, am 08.03.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Gmunden

    Ich habe mich ziemlich gesträubt dieses viel diskutierte Buch zu lesen. Aber einmal begonnen, ist es schwer wieder aufzuhören. Die Ahnung ist ein Monster, das Wissen ist ein Monster, die Angst ist ein Monster und das Monster ist auch Hilfe. Am Ende weiß das Conor, der Junge der um seine Mutter fürchtet. Eine sehr zu Herzen gehende Geschichte um das Leben Conor´s, das praktisch auf den Kopf gestellt wird. Lesenswert, mit tollen Illustrationen im Buch, die die Geschichte noch lebhafter gestaltet. auch im EBook.

Kundenrezensionen

  • Eines der besten (Nicht-nur-)Kinderbücher über den Tod Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von M. Dupré, am 15.02.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Jede Nacht, um sieben Minuten nach Mitternacht, erwacht das Monster - eine alte bedrohlich-knorrige Eibe vor dem Schlafzimmerfenster des 13-jährigen Connor. Das Monster spricht mit Connor, ängstigt ihn - und fängt plötzlich an, ihm Geschichten zu erzählen, Geschichten, die wie langweilige Standardmärchen beginnen und sich als tückische Geschichten mit doppeltem Boden erweisen. Welchen Sinn diese Geschichten haben, versteht Connor nur langsam. Aber eines ist klar: sein größtes Problem im Leben ist weder das Monster noch sind es die Schlägertypen auf dem Schulhof. Connors größtes Problem ist seine eigene Mutter - denn die hat Krebs, und die Therapierungsmöglichkeiten werden langsam verdammt knapp...

    Ein berührendes Buch, von dem ich mir vorstellen könnte, dass es noch in vielen Jahren in einem Atemzug mit "Die Brücke nach Terabithia" und Astrid Lindgrens "Brüder Löwenherz" genannt wird.

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  • Erschütternd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von K. Pickard, am 13.02.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es fängt an wie eine ganz normale Kindergeschichte, doch man merkt schnell, dass bei „Sieben Minuten nach Mitternacht“ wesentlich mehr dahinter steckt. Ein unglaublich berührendes Buch über Verlust, Schuld und die Frage, wie viel ein Kind ertragen kann. Da sich diese Frage letzten Endes uneingeschränkt auf jeden Menschen übertragen lässt, ist „Sieben Minuten nach Mitternacht“ längst nicht als reines Kinderbuch zu verstehen. Haben Sie auf jeden Fall ein Taschentuch zur Hand, wenn Sie es lesen.

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  • So schön, so bewegen und so traurig ... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Anke Klos, am 10.12.2011

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    Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so tief berührt hat, diese schrecklich schöne Geschichte kann jeden für sich gewinnen und lässt einen mit einem leicht bedrückenden Gefühl zurück. Und trotzdem kann ich nur betonen, wie wunderschön "Sieben Minuten nach Mitternacht" ist!!
    Unbedingt lesen und die wundervoll düsteren Illustrationen genießen.

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  • Schuld oder Trauer? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michaela Offermann, am 05.11.2011

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    Conor ist 13 und wird jede Nacht von einem schrecklichen Albtraum heimgesucht. Als dann auch noch der Baum vor seinem Zimmer zum Monster wird, beginnt Conor an seinem Verstand zu zweifeln. Ist die schwere Krankheit seiner Mutter schuld an allem? Erst als Conor bereit ist, sich die Wahrheit einzugestehen und loszulassen, findet er Frieden. Ein wunderbares Buch für Kinder, die um einen Angehörigen trauern.

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  • „Geschichten sind wichtig...“ Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Violetta Maywald, am 31.08.2011

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    Das Monster, dass Conor regelmäßig um 00:07 Uhr besucht, jagt ihm zunächst keine Angst ein. Angst hat er vor den Dämonen seines Albtraums, der ihn quält seit seine Mutter ihre erste Behandlung bekam. Aus diesem Traum wacht er oft schreiend auf und so scheint zunächst nicht mehr genug Angst für dieses neue furchteinflößende Monster da zu sein. Es besteht allerdings darauf, dass Conor es war, der es gerufen hat und ihm nun drei Geschichten zu erzählen. Parabelhafte Geschichten über Gut und Böse und das Leben. Danach soll Conor seine eigenen Geschichte, seine Wahrheit, erzählen. Und so lernt er, dass oft nichts furchteinflößender und befreiender ist, als die Wahrheit.
    Ich halte „Sieben Minuten nach Mitternacht“ für ein sehr wichtiges (Jugend-)Buch. Das Abschiednehmen von einem geliebten Menschen ist selbstverständlich nichts, was man aus einem Roman erlernen kann. Doch man kann sich ein bisschen trösten lassen und man kann vielleicht lernen seiner Wahrheit ins Gesicht zu sehen. Dieses Buch macht traurig. Es tröstet aber auch und bleibt für lange Zeit im Herzen des Lesers.

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  • Philosophisch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Karin Harmel, am 30.08.2011

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    Ein wunderschönes Buch, zugleich ein wichtiges Thema: Wie gehen wir mit dem Sterben eines geliebten Menschen um? Wie sehr zerrt das an unseren Nerven und was macht das mit uns? Und so kommt drei Nächte hintereinander, jeweils 7 Minuten nach Mitternacht, ein furchtbares Wesen zu Connor. Alptraumhaft. Obwohl es behauptet, ihm helfen zu wollen, sind doch die Geschichten, die es erzählt, für Connor sehr seltsam. Denn häufig wird das, was anfangs gut zum Ende schlecht.Wie soll ihm das bei seiner Trauer um seine Mutter helfen? Intelligent geschrieben, ohne érhobenen Zeigefinger, verständnisvoll und mit überraschender Wendung.

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"STRAFE (S. 163-164)
»Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.« Die Schulleiterin seufzte verzweifelt und schüttelte den Kopf. »Was soll ich denn bitte dazu sagen, Conor?« Conor heftete den Blick auf den Teppich, der die Farbe verschütteten Weins hatte. Miss Kwan war auch da, sie saß hinter ihm, so als ob sie fürchteten, er könnte womöglich versuchen zu fliehen. Er spürte mehr, als dass er sah, wie die Schulleiterin sich vorbeugte. Sie war älter als Miss Kwan. Und in gewisser Weise doppelt so einschüchternd.
»Du hast ihn krankenhausreif geprügelt, Conor«, sagte sie. »Du hast ihm den Arm und die Nase gebrochen, und ich bezweifle, dass seine Zähne je wieder hübsch aussehen werden. Seine Eltern drohen damit, die Schule zu verklagen und auch gegen dich Anzeige zu erstatten.« Als er das hörte, blickte Conor auf. »Sie waren ein bisschen hysterisch, Conor«, sagte Miss Kwan hinter ihm, »und ich kann es ihnen nicht verdenken. Aber ich habe ihnen erklärt, was sich hier in letzter Zeit abgespielt hat. Dass er dich gemobbt hat und dass du gegenwärtig in einer ... besonderen Situation bist.« Bei den letzten Worten zuckte Conor zusammen. »Die Sache mit dem Mobbing hat ihnen zu denken gegeben «, fuhr Miss Kwan in leicht spöttischem Ton fort.
»So eine Anschuldigung macht sich heutzutage bei Bewerbungen an Universitäten offenbar nicht gut.« »Aber darum geht es gar nicht!«, sagte die Schulleiterin so laut, dass sowohl Conor als auch Miss Kwan erschraken. »Ich kann mir ja noch nicht einmal erklären, was da überhaupt passiert ist.« Sie warf einen Blick in die Papiere auf ihrem Schreibtisch, Berichte von Lehrern und anderen Schülern, wie Conor vermutete. »Ich weiß einfach nicht, wie es möglich sein soll, dass ein Junge allein so viel Schaden anrichtet.« Conor hatte regelrecht gespürt, was das Monster mit Harry machte. Als das Monster Harry am Hemd packte, hatte Conor den Stoff an seinen eigenen Handflächen gespürt.
Als das Monster zuschlug, hatte Conor den Schmerz in seiner eigenen Faust gespürt. Als das Monster Harry den Arm auf den Rücken drehte, hatte Conor gespürt, wie Harrys Muskeln Wider stand leisteten. Wie sie Widerstand leisteten, aber nichts auszurichten vermochten. Denn wie könnte ein Junge ein Monster besiegen? Er erinnerte sich an all das Geschreie und Gerenne. Daran, wie die anderen Schüler losgelaufen waren, um Lehrer zu holen. Daran, wie der Kreis um ihn herum weiter und weiter geworden war, als das Monster erzählte, was es alles für den unsichtbaren Mann getan hatte."

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